Zerstörung wegen Darmdruck

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Peinlichkeit Vandalismus Ekel Trunksucht Last Night

Zerstörung wegen Darmdruck
Es passierte in einer warmen Sommernacht und ich (m/35) war mit meiner Fahrgemeinschaft von der Spätschicht auf dem Weg nach Hause. Der Wagen, mit dem wir unterwegs waren, hatte keine Klimaanlage und wir hatten auf einmal einen tierischen Brand auf eiskaltes Bier. Also fix an die Tanke ran, Bier aus dem Kühlschrank geholt und nach dem bezahlen eine Flasche fast auf Ex getrunken. Es hatte gefühlte -20°C. Die restlichen Flaschen haben wir dann in der Garage meines Arbeitskollegen getrunken. Und dann kam, was kommen musste. Ein Grollen in der Magengegend kündigte das Unheil an. Es wurde von Minute zu Minute stärker und ich wusste, ich muss jetzt schnell handeln. Erste Option, ich frage meinen Kollegen, wo sein Klo ist, wecke vielleicht seine Frau mit meiner Geräuschkulisse, hinterlasse als Bonus einen üblen Gestank und die Story verbreitet sich wie ein Lauffeuer in der Firma. Ich entschied mich für Option zwei. Schnell, aber ganz schnell nach Hause fahren. Das letzte Bier habe ich stehen gelassen, rein ins Auto und Gummi.

Option Zwei war Mist, wie sich bald herausstellte. Ich bekam Bauchschmerzen, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, quasi das volle Programm. Ich war immer noch im Ort und gute 15 Kilometer von zu Hause entfernt. Ich fuhr wie ein Henker aber es half alles nix. Ich musste sofort raus aus dem Auto und scheißen. Also volles Brett in die Eisen, raus aus dem Auto und ab in einen gepflegten Vorgarten mit schicken Blumen. Es schoss mit lautem Knattern aus mir heraus und ich hatte das Gefühl, vor Erleichterung zu schweben. Als ich dann Blumen aus der Erde riss, um mir damit meinen Arsch abzuwischen ging ungefähr zwei Meter neben mir das Licht im Haus an und ich konnte deutlich erkennen, dass es sich um ein Schlafzimmer mit einem weit offenen Fenster handelte. Ich fragte mich noch kurz, warum die Leute wach geworden sind. Ob es vielleicht nur das Quietschen der Reifen, durch das starken Bremsen war, oder doch das laute Knattergeräusch. Egal, schoss es mir durch den Kopf. Es musste jetzt nur wieder ganz schnell gehen. Also, Reifen quietschen und weg.

Am nächsten Vormittag, als ich meine Fahrgemeinschaft abholen wollte, kam ich wieder dort vorbei. Vor dem Haus standen drei oder vier Rentner, die damit beschäftigt waren, einen Zaun um den Vorgarten zu bauen. Zuerst grinste ich noch innerlich. Aber als einer von ihnen in meine Richtung zeigte und wild zu schimpfen anfing, war das nur noch peinlich. Scheinbar hatte er sich doch noch schnell das Auto oder das Kennzeichen merken können. Nur blöd, dass in diesem Dorf meine Fahrgemeinschaft wohnt und ich fast täglich damit rechnen muss, doch noch als Rabattenkacker entlarvt zu werden. Ich verspreche hiermit, kein eiskaltes Bier mehr nach der Spätschicht zu trinken und sorry wegen der Blumen.

Beichthaus.com Beichte #00026459 vom 07.06.2009 um 01:51:25 Uhr (37 Kommentare).

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Er zerstörte das Leben meiner Mutter

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Gewalt Hass Rache Familie

Er zerstörte das Leben meiner Mutter
Als ich circa drei Jahre alt war, trennte sich meine Mutter von meinem Vater und kam kurz darauf mit einem Jugoslawen zusammen. Der hat sie geschlagen, missbraucht, psychisch fertiggemacht und all solche Spielchen. Alles immer vor meinen Augen. Wobei er mich nie angerührt hat, ich war ihm sozusagen heilig. Als ich dann knapp sechs Jahre alt war, habe ich gesehen, wie sie an der Spüle mit einem Messer stand und sich die Pulsadern aufgeschnitten hat. Ich war zwar klein, aber dieses Bild werde ich nie vergessen, das ganze Spülbecken voller Blut und der Arm meiner Mutter mit so einem Schnitt darin, wie sie da stand, am Weinen war und zu mir sagte: "Geh, geh aus der Küche!" Sie hat überlebt, weil ich nach meiner Oma brüllte, die den Notarzt rief. Danach hat sie es endlich geschafft, sich von ihm zu trennen. Sie lernte einen neuen Mann kennen, doch als ich 13 war, rief der Jugoslawe bei meiner Oma an und verlangte mich zu sprechen!

Das heißt, er musste irgendwo in der Nähe sein, oder zumindest noch mit seinen Gedanken darauf brennen, mit mir zu sprechen, da wir die Telefonnummern zwischenzeitlich getauscht hatten. An diesem Tag kam alles in mir wieder hoch, die ganzen Bilder und alles was er ihr angetan hat. An diesem Tag schwor ich mir, dass ich mich, sollte ich ihm jemals wieder über den Weg laufen, für das rächen würde, was er meiner Mutter antat. Ich trage daher seit dieser Zeit immer ein oder zwei lange Messer bei mir. Ich würde diese niemals gegen andere Menschen benutzen, selbst wenn sie mich angreifen würden. Sie sind alleine dafür da, dass ich mich an ihm rächen kann. Ich will ihn nicht töten, ich will ihm nur einen kleinen Teil von dem Schmerz zeigen, den er in meiner Mutter und mir verursacht hat. Ich will ihm wehtun und ihn dafür leiden lassen. Bin ich deshalb ein schlechter Mensch?

Beichthaus.com Beichte #00026455 vom 06.06.2009 um 17:39:33 Uhr (23 Kommentare).

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Meine Pisse im Bett meiner Freundin

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Trunksucht Last Night

Ich möchte beichten, dass ich in das Bett meiner Freundin gepisst habe. Wir waren abends noch mit Freunden weg und ordentlich am Bechern. Auf der Rückweg (wir fahren immer mit dem Nachtbus, weil es billiger ist) habe ich mich auch erst einmal 30 Minuten auf die Straße gelegt, um zu schlafen. Als wir die drei Kilometer zu ihr nach Hause bewältigt hatten, legte ich mich auch schon sofort ins Bett und schlief direkt ein.

Nachts wurde ich wach, weil alles um mich herum nass war. Auch meine Freundin wachte auf. Ich sagte ihr, es wäre Sabber oder Wasser, wobei ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass es sich um meinen Urin handelte. Da sie selbst total hacke war, glaubte sie mir. Auch die nachfolgenden Tage kam sie niemals auf die Idee, dass es meine Pisse sein könnte. Zwar ist alles wunderbar getrocknet, die Matratze schimmelt auch nicht, dennoch liegt jedes Mal dieser bittere, salzige Geruch in der Luft, wenn ich ihr Zimmer betrete.

Beichthaus.com Beichte #00026450 vom 05.06.2009 um 01:59:14 Uhr (19 Kommentare).

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Peinlicher Katzenstreit

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Aggression Peinlichkeit Tiere

Peinlicher Katzenstreit
Ich saß alleine zu Hause. Zumindest dachte ich das. Denn meine Eltern hatten sich vor kurzer Zeit von mir verabschiedet. Sie fuhren einkaufen. Ich wollte gerade runter gehen und mir etwas zu Essen holen. Als ich dann aber beim vorbeigehen ins Zimmer meiner Schwester schaute, sah ich unsere dicke Katze auf ihrem Bett liegen. Sie schaute mir tief in die Augen, ich in ihre. Ich hab Angefangen mit ihr zu reden, sie zu beleidigen, weil sie doch so fett sei. Ich sagte Sachen wie: Du fetter Pelzball willst auch nicht mehr abnehmen. Und anderen Schwachsinn. Da ich dachte, ich wär allein zu Haus, wurde ich immer lauter, habe ihr gedroht sie zu töten oder sie direkt zu essen (ich hab ihr natürlich nichts getan). Beim Höhepunkt hab ich dann durchs ganze Haus geschrien, dass ich sie gleich aus dem Fenster werfen werde, wenn sie mir nicht auf der Stelle antwortet. Als ich dann leise gelacht hab, da mich meine Katze ahnungslos und verwirrt angeguckt hat bin ich kurz zu ihr hingegangen und hab sie gestreichelt um ihr zu zeigen, dass alles in Ordnung ist. Da ich ja aber Hunger hatte, bin ich dann endlich runtergegangen um mir was zu essen zu holen. Als ich am Heizungsraum vorbeigegangen bin, bemerkte ich den Mann, der unsere Heizungen schon seit einer Stunde hat versucht zu reparieren. Den hatte ich völlig vergessen!

Beichthaus.com Beichte #00026447 vom 04.06.2009 um 16:33:07 Uhr (72 Kommentare).

Gebeichtet von Radtke84
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“35.000

“Beichte

Skrupellos zur Schule gekommen

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Diebstahl Waghalsigkeit Verzweiflung Schule Auto & Co. USA

Mit 17 war ich in den USA als Austauschschüler. Da ich auf dem Land wohnte und natürlich auch keinen Führerschein besaß, war ich auf den Schulbus angewiesen, der mich täglich 12 Meilen in die Schule fuhr. Dummerweise war ich nicht gerade der Beste im Aufstehen und nach mehrmaligem Verschlafen, haben meine Gasteltern mir angedroht, restriktive Maßnahmen einzuführen, falls ich morgens nicht zeitig aus dem Bett kommen würde. Das Verschlafen an sich, hatte bereits unschöne Konsequenzen, jeweils Abends wurden meine Gasteltern von der Schule aus angerufen, um sie darauf hinzuweisen, dass ihr Sohn/Tochter nicht in der Schule gewesen sei. Das Donnerwetter ließ jeweils nicht lange auf sich warten. Ich wollte auf keinen Fall in einem schlechtem Licht erscheinen, war ja quasi der "Gast" und wollte meinen Eltern Zuhause zeigen, wie erwachsen und diszipliniert ich sein kann.

Die Situation hat sich dann nach etwa 5-6 mal Verschlafen gebessert und ich wähnte mich auf der sicheren Seite, endlich mein "Aufsteh-Problem" im Griff zu haben. Weit gefehlt! Das Schuljahr zog dahin und die Abschlussprüfungen standen vor der Tür: Sehr sehr wichtig, wenn man ein Diplom nachhause tragen will resp. seine Eltern stolz machen möchte!

Am Morgen der Abschlussprüfungen ist es dann geschehen: Verschlafen! Nein! Noch 3 Minuten bis zum Schulbus! Ich versuchte so schnell als möglich mich anzukleiden und meine Schulsachen zu packen, schwierig, wenn man so im Stress ist! Dann raus aus dem Haus, zur Strasse gerannt und nur noch die Rücklichter vom Schulbus gesehen!

Alle möglichen Pläne sind mir in dem Moment durch den Kopf geschossen:

In die Schule laufen? - Zu lange, 12 Meilen rennt man nicht eben mal schnell
Taxi rufen? - geht nicht! wir hatten kein Taxiunternehmen in der Umgebung!
Zuhause bleiben? - Unmöglich! Nicht noch einmal will ich mich von meinen Gasteltern demütigen lassen. Eine Ausrede erfinden - zu offensichtlich!

Es war mir klar, irgendwie muss ich in die Schule kommen, doch auch Öffentliche Verkehrsmittel gibt es keine im Mittleren Westen, irgendwo im Nirgendwo, wo ich zuhause war!

Also gab' es nur noch einen Plan: Ein Auto, ich musste mir ein Auto besorgen!
Der Plan war einfach, und die Ausführung noch einfacher, denn mein Gastvater war seit einigen Tagen auf Geschäftsreise und meine Gastmutter verließ das Haus immer vor mir, d.h ich hatte Zugriff auf ein Auto, besser gesagt, ich hatte Zugriff auf das Heiligtum meines Gastvaters: sein Chrysler Mini Van!

Die Liebe, die mein Gastvater für dieses Auto hatte war unbeschreiblich, er behandelte das geformte Blech, wie seine Religion! Waschen, saugen, Ölwechsel, Bremsen austauschen usw. hat er alles selber gemacht und mir lange Vorträge gehalten, wie viel besser amerikanische Autos sind, weil man an denen noch so viel selber rumschrauben kann.

Den weißen Van in der Garage und mein Herz in der Hose rannte ich zurück ins Haus und schnappte mir die Autoschluessel. Wie bereits erwähnt, ich hatte keinen Führerschein und auch überhaupt keine praktische Erfahrung, wie man ein Auto fährt. Öfters habe ich zugeschaut, wenn ich mit meinem Gastvater unterwegs war und dieses Wissen, hat sich dann auch als sehr hilfreich erwiesen. Das Fahren an sich war einfacher als ich dachte, hatte auch damit zu tun, dass es sich um ein Auto mit automatischem Getriebe handelte, die in Amerika sehr verbreitet sind.

Doch als ich bereits auf der Hauptstrasse war, kamen mir die Zweifel:
Was mache ich wenn mich die Polizei erwischt?
Was mache ich wenn mein Gastvater davon erfährt?
Wie werden meine Mitschüler reagieren, wenn sie mich plötzlich mit einem Auto einfahren sehen? Tja, die Konsequenzen sind klar gewesen, man hätte mich schnurstracks in das nächste Flugzeug gesteckt und nachhause geflogen!

Doch, irgendwie wollte ich beweisen, dass ich da alleine durchkomme und durchaus bereit bin die Konsequenzen zu tragen, falls mein Plan nicht aufgehen würde. Zuhause hätte ich wohl nie ein Auto geklaut, um in die Schule zu kommen.

Heute bin ich 25 und habe nach wie vor sehr guten Kontakt zu meinen Gasteltern in den Staaten, mein Gastvater hat bis zum heutigen Tag nicht erfahren, dass ich damals sein heiß geliebtes Auto geklaut habe, dass er übrigens immer noch hat! Beim nächsten Besuch, werde ich es ihm sagen, ich hoffe er wird es mir nicht übel nehmen nach so langer Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00026421 vom 01.06.2009 um 17:53:19 Uhr in USA (Saint Paul, MN) (20 Kommentare).

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