Gegen den Feminismus

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Vorurteile Ignoranz Gesellschaft

Ich beichte hiermit, dass ich extrem altmodisch bin und kein Verständnis für Menschen in meiner Umgebung habe, die nicht so denken wie ich. Für mich gehört eine Frau nach Hause zu den Kindern und der Mann sollte arbeiten gehen. Jede Frau will mehr Rechte und genau so behandelt werden, wie ein Mann. Aber wenn es um das Bezahlen der Rechnung geht, ist es ja klar, wer das übernimmt. Ich nehme auch Frauen in Männerberufen nicht ernst. Keiner meiner Freunde weiß, dass ich so extrem darüber denke. Man kann ja als Frau auch arbeiten gehen, aber weniger, um noch alles zu Hause zu schaffen. Und als Mann soll man ja auch nicht Alleinherrscher zu Hause sein. Aber das Leben wäre viel entspannter, wenn es so wäre, wie vor 50 Jahren. Ich bin übrigens selbst weiblich und lebe auch so mit meinem Freund zusammen. Ich fühle mich kein bisschen unterdrückt oder sonst etwas.

Beichthaus.com Beichte #00036230 vom 23.07.2015 um 00:50:10 Uhr (35 Kommentare).

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Schwanger mit Mitte 40

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Gewalt Hass Zorn Familie

Ich (w/23) möchte für meine schrecklichen Gedanken um Vergebung bitten. Nun, die Situation ist wie folgt:
In meiner Kindheit hatte meine Mutter sehr wenig Zeit als Alleinerziehende. Sie kam selbst aus schwierigen Verhältnissen und für sie war es völlig normal, dass die Hand einige Male ausrutschte. Schließlich verliebte sie sich in einen Mann. Der zwei Meter groß war, breit, Bauarbeiter und seine Aggressionen nicht im Griff hatte. Er wurde unser Stiefvater und so wurden mein Bruder und ich häufig Opfer seiner brutalen Art. Den Höhepunkt erreichte er, indem er meinem Bruder den Arm brach. Platzwunden und blaue Flecken waren Standard geworden. Es ist ja nicht so, dass wir nur Schlechtes erfahren mussten, doch überwog dies. Meine Mutter allgemein ist eine sehr komplizierte und manipulative Frau. Ich musste ihr danken, dass sie mich nicht abgetrieben hat und als Kind redete sie mir ein, dass ich adoptiert wäre. Ich stellte mit 12 Jahren schließlich fest, dass sie mich angelogen hat. Geplagt von ständigen Schuldgefühlen ihr gegenüber zwang sie mich, immer Dinge zu tun, die sie wollte. Mein Bruder geriet auf die schiefe Bahn und stürzte sich in Drogen.


Ich könnte noch Stunden über die unzähligen Taten und Böswilligkeiten meiner Mutter und meines Stiefvaters berichten, möchte mich aber noch mit zwei Beispielen kurzfassen: Eines Tages im Urlaub, als ich nicht mit an den Strand wollte, ist sie so ausgerastet, dass sie mich verprügelt und ohne Schuhe, ohne Pass und ohne Wohnungsschlüssel in Kroatien auf die Straße geworfen hat. Ich hatte allerdings noch meine ID-Karte dabei und konnte mich, nachdem ich verzweifelt umherirrte, an den Flughafen befördern lassen. Sie meldete sich ein halbes Jahr nicht und entschuldigte sich nie dafür. Ich war zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre alt. Das Nächste war, dass sie meinen Stiefvater immer als Drohmittel einsetzte. Taten wir nicht, was sie wollte, oder waren mal ein Kind, das Fehler machte, schickte sie den Stiefvater, der uns schließlich verprügelte.


Nun. Jetzt bin ich 23, habe eine abgeschlossene Ausbildung, wohne alleine, habe mir auf dem zweiten Bildungsweg die gymnasiale Matur ermöglicht und beginne das Medizinstudium. Ich hatte länger keinen Kontakt zu meiner Mutter.
Gestern wollte ich sie fragen, ob wir ein Darlehensvertrag machen könnten, sodass ich mich aufs Studium konzentrieren kann und nicht zu viel arbeiten müsste nebenbei. Dann erzählte sie mir, dass sie mit 44 Jahren geplant schwanger geworden ist - von meinem Stiefvater. Sie habe jetzt eine neue Familie und ich sei ihre Vergangenheit. Sie müsse jetzt auf sich schauen. Ich bin total geschockt und finde das unfassbar. Nicht nur die Tatsache, dass sie schwanger ist, sondern die Tatsache, dass diese menschenunwürdige Gestalt, mein Stiefvater, jetzt noch Vater wird. Ich weiß, dass sie schlechte Eltern waren. Die Behauptung ihrerseits, dass das Kind jetzt alles bekommt, was sie meinem Bruder und mir nicht bieten konnte, sind genau so Märchen wie die Tatsache, dass sie das Kind nicht misshandeln werden.


Ich kann nicht akzeptieren, dass diese Frau ihre Machtspiele an einem neuen Lebewesen ausübt. Gleichzeitig empfinde ich einen unheimlich abstoßenden Ekel gegenüber diesem Kind. Ich bin mir absolut bewusst, dass das Kind nichts für die Sache kann, aber ich will es nie kennenlernen. Auch ekelt mich der Gedanke, dass wenn ich in 5-10 Jahren selbst Kinder habe, die Kinder sich quasi im gleichen Altersbereich befinden. Ich finde das so unnatürlich. Ich denke, ich würde viel weniger Probleme haben, wenn es nicht mein Stiefvater wäre, der Vater wird. Der Grund, weswegen ich Ärztin werden wollte, ist, damit ich als Kinderärztin Kindern, welche in meiner Situation befinden, helfen kann. Ich weiß, wie ein blauer Fleck aussieht, der einem Kind zugefügt wurde und wenn es sich beim Spielen verletzt hat.


Nun will ich beichten, dass ich insgeheim hoffe, dass meine Mutter das Kind verliert oder ihr das Sorgerecht entzogen wird. Auch bitte ich um Vergebung, dass ich den Kontakt endgültig eingestellt habe und das Kind sich selbst überlasse. Ich kann keine weitere Verantwortung für das Handeln meiner Mutter übernehmen. Irgendwie fühle ich mich dem Kind gegenüber schuldig, aber gleichzeitig ekle ich mich vor ihm. Ich will hiermit beichten, dass ich den Kontakt zu "meiner" Familie eingestellt habe und meiner Mutter ein böses Erwachen wünsche.

Beichthaus.com Beichte #00036224 vom 22.07.2015 um 15:43:32 Uhr (15 Kommentare).

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Bin ich wirklich seine Traumfrau?

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Eifersucht Verzweiflung Zorn Partnerschaft

Vor etwa einem Jahr habe ich (w/24) meinen Freund kennengelernt, der um einiges älter ist als ich. Es passt alles perfekt, wir sind uns einig, dass wir bald zusammenziehen und heiraten möchten, selbst von Kindern ist bereits die Rede. Allerdings weiß ich, dass er vor mir mit sehr vielen Frauen ein Verhältnis hatte. Er ist kein Typ für One-Night-Stands, hatte aber mehrere Affären. Unter anderem auch mit verheirateten Frauen. Er war ständig auf der Suche nach der großen Liebe, die er seiner Meinung nach erst in mir gefunden hat. Er liebt und begehrt mich sehr - er bezeichnet mich immer wieder als die wundervollste Frau, die er bisher kennengelernt hat und sagt, er hat in mir endlich das gefunden, wonach er immer gesucht hat. Trotzdem leide ich unter meiner Eifersucht, weil ich ständig daran denken muss, mit wie vielen Frauen er bereits geschlafen hat. Ich bin eigentlich sehr selbstbewusst und sehr hübsch, seine Kumpels wundern sich darüber, wie er es geschafft hat mich zu erobern. Ich wünschte ich könnte diese Gedanken ablegen, ich weiß nicht, was ich dagegen tun kann.

Beichthaus.com Beichte #00036173 vom 16.07.2015 um 11:02:34 Uhr (5 Kommentare).

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Zuneigung in der Sexbeziehung

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Begehrlichkeit Verzweiflung Eifersucht

Ich (w/25) habe mich vor einigen Monaten auf ein Verhältnis mit einem Mann (37) eingelassen. Uns war von Anfang an klar, dass daraus nichts Ernstes wird. Seit knapp zwei Wochen kommt allerdings kaum noch etwas von ihm, er meldet sich gar nicht, oder nur sehr kurz - vorher haben wir über Gott und die Welt geredet und hatten fast täglich Kontakt. Vermutlich hat er eine andere kennengelernt oder will die Sache im Sande verlaufen lassen. Damit geht es mir allerdings total schlecht!


Ich beichte, dass ich mich verhalte wie ein kleines Mädchen, dem das Spielzeug weggenommen wurde und total am Rad drehe, obwohl ich nicht verliebt bin. Aber natürlich ist eine gewisse Zuneigung vorhanden. Ich stalke sein Facebook-Profil, bin dann auf jede neue "Freundin" eifersüchtig, schaue, wann er das letzte Mal bei WhatsApp online war, und so weiter. Mittlerweile leidet sogar mein Studium darunter, weil ich ständig auf mein Handy schaue und völlig unkonzentriert bin. Ich weiß, dass es sehr albern ist und ich nur mit der Zurückweisung nicht umgehen kann, aber ich komme einfach nicht aus meiner Haut und male mir aus, was wäre, wenn ich einfach vor seiner Tür stehen würde und ihm meine Zuneigung beichte. Ich brauche einfach Bestätigung und sehne mich so nach der Aufmerksamkeit dieses Mannes. Normalerweise bin ich eine selbstständige junge Frau und mir fressen viele Typen aus der Hand - jetzt ist es allerdings anders, und mein Selbstbewusstsein ist wie weggeblasen. Ich bin ein kleines, naives Mädchen.

Beichthaus.com Beichte #00036138 vom 11.07.2015 um 12:13:46 Uhr (12 Kommentare).

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Ein Foto in der Dusche

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Zorn Peinlichkeit Verrat

Ich würde gerne beichten, wie naiv ich bin. Ich habe vor kurzer Zeit einen alten Freund besucht, in dessen Wohnung ich aufgrund der Entfernung auch genächtigt habe. Es lief in der Vergangenheit nie etwas und sollte auch nie passieren. Wir haben ganz normal in getrennten Räumen übernachtet. Am nächsten Morgen bin ich in die Dusche und sehe durch Zufall einen Kamerablitz. Ich bin furchtbar enttäuscht von diesem "Freund" und weiß einfach nicht, wie ich nun weiter vorgehen soll. Ich bin aus Schock schnell abgehauen und habe tierische Angst, dass dieses Foto noch existiert. Oder ist es etwa meine eigene Naivität zu glauben, dass Männer auch normal sein können?

Beichthaus.com Beichte #00036094 vom 05.07.2015 um 00:57:22 Uhr (14 Kommentare).

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