Buschbohnen

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Verschwendung Neugier Kinder Bamberg

Buschbohnen
Als Kind in der Grundschule war ich mal in der sogenannten Schulgarten-Gruppe, also halt Gärtnern für Zehnjährige. Wir sollten an einem Tag verschiedene Samen für Hülsenfrüchte mitbringen und pflanzen. Ich hatte Buschbohnen dabei. Schön gepflanzt, alles klar. Nur war nach dem Pflanzen noch die halbe Tüte übrig. Was damit tun? Am Nachmittag war ich immer in einem Kinderhort. Auf dem zugehörigen Spielplatz standen so große Kübel in denen immer sehr schön angeordnete Pflanzen waren,das ganze also recht teuer. Also: Hier die restlichen Buschbohnensamen, dort Kübel mit Erde. Klar, bevor die Samen weggeworfen werden, rein mit denen in die Pflanzenkübel. Hab die so richtig schön tief in die Erde gedrückt, weil ich dachte, passiert eh nix, die wachsen ja nur wenn man sich darum kümmert, also immer hingeht,hinschaut usw.. Dass die Kübel auch gegossen werden und Pflanzen auch ohne "Nachgucken" einfach mal so wachsen war mir natürlich nicht klar. Nach den Ferien kam ich wieder in den Hort, und was überwuchert sämtliche anderen Pflanzen in den Kübeln? Klar, meine Buschbohnen. Ehrlich wie ich als kleines Kind war, gleich mal zur Erzieherin hin, die da in der Nähe stand: "Da guck mal, das sind meine Buschbohnen,die wachsen da weil ich vor den Ferien welche gepflanzt hab". Dachte jetzt kommt ein Riesendonnerwetter, nö. Sagt die nur "Ui, das ist ja toll, da können wir ja bald ernten." 2 Tage später war dann große Buschbohnenernte und es gab Bohneneintopf zu Mittag. Die Blumenkübel mussten natürlich dennoch völlig neu gemacht werden was natürlich gekostet hat. Ist zwar alles nicht so schlimm gewesen, trotzdem tut es mir um den zusätzlichen Aufwand für die Hausmeister und Co. von damals leid.

Beichthaus.com Beichte #00026992 vom 14.09.2009 um 16:49:28 Uhr in Bamberg (17 Kommentare).

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Spucken ist eklig

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Ekel Ungerechtigkeit Schule

Damals in der Grundschule, 3. Klasse, ging ich mit einem Kumpel immer zu dem schuleigenen Spielplatz. Dort angekommen setzten wir uns auf die beiden Schaukeln. Irgendwann fanden wir es lustig, Andere Kinder zu bespucken, wenn wir vorne ganz oben waren. Also immer Spucke gesammelt und dann im passenden Augenblick voll abrotzen. Leider ließ die Treffgenauigkeit zu wünschen übrig. Aber da es cool war, einen zu treffen haben wir es immer weiter versucht. Die ersten 5 Minuten der Pause verliefen ohne Erfolg. Die restlichen 15 Minuten kam kein einziges Kind in Reichweite und somit füllte sich mein Mund weiter und weiter mit wertvoller Spuckmunition. Eine Minute vor Ende der Pause war es dann soweit. Ein Zweitklässler kam in Reichweite und hat sich den Ball wieder geholt. Ich habe diese Chance wahrgenommen. Und Volltreffer! Ich habe ihm sein Gesicht komplett mit Rotze bedeckt. Ich sehe noch heute, wie das Zeug sein Kinn runter tropft. Ein Bild für die Götter. Eigentlich wollte ich gar nicht soviel auf Ihn spucken, aber leider musste ich ja unbedingt treffen. Was kann ich dafür, dass in der Zeit vorher keiner in Reichweite kam?
Er ging sofort zur Direktorin, die im übrigen sehr gefürchtet war. Ich erwartete den Anschiss meines Lebens. Aber es kam ganz anders. Ich sollte lediglich 20 Mal schreiben "Spucken ist eklig".

Beichthaus.com Beichte #00026983 vom 11.09.2009 um 18:23:07 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Umgekippt nach Beichthaus-Beichte

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Peinlichkeit Ekel Gesundheit Arbeit Berlin

Umgekippt nach Beichthaus-Beichte
Ich (m/29) bin etwas überempfindlich, wenn es um Blut geht. Mein Arzt weiß schon immer, dass ich mich beim Blut abnehmen immer hinlegen muss, da ich schon einmal bevor es überhaupt zur Sache ging umgekippt bin. Das was mir allerdings gestern passiert ist, toppt alles und ist mir mehr als peinlich. Gestern war es bei uns im Büro mal wieder unerträglich heiß, aber sonst alles so wie immer. Nach der Mittagspause las ich wie jeden Tag die neusten Beichthaus-Stories. Trotz Vorwarnung las ich auch die Beichte (00026965) mit dem Typen, der mit einer Rouladennadel einen geeiterten Heuhalm aus seinem Arm holte. Im gleichen Moment rief unser Chef uns alle zusammen um in den Meeting-Raum zu kommen. Hektik! Ich sprang sofort auf. - Wahrscheinlich zu schnell. Ich lief vielleicht noch zwei Meter, mir wurde schwarz vor Augen, Filmriss. Irgendwann bin ich dann aufgewacht, alle Mitarbeiter inkl. Chef schauten panisch auf mich herab. Oh man das war peinlich. Zum Glück konnte ich sie noch davon abhalten den Notarzt anzurufen. Ich wurde dann mit dem Taxi nach Hause geschickt. Heute bin ich wieder im Büro und jeder hat Angst, dass ich nochmal umkippe. Mein Chef will jetzt sogar einen Erste-Hilfe-Kurs für alle organisieren, weil niemand wusste, was zu tun war.

Beichthaus.com Beichte #00026971 vom 09.09.2009 um 11:05:03 Uhr in 10178 Berlin (Karl-Liebknecht-Straße) (49 Kommentare).

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Medikamente aus Mexiko

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Boshaftigkeit Rache Urlaub Drogen Gesundheit Geltendorf

Medikamente aus Mexiko
Wir waren letztes Jahr (2008) in Mexiko im Urlaub. Eigentlich musste ich dort arbeiten, aber als ich fertig war, hat mein Bruder mich sozusagen abgeholt und wir sind noch 3 Wochen mit einem alten El Camino durch die Gegend gefahren. Dass mein Spanisch nach einem 3/4 Jahr dort auch einen guten mexikanischen Schlag hatte, könnt ihr euch vorstellen. So wurden wir nicht als die üblichen Touris angesehen, wir waren sowieso im Süden, wo selten Amis sind und wurden echt immer nett behandelt. Mir fällt keine einzige Situation ein, wo wir angefeindet wurden. Die lokalen Prostituierten machten uns gute Preise, wir bekamen guten Alkohol und was man sonst so braucht um auszuspannen. In den "Apotheken" in Mexiko, eigentlich Pharma-Supermärkte, bekommt man krasses Zeug. Man darf es aber nicht ausführen. Haben wir aber trotzdem gemacht. Wir haben es umgefüllt in kleine Energy-Drink-Flaschen und in Kaugummi-Boxen.

In Mexiko-Stadt haben wir kein Hotel bekommen und kaum noch Geld für den Wagen. Aber was solls, wir saßen die Nacht im Flughafen rum in stinkender Freizeitkleidung, keinen hat es gestört. Im Flugzeug munterte uns die Stewardess sogar auf: "Ihr seht müde aus, ein Kopfkissen?" und "Bald zu Hause, Daumen hoch!". Als wir morgens in München aufsetzten wollten wir nur noch nach Hause. Ins Taxi, der Taxifahrer spricht nur das nötigste. Dann in den Zug heim ins Allgäu. Der ist morgens schon irre voll, obwohl Wochenende ist. Wir setzen uns ins Fahrradabteil, wo diese Hochklappsitze sind, aber schon in Geltendorf steigen zwei "Fahrrad-Vollprofis" ein, mit Helm, engen Klamotten und zehntausend "Sponsorenstickern" überall drauf. Solche kennen wir schon, im Allgäu fahren die wie die Irren überall die Berge rauf und runter. Aber die waren besonders garstig: "Jetzt weg da, das ist Fahrradplatz!" der eine, der andere: "Woa, hier riechts aber fein..., jetzt Abflug die Herrschaften!"

Platz mussten wir natürlich machen, die hatten ja Recht, die Fahrräder können nicht die ganze Fahrt im Gang stehen. Aber das hätte mit Bitte, Danke und ohne Bemerkung über unsern Duft besser geklappt. Vor allem hätten die beiden dann auch ihren Tagesausflug genießen dürfen.

Denn natürlich haben sich die Spackos nicht zu ihren Rädern gesetzt, sondern sind ins Abteil gegangen. Und einer hat seine Trinkflaschen am Rad gelassen - schwerer Fehler. Bevor mein Bruder überhaupt merkt, was ich vorhabe ist schon der Koffer auf, ich schnappte mir das farblose Abführmittel in der Energy-Drink-Tarnung und eine Viagra-Fälschung, die ich in einem 5-€-Schein einwickelte und am Boden zertrat. Jetzt hoffe ich, dass in den Trinkflaschen nicht nur Wasser ist - Bingo! Magnesiumgeschmack, genau das was ich hoffte. Ich geize nicht mit Abführmittel und auch die zerdrückte Viagra ist mehr als reichlich. In Manzanillo habe ich gemerkt, dass man von einer ganzen wirklich noch Stunden nachher einen Ständer hat und hab mir geschworen nie wieder eine ganze zu nehmen.

In Mexiko wurden wir nie angemacht, die Leute waren echt nett. Kaum in Deutschland und schon wieder unfreundlich behandelt von irgendwelchen Hampelmännern, die sich besser fühlen und einen abschätzig behandeln, weil man das falsche anhat und nicht so toll riecht. Ich hoffe die beiden sind nicht zu weit in die Berge gefahren, da gibts ja nirgends sanitäre Einrichtungen. Ich stell mir das ziemlich peinlich vor, die ganze Zeit zum Kacken zu müssen und einen wahnsinns Hammer in den engen Radhosen zu haben. Vor allem auf der Schüssel mit Ständer sitzen und nicht wissen was man tun soll. Umgebracht wird's ihn schon nicht haben, ich hab das Zeug auch oft genommen. Man sollte einfach niemanden unfreundlich behandeln. Schlecht gefühlt hab ich mich eigentlich nie, nur mein Bruder ist schier an die Decke und ich musste ihn davon abhalten, die Trinkflasche wieder auszuleeren. Ich persönlich finde es im Nachhinein sogar besser, dass nur einer der beiden das Pech hatte. Das macht es noch peinlicher.

Beichthaus.com Beichte #00026952 vom 05.09.2009 um 10:22:47 Uhr in Geltendorf (52 Kommentare).

Gebeichtet von dr.seltsam
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“Ein


Auf Crack

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Drogen Sucht Verzweiflung

Ich bin m/19 und beichte dass ich bis auf H und Crack fast alle chemischen Drogen genommen habe, wobei diese wohl folgen werden. LSD und Speed regelmäßig. Mein Status des Konsums ging in nur einem Jahr soweit bergab, dass man mich mit Pete Doherty verglich. Mir wurde das egal - oder eher ich wollte davon nichts hören. Ich bin groß, sehr schlank, sehe gut aus und bin ein ziemlich intelligenter und verdammt kreativer junger Mann. Schön ist es auch, dass ich keine Probleme habe die hübschesten Mädchen abzubekommen, wodurch mir der Respekt zu Frauen in kurzer Zeit flöten ging und sie anfingen für mich ein Spiel zu werden. Eine holen, Sex haben, die Nächste. So geht das ständig, wobei ich weiß, dass unter den Frauen die ich bis jetzt hatte garantiert welche dabei waren, mit denen ich eine ganze Weile sehr glücklich sein könnte.
Ich werde bald 20, mache trotz allem meine Ausbildung als Bürokaufmann (Ich war anfangs zum Studium vorgesehen) und vegetiere vor mich hin. Ich bin sehr paranoid, leicht schizophren und sehr reizbar geworden. Höre ständig Stimmen und die Wände verschieben sich mittlerweile auch ohne Halluzinogene in gewissem Maße.
Meine Aggressionen gehen so weit, dass mir teilweise etwas aussetzt, allein wenn nur ein Stift herunter fällt, wodurch ich mich im Betrieb wirklich sehr zusammen nehmen muss, um nicht zu fliegen. Ich möchte das nicht, jedoch setzt in diesen Momenten alles aus und ich bin nicht mehr ich. Ich arbeite selbst daran, doch es geht nur sehr langsam in Richtung Besserung.
Ich versuche weniger zu nehmen, mittlerweile schaffe ich es schon seit 7 Tagen, doch ich weiß dass das nicht halten wird.
Anfang des Jahres habe ich 6 Monate Pause gemacht, bis ich es nicht mehr aushalten konnte. Es war die Hölle. Ich kann nicht ohne Drogen leben, für mich gibt es keinen Sinn mehr, selbst Suizid wollte ich begehen, was mir jedoch durch meinen durchen Zustand an diesem Tag selbst verwehrt blieb.
Ab und an gibt es Momente an denen ich auch so glücklich bin, sogar wenn ich ausnahmsweise nicht drauf bin, doch diese lassen sehr schnell wieder nach. Drauf sein gehört mittlerweile zu mir wie die tägliche Nahrungsaufnahme - wobei ich diese ab und an vernachlässige.

Ich möchte hier nun beichten dass es mir Leid tut. Alle Frauen/Mädchen die ich verarscht habe. Bei einigen habe ich mich persönlich entschuldigt, bei anderen eben nicht. Ich versuche jetzt normal mit ihnen Kontakt zu haben und ihnen von Anfang an klar zu machen, dass es nur auf Sex hinaus laufen wird. Es tut mir Leid, dass ich meine Eltern hasse, da sie alles was ich ihnen über meine Probleme erzählt habe gegen mich verwenden und es mir vorwerfen. Es tut mir Leid mein kleiner Bruder, dass Du jeden Tag mit ansiehst, wie ich kontinuierlich absacke und irgendwann in möglicherweise wenigen Jahren mit dem goldenen Schuss in der Ecke liege. Es tut mir Leid, Freunde, dass ihr es so schwer mit mir habt und ich möchte speziell euch sagen, dass ihr das Beste in meinem Leben seid, denn ihr haltet mich am leben.

Beichthaus.com Beichte #00026938 vom 01.09.2009 um 20:45:43 Uhr (42 Kommentare).

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