Überdosis Antidepressiva

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Selbstverletzung Verzweiflung

Der 4. März 2010 war ein kühler, bewölkter Tag, der nicht dazu Beitrug meine Stimmung zu verbessern. Durch die Antidepressiva die ich nahm, ging es mir an diesem Tag nicht wesentlich besser. Hinzu kam, dass ich mich, trotz des festen Vorhabens nicht rückfällig zu werden, wieder massiv selbst verletzte. Der Schmerz brachte mir keine Erleichterung und die Leere in mir, breitete sich zusehends aus. Ich versuchte mich abzulenken, doch die Musik die ich hörte, trug nicht im Geringsten etwas dazu bei, meine Stimmung zu verbessern. Mir war kalt, ich war müde und ich war es Leid, jeden Tag dieselben Qualen durchstehen zu müssen. Ich las den Zeitungsartikel, indem über meine Mutter berichtet wurde und über ihre schwere Krankheit und den damit bevorstehenden Tod. Ich wollte mich diesem Schmerz entziehen, nicht länger zusehen müssen, wie sie langsam und stetig aus dem Leben scheidet. Ich ging in die Küche und holte meine Antidepressiva, öffnete die Packung und nahm davon so viele, wie ich konnte. Bereits kurze Zeit später spürte ich, wie ich müde wurde, mir wurde schwindelig, sämtliche Farbe wich aus meinem Gesicht. Ich hoffte zu sterben, doch ich überlebte es. Das war meine schlimmste Sünde.

Beichthaus.com Beichte #00028041 vom 06.08.2010 um 10:54:44 Uhr (25 Kommentare).

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Mit Wasser für Ruhe sorgen

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Ignoranz Rache 50+ Last Night Weilerbach

Vor 2 Wochen war ich mit Freunden feiern. Als letzte Station landeten wir schließlich in unserem guten alten Irish Pub. Dort trafen einer der Kumpels und ich einen alten Bekannten, sodass wir kurz darauf erstmal zu dritt draußen ein wenig plauderten. Es war mitten in der Nacht (ich schätze 2:30 Uhr) unter der Woche und wir waren gut angetrunken. Wir waren nicht besonders leise. Über uns ging ein Fenster auf und eine ältere Frau, um die 55 Jahre alt, beschwerte sich bitterlich darüber wie laut wir doch seien. Wir ignorierten sie und plauderten weiter. Anstatt die Polizei zu rufen oder ähnliches zu tun, griff sie kurzerhand nach einem Wassereimer und schüttete 5-6 mal eiskaltes Wasser auf uns herab. Wir ignorierten sie weiter und gingen eine halbe Stunde später auseinander. Die Frau hatte mittlerweile Ruhe gegeben. Als ich am nächsten Morgen den vergangenen Abend Revue passieren ließ, fiel mir ein wie asozial ich das Verhalten der Frau fand. Ich weiß, dass wir uns leiser hätten verhalten sollen, trotzdem hätte es andere Mittel gegeben.
Und jetzt zur eigentlichen Beichte: Seit diesem Abend gehen meine Kumpels und ich des öfteren Nachts mal an ihrem fast immer offen stehenden Fenster vorbei und schmeißen Sachen durch eben jenes. Am liebsten bedienen wir uns hierfür aus der Mülltonne, die so einladend vor der Tür steht. Entschuldigung dafür!

Beichthaus.com Beichte #00028026 vom 01.08.2010 um 19:32:27 Uhr in Weilerbach (33 Kommentare).

Gebeichtet von Danny123
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Zufallsbeichte
“Ein


Mein Freund im Knast

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Lügen Gewalt Begehrlichkeit Ignoranz Liebe

Mein Freund sitzt zur Zeit in Untersuchungshaft. Im Anschluss wird er eine mehrjährige Haftstrafe antreten. Es geht um Körperverletzung. Es wird auch noch ein paar Verfahren geben, wegen Körperverletzung gegen mich. Meine Freunde, Familie usw. sagen alle, sei froh, dass du ihn endlich los bist.
Ich möchte jetzt hier beichten, dass ich überhaupt nicht froh darüber bin, dass ich ihn total vermisse und am liebsten bei mir hätte. Ich werde auch nicht gegen ihn aussagen, wenn die Verhandlungen sind. Das kann ich aber niemandem erzählen, weil die mich dann alle rund machen würden. Ich will aber nicht, dass er noch länger weggesperrt wird.
Er hat vom Gericht eine Bannmeile erhalten, dass er keinen Kontakt zu mir aufnehmen darf. Ich schreibe ihm trotzdem Briefe in die JVA, ohne zu wissen, ob die kontrollierende Staatsanwaltschaft diese weiterleitet. Ein Mitarbeiter vom sozialen Dienst in der JVA hat mir vorhin am Telefon gesagt, er würde auch jeden Tag schreiben. Bis jetzt ist noch nichts angekommen, aber er meinte, dass kann solange dauern.
Am liebsten würde ich diese Bannmeile wegbekommen, aber ich weiß nicht, wie ich das anstellen soll. Meine Beichte ist also, dass ich alle meine Mitmenschen anlüge, was ihn betrifft. Ich sage zwar, dass ich noch Gefühle für ihn habe, aber keinen Kontakt mehr mit ihm suche. Und das stimmt eben nicht, ich versuche alles, um mit ihm in Kontakt zu treten. Hatte gleich nach seiner Verhaftung einen Besuchsantrag gestellt, der aufgrund der Bannmeile abgelehnt wurde. Ich liebe ihn immer noch so sehr und mache mir Sorgen um ihn, obwohl er oft böse zu mir war.

Beichthaus.com Beichte #00028022 vom 29.07.2010 um 17:00:49 Uhr (69 Kommentare).

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Mit 2,1 Promille über die Verkehrsinsel

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Trunksucht Diebstahl Schamlosigkeit Last Night

Das ist jetzt schon eine ganze Weile her. Aber ich wurde mal betrunken im Straßenverkehr erwischt. Genauer gesagt bin ich mit 2,1 Promille über eine Verkehrsinsel gebrettert. Ich bin noch nie zuvor betrunken gefahren, außer mal mit ein paar Bier vom Sportheim nach Hause. Aber in dieser Nacht war ich so voll, dass alle Sicherungen durchgeknallt sind und ich in den Wagen gestiegen bin. Ich kann mich nicht einmal mehr daran erinnern. Das erste was ich wieder weiß, ist dass ich mit aufs Revier genommen wurde und meine Personalien aufgenommen wurden. Als die Polizisten mich schließlich nach draußen begleiten wollten, kam mir die zündende Idee. Auf dem Tisch stand noch die Kamera mit den Beweisfotos und ich dachte, es wäre doch voll praktisch, wenn ich die klauen würde. Gesagt, getan. Kamera eingesteckt, die haben es nicht gecheckt. Naja, verurteilt wurde ich trotzdem wegen Trunkenheit am Steuer und muss jetzt die MPU machen um den Lappen zurückzukriegen. Bin jetzt den 2. Monat halbwegs trocken, muss ja auf meine Leberwerte achten. Meinen Lappen habe ich dann wohl im Dezember zurück. Achja, und die Kamera habe ich immer noch. War denen wohl peinlich, dass ein Besoffener ihnen das Ding geklaut hat.

Beichthaus.com Beichte #00027985 vom 14.07.2010 um 13:41:00 Uhr (31 Kommentare).

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“Beichte

Fast aufgefressen von meiner Kommilitonin

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Sex Wollust Begehrlichkeit Studentenleben

Gestern wurde ich von einer Kommilitonin in meinem Auto fast aufgefressen. Ich habe ihr zwar gesagt, dass mein Auto kein Love-Mobile ist, doch ihr war das egal und sie hat mir die Kleider vom Leib gerissen und mich angefangen abzulecken. Dann auch geblasen. Und zwar so, dass mir ganz schwindlig wurde. Es war so extrem gut, da braucht man gar kein anderen Sex.
Auf jeden Fall als ich kam, hat sie alles geschluckt und einfach weiter gemacht. Ich habe gedacht ich muss sterben, weil ich ja schon gekommen war und sie einfach weiter machte. Ich wollte sie weg ziehen aber sie hat Widerstand geleistet. Ich hatte auch keine Kraft, weil sie einfach saugte und saugte und ich von dem Höhepunkt einfach nicht mehr runter kam. Sie wollte mich also mit meiner eigenen Geilheit umbringen. Als sie dann endlich stoppte war ich fix und fertig und brauchte 10 Minuten bis ich wieder sprechen konnte. Ich will beichten, dass ich es trotzdem wieder haben will.

Beichthaus.com Beichte #00027980 vom 12.07.2010 um 21:26:42 Uhr (62 Kommentare).

Gebeichtet von kumka
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