Kinderwunsch

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Neid Eifersucht Feigheit Schwangerschaft

Mein Mann und ich wünschen uns von ganzem Herzen ein Kind, aber es will einfach nicht klappen. Er vertraut voll auf Gott. Ich will das ja auch glauben, aber ich werde trotzdem immer von der Angst aufgefressen was ist, wenn ich nie ein Kind bekomme. Ich möchte beichten, dass ich wenn ich eine Schwangere sehe oder eine Mutter mit Kind, ich so eifersüchtig werde, dass ich die Person wirklich zu hassen beginne. Wenn Freundinnen, Bekannte oder Familienmitglieder schwanger werden, bin ich so neidisch und hasserfüllt, dass ich den Kontakt abbreche oder wenn ich sie irgendwo sehe, mich verstecke! Ich gönne es den Menschen eigentlich schon, aber ich würde es keine 5 Minuten mit ihnen aushalten. Jetzt ist die neue (zweite) Frau von meinem Onkel schwanger geworden, er selbst hat es Jahre lang mit seiner ersten Frau probiert, hat aber nicht geklappt und ich muss die beiden nächste Woche auf dem Geburtstag meiner Schwester sehen. Ich gestehe, dass ich nicht mehr mit den Beiden reden möchte, obwohl sie wirklich nett ist. Es tut mir so Leid, dass ich so neidisch und gemein bin. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00028191 vom 07.10.2010 um 19:44:10 Uhr (44 Kommentare).

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Hilfs-Sheriffs

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Hass

Ich bin ein wirklich sehr freundlicher Mensch, ich bedanke mich und Grüße immer höflich. Und das ausnahmslos. - Die Tante an der Kasse, der Typ an der Tanke, Leute am Telefon etc.. Ich habe Spaß dabei, weil man so irgendwie besser durchs Leben kommt. Manchmal, meist wenn ich "moralisch nicht 100% korrekte" Sachen mache, ist diese Höflichkeit aber wie weggeblasen.
Stehe ich z.B. kurz auf dem Eltern & Kind Parkplatz beim örtlichen Supermarkt, weil ich nur kurz an den Geldautomaten will, kommen immer die Hilfs-Sheriffs aus ihren Löchern. Auf Sachen wie "Ääääh, Sie wissen schon, dass das ein Eltern-Kind-Parkplatz ist!" antworte ich gerne mit Sachen wie z.b. "Ääääh, Sie wissen das heute der Kümmere-Dich-um-Deinen-eigenen-Scheiß-Tag ist?" oder "Ohhh..., Sie scheinen mich mit jemanden zu verwechseln, den das interessiert!". Es sprudelt einfach so aus mir raus und ich kann nichts dagegen tun. Ich bitte um Absolution, da ich diesen Leuten wahrscheinlich unrecht tue, da mein Verhalten vorher ja auch nicht einwandfrei war. Trotzdem nerven die tierisch und bringen mich dazu sachen zu sagen, die ich sonst zu Fremden nie sagen würde.


Beichthaus.com Beichte #00028184 vom 04.10.2010 um 15:05:41 Uhr (33 Kommentare).

Gebeichtet von kiralla
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Zufallsbeichte
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Kompetenz vs. Aussehen

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Begehrlichkeit Wollust Arbeit

Ich (m/29) bin Informatiker und arbeite seit zwei Jahren in einem IT-Unternehmen. Wir sind vier Leute in der Abteilung und haben meist zusätzlich einen Praktikanten, der einfachere Programmieraufgaben für uns erledigt. Diese Praktikantenstelle scheint unter den Studenten nicht sonderlich begehrt zu sein und so haben wir meist nur 2 bis 3 Bewerber, die natürlich fast ausschließlich männlich sind. Im Moment sind wir wieder auf der Suche. Letzte Woche war schon ein Kandidat zum Vorstellungsgespräch da, der fachlich einen recht guten Eindruck gemacht hat. Für heute hatten wir eine junge Studentin eingeladen, eine absolute Ausnahme also.
Normalerweise führt unser Abteilungsleiter die Gespräche mit den Bewerbern. Der wurde heute jedoch zu meinem Glück kurzfristig zu einem Meeting einberufen und daher sollte ich das Gespräch diesmal führen. Pünktlich zur vereinbarten Zeit traf die Bewerberin dann auch ein. Man hatte zwar schon anhand des Fotos in den Bewerbungsunterlagen sehen können, dass sie recht hübsch sein musste, doch als sie vor mir stand, klappte mir fast die Kinnlade runter. Sie hat lange blonde Haare, ein strahlend weißes Lächeln und einen absoluten Prachthintern. Fachlich ist sie für die Stelle eigentlich ziemlich unpassend, denn sie ist BWL-Studentin und belegt Informatik nur als Nebenfach, wohingegen wir eigentlich einen echten Vollblutinformatiker brauchen. Ich merkte auch schnell im Gespräch mit ihr, dass sie den Aufgaben wohl kaum gewachsen sein würde. Trotzdem wollte ich mir die Chance nicht entgehen lassen, vier Monate lang ein junges Mädchen mit Traumfigur, verpackt in ein dünnes schwarzes Kleid, mit im Büro zu haben. Ich lobte ihre Fähigkeiten und Kenntnisse also in höchsten Tönen, als ich dem Abteilungsleiter vom Bewerbungsgespräch berichtete. Ich denke die Chancen, dass sie eingestellt wird sind ziemlich hoch. Für den anderen Bewerber tut es mir ein bisschen Leid, aber ich musste diese Chance einfach ergreifen. Ich werde unserer neuen Praktikantin natürlich gerne behilflich sein, wenn sie Probleme mit ihren Aufgaben hat.

Beichthaus.com Beichte #00028177 vom 30.09.2010 um 18:40:29 Uhr (35 Kommentare).

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Günstiges Hotel in London

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Rache Boshaftigkeit Ekel Urlaub London

Vor ungefähr einem Jahr fasste ich (damals 22) mit zwei Kommilitonen in den Semesterferien kurzfristig den Plan, einen Kurzurlaub zu machen. Wir suchten also im Internet nach günstigen Flügen und fanden einen Billigflug nach London, den wir direkt buchten. Nun brauchten wir nur noch ein günstiges Hotel. Auch das war schnell gefunden. Insgesamt sollten die drei Übernachtungen dort pro Person etwa 100 Euro kosten. Wir freuten uns über den relativ günstigen Preis, denn die Hotelzimmer sahen auf den Bildern ziemlich gut aus. Drei Wochen später in London angekommen traf uns fast der Schlag, als wir in besagtes Hotel eincheckten. Die Bilder, die man uns präsentiert hatte, hatten mit der Realität rein gar nichts gemeinsam. Die Zimmer waren klein und äußerst schmutzig, das Frühstück war grauenhaft und aus der Dusche kam nur kaltes Wasser (angeblich war zufällig gerade der Boiler kaputtgegangen). Das gesamte Personal war äußerst unfreundlich und reagierte auf Beschwerden gereizt und teilweise sogar aggressiv.
Wir ließen uns dadurch unseren Urlaub nicht kaputtmachen, sondern genossen trotzdem die Stadt und versuchten so wenig Zeit wie möglich im Hotelzimmer zu verbringen. Vor der Abreise wollten wir trotzdem noch ein besonderes Abschiedsgeschenk im Hotel lassen: Wir kauften im Supermarkt einen schönen großen Fisch. Außerdem besorgten wir uns Paketband. Kurz bevor wir abreisten klebten wir den Fisch mit dem Paketklebeband sorgfältig von unten an eines der Betten. Dass sich dort irgendjemand vom Personal zum Saubermachen herunterbücken würde und etwas entdecken würde, hielten wir in Anbetracht der sich dort befindenden Staubschicht für sehr unwahrscheinlich.
Ich wüsste nur zu gerne, ob, wann und von wem der Fisch letztendlich entdeckt wurde und wie lange es gedauert hat, bis der bis dahin entstandene Geruch durch das einzige winzige Fenster im Zimmer abgezogen war. Wir haben jedenfalls nie wieder etwas von dem Hotel gehört, offensichtlich konnten die uns also nicht als Übeltäter identifizieren. Heute würde ich so etwas wahrscheinlich nicht mehr machen, sondern einfach eine miese Hotelbewertung auf der Buchungsseite hinterlassen.

Beichthaus.com Beichte #00028160 vom 22.09.2010 um 02:25:20 Uhr in London (26 Kommentare).

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Rache für mein Kuscheltier

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Völlerei Diebstahl Zwietracht Ungerechtigkeit Schule Weihnachten

Ich (w) möchte beichten, dass ich auf der Grundschule einem Mädchen meine Übeltat untergeschoben habe. Auf unserer Grundschule hatte jede Klasse, wenn es auf Weihnachten zuging einen Adventskalender, an dem 24 relativ große Socken hingen. Diese waren immer reichlich gefüllt mit Schokoladenfiguren, Clementinen, usw.. Es dürfte dann immer ein Kind, wenn der entsprechende Tag war, eine Socke ausleeren und die ganzen Süßigkeiten behalten. Einmal war ich sehr viel zu früh in der Schule. Da überkam mich das Verlangen, einfach mal eine Socke auszuleeren. Nun ja, aus einer Socke wurden dann immer mehr. Schließlich waren fast alle Socken leer, nur die "gesunden Sachen" hatte ich zurückgelassen. Mir war ziemlich schlecht und ich hatte einen Haufen Silberpapier übrig. Die steckte ich erst mal in meine Hosentasche. Über den Tag hin lastete das Papier der ganzen verspeisten Schokoweihnachtsmännern und Co doch irgendwie schwer auf meinem Gewissen, also stopfte ich sie in einer Pause einfach in den nächstbesten Ranzen eines Mitschülers. das war vermutlich auch gut. Denn als wir später Deutsch mit unserer Klassenlehrerin hatten, durfte das Kind, was die heutige Socke öffnen durfte, mit der Lehrerin zum hinteren Teil der Klasse, wo die Socken hingen, gehen und ihre Socke ausleeren. Da fing das Geschrei auch schon an. Die Socke war - oh Wunder - leer. Bei den anderen Socken das selbe Schauspiel. Daraufhin wurde unsere Lehrerin furchtbar sauer und forderte uns alle dazu auf, unsere Jacken-, Hosen- und Schultaschen zu leeren. Wie man sich denken konnte, fand sie die Schokopapiere bei einem Mädchen, nämlich der Besitzerin der Schultasche, in die ich die Papiere zuvor gestopft hatte. Da sie auch noch, trotz jungen Jahren, ziemlich übergewichtig war, glaubte natürlich jeder erst recht, sie hätte sie genommen. Ich glaube das Mädchen hat auch noch zu Hause ziemlichen Ärger bekommen, ich könnte mir vorstellen, das die Lehrerin ihre Eltern angerufen hat.

Leid tat es mir trotzdem nie. Das Mädchen hatte nämlich mal, als sie bei mir gespielt hatte und sie mir nicht beim Aufräumen helfen wollte, so laut los geschrien, dass meine Eltern sie gefragt haben, warum sie denn so schreie. Darauf antwortete sie damals, ich hätte sie geschlagen. Meine Eltern wurden daraufhin ziemlich wütend auf mich, schnappten sich mein Lieblingskuscheltier und warfen es in den brennenden Ofen. Ich durfte zusehen, wie es verbrannte. Ich habe versucht, es aus dem Feuer zu holen, doch meine Eltern haben mich festgehalten und mich gezwungen hinzusehen.
Dafür hasse ich dieses Mädchen und ich bin froh, das ich so, wenn auch ungeplant, meine Rache erhielt. Ich hoffe ihre Eltern haben zur Strafe auch ihre Kuscheltiere verbrannt. Ich weiß zwar, dass es albern ist, sich wegen eines Stofftieres sich so aufzuführen. Aber es erfreut mich auch heute noch mit Genugtuung, besonders wenn ich besagtes Mädchen mal in der Stadt sehe. Mit 16 Mutter geworden, nicht mal einen Hauptschulabschluss und mindestens eine Tonne schwer. Während ich schön entspannt mein Studium angetreten habe.
Irgendwann werde ich mich auch nochmal an meinen Eltern rächen. Wegen ihrer Aktion habe ich tagelang nur geheult. Ich finde es gibt bessere Wege einem Kind einen Fehler aufzuzeigen, als ihm das, was es am meisten auf der Welt liebt wegzunehmen.

Beichthaus.com Beichte #00028149 vom 16.09.2010 um 15:23:35 Uhr (38 Kommentare).

Gebeichtet von _Ladylike_
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