Mein Flug nach Rom

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Begehrlichkeit Wollust Flug & Co. Freunde Rom

Ich (w/21) habe gerade einen sündhaft teuren Flug gebucht, um einen Freund von mir, der in Rom studiert, zu besuchen. Aber nicht, weil es mich interessieren würde, mal die Stadt zu sehen, nein, ich habe ihn einfach zu meinem künftigen Liebhaber erkoren und werde ihn nächstes Wochenende ordentlich durchvögeln. Habe mir heute schon den ganzen Tag Stellungen überlegt. Ich hoffe, ich werde nie so ehrlich sein, ihm das zu sagen.

Beichthaus.com Beichte #00030565 vom 09.12.2012 um 21:24:16 Uhr in Rom (Via delle Fornaci) (19 Kommentare).

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Angst vor polnischen Langfingern

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Diebstahl Dummheit Vorurteile Trunksucht Last Night Meschede

Ich (m/19) war Freitagabend feiern. Natürlich haben wir alle auch sehr viel getrunken. Nach einer gewissen Zeit auf der Tanzfläche fiel mir dann ein Mädchen besonders ins Auge. Sie schaute mich die ganze Zeit an und irgendwann, als ich mich dann selbst überwunden hatte, sie anzusprechen, bin ich zu ihr hin. Sie war auch ganz nett, wir redeten etwas und haben auch das eine oder andere getrunken. Nebenbei erwähnte sie auch, dass sie Polin sei. Irgendwann sind wir wieder tanzen gegangen auch ziemlich nah. Der restliche Abend verlief eigentlich genauso weiter. Irgendwann kam dann die Frage "zu mir oder zu dir?" Sie, anscheinend davon überrascht, wollte dann zu mir, allerdings erst später. Also sollte ich schon mal vorgehen; sie wusste, wo ich wohne. Also bin ich, schon sehr betrunken, aufgebrochen und malte mir die ganze Geschichte schon richtig schön aus. Als ich endlich Daheim ankam, räumte ich noch schnell etwas meine Wohnung auf. Und wartete darauf, dass sie endlich zu mir kam. Leider erschien sie dann doch nicht. Etwas enttäuscht bin ich dann schlafen gegangen. Am nächsten Morgen wachte ich auf und wollte schauen, wie viel Geld ich noch in meiner Geldbörse habe. Aber ich fand sie nicht. Ich wurde richtig nervös, lief den ganzen Weg zur Disco und zurück immer wieder ab. Nur leider war dort nirgends meine Geldbörse. Ich war mir irgendwann auch schon richtig sicher, dass das Mädchen von letzter Nacht die Geldbörse geklaut hatte, wahrscheinlich beim Abschied. Sie war ja auch Polin. Ich rief bei der Polizei an und war noch einmal in der Disco, aber meine Geldbörse wurde nicht abgegeben. Ich rief also bei meinem Kreditkarteninstitut an und ließ meine Karte sperren. Ich wollte gerade zur Polizei, da Führerschein und Ausweis ebenfalls weg waren, da ließ ich den vergangenen Abend noch einmal Revue passieren. Und da fiel es mir ein.
Ich hatte in meinem Suff meine Geldbörse zwischen meinen Socken versteckt, weil ich Angst hatte, dass die Polin mich ausraubt, wenn ich schlafe. Nur leider hatte ich das bis zum nächsten Tag vergessen. Es tut mir leid, dass ich ihr gegenüber solche Vorurteile hatte und dass ich so betrunken war.

Beichthaus.com Beichte #00030562 vom 08.12.2012 um 12:22:28 Uhr in Meschede (Winziger Platz) (17 Kommentare).

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“Beichte

Vom Heim zu Hotel Mama

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Rache Drogen Familie

Ich (m/34) bin, nachdem ich von meiner Ex rausgeworfen wurde, weil ich nur einen Job länger als 4 Wochen behalten konnte, wieder bei meinen Eltern eingezogen. Das mit dem Job lag aber auch daran, dass sie mich z.B. nicht schlafen ließ und ich daher unkonzentriert war, oder daran, dass sie morgens um vier einen üblen Streit von Zaun brach. Wie auch immer, offenbar habe ich nicht gemerkt, wie sehr sich das Verhältnis meiner Eltern ins Negative gewandelt hat. Da ich mit meiner Verflossenen in einer circa 150 km entfernten Stadt lebte, bekam ich wenig vom Leben meiner Familie mit. Zu der Zeit, als ich rausflog, vor ziemlich genau drei Jahren, wurde auch noch mein Bruder wegen schweren Raubes für sechs Jahre inhaftiert. Also für meine Eltern eine absolut beschissene Situation, der eine Sohn im Bau, der andere auf der Straße. Also boten sie mir an, mich aufzunehmen, bevor ich auch noch Dummheiten machte, was ich aber nicht vorgehabt hatte. Ich war sicher, in wenigen Tagen bis Wochen Arbeit und Wohnung zu bekommen. Wie gesagt hause ich nun aber insgesamt schon 3 Jahre hier, von einem 4-wöchigen Revival mal abgesehen, welches in einer Katastrophe endete.


Ich bekomme aber zumindest Hartz IV, wovon ich auch brav 50 Prozent abgebe. Aber den Tabak, den ich brauche, muss ich selber kaufen, und das macht fast zwei Drittel des Restes aus, mehr als einmal weggehen ist da nicht drin. Da mir aber auffiel, dass meine Eltern entweder gar nicht oder aneinander vorbei redeten, fing ich nach 6 Monaten an, den Tabak nicht mehr zu zahlen, sondern jeweils zu sagen, ich hätte das Geld dem anderen Elternteil schon gegeben. Rückfragen stellten sie nicht, wegen dem schlechten Verhältnis und weil sie mir halt doch vertrauen. Das so gesparte Geld gebe ich für Speed und Gras aus, und wenn nichts zu kriegen ist, versaufe ich es. Dass ich meine Eltern dabei anlüge, ist mir völlig egal. Außerdem klaue ich meiner Mutter dauernd ein high machendes Schmerzmittel.


Meine Eltern sind allerdings selbst Schuld an dem mir fehlenden schlechten Gewissen. Denn sowohl ich als auch mein Bruder wurden bei den ersten pubertären Verhaltensschwankungen ins Heim abgeschoben. Vorher wurden wir allerdings noch mit allem geschlagen, was unseren Eltern in die Hände kam, und das mit gerade mal 11 Jahren. Im Heim konnten wir beide keine unserer nachweislich überdurchschnittlichen Intelligenz entsprechende Schulbildung bekommen. Das ortsansässige Gymnasium nahm nach schlechten Erfahrungen keine Heimkinder mehr auf und Schulen in anderen Sprengeln waren zu weit weg. Also habe ich im Endeffekt nur einen (zwar mit 1,1, aber was nutzt es?) qualifizierenden Hauptschulabschluss gemacht, aber danach nur eine Ausbildung zum Holzwerker. Jobs in dem Bereich gibt es hier so gut wie keine, und eine Umschulung weigert sich die ARGE zu zahlen, das würde zu tief in ihr Budget gehen. Also sitze ich motivationslos hier herum und gehe meinen Eltern genauso auf die Nerven wie sie mir. Ich hätte mehr erreichen können im Leben, aber ich wurde zum Versager gemacht. Aber danke, lieber Papa und liebe Mama, die Jahre im Heim hole ich jetzt nach!

Beichthaus.com Beichte #00030559 vom 07.12.2012 um 06:24:20 Uhr (33 Kommentare).

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Glücklich mit Hartz IV

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Hass Falschheit Arbeit Geld Gesellschaft Damme

Mich kotzen diese ganzen verheulten Hartz-IV-Empfänger an, die wegen jeder Kleinigkeit jammern. Wenn sie am ersten eines Monats auf ihr Konto schauen oder ihren Scheck aus dem Postkasten nehmen und meckern, dass sie mit 374 Euro nicht überleben können. Schlimmer noch finde ich Hartz-4-Bezieher, die in einer Maßnahme sind, eine Aufwandsentschädigung von circa einem Euro erhalten und dann ihrem Frust Luft machen, dass sie für so wenig Geld arbeiten müssen und das Ganze als Zwangsarbeit bezeichnen. Die eigentliche Beichte aber ist, dass ich (m/27) selbst seit fast fünf Jahren Hartz 4 beziehe. Ich kann super davon leben und rege mich jedes mal auf, wenn Leute bei mir auf der Maßnahme über die paar Kröten meckern. Versteht mich nicht falsch! Mir ist durchaus bewusst, das einem mal die Waschmaschine, der Trockner oder der Herd kaputt gehen können. In solch einer Situation kann ich es durchaus nachvollziehen, dass man kurz jammert oder am Verzweifeln ist. Aber wenn meine Arbeitskollegen, die oft morgens schon nach Bier und Co. riechen, rund um die Uhr am Schimpfen sind, dass man sie zwingt, für einen Euro zu arbeiten, könnte ich austicken.

Die meisten scheinen zu vergessen, dass sie nicht nur diesen einen Euro bekommen, sondern Miete, Lebensunterhalt UND noch knapp 120 Euro Aufwandsentschädigung für die Maßnahme. Meine Kaltmiete beträgt 209 Euro. Die Nebenkosten belaufen sich auf 115 Euro. Der Lebensunterhalt ist mit 374 Euro gedeckt und dazu kommen noch die erwähnten 120 Euro. Macht zusammen 818 Euro. Und das für gerade mal 30 Stunden Arbeit in der Woche, die noch dazu nicht besonders schwer ist (Grünanlagen in der Stadt pflegen und Winterdienst). Manche Leute arbeiten für einen nur minimal höheren Lohn teilweise mehr als 40 Stunden in der Woche. Am Ende des Monats habe ich, obwohl ich rauche (aber keinen Alkohol trinke), meistens noch knapp 80 Euro, die ich in meine Spardose stecke. Ich denke, dass mich viele, vor allem steuerzahlende Arbeiter, verstehen werden. Dennoch fühle ich mich nicht gut dabei, so schlecht über die hier beschriebenen Leidensgenossen zu denken. Danke an alle Steuerzahler!

Beichthaus.com Beichte #00030556 vom 06.12.2012 um 21:42:28 Uhr in 49401 Damme (25 Kommentare).

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“Beichte

Übergewichtige Supernanny

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Hochmut Vorurteile Kinder Shopping

Ich (m/29) möchte mich entschuldigen, dass ich heute jemanden aufgrund seines Übergewichts beleidigt habe. Das Ganze kam so:
Ich war im Supermarkt, zusammen mit meiner dreijährigen Tochter. Unsere Kleine ist gerade etwas schwierig zu händeln, denn sie ist voll in der Trotzphase. An der Kasse griff sie natürlich zu den dort strategisch auf Kinderhöhe platzierten Süßigkeiten. Ich nahm sie ihr wieder weg und sagte: "Nein!" Natürlich darf sie auch mal Süßigkeiten essen, aber wir hatten erstens noch genug zu Hause und zweitens wollen meine Frau und ich ihr von Anfang an beibringen, dass man nicht immer seinen Willen durchsetzen kann. Die Kleine bekam einen ihrer Trotzanfälle. Sie fing erst an zu betteln. Als ich nicht nachgab, fing sie an zu weinen, und als das nichts brachte, warf sie sich schreiend vor der Kasse auf den Boden. Natürlich ist das peinlich, aber ich ignorierte sie weiterhin, denn ihre Wutanfälle sind spätestens nach ein paar Minuten vorbei. Plötzlich keifte es hinter mir: "Jetzt geben sie dem Kind endlich seine Süßigkeiten, ich will heute noch bezahlen!" Als ich mich umdrehte, um zu gucken, von wem das kam, sah ich Folgendes: Eine Frau, circa Mitte vierzig, stark übergewichtig, was sie aber nicht davon abgehalten hatte, sich in zwei Nummern zu kleine pinke Leggings und ein knalliges Oberteil mit Leopardenmuster zu quetschen. Sie hatte fettige Haare und in ihrem speckig glänzenden Gesicht mit Doppelkinn giftgrünen Lidschatten und neonpinken Lippenstift, wobei die Hälfte von dem Lippenstift auf ihren gelben Zähnen hing.


Ich gebe zu, meine Tochter blockierte gerade die Kasse, aber die Kasse nebenan war ebenfalls geöffnet, es stand keiner an und ich war der Meinung, es sei nicht zuviel verlangt, drei Meter weiter zu laufen, wobei das bei den Ausmaßen besagter Dame wohl eine Herausforderung war. Ich wollte keinen Stress und hob meine Tochter, die sich glücklicherweise langsam wieder beruhigt hatte, vom Boden auf und dachte, die Sache wäre erledigt. Falsch gedacht.
Besagte Dame war der Meinung, sie müsse mir in meine Erziehung reinquatschen. Keine Ahnung, warum sie sich für die Nachfolgerin der Supernanny hielt, aber sie belaberte mich von wegen ich dürfe nicht zu streng sein, das wäre ganz schlecht für Kinder, würde ihre Kreativität und Selbstständigkeit unterdrücken, und so ein paar Süßigkeiten wären ja nun wirklich nicht schlimm, schließlich seien Schokolade und Bonbons sogar gesund für Kinder, denn da sind ja Milch und Vitamine drin. Schließlich reichte es mir und ich sagte zu ihr: "Sie haben ja offensichtlich auch immer Süßigkeiten von ihren Eltern bekommen, das ist ja nicht zu übersehen, und man sieht auch, wie gesund das ist. Meine Tochter wird ab jetzt nie wieder so was bekommen, damit sie nicht irgendwann so fett wird wie Sie!"


Dann habe ich mich umgedreht und bin mit meiner Tochter auf dem Arm einfach weggegangen. Das Ganze tut mir im Nachhinein doch leid, ich weiß, es ist nicht richtig, Menschen aufgrund ihres Übergewichts zu beleidigen. Und ich war damit auch kein gutes Vorbild für meine Tochter. Ich habe auch nichts gegen Dicke allgemein, aber warum mischt sie sich in meine Erziehung ein?

Beichthaus.com Beichte #00030555 vom 06.12.2012 um 20:32:41 Uhr (28 Kommentare).

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