Kabelbinder

16

anhören

Boshaftigkeit Zwietracht Rache Zorn

Als ich noch zur Schule ging, waren da ein paar Mädchen in meiner Klasse, die ich nicht ausstehen konnte. Ich war immer etwas ruhiger und sie haben mich dauernd aufgezogen. Zwar haben wir uns auch ab und an mal gut verstanden aber eigentlich wollte ich das nicht. Denn mit Zicken muss man ja nicht befreundet sein. Als wir in der 6. Klasse waren, habe ich bei der einen Zicke die Schultasche mit Kabelbindern in der Sportumkleide an die Bänke gebunden. Ich habe auch die Reißverschlüsse zu gemacht so dass sie an nichts ran kam. Als ich das getan habe, standen alle hinter mir und es hat ihr auch niemand geholfen. Irgend so ein Troll hat mich trotzdem verpetzt und ich musste mich entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00028920 vom 10.05.2011 um 21:46:14 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das ferngesteuerte Auto

10

anhören

Dummheit Kinder Husum

Ich (m/24) habe zum sechsten Geburtstag mal ein ferngesteuertes Auto bekommen, worüber ich mich auch tierisch gefreut habe - bis ich realisierte, dass Auto und Fernsteuerung mit einem Kabel verbunden waren. Ich gab mein bestes trotz dessen Spaß mit dem Teil zu haben, aber so richtig wollte das nicht klappen. Also kam ich auf die glorreiche Idee, das Kabel einfach durchzuschneiden. Was bringt mir auch ein ferngesteuertes Auto, wenn ich sowieso ständig hinterher rennen muss? Somit hatte sich das mit dem hinterher rennen auch erledigt.

Beichthaus.com Beichte #00028910 vom 08.05.2011 um 02:13:10 Uhr in 25813 Husum (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Nachbars Kinder

45

anhören

Gewalt Verrat Kinder Nachbarn

Vor einigen Jahren ist eine Familie in die Wohnung unter mir eingezogen. Ihr wisst genau was ich meine, wenn ich sage, dass sie insgesamt einen ziemlich asozialen Eindruck gemacht haben, auch wenn es gemein klingt. Die Mutter war stark übergewichtig, extrem ungepflegt und die einzige Art der Kommunikation, die sie beherrschte, war Anschreien. Der Vater war genauso drauf. Die beiden hatten zwei kleine Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Ständig hörte man, wie die Eltern ihre Kinder angebrüllt haben, und es blieb nicht bei "Fass das nicht an" oder "Geh da weg", sondern es kamen auch Sachen wie "Hätte ich euch Bastarde mal lieber nicht geboren". Obwohl ich zu der Zeit Stress im Job hatte, habe ich mich als Babysitter für die Abendstunden angeboten. Die Eltern haben das Angebot ohne mit der Wimper zu zucken angenommen, obwohl sie mich zuvor vielleicht einmal beim Müll rausbringen gesehen haben; sie hätten ihre Kinder wohl an jede beliebige Person abgeschoben. Die Kinder waren trotz ihrer Eltern nicht missraten, sie hatten Freude am Malen und Basteln und "Buden bauen" (wir kennen es alle). Ich wollte ihnen wenigstens zeigen, dass das Leben auch positive Seiten hat, und dass es auch Menschen gibt, die sie nicht anbrüllen. Aber mehr vorerst nicht.


Eines Tages, ungefähr einen Monat nach ihrem Einzug, hörte ich es in der Wohnung poltern (es klang nach Töpfen oder Pfannen, die runtergefallen sind). Kurz darauf fingen sowohl die Mutter als auch der Vater an rumzuschreien. Da sie beide wild durcheinander gebrüllt haben, hat man nicht viel verstanden, doch irgendwann kam vom Vater "Ich hole jetzt den Gürtel". Die darauf folgenden Geräusche könnt ihr euch vorstellen, es war grausam. Warum ich nicht sofort die Polizei gerufen habe? Ich weiß es nicht. Es war ein Fehler. Am nächsten Tag sah ich die Kinder im Treppenhaus, die Eltern sind wohl irgendwo hingegangen. Mit aufgeplatzte Lippen und blauen Augen sahen mich die Kinder an. In diesem Moment war mir klar, dass ich auf keinen Fall abwarten sollte, was passiert, auch wenn die Familie erst einen Monat in dem Haus wohnte. Ich habe die Kinder in den Arm genommen und gesagt, dass alles gut wird, auch wenn ich es selber eher hoffte als sicher wusste, weil manche Leute gute Tricks draufhaben, das Jugendamt hinters Licht zu führen. Dennoch habe ich das Jugendamt verständigt, und die Leute haben den Eltern die beiden Kinder weggenommen. Wäre ich nicht so jung und unsicher was meinen Kinderwunsch betrifft, hätte ich sie bei mir aufgenommen, aber ich glaube, dass ich ihnen nicht die Liebe hätte geben können, die sie als Kinder brauchen. Nachdem die Kinder weg waren, war der Vater noch öfter betrunken als vorher, und die Mutter war noch aggressiver und noch lauter. Irgendwann sind die beiden ausgezogen.


Hiermit beichte ich also, dass ich zwei Menschen ihre Kinder indirekt weggenommen habe. Die Eltern waren zu grausam, und ich will nicht wissen, was ich verpasst habe während ich arbeiten war. Es tut mir Leid, aber es ging nicht anders. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028907 vom 06.05.2011 um 16:30:17 Uhr (45 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Rotzlöffel

14

anhören

Neugier Dummheit Vandalismus Kinder Auto & Co. Chemnitz

Anfang der 90er bin ich mit Serien wie "Knight Rider", "Ein Colt für alle Fälle" oder dem "A-Team" aufgewachsen, ich denke die dürften jedem bekannt sein. Damals haben mich die diversen Actionszenen und Explosionen total begeistert. Jedenfalls war in geringer Entfernung zum Haus meiner Eltern eine Gartenkolonie, mit einem vorgelagerten Parkplatz. Da wir aber an einem Hang wohnten und der Parkplatz ebenfalls auf unsere Höhe lag, ging es zu besagter Kolonie circa einen 45° steilen Abhang hinunter. Es gab auch einen seitlichen, nicht ganz so steilen Weg, aber direkt hinter den parkenden Autos ging es gute 5-6 Meter, direkt Richtung Gartenlauben, steil bergab. Ich und meine Freunde, alles 5-6 jährige Strolche, wollten unbedingt eines der parkenden Autos den Berg runterschieben und sehen, wie es in einer der unten stehenden Hütten explodiert, denn in den Serien fingen die Autos ja auch immer sofort Feuer, sobald sie sich auch nur ansatzweise überschlugen.


Jedenfalls haben wir Knirpse versucht, einen der Wagen rückwärts ins Rollen zu bringen. Aber vergebens, der Halter hatte die Handbremse angezogen, das wussten wir damals natürlich nicht. Das Auto ist also nicht den Berg runter und ist auch nicht explodiert. Völlig frustriert über diesen Misserfolg, haben wir uns mehr oder weniger dazu entschieden, das Auto ersatzweise als Abenteuerspielplatz zu benutzen. Wir sind darauf rumgeklettert, sind die Windschutzscheibe runtergerutscht und ich bin sogar auf einen nahe stehenden Obstbaum geklettert, um aufs Dach zu springen. Doch just in diesem Augenblick, hatte uns der Rentner, dem das Auto wohl gehörte, spitz gekriegt und kam mit einem Affenzahn den Hügel hochgerannt. Das muss man sich mal vorstellen! Wenn ich heute Kinder über mein Auto klettern sehen und erwischen würde, käme ich danach wahrscheinlich auf den heißen Stuhl. Auf jeden Fall sind alle sofort in verschiedenste Himmelsrichtungen gelaufen und der Opa konnte keinen von uns zwischen die Finger kriegen. Mein Glück war allerdings, dass er doch lange genug einem meiner Kumpanen hinterher rannte, so dass ich unbemerkt vom Baum klettern konnte. Ich hatte nämlich bis zu dem Zeitpunkt immer noch in der Krone gehockt und wollte gerade zum Sprung ansetzten. Aber der Opa hatte nicht nach oben geschaut und das hat mir damals meinen kleinen Arsch gerettet. Im Nachhinein ist natürlich doch rausgekommen wer es alles war und ich durfte mir ordentlich was von meinen Eltern anhören. Auf jeden Fall tut es mir um den Rentner und sein Auto Leid und ich bin froh, dass doch nichts schlimmeres passiert ist! Wir waren vielleicht Rotzlöffel, oh Mann!

Beichthaus.com Beichte #00028890 vom 01.05.2011 um 20:21:13 Uhr in 09125 Chemnitz (Eigenhufe) (14 Kommentare).

Gebeichtet von thoker
In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Planten un Blomen

17

anhören

Dummheit Peinlichkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit Trunksucht Hamburg

Ich möchte etwas beichten und hoffe, dass ihr mir (w/22) das glaubt. 2007 war ich zu Besuch in Hamburg, da eine Freundin dort hingezogen ist. Es war tolles Wetter und wir gingen zu Planten un Blomen - das ist ein riesiger Park mit einem schönen See. Es war relativ voll und wir beschlossen zu einer Tanke zu gehen um uns Hochprozentiges zu holen. Wir hatten ein bisschen gesoffen, wollten zurück zum Park und gingen einen anderen Weg zum Park als wir gekommen sind. Ich sah schon aus der Ferne, dass wir an einem großen Hotel vorbeilaufen würden. Je näher wir kamen, desto weniger Leute waren um uns herum und irgendwann waren alle weg. Ich habe mir nix dabei gedacht. Nach ein paar Metern kamen wir einer Menschenmenge entgegen. Die sahen alle aus wie Touristen und sahen uns total erschrocken an. In der Mitte sah ich einen alten Mann, der ein komisches Gewandt trug. Wir waren schon ein bisschen angetrunken und konnten nicht mehr aufhören zu lachen. Ich hatte schon richtig Bauchschmerzen vor Lachen, er sah einfach zu komisch aus. Gerade als wir weitergehen wollten, nahm einer der Touristen irgendeinen Flyer und haute uns damit auf den Kopf. Während er das tat, schrie er, dass wir hier nix zu suchen hätten und keinen Respekt vor den Dalai Lama hätten. Ich dachte ich höre nicht richtig. Das ist doch nie der Dalai Lama! Trotzdem wurden wir ganz still und verschwanden schnell. Wir machten uns auf den Weg nach Hause, da wir unbedingt im Internet schauen wollten, wie der Dalai Lama aussieht. Uns blieb die Spucke weg, wir waren tatsächlich dem Dalai Lama begegnet und wir haben ihn ausgelacht. Ich schäme mich für mein Verhalten und dafür, dass ich nicht wusste wie der Dalai Lama aussieht.

Beichthaus.com Beichte #00028881 vom 29.04.2011 um 20:25:29 Uhr in 20355 Hamburg (Marseiller Straße) (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000