Der Querulant

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Rache Neugier Arbeit Shopping Aachen

Der Querulant
Ich hatte zu Studienzeiten einen Nebenjob bei einem Computerhändler. Ich habe in der Technik gearbeitet und Computer zusammengeschraubt, sowie alte Rechner auf Fehler geprüft, neu installiert, etc. Ich kann mich noch sehr genau erinnern, dass ich damals für einen Typen einen absoluten Highend-PC für mehrere Tausend D-Mark zusammengebaut habe. Von allem nur das beste, schnellste, ich war schwer beeindruckt, neben den 0815-Rechnern mal so ein Höllenteil zusammengebaut zu haben. Das Problem war allerdings der Kunde. Ein Tag nach der Abholung stand er wieder auf der Matte und behauptete eine CPU wäre kaputt. Die Kollegen nahmen den Rechner wieder an und er landete bei mir. Es war alles in Ordnung, aber er kam in den nächsten Tagen immer wieder mit neuen Geschichten. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass der Typ jedes mal einen tierischen Aufriss im Laden gemacht hat. Als er wieder in den Laden kam und behauptet hat, dass der CD-Brenner nicht funktioniert, hat es mir dann gereicht. Der Brenner funktionierte natürlich einwandfrei. Ich hatte mir allerdings beim Brenner-Test mal einen genauen Überblick über seine Festplatte verschafft und dabei eine erstaunliche Porno-Sammlung entdeckt, dessen Inhalt recht speziell war. Ich habe dann zum "testen" besagte Sammlung komplett auf diverse CD's gebrannt und diese dann dem Rechner beigelegt. Die Kollegen waren nicht eingeweiht und sagten dem Kunden, dass alle beiliegenden CD's als Test bzw. Funktionsbeweis gebrannt wurden. Wir haben nie wieder was von dem Typen gehört. Was bei so einem Querulanten so komisch war, dass dies selbst meinem Chef auffiel und er mich fragte, was nun mit dem Rechner war. Ich erzählte ihm die Story und rechnete schon mit einem Anpfiff, aber er musste nur dreckig lachen und klopfte mir anerkennend auf die Schulter. Hiermit beichte ich, dass ich damals den Typen bloßgestellt habe, weil ich ohne Verstand einfach meinem Herzen gefolgt bin. Es hätte ja auch einen Mordsärger geben können. Heute hätte ich die Eier zu sowas wohl nicht mehr, weil ich wohl viel zu viel Angst vor Konsequenzen hätte.

Beichthaus.com Beichte #00028178 vom 30.09.2010 um 23:22:29 Uhr in Aachen (20 Kommentare).

Gebeichtet von Fero aus Münster
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Stubenarrest auf der Klassenfahrt

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Masturbation Wollust Peinlichkeit Schule Gohrisch

Stubenarrest auf der Klassenfahrt
Ich (w) muss etwas superpeinliches beichten: Damals mit 15 war ich ziemlich aufsässig und habe oft gegen Regeln verstoßen, so auch auf unserer Klassenfahrt. Alkohol war verboten, aber fast jeder in der Klasse hatte das eine oder andere als harmlose Limo getarnte, alkoholische Getränk bei sich. Ich, wie es sich bei meinem Ruf gehörte, natürlich auch. Dummerweise wurden gleich am ersten Abend die üblichen Verdächtigen kontrolliert. Zunächst fand keiner meiner Lehrer die Flasche mit dem Wodka-Orangensaftgemisch in meinem Gepäck. Ich atmete auf, allerdings zu früh, denn ausgerechnet der Lehrer den ich am meisten mochte, unser noch ziemlich junger Musiklehrer, roch schließlich mal an allen Flaschen, grinste und übergab die "Beute" unserer Klassenlehrerin. Zur Strafe mussten wir, als die restliche Klasse am Lagerfeuer saß, auf dem Zimmer bleiben. Jeder einzeln. Ich spielte erst ein bisschen Gameboy, dann durchwühlte ich die Klamotten der Mädels, die mit mir auf dem Zimmer waren und als auch das langweilig wurde, nahm ich mir eine Bravo, die ich gefunden hatte und begann beim Anblick der beiden Nacktedeis auf der Dr. Sommer-Seite zu masturbieren. Gerade als ich so richtig in Fahrt war und vielleicht noch so zehn Sekunden vom erleichternden Orgasmus entfernt, hörte ich plötzlich eine belustigte Stimme hinter mir sagen: "Na, macht's Spaß, junge Dame? Wenn du dann fertig bist, kannst du mit zu uns rauskommen!" Ich war zu Tode erschrocken und schämte mich in Grund und Boden. Es stellte sich heraus, dass unser Musiklehrer noch einmal mit unserer Klassenlehrerin gesprochen hatte, und diese eingewilligt hatte, dass wir "Alkoholsünder" doch noch mit ans Lagerfeuer konnten. Ich war den ganzen restlichen Aufenthalt im Ferienlager still und artig, so dass mich unsere Klassenleiterin hinterher meinen Eltern gegenüber sogar lobte. Wenn die gewusst hätten.... Mein Ex-Musiklehrer grüßt mich immer noch mit dem ihm eigenen Grinsen und hat sich vor zwei Jahren auf einem Klassentreffen sogar mal unter vier Augen entschuldigt, dass er damals nicht angeklopft hat.

Beichthaus.com Beichte #00028174 vom 30.09.2010 um 13:33:51 Uhr in 01824 Gohrisch (Pionierlagerstraße 89a) (32 Kommentare).

Gebeichtet von Ipod7
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“35.000

“Beichte

Lehrerbrief

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Dummheit Hass Ungerechtigkeit Schule

Als ich in der 7. Klasse war, waren wir natürlich noch sehr pubertär und haben uns deshalb immer neue Streiche für unsere Lehrer überlegt. Dies ist meist auch sehr nett abgelaufen und beide Parteien haben darüber gelacht. Bis zu dem Tag als wir auf die Idee kamen, einen Lehrerbrief zu schreiben. Dies ist eine alte Tradition an unserer Schule und normalerweise wird in einem solchen Brief, der durch die ganze Klasse gereicht wird, von jedem ein Satz über nervige Lehrer oder anderes geschrieben. Es gab in unserer Klasse allerdings einen absoluten Außenseiter, der mit uns wenig zu tun hatte. Irgendjemand hat einen Satz über ihn geschrieben und so ist die Lawine ins Rollen gekommen. Jeder einzelne unserer Klasse hat
regelrechte Hasstiraden über ihn ausgeschüttet. Ich habe dies leider auch getan. Als der Zettel dann schließlich von einen Lehrer entdeckt wurde, hat dieser ihn ganz nach Tradition laut vorgelesen. Nach dem kompletten Brief ist der Außenseiter weinend aus der Klasse gerannt. Er hat dann später die Schule gewechselt. Unsere Strafe war dann die gesamte Schule zwei Wochen lang zu putzen. Ich bereue, dass ich bei den Hasstiraden mitgemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028171 vom 28.09.2010 um 22:23:39 Uhr (24 Kommentare).

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Taxiruf

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Falschheit Lügen Telefon Aalen-Ebnat

Taxiruf
Wir haben eine sehr kurze Telefonnummer die sich nur in der letzten Ziffer von der unseres örtlichen Taxi-Unternehmens unterscheidet. Wir bekamen früher oft nachts Anrufe von Betrunkenen. Anfangs habe ich immer die Wahrheit gesagt und auf die Verwechslung hingewiesen. Irgendwann wurde mir das allerdings zu blöd und ich habe dann immer nur noch gesagt: "Alles klar kommt sofort!".

Beichthaus.com Beichte #00028140 vom 12.09.2010 um 15:47:02 Uhr in Aalen-Ebnat (16 Kommentare).

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“Beichte

Assipack der Arbeitsagentur bei mir zu Hause

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Vandalismus Aggression Gewalt Arbeit Haseldorf

Assipack der Arbeitsagentur bei mir zu Hause
Meine Frau arbeitet bei der Arbeitsagentur. Wir sind zu Hause jetzt schon 5 mal von irgendwelchem vollgesoffenem Assipack belästigt worden. Irgendwie haben sie die Adresse herausbekommen und sind zu uns nach Hause gekommen, soll heißen, normales Haus in einer mittelständischen Wohngegend. Zwei davon wollten eigentlich nur Rat haben und sind auch ohne Probleme wieder gegangen, als man ihnen erklärte, dass sowas nicht privat gemacht wird. Gegen Zwei laufen Anzeigen, wegen Beleidigung und Hausfriedensbruch und der Letzte, naja der durfte erst einmal 3 Wochen das Krankenhaus besuchen, nachdem er mit über 3 Promille meinte Pflastersteine gegen unsere Haustür zu werfen und dabei meine kleine Tochter verletzte, welche dahinter vorbei ging, als sie aus dem Keller kam. Vielleicht habe ich etwas überreagiert, als ich zuließ, dass sich sein Gesicht meiner Faust anpasste, allerdings ist auch mal irgendwann Schluss. Vor allem dann, wenn schon das eigene Kind verletzt wird, durch so ein Assipack. Die Polizei, tja, die weiß auch keinen Rat was wir tun könnten. Mittlerweile ist unser Haus komplett eingezäunt und ich denke mal, dass sich das Problem vorläufig mit einem Mastiff und einem Schild am Zaun beheben lässt. Denn ansonsten habe ich keine Ahnung mehr was ich noch machen kann, bzw. wie ich auf den Nächsten reagieren werde.

Beichthaus.com Beichte #00028132 vom 09.09.2010 um 11:36:40 Uhr in Haseldorf (68 Kommentare).

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