Karma ist Scheiße!

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Urlaub

Letztens war ich für einen Urlaub in der Türkei, und da ich das Meer absolut liebe, war ich sehr oft zum Schnorcheln dort oder verbrachte meine Zeit damit, die Sonne zu genießen. Dass ich bei diesen Ausflügen auch mal ein kleines Geschäft ins Meer verrichtete, kann sich wohl jeder denken. Als sich mein Urlaub langsam schon dem Ende näherte, schwamm ich weit aufs Meer hinaus, wo mir dann auch mein Missgeschick passierte. Da ich mich immer reichlich an den Buffets bedient hatte, bekam ich Krämpfe und nahezu schlagartig hatte ich einen furchtbaren Druck auf dem Magen. Ich merkte sofort, dass ich es nicht mehr bis zum Hotel schaffen würde, und gab dem inneren Drängen nach. Ich zog meine Badehose beiseite und ließ Brei und Wurst ins Meer. Allerdings hatte ich die Regeln der Schwerkraft vergessen, meine ganze Notdurft offenbarte sich im Glanz der Sonne und des spiegelnden Wassers und kam mir näher, als mir lieb war, weshalb ich mich dazu entschloss, schnell zu flüchten. Die Wellen schoben die breiige Masse, wie auch das feste Häufchen hinter mir her und machten mir somit einen Strich durch die Rechnung. Also änderte ich meinen Plan und schwamm seitlich zu den Wellen weg. Aus sicherer Entfernung beobachtete ich dann das Treiben und wäre fast ertrunken, als ich sah, wie ein kleiner Junge das Häufchen ergriff und es auf einen Mann warf. Es war unheimlich amüsant, doch als ich eine Stunde später aus dem Wasser stieg hatte ich den Vorfall schon vergessen. Ich machte mich nichts ahnend auf den Weg zu meinem Hotel, als ich in einen dicken Pferdehaufen trat. Da oben hatte sich wohl jemand eine passende Antwort für mein ekelhaftes und gedankenloses Verhalten ausgedacht. Ich bitte deshalb um Absolution - meine Schuld ist durch den Kontakt mit dem Pferdeapfel bestimmt auch beglichen? Und da sage noch einer, er glaube nicht an Karma!

Beichthaus.com Beichte #00032278 vom 22.11.2013 um 20:16:07 Uhr (22 Kommentare).

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Mein parasitärer Mitbewohner

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Ignoranz Zorn Aggression Zwietracht WG

Ich möchte beichten, dass ich meinem Mitbewohner ab heute eine ganze Menge alltäglicher Gegenstände vorenthalten werde. Wir waren immer recht gut befreundet und am Anfang des Jahres zogen wir zusammen, da wir die gleiche Abendschule besuchten. Es hat sich schnell herausgestellt, dass wir doch nicht gut miteinander auskommen - aber das kann ja mal passieren. Wir haben deshalb beide versucht uns zu bessern, was eine Zeit lang auch geklappt hat. Allerdings ist mein Mitbewohner nicht fähig, meine Grenzen einzuhalten und hat letztens sogar zugegeben, dass er daran gar kein Interesse hat. Ich sollte dazu sagen, dass mir die meisten Dinge in unserer Wohnung gehören - vom Wäscheständer bis zu Kaffeemaschine habe ich alles gekauft und er durfte es natürlich immer mitnutzen. Das war für mich selbstverständlich - genauso wie es für ihn selbstverständlich ist, mir alles zu klauen oder Dinge leer zu machen und nicht zu ersetzen. Inzwischen habe ich ihm mehrmals gesagt, dass er Gewürze oder auch Nahrungsmittel ersetzen soll, wenn er sie leer macht, aber er hört einfach nicht. Gestern hat dann wieder etwas gefehlt und ich bin richtig ausgerastet, weil es mir inzwischen bis oben hin steht! Natürlich sprach ich ihn darauf an, doch als er nur antwortete, dass er das eben so mache, platzte mir der Kragen!


Ich habe Verständnis dafür gezeigt, dass er unser gemeinsames Konto fast leer geräumt hat, ohne darauf zu achten, dass wir die Rechnungen noch zahlen können. Ich kann auch damit leben, dass ich das Geld aufbringen musste, um die Wohnungskosten zu begleichen weil er Schulden hat. Und mit einer ganzen Menge anderer Sachen kann ich ebenso leben, aber das würde jetzt zu weit führen. Aber gestern habe ich mich dazu entschlossen, das nicht mehr mit mir machen zu lassen. Ich habe angefangen diverse Sachen in mein Zimmer zu räumen - sei es der Toaster oder der Heizlüfter für das Bad. Und ich werde ihm sagen, dass er so schnell wie möglich ausziehen soll, da er es mit seinem wenigen Zeug auch viel leichter hat als ich und sämtliche Rechnungen auf meinen Namen laufen. Sollte er das nicht tun, werde ich selbst ausziehen, da passt es auch echt gut, dass er die Schule inzwischen abgebrochen hat. Er kann mich von mir aus den Rest meines Lebens als kleinkariert bezeichnen, aber er hat es verdient und ich bin froh, wenn ich ihn los bin.

Beichthaus.com Beichte #00032275 vom 22.11.2013 um 12:49:23 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Durch Lügen zum Traumjob

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Lügen Falschheit Selbstsucht Arbeit Gesundheit Pabstorf

Ich (w/19) habe mich vor einiger Zeit bei der Polizei und dem Rettungsdienst beworben, weil es schon immer mein Traumjob war, anderen zu helfen und eine Uniform zu tragen. Schon seit meiner Kindheit wollte ich nichts anderes werden - am liebsten im Rettungsdienst. Vor zwei Jahren löste sich das allerdings in Luft auf. Ich bekam die Diagnose Aura Migräne in besonders schwerer Form. Für alle, die es nicht wissen: Im Prinzip ist das eine starke Migräne - allerdings mit Sehstörungen, Kreislaufproblemen und Sensibilitätsstörungen. Das Ganze gleicht beinahe einem Schlaganfall, allerdings ohne das Gerinnsel. Seitdem muss ich immer eine Tasche mit verschiedenen Medikamenten bei mir tragen - unter anderem auch einen Pen zum Selbstspritzen, wie man ihn von Diabetikern kennt. Sollte etwas passieren, muss ich sofort entsprechende Maßnahmen ergreifen - und sollte das zu spät geschehen, könnte es nur noch der Pen sein, der mir hilft. Was ich jetzt eigentlich beichten will? Ich habe vermutlich jemandem, der besser dafür geeignet ist, die Chance auf seinen Traumberuf genommen. Aber ich kann einfach nicht anders! Man muss bei meinen Wunschberufen seine gesundheitlichen Einschränkungen angeben - was dann auch die Auswahl beeinflusst. An meinen Noten würde es nicht scheitern, aber ich hatte panische Angst davor, wegen meiner Krankheit nicht ausgewählt zu werden. Deshalb habe ich das Ganze einfach unterschlagen. Inzwischen habe ich Zusagen für beide Berufe - nur die amtliche Untersuchung würde noch fehlen. Theoretisch kann ich mir also aussuchen, wo ich anfange. Es tut mir leid, dass ich einer gesunden Person den Job weggenommen habe, indem ich die Wahrheit verheimliche. Aber ich kann doch eine Krankheit, für die es keine wirkliche Heilung gibt, nicht mein Leben bestimmen lassen?

Beichthaus.com Beichte #00032273 vom 22.11.2013 um 13:55:07 Uhr in Pabstorf (22 Kommentare).

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Erwischt & Schluß gemacht

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Masturbation Dummheit Ex

Erwischt & Schluß gemacht
Es ist zwar schon einige Jahre her, aber trotzdem muss ich meine Dummheit beichten. Meine heutige Ex hat mich damals im Bett erwischt - halb nackt und mit meinem kleinen Freund in der Hand, die Sahne überall verteilt. Nebenbei lief auf meinem Laptop noch meine Best of Porno Liste, die ich mir über die Jahre zusammengestellt hatte. Jeder Film hatte noch einen extra Titel, der die besonderen Merkmale hervorhob. Unter anderem "Doggy" oder "Hammer-Arsch". Das Kuriose ist, dass ich nach meinem Vergnügen einfach eingeschlafen bin - für knapp zwei Stunden, obwohl ich nur kurz die Augen schließen wollte. Wach wurde ich erst, als meine Freundin von der Arbeit kam und ich den Schmerz des Laptops auf meinem besten Stück spürte. Am selben Tag machte sie übrigens Schluss, weil sie so verletzt war. Und ich bin selbst schuld daran - und damit genauso dumm wie die meisten Weiber, die sich in solchen Videos durchnudeln lassen.

Beichthaus.com Beichte #00032265 vom 21.11.2013 um 09:55:45 Uhr (52 Kommentare).

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Liebe aus Lügen

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Lügen Falschheit Ungerechtigkeit Internet

Ich beichte, dass ich (w) mich in meiner Teenagerzeit im Internet als Mann ausgegeben habe. In dieser Zeit hatte ich in meinem realen Leben einen Freund, der davon allerdings nichts wusste, obwohl ich meine Internetkontakte auch häufig in seiner Gegenwart gepflegt habe. In meiner Rolle als Mann habe ich auch eine Frau kennengelernt, mit der ich sehr lange Zeit Kontakt gehalten habe. Da ich mich mit der Zeit in diese Person verliebte, habe ich mich von meinem damaligen Freund getrennt und später sogar meinen "Internet-Freunden" alles gebeichtet. Ich habe mich selbst dafür verachtet, da ich es hasse, wenn jemand einem anderen etwas vormacht. Die falsche Person im Internet ist inzwischen natürlich Vergangenheit, doch ich schäme mich aufrichtig für diese Zeit. Im Übrigen bin ich mit der Frau, die ich damals so angelogen habe, heute zusammen. Wir sind inzwischen sogar zusammengezogen und sehr glücklich miteinander. Ich bin überglücklich, dass diese miese Situation irgendwie ein positives Ende gefunden hat. Es tut mir leid, dass ich überall Lügen erzählt habe - umso glücklicher bin ich, dass es sich doch lohnt, aufrichtig zu sein und zu seinem Mist zu stehen.

Beichthaus.com Beichte #00032257 vom 19.11.2013 um 14:48:54 Uhr (11 Kommentare).

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