Meine Ex hatte etwas gegen Drogen!

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Drogen Maßlosigkeit Fremdgehen Frankfurt

Ich hatte mal eine Freundin (mit der war ich auch zwei Jahre zusammen), die eine krasse Abneigung gegen Rauchen - insbesondere Marihuana - hat. Anfangs habe ich den Konsum für sie eingestellt, was auch nicht sehr leicht war. Nach einem knappen Jahr war mir klar, dass ich mich für niemanden ändern würde, außer für mich selbst. Ich fing wieder mit dem Rauchen an. Unglücklicherweise machte ich das heimlich. Es kam, wie es kommen musste und sie fand es heraus. Nach diversen Grundsatzdiskussionen, in denen ich unmissverständlich klarmachte, dass ich es nie ganz lassen würde, resignierte sie wohl. Die Beziehung wurde leer und inhaltslos und sie begann, mich zu betrügen.

Ich wunderte mich, dass sie auf einmal unternehmungslustig wurde, allein mit ihren Freundinnen auf Tour gehen wollte usw. Eigentlich fand ich es sogar begrüßenswert, dass sie sich von ihrem Stubenhocker-Image verabschiedete. Allerdings weit gefehlt. Ich vermute, dass die Affäre über die letzten 2 bis 3 Monate unserer Beziehung ging. Ich muss es wohl geahnt haben, denn ich begann Dinge zu tun, die sie niemals toleriert und unserer Beziehung bei Entdeckung den Todesstoß versetzt hätte. Ich zog Kokain, rauchte Dope und direkt im Anschluss fickte ich sie. Ich trank viel Alkohol und fickte sie. Ich log, und, hätte ich die Möglichkeit gehabt, hätte ich auch ihre teilweise sehr leckeren Handball- und Schulfreundinnen gefickt. Naja es kam, wie es kommen musste, irgendwann machte sie Schluss. Das traf mich aber dann doch härter als erwartet, weil ich es gewohnt war, dass immer jemand da war. War eine harte Zeit, aber selbige heilt ja bekanntlich alle Wunden.

Beichthaus.com Beichte #00025775 vom 02.03.2009 um 13:27:14 Uhr in Frankfurt (11 Kommentare).

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Das vergessene Ei

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Unreinlichkeit Ekel Königsbrunn

Mir (m/24) ist vor circa 10 Jahren in der 5. oder 6. Klasse etwas sehr krasses passiert. Nach nun gut zehn Jahren ist es Zeit diese Geschichte endlich zu beichten und folgende Zeilen entsprechen zu 100% der Realität und das Ganze hat sich auch so abgespielt.
Ich ging, wie schon geschrieben in die 5. oder 6. Klasse in Gymnasium. An besagtem Tag bekam ich von meiner Mutter ein geschältes Ei in einer kleinen Tupper-Dose mit in die Schule. Sogar ein kleines Tütchen Salz war dabei, sehr liebevoll war sie damals eben noch war.
Ich beschloss es im Kunstunterricht zu verspeisen. Wir hatten damals einen sehr coolen Kunstlehrer, in dessen Unterricht eigentlich jeder machen konnte was er wollte - und ich eben mein Ei essen. Ich packte es gleich in meinen Kunstbeutel (DIN A3 Block, Zirkel, Wassermalkasten, etc.). Nun kam was kommen musste. Unser Kunstlehrer erkrankte. Jedenfalls bekamen wir keinen Kunstersatz und hatten somit bis zum Ende des Schuljahres Freistunden oder irgendein anderes Fach. Die Tupper-Dose geriet in Vergessenheit. Die Sommerferien kamen. Die Sommerferien gingen. Unser Kunstlehrer war zu Beginn des Schuljahres wieder fit. Jedenfalls hatten wir wieder Kunst, wir holten unser Kunstzeug raus und ich entdeckte in meinem Kunstbeutel, der in den Ferien in der Schule hing, eine kleine blaue Tupper-Dose. Ich öffnete diese unter einem "Zisch" *Pfffff...* Geräusch. Ich wusste nicht wieso, und ich konnte mich schon gar nicht an das Ei erinnern, aber aus irgendeinem Grund verschloss ich sie nach einer gefühlten Sekunde. Und dafür bin ich heute noch dankbar. Ich glaube weder an Gott oder übernatürliches. Aber wenn es wirklich Wunder gibt - dass ich diese Dose nach einer knappen Sekunde instinktiv schloss. - Das war definitiv ein Wunder! Nach etwa weiteren 5 Sekunden schoss es mir in die Nase, ein wirklich unbeschreiblich widerlicher Gestank. Ich habe bis heute (24 Jahre alt) wirklich nichts ansatzweise übleres gerochen als diesen fauligen und brechreizauslösenden bestialischen Gestank! Keine Dixie-Toilette, keine Kloake, nichts, dass ich das absolut ekligste und schlimmste was ich in meinem ganzen Leben gerochen habe. Jedenfalls hat es gereicht, um in Sekunden das Klassenzimmer mit diesem Gestank zu fluten. Nach 5 Minuten waren 2 Mädchen beim kotzen und bei mir hätte auch nicht mehr gefehlt. Ich weiß noch, dass einer meinte: "Hey, ich glaub der Bauer jodelt - machts die Fenster zu." Was wir dann auch taten. Jedenfalls saß ich da, habe mich total geschämt, mir war kotzübel, aber erzählt habe ich es später nur meinem Banknachbarn, der nichts mitbekommen hat, und mir als ich ihm gesagt hätte ich sei das gewesen, mir natürlich erst nicht geglaubt hat.

Beichthaus.com Beichte #00025745 vom 25.02.2009 um 17:21:18 Uhr in Königsbrunn (42 Kommentare).

Gebeichtet von Guppy84
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Neue Radkappen für lau

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Diebstahl Habgier Geiz Berlin

Ich war auf der Suche nach neuen Radkappen für mein Auto. Nach Durchforsten im Internet hat sich rausgestellt, dass die, die ich haben wollte, meines Erachtens zu teuer sind. Also beschloss ich, nachts mit einem Kumpel zu einem Autohaus zu fahren und dieselben Radkappen mitzunehmen. So war es dann auch. Habe mir schon überlegt, das vielleicht öfters zu machen und dann im Internet zu verkaufen. So als Taschengeld.

Beichthaus.com Beichte #00025650 vom 30.01.2009 um 19:14:30 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

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Wie meine Schwester ihre Unterlippe durchbiss

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Waghalsigkeit Lügen Gewalt

Als ich ein Kind war, ich glaube ich war drei Jahre alt, hat mir meine damals einjährige Schwester, die im Hochstuhl saß, den Schnuller geklaut. Der Hochstuhl war so zusammenklappbar, dass daraus ein Kindertisch und der dazugehörige Kinderstuhl entstanden. In diesem Moment war er aber an den Esstisch geschoben und somit ziemlich hoch für eine Dreijährige. Nachdem ich versucht habe, meinen Schnuller irgendwie wiederzubekommen, habe ich irgendwann vorne am Hochstuhl gezogen. Leider hatten meine Eltern nach dem letzten Zusammenklappen wohl vergessen, den Hochstuhl wieder zu verriegeln, sodass der Sitz des Hochstuhls vom Unterteil kippte. Dabei biss sich meine Schwester die Unterlippe durch. Die entsprechende Narbe sieht man heute noch. Das alles ist zwar nicht so toll, aber ich denke, als Sünde wird das im Allgemeinen nicht behandelt. Deshalb jetzt zu meiner Beichte: Als meine Mutter kam und meine Schwester sah, fragte sie mich, was passiert war. Da ich riesige Angst vor Ärger mit meiner Mutter hatte, erzählte ich ihr, meine Schwester wäre die ganze Zeit im Hochstuhl herumgehampelt und dadurch wäre er zusammengeklappt. Erst vor drei Jahren (ich bin jetzt 22) erzählte ich meinen Eltern die Wahrheit. Ärger bekam ich keinen mehr, aber dennoch habe ich jahrelang über den Hergang dieses Unfalls gelogen.

Beichthaus.com Beichte #00025638 vom 27.01.2009 um 00:28:21 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Guten Morgen liebe Studenten!

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Faulheit Trägheit Studentenleben Unterellen

1. Als ich heute aufgestanden bin und den TV anmachte, lief gerade 'Hallo Deutschland'. Die Moderatorin sagte "Wussten Sie, dass die Altersgruppe in Deutschland, die am meisten schläft, die der 16-29-Jährigen ist? In diesem Sinne: Guten Morgen, liebe Studenten." Tja, da konnte ich nur sagen "Ertappt." Das führt mich zu:

2. Ich konnte heute deshalb so lange schlafen, da wir derzeit nicht arbeiten können - sonst wäre ich auch schon um 6 aufgestanden. Der Boden ist, jetzt, wo der brutale Frost der letzten Wochen weg ist, leider erst zu knappen 10 cm aufgetaut, was das Arbeiten zurzeit unmöglich macht. Wieso ist ein aufgetauter Boden wichtig? Ich arbeite neben dem Studium als archäologische Hilfskraft auf einer Grabung. Meine Beichte diesbezüglich: Es tut mir immer sehr leid für die Menschen, deren letzte Ruhe wir mit den Grabungen stören. Es ist immer sehr eigenartig, Skelette aus dem Mittelalter aus der Erde zu holen. Was mich nur tröstet, ist die Tatsache, dass wir die Skelette mit Pietät aus der Erde holen, an den Pfarrer weiterleiten und dieser die Knochen dann auf dem neuen Friedhof wieder bestattet. Die Bagger, die bald kommen (auf dem Gelände wird bald neu gebaut) gehen da nämlich deutlich grober vor und was an Knochen dabei zu Tage kommt, wird nicht gesammelt, sondern geht einfach im Abraum verloren. Es ist dennoch immer eigenartig und man gewöhnt sich wohl nie wirklich dran. Übrigens, bevor ein paar Experten kommentieren: Einen Friedhof gräbt man nicht mit Presslufthammer oder Spitzhacke aus. Bei gefrorenem Boden kann definitiv nicht gegraben werden. Glaubt uns, wir würden auch lieber arbeiten. Wenn man pro Stunde bezahlt wird, dann möchte man gerne die Stunden auch zusammenbekommen - jeder freie Tag ist für uns Verdienstausfall. Wir sind also nicht einfach "faule Studenten." Die mag es geben, aber viele Studenten arbeiten auch viel und gerne.

Beichthaus.com Beichte #00025587 vom 16.01.2009 um 15:45:50 Uhr in Unterellen (22 Kommentare).

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