Mein Nasenbluten und das mysteriöse Verschwinden der Dorfmatratze

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Vandalismus Polizei Kinder

Mein Nasenbluten und das mysteriöse Verschwinden der Dorfmatratze
Ich (m/26) bekomme, seit ich denken kann, ziemlich leicht und häufig Nasenbluten. Heute war wieder so ein Tag. Dabei ist mir eine Geschichte von früher eingefallen. Ich war ca. zehn, vielleicht elf Jahre alt, aufgewachsen in einem kleinen Dorf. Wie das bei Dorfkindern üblich ist, gibt es so etwas wie einen allgemeinen Treffpunkt, wo eigentlich immer jemand ist. Bei uns war es eine Bushaltestelle, bestehend aus zwei Holzhäuschen. Es war ein lauer Nachmittag im Sommer und ich war mit meinem besten Kumpel bei der Butze. Und ohne Grund bekam ich wieder Nasenbluten. Erst wollte ich, wie üblich, ein Tempo an die Nase halten und einfach warten. Dann kam uns aber die Idee, das ganze Häuschen vollzubluten. Ich hielt meine Nase also an die Wände, an die Sitzbank, ließ alles auf den Boden tropfen, kurz gesagt überall hin, außer die Decke. Das Häuschen sah aus wie ein Schlachthaus. Überall Blut. Lachend gingen wir dann irgendwann nach Hause.

Abends schlenderte ich wieder zur Butze und stellte fest, dass der komplette Bereich abgeriegelt war. Polizei, Spurensicherung, das volle Programm. Betont lässig fragte ich einen Anwohner, was los sei und es stellte sich heraus, dass ein Teenie-Mädchen, unsere Dorfmatratze, seit dem vorherigen Abend verschwunden war. Mein Kumpel kam dazu, der einzige, der mit mir Bescheid wusste, glücklicherweise sagte er nichts. Ich hatte echt Muffensausen und mächtig Schiss, dass die Sache herauskommt. Ich hatte Glück. Zwei Tage später kam das Mädel zurück, sie ist wohl zu einem Stecher abgehauen und hat ziemlich Ärger bekommen. Ich habe keine Ahnung, wie weit die Spurensicherung gekommen ist, ob meine DNA irgendwo gespeichert ist, oder ob man herausgefunden hat, dass das Blut aus der Nase kam. Die Geschichte hat es sogar in die lokale Zeitung geschafft, damals war ich stolz darauf, heute schäme ich mich.

Beichthaus.com Beichte #00039824 vom 01.06.2017 um 20:03:16 Uhr (10 Kommentare).

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Unternehmensethik

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Ekel Maßlosigkeit Ernährung Zürich

Nachdem ich mich drei Tage lang auf einer Firmenveranstaltung zum Thema Unternehmensethik über jeden und alles aufgeregt habe, wenn ich nicht gerade selbst vortrug, sitze ich nun am Flughafen, stopfe bei McDonalds von einer grün-gelblichen Soße aufgeweichte Fun Fries und einen Triple Cheeseburger in meinen aufgedunsenen Körper und lese dabei auf dem Handy Beichten der Kategorie Schamlosigkeit und Prostitution. Besser kann man Selbsthass nicht züchten.

Beichthaus.com Beichte #00039823 vom 01.06.2017 um 19:35:38 Uhr in Zürich (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hast d´an Fipsi?

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Peinlichkeit Arbeit Wels

Ich versinke jetzt vor Scham im Nirvana! In einem Bildschirm-Fenster hatte ich eine Grafikdatei offen, im anderen Fenster ein Sexting mit einer Freundin. Dabei wollte ich von ihr wissen, ob sie einen Vibrator oder Dildo besitzt, und fragte im Dialekt, ob sie einen Fipsi hat. Irgendwie sind dann durch schlampig ausgeführte Tastenkombinationen die Eingabefenster vertauscht worden. Die Frage nach dem Fipsi stand plötzlich als Überschrift im Konzertprogramm. Ich hab das PDF abgespeichert und an die Druckerei gesendet. Jetzt habe ich schnell alles korrigiert und hoffe, dass die Druckerei meine Korrektur noch annimmt.

Beichthaus.com Beichte #00039817 vom 31.05.2017 um 13:21:58 Uhr in 4600 Wels (9 Kommentare).

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Vor anderen Frauen niederknien

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Fetisch Osnabrück

Vor anderen Frauen niederknien
Ich bin 50 Jahre alt, glücklich verheiratet, zwei Kinder (15 und 17 Jahre), selbständig und lebe das berühmte "Spießerleben" in einer Doppelhaushälfte. Nun könnte ich eigentlich der glücklichste Mensch der Welt sein. Eigentlich, wären da nicht meine Fantasien. […]
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Beichthaus.com Beichte #00039785 vom 24.05.2017 um 13:55:22 Uhr in Osnabrück (Hasestraße) (23 Kommentare).

Gebeichtet von paulchen2002 aus Osnabrück
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Best Schlampe in town!

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Peinlichkeit Rache Gesellschaft

Ich (w/19) war damals 15 Jahre alt und hatte richtig Stress mit einer Freundin. Sie hat aus Rache auf eine Bank auf dem Spielplatz geschrieben: "Wer möchte ficken? Bitte melden! Best Schlampe in town!" und meine Handynummer darunter. Ich bekam einen Haufen Anrufe und wurde voll oft angeschrieben. Ich beichte, dass ich drei ONS hatte, bis mir der Letzte gesagt hat, woher er meine Nummer hat. Ich schäme mich sehr dafür.

Beichthaus.com Beichte #00039783 vom 24.05.2017 um 15:57:41 Uhr (11 Kommentare).

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