Erschrecken spielen im Internat

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Neugier Peinlichkeit Masturbation Intim Schule Roßleben

Erschrecken spielen im Internat
Als ich (w/damals 15) in einem Internat wohnte, war es oft ein Spaß die Mitbewohner zu erschrecken, indem man sich heimlich unterm Bett oder im Schrank versteckte und in einem unerwarteten Moment schreiend rauskam. Einmal versteckte ich mich im Kleiderschrank einer Klassenkameradin, kurz bevor sie ins Bett gehen wollte. Sie kam ins Zimmer, sprang auf ihr Bett und in dem Moment, als ich eigentlich hervorkommen wollte, fing sie an sich zu fingern. Ich war so schockiert und wollte sie natürlich nicht in Verlegenheit bringen, deshalb wartete ich, bis sie mit ihrem Gerubbel und Gestöhne fertig war. Sie verließ anschließend das Zimmer um duschen zu gehen. Ich nutzte die Gelegenheit und flüchtete unerkannt in mein Nachbarzimmer, um erst mal das Geschehene lachend zu verarbeiten. Das ist eines dieser Erlebnisse, die man in seinem ganzen Leben nie mehr vergisst.

Beichthaus.com Beichte #00030919 vom 22.03.2013 um 18:49:36 Uhr in Roßleben (42 Kommentare).

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Das Spiel mit der Alarmanlage

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Boshaftigkeit Auto & Co. Nachbarn Kinder Illschwang

Das Spiel mit der Alarmanlage
Als ich noch ein Junge von vielleicht zwölf Jahren war, bezog eine Familie unser leerstehendes Nachbarhaus. Der Familienvater gehörte zu der wohl unangenehmsten Form Mann: klein, eklig, jähzornig und cholerisch. Seine Frau war eine typische Nageltante, deren Fingernägel und Schminke im Gesicht ihr über alles gingen. Warum die Familie nun ausgerechnet unseren Ort (800 Seelen) ausgesucht hat, verstehe ich bis heute nicht. Zum Glück haben sie auch nur ein paar Jahre in der Nachbarschaft gewohnt. Der Vater brauchte, vielleicht aufgrund seines wenig beeindruckenden Äußeren, das Statussymbol Auto. Das ist an und für sich nichts Schlimmes, jedoch war er so dumm, eine Alarmanlage zu installieren. Auf unserem Dorf war das eine Neuerung, die niemand zuvor gesehen, beziehungsweise gehört hatte und selbst die Dorfbewohner, die sich einen großen Wagen leisten konnten und dies auch taten, verzichteten wohlweislich auf eine Alarmanlage. Denn diese war für einen Jungen von zwölf Jahren mit seinen Kumpels das beste Spielzeug, das uns ein ganzes Jahr beschäftigte. Entdeckt habe ich es, als die Alarmanlage durch Zufall anging, vielleicht durch einen Vogelschiss und die ganze Nachbarschaft aus den Betten trieb. Der Alarmton war nicht nur laut und schrill, er ging bis ins Mark. Ist es denn verwunderlich, dass dieses Auto dann zur Zielscheibe jugendlicher Streiche wurde? Da gerade Winter war, versteckten wir uns hinter einer Häuserecke, wo man uns nicht sehen konnte und warfen alle zehn Minuten einen Schneeball auf das Auto. Der Schneeball flog leise in hohem Bogen, platschte auf das Autodach und zerriss einen ruhigen Sonntag in ein Martyrium aus schrillen und ohrenbetäubenden Alarmgeräuschen. Der Mann kam dann immer wie ein tasmanischer Teufel aus der Tür geschossen, glotzte mit irrem, wütendem Blick die Straße hoch und runter und versuchte, den Saukerl ausfindig zu machen. Danach beendete er das Alarmsignal und verzog sich wieder ins Haus.

Wir sahen dann immer vom Versteck aus, wie er am Fenster schaute. Wir warteten, bis er kurz verschwunden war und schon flog der nächste Schneeball. Wir brachten unser Treiben manchmal ganz schön auf die Spitze. Als der Frühling kam und wir unsere Fahrräder wieder ausgepackt hatten, sind wir immer am Wagen vorbei gefahren und haben mit der flachen Hand kurz aufs Dach gehauen, um danach wie der Blitz in der nächsten Straße zu verschwinden. Das wurde wie eine Sucht für uns. Von der Schule heimkommen, Ranzen in die Ecke knallen, Fahrrad rausholen und losfahren. Dabei kurz an dem Wagen vorbeifahren und die Alarmanlage zum Klingen bringen. Dass es Kinder waren, hat er schnell herausgefunden und so ist er in die Dorfkneipe marschiert und hat vor allen Anwesenden verkündet, er würde alle strafrechtlich zur Rechenschaft ziehen, die ihre Bälger nicht im Griff hatten. Schwerer Fehler. Die meisten der Anwesenden waren einfache, schwer arbeitende Männer, denen diese Drohung nicht sehr nahe ging. Ich glaube, so schnell hat er noch nie ein blaues Auge gehabt. Nach einem Jahr hat er dann endlich die Alarmanlage komplett abgestellt und schon kam wieder Ruhe in die Straße. Meine Eltern haben mich nie aufgehalten. Mein Vater hatte für Statussymbole nie viel übrig. Ich möchte mich hiermit bei allen Nachbarn unserer Straße für dieses Jahr im Lärm entschuldigen. Ich weiß, dass die meisten das mit Humor gesehen haben, denn niemand verstand den Zweck einer Alarmanlage, besonders nicht in einer Straße, die bei fünf vorbeifahrenden Traktoren schon als vielbefahren gilt und die meisten nicht mal ihre Autos abschließen, geschweige denn ihre Häuser.

Beichthaus.com Beichte #00030914 vom 21.03.2013 um 13:24:35 Uhr in Illschwang (15 Kommentare).

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Das Rennen mit der Polizei

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Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co. Polizei

Ich (m/20) habe das Glück, mit relativ reichen Eltern gesegnet zu sein. Diese schenkten mir zu meinem 20. Geburtstag einen nagelneuen BMW M5 mit 507PS. Die müssen natürlich ausgefahren werden und als ich vor einiger Zeit mal mit meinem besten Freund genau dies auf einer Autobahn mit (!) Geschwindigkeitsbegrenzung (120km/h) testen wollte, hatte er nichts dagegen. Als ich bei 200 km/h einen immer schneller kommenden BMW sichtete, dachte ich mir nichts Schlimmes. Ich hielt den Fahrer für einen Typen, der einfach Lust auf ein kleines Rennen hatte - bis dieser das Blaulicht anmachte. Bei mir machte sich Panik breit und so wurde mein Auto an seine Grenzen gebracht. Als ich dann merkte, dass der BMW der Polizei ebenfalls nicht gerade schlecht geht, bremste ich ab und folgte den Polizisten. Was für ein Glück, dass ich die zwei Männer in Grün kannte: Einer war der Freund meiner Schwester und der andere ein sehr guter Bekannter. Die zwei lachten mich aus, ich hatte noch den Schock tief in den Knochen sitzen.


Einige Tage später fuhr ich wieder auf der Autobahn, die selbe Strecke und wieder entdeckte ich einen BMW im Hintergrund. Ich dachte mir diesmal, jetzt zerleg ich die zwei aber und fuhr so schnell, wie ich noch nie mit einem Auto gefahren bin. Als mich der BMW letztendlich aber tatsächlich überholte, merkte ich erst, dass das nicht die bekannten Polizisten sind. Ich habe mir ordentlich in die Hose geschissen und gebremst. Mein Führerschein ist nun wahrscheinlich 500 Jahre lang weg und eine Anzeige wird auch noch auf mich zukommen. Ich komme mir immer noch ziemlich dumm vor und ich hasse es, wenn mich meine Freunde und ganz besonders die zwei befreundeten Polizisten, deshalb auslachen.

Beichthaus.com Beichte #00030845 vom 02.03.2013 um 01:56:10 Uhr (54 Kommentare).

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Mein Vater soll endlich sterben

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Morallosigkeit Verzweiflung Gesundheit Familie Cornberg

Mein Vater soll endlich sterben
Ich (w/20), Medizinstudentin, habe vor rund einem Monat meinen leiblichen Vater kennengelernt. Er ist im Ausland wohnhaft und ein Freund von ihm hat mich gesucht und gefunden. Die Freude wehrte allerdings nur kurz, denn ich wurde dessen unterrichtet, dass mein Vater sterbenskrank ist und sein letzter Wunsch es wäre, mich wiederzusehen. Nach langem Zögern beschloss ich, diese Reise anzutreten und ihn zu besuchen. Es war echt grauenhaft, den Vater so schwer krank, gebunden an das Spitalbett, zu sehen. Die hygienischen Verhältnisse waren widerlich und auch er sah erschreckend aus. Ich schämte mich, mit ihm verwandt zu sein. Doch überspielte ich dieses Gefühl und gönnte ihm seinen letzten Wunsch, mich zu sehen. Mir war das sichtlich unangenehm, diese Seite der Familie kennenzulernen. Um die dreißig Menschen versammelten sich, um mich zu treffen.

Der Arzt erklärte mir, dass er Bauchspeicheldrüsenkrebs im Endstadion hat und zeigte mir auch die Aufnahmen. Ich muss sagen, ich habe erst gerade mit dem Studium angefangen, aber war doch sehr überrascht, wie groß der Tumor ist. Die Verwandten machten sich viele Hoffnungen, dass er das doch überleben könnte. Ich hoffe, er stirbt. Ich habe ihnen gesagt, dass er inoperabel ist, was auch stimmt, und dass es keine Chance gibt und dass sie ihn sterben lassen sollten. Ich habe jede Möglichkeit genutzt, um ihnen klar zu machen, dass sie ihn nicht noch länger leiden lassen sollten und es Zeit für ihn ist, zu sterben. Doch ich stieß nur auf taube Ohren. So hoffe ich jeden Tag, dass mein Vater stirbt. Ich fühle mich so schlecht deswegen. Darf man sich den Tod eines Anderen wünschen? Ich möchte mich nicht rechtfertigen, aber er sah so schlimm aus.

Beichthaus.com Beichte #00030842 vom 01.03.2013 um 11:37:36 Uhr in Cornberg (30 Kommentare).

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Die Auftragskiller

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Rache Gewalt Kinder

Die Auftragskiller
Es gibt eine Geschichte aus meiner Kindheit, die mir bis heute irgendwie zu schaffen macht. Ich war zwischen neun und elf Jahre alt und es war Winter. Wie jeden Tag war ich am Schlittenfahren. Irgendwie kam es, dass zwei ältere Mädchen anfingen, mich zu ärgern. Jedenfalls konnte ich mich nicht besonders gut verbal wehren, weil sie älter waren und ich auch noch alleine. Ich stampfte wütend die lange Schlittenstrecke hoch, als mich zwei Halbstarke ansprachen, deutlich älter als ich und die Mädels. Sie fragten, ob sie sich meinen Schlitten ausleihen könnten, ein relativ teures und hochwertiges Geburtstagsgeschenk mit Metallkufen, kein blöder Plastikbob, auf den ich sehr stolz war. Unter normalen Umständen hätte ich Nein gesagt, aber mir kam plötzlich eine Idee, wie ich es den Mädchen heimzahlen könnte: Ich erklärte ihnen meine Situation und heuerte die Jungs als Auftragskiller an. Ich drückte mich tatsächlich auch so aus. Ich sagte ihnen, wenn sie die Mädels ein bisschen einseiften, bekämen sie meinen Schlitten.

Mir erschien das genial und ich merkte, wie die beiden Halbstarken mein verschlagenes Angebot selber nicht ganz fassen konnten. Sie sagten zu und rauschten mit meinem Schlitten um die Kurve den Hang runter. Etwas später kamen meine Killer wieder hoch und behaupteten, die Mädchen lägen heulend im Schnee. Dann gaben sie mir den Schlitten wieder und zwischen meine Genugtuung mischte sich auch ein mulmiges Gefühl. Rückblickend bin ich zwar relativ sicher, dass die beiden Jungs den Mädels nichts getan haben, dafür muss man schon ziemlich skrupellos sein. Trotzdem geht mir die Tatsache, dass ich tatsächlich im zarten Alter von etwa zehn Jahren verschlagen genug war, zwei körperlich völlig überlegene Jungs auf zwei Mädchen zu hetzen, nicht mehr aus dem Kopf. Ich bitte um Vergebung für meine niederen Gefühle.

Beichthaus.com Beichte #00030838 vom 28.02.2013 um 10:50:06 Uhr (14 Kommentare).

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