Mein Job als Fahrkartenkontrolleur

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Boshaftigkeit Hass Zorn Arbeit Niedersachsen

Ich (38) arbeite als Gruppenleiter seit über zehn Jahren bei einer Sicherheitsfirma, die im Auftrag der örtlichen Verkehrsbetriebe unter anderem auch Fahrkartenkontrollen durchführt. Vorgestern war ich mit zwei anderen Kollegen auf einer Kontrolltour, als ich meine Ex-Schwiegermutter in der hintersten Waggonecke sitzen sah. Wie es mein Job ist, hielt ich ihr meinen Dienstausweis unter die Nase und forderte sie höflich auf, mir ihren Fahrausweis zu zeigen, aber sie guckte mich nur ziemlich dumm an und sagte: Aber du kennst mich doch, ich fahre nicht schwarz, ich bin eine anständige Frau! Ja genauso anständig wie deine Tochter, die dumme Schlampe, die sich im Afrikaurlaub von einem Hotelpagen hat schwängern lassen. Jedenfalls forderte ich sie nochmals auf mir ihren Fahrschein zu zeigen, was sie dann, wenn auch ziemlich widerwillig, tat! Und was tat ich? Ich habe den Fahrschein einfach aufgegessen! Den Blick von der Alten werde ich nie vergessen! Ich habe dann meine Kollegen hinzugerufen und gesagt, dass die Frau Ärger macht und keinen Fahrschein hat! Sie hat dann ziemlich lautstark protestiert, geschrien und natürlich einen riesigen Aufstand gemacht, von wegen ich hätte ihren Fahrschein gegessen und so. Meine Kollegen haben sie nur ausgelacht! Wir haben sie dann zu dritt aus der Bahn befördert und ihre Personalien aufgenommen. Jetzt muss die Alte 40 Euro Strafe zahlen.

Beichthaus.com Beichte #00025087 vom 08.11.2008 um 01:56:24 Uhr in Niedersachsen (53 Kommentare).

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Krankfeiern im Kino

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Rache Hass Zwietracht Köln

Krankfeiern im Kino
Ich habe die beste Freundin meiner Freundin auf ihrer Stelle im Krankenhaus angeschwärzt. Eigentlich mache ich so etwas nicht, aber sie hatte es echt verdient. Sie hat mich damals mit meiner Freundin auseinandergebracht. Ich bin Besitzer einer Dauerkarte beim KEC (Kölner Eishockey Club) mit zwei weiteren Freunden. Der Eine davon hat längere blonde Haare. Zumindest war diese tolle Freundin auch mal beim KEC in einem anderen Block und hat mich gesehen. Wie Frauen dann so sind, hat sie mich beobachtet und gesehen, wie ich vor Freude bei einem Tor meine Freunde umarmte, und den Typen mit den blonden Haaren hochgehoben habe. Sie hat nichts Besseres zu tun, als direkt zu meiner Freundin zu rennen und zu sagen: Dein Freund geht Dir beim Eishockey mit einer Blondine fremd. Dazu hatte sie noch viel Mist erzählt, von wegen, dass ich sie geküsst hätte und so weiter. Echt hinterhältig, ich bin nicht schwul und liebe meine Freundin, von daher küsse ich keinen Typ. Nach ein paar Wochen und Langem hin und her sind wir dann eben wieder zusammengekommen.

Jetzt zur eigentlichen Beichte: Die Freundin meiner Freundin, ich nenne sie mal X ist krankgeschrieben. Nasennebenhöhlen-Entzündung. Als meine Freundin mir dann erzählte, dass X krank ist, war ich voller Freude: "Ist es denn wenigstens schlimm?" Ja, sie ist ja so krank und meine Freundin hatte total Mitleid. Dann kam die Höhe: ich eben mit meiner Freundin unterwegs da klingelt ihr Handy. X ruft an. Verbieten mit der Alten zu telefonieren kann ich ihr ja leider nicht. Das Schöne an der Sache ist, dass mich meine Freundin so halb stehen lassen hat, und mit X ins Kino gefahren ist. Dann kam meine Rache. Ich bin ins Internet, habe die Telefonnummer vom Krankenhaus rausgesucht und direkt mal angerufen. Ich wusste ja, wo ich mich verbinden lassen musste, meine Freundin redet ja fast nur von ihr. Ich habe mich dann direkt mit der Stationsleitung verbinden lassen, und ihr mein Anliegen geschildert:

Stationsleitung: Was kann ich für Sie tun?
Ich: Wunderschönen guten Tag, ich hoffe, Ihnen geht es genauso gut wie Frau X.
Stationsleitung: Die ist krank, die ist gar nicht im Hause.
Ich: Och, das weiß ich doch, ich wollte ja auch nur kurz durchgeben, dass sie im Kino sitzt und sich einen Gemütlichen macht.

Danach kam dann nichts mehr Interessantes. Habe mich eben gewundert, dass meine Freundin schon so früh nach Hause kam, sie fing direkt an, zu erzählen. Während des Films hat die Stationsleitung angerufen. Irgendjemand hat wohl im Krankenhaus angerufen und gesagt, dass X krankfeiert. Sie soll morgen, trotz Attest zur Arbeit kommen und ihre Kündigung abholen (sie ist ja noch in der Probezeit). Mensch, als sie mir das erzählte, musste ich mich so zusammenreißen. Aber das Schöne an der Sache war, dass X mit zu uns gekommen ist und voll am Heulen war. Ich musste dann noch in der Wunde herumbohren und habe Sachen gefragt, wie "Bist du denn wirklich so krank?" Zehn Minuten später ist sie heulend abgehauen. Achja was fühle ich mich gut. Ich habe schließlich die Wahrheit gesagt und finde es eine Frechheit, dass ich Tag täglich hart für mein Geld arbeite und sie den Lenz raushängen lässt. Rache ist eben Süß, sie hat gelogen, ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00025063 vom 04.11.2008 um 20:43:24 Uhr in Köln (35 Kommentare).

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“Beichte

E-Mails mit Sex

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Peinlichkeit Wollust

Eben, beim Aufräumen von einigen Unterlagen, fiel mir ein lang gehütetes Geheimnis ein, und ich möchte beichten. Ich war im ersten Lehrjahr meiner Ausbildung (damals 16). In der Zeit hatte ich auch meine erste richtige längere Beziehung. Vollgepumpt bis obenhin mit Hormonen und total verliebt, wie das eben halt so ist. Es kam eines Tages, das ich in meiner Arbeitszeit ständig E-Mail Verkehr mit meiner Freundin hatte. Darunter auch eine E-Mail, gefüllt mit der Satzfolge "SexSexSexSex" und so weiter. Massig, seitenweise. Ich weiß gar nicht mehr genau, warum ich es das geschrieben habe, aber diese E-Mail sollte mein weiteres Leben prägen. Leider hatte ich beim Absenden aber nicht bedacht, das die firmeninternen Mailserver ab einer bestimmten E-Mail Größe auch aufmerksam werden.

Es kam, wie es kommen musste. Dies erfuhr ich aber erst zwei Tage später, als ich von der Geschäftsleitung zu einem Gespräch gebeten wurde. Zwei Admins und mein Projektleiter waren auch anwesend. Zuerst dachte ich mir dabei nichts, aber als ich die ausgedruckte E-Mail auf dem Schreibtisch mit den ungefähr 40 Seiten bedruckten "Sex" Sätzen mit meinem Absender darauf sah, wo zudem auch noch die Empfänger Adresse meiner Freundin stand, wurden meine Knie ganz weich und ich wollte auf der Stelle im Boden versinken. Ich war ziemlich sprachlos. Nunja, heute, 6 Jahre danach, bin ich selbstständig, kann mit meiner mittlerweile Ex Freundin sehr gut über die Aktion lachen. Eine weitere Lebensbereicherung war es allemal.

Beichthaus.com Beichte #00025024 vom 31.10.2008 um 01:13:53 Uhr (13 Kommentare).

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Ein Leben voller Missbrauch

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Gewalt Missbrauch Böblingen

Ich möchte Leute warnen, dass sie immer rücksichtsvoll sind und ihnen zeigen, dass es richtig miese Arschlöcher auf dieser Welt gibt! Ich habe Angst vorm Sex und dies ist der Grund: Als ich 12 war, bin ich von unserem Garten nach Hause gelaufen. Dort geht es durch so ein kleines Waldstück und mein Bruder hat am Ende auf mich gewartet. Irgendwann habe ich dann drei Typen hinter mir laufen sehen und bin durch einen Schlag auf den Hinterkopf bewusstlos geworden. Mein Bruder hat dann gedacht, ich wäre schon schneller gewesen und ich wäre schon daheim und ist gegangen. Jedenfalls bin ich danach irgendwann später wieder zu mir gekommen und lag nackt zwischen Ästen und Gebüsch. Meine Klamotten neben mir verteilt. Ich habe so höllische Schmerzen im Unterleib gehabt, und als ich nach Hause kam, ist niemandem aufgefallen, dass ich erst über zwei Stunden später angekommen bin. War wahrscheinlich, weil sie gefeiert haben und viel intus hatten. Ich bin dann hoch in mein Bett und habe geheult und es ist niemandem aufgefallen. Ich habe auch niemandem davon erzählt und das werde ich auch nicht. Naja und das war das Erste.

Weiteres: Ich hatte dann mit 14 meine erste große Liebe. Er hat mich vier Mal zum Sex gezwungen und beim ersten Mal tat es so unheimlich weh. Beim zweiten Mal habe ich mich so dagegen gewehrt und mich verkrampft, dass ich geblutet habe, und beim dritten Mal hat er mir etwas ins Glas getan und hat mich dann gefickt. Beim vierten Mal hat er mich betrunken gemacht und mich dann flachgelegt. Die Folge war, ich war schwanger. Habe das Kind aber wenige Wochen später mitten in der Nacht verloren. ICH WÜNSCHTE ES WÄRE NIE PASSIERT! Es ist mir wirklich peinlich davon zu erzählen, aber ich musste es einfach mal loswerden. Auch um Andere zu warnen! Danke für eure Aufmerksamkeit.

Beichthaus.com Beichte #00025022 vom 31.10.2008 um 00:21:13 Uhr in Böblingen (35 Kommentare).

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Der Postbote mit den Bußgeldern

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Ignoranz Boshaftigkeit Arbeit Norderstedt

Ich bin Postbote. Als Postbote habe ich auch Bußgeldbescheide zuzustellen. Letztens hatte ich so einen Brief für einen Empfänger, den ich nicht leiden kann. Nein: Ich kann Empfängers Hund nicht leiden. Ständig bellt dieses Viech. Voll nervig. Jedenfalls ist eben dieser Empfänger ein Haus weiter in der gleichen Straße umgezogen. Den Brief habe ich natürlich der Bußgeldbehörde mit dem Vermerk, der Empfänger sei unbekannt verzogen, zurückgeschickt. Hoffentlich kriegt der Typ jetzt noch mal ein Bußgeld, weil er sich nicht ordentlich beim Einwohnermeldeamt ummeldete. Am alten Briefkasten stand zwar noch der Hinweis, man möge auf unbürokratischem Wege die Briefe am anderen Briefkasten zustellen, aber mir doch egal. Bin nur Postbote, und daher doof.

Beichthaus.com Beichte #00025017 vom 29.10.2008 um 17:39:23 Uhr in Norderstedt (17 Kommentare).

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