Alfons

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Habgier Morallosigkeit Familie Raffeldorf

Ich (w/49) will etwas äußerst skurriles beichten. Mein Mann Alfons und ich erwarteten vor 13 Jahren unser zweites gemeinsames Kind, einen Jungen. Da der Vater meines Ehemannes darauf bestand die Tradition der Weitergebung des Namens zu wahren, wie es sein Vater und dessen Vorväter taten, versuchte er mir einzureden meinen herannahenden Sohn eben diesen Namen zu geben. Mir persönlich gefiel dieser Vorschlag eher weniger, da mir der Name doch etwas altertümlich erschien. Nach langem Hin und Her entschied ich mich ihm entgegenzusteuern, indem ich seinen Willen nachgab. Gerade als ich ihm sagen wollte, dass wir unseren Sohn Alfons nennen, schlug er mir ein Bestechungsgeld von 5000 DM vor. Ich nahm das Geld, obwohl meine Entscheidung schon feststand. Heute wird mein Sohn permanent gemobbt und mir tut meine Entscheidung noch heute Leid. Es wäre mir sehr wichtig das mir diese Sünde vergeben würde, weil es mir sehr, sehr Leid tut.

Beichthaus.com Beichte #00026943 vom 02.09.2009 um 20:20:49 Uhr in Raffeldorf (63 Kommentare).

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Eva

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Morallosigkeit Hochmut Schule

Ich möchte mich mit dieser Beichte aufrichtig bei Eva entschuldigen. Sie ging in die selbe Schule wie ich, ein strenges, katholisches Mädchengymnasium. Wir waren 11 und ich war in einer wirklich schwierigen Phase, voller Aggression und dem Bedürfnis cool zu sein.
Es hat nicht gereicht, die ganze Klasse zum Rauchen am Schulteich zu verführen, es hat auch nicht gereicht, dass ich einer Nonne, die in der Schule ihren Dienst tat, den Schleier vom Kopf gerissen habe, nachdem sie mich ermahnte meinen Spind aufzuräumen. Eva war ein typisches Opfer. Schüchtern, dicke Brille, Streber. Als sie mir in der großen Pause über den Weg lief, fasste ich den Plan sie auszuziehen. Ich hab ihr einfach das T-Shirt über den Kopf gezogen, die Hose aufgerissen, ich fands total lustig, denn sie wehrte sich begrenzt, ich glaube sie hatte einfach nur Angst vor mir. Nach ein paar Minuten stand sie splitternackt da und alle lachten. Sie schämte sich sehr und ich fühlte mich unendlich stark, voller Macht über sie. Dann rannte sie zu den Spinden und ich hinterher. Ich glaube, sie wollte sich im Spind verstecken, denn ihre Klamotten hab ich über den ganzen Pausenhof verstreut. Ich hab die Spindtür aufgerissen uns sie hat nur noch gezittert. Dann kam die Direktorin und ich bekam eine Ohrfeige. Das Vorwort zur Belehrung quasi, die ich 3 Stunden über mich ergehen lassen musste. Das war dann mein Rausschmiss aus dem schönen Gymnasium. Eva hab ich nie mehr wieder gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00026940 vom 01.09.2009 um 22:27:32 Uhr (39 Kommentare).

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“Beichte

Cabrioaffe

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Vandalismus Rache Auto & Co.

Cabrioaffe
Ich wohne in einer Wohnung im zweiten Stockwerk (noch). Da das Haus ein älterer Bau ist, sind die Fenster auch dementsprechend alt. Mein Schlafzimmer liegt leider zur Straßenseite raus und das Schlafen ist nicht immer recht leicht. Seit ich hier wohne, fährt jeden Tag wenn schönes Wetter ist, so ein Cabrioaffe mit seinem vollkommen veralteten 3er BMW hier die Straße auf und ab. Er ist Türke und meint wohl, dass er der Oberchecker ist mit seinem alten Dreckskahn mit den billigen Ledersitzen und seiner Soundanlage, die dem Klang nach mindestens 1000 Euro gekostet haben muss. Jedenfalls immer wenn dieser Penner hier vorbeifährt, glaube ich, dass es nicht mehr lange dauert bis meine Fenster von seinem überdimensional lauten Bass bald in tausend Scherben zerfallen müssen. Da er ja nicht nur einmal hier vorbeifährt sondern am Tag mindestens 5 mal auf und ab, mit seinem dämlichen Cap welches er so poserhaft schräg auf dem Kopf trägt und so typisch schräg im Auto sitzt, bin ich schon seit langem ziemlich angefressen deshalb. Es macht den Anschein, dass er so bei den Mädels, die in dieser belebten Shoppingmeile auf und ab stolzieren, Eindruck schinden will. Nur scheint dieser Penner nicht zu raffen, dass alle nur den Kopf über in schütteln.
Als ich eines Tages am nächsten Tag Frühschicht hatte (sprich um 5 Uhr aufstehen) und ich bereits um 22 Uhr zu Bett ging, stand ich gegen 23:30 Uhr hellwach im Bett, als dieser Trottel sogar noch um diese Uhrzeit mit so unverschämt lauter Musik, lautem Auspuff und natürlich extra Vollgas die Straße runter fuhr. Das Benzin scheint noch zu billig zu sein. Jedenfalls hängte ich ihm am nächsten Tag einen Hasszettel an seine Frontscheibe (er wohnt zwei Straßen weiter) in dem ich ihn als alles mögliche bezeichnet und ihm befahl, solche Aktionen zu unterlassen da ich ihn sonst wegen Ruhestörung anzeigen werde.
Einige Zeit lang war Ruhe und ich dachte, ich hätte ihm damit ins Gewissen geredet. Leider lag ich da falsch. Scheinbar war er im Urlaub, denn ich habe ihn komischerweise auch nicht einmal fahren sehen. Als er wieder eines Tages an dem ich meine Ruhe haben wollte, mit voller Lautstärke die Straße entlang rauschte, fasste ich einen gemeinen Plan. Ich habe mir eine Packung Eier gekauft und diese lange Zeit in der prallen Sonne stehen lassen. Ich möchte nicht wissen, was sich unter der Schale für ein fauliges, bestialisch stinkendes Gebräu gebildet haben muss.
Da mein Balkon direkt auf die Straße zeigt und dort etwa 5 Meter entfernt eine Ampelanlage ist, die relativ schnell auf rot schaltet, wartete ich auf dem Balkon. Mindestens eine halbe Stunde bin ich dort draußen gewesen und habe die Markise bereits als Sichtschutz herunter gelassen.
Aus weiter Entfernung hörte ich die nun erhoffte laute Musik. Ich betete, dass die Ampel auf rot schalten würde und Gott scheint mein Ersuchen gehört zu haben. Die Ampel schaltete und der Cabrioaffe musste stehen bleiben. Ich nahm 3 Eier, zielte und ich warf sie Salvenartig auf das Cabrio. Schnell duckte ich mich und schaute zwischen durch den etwa 4 cm breiten Schlitz, der zwischen Balkonmauer und Hausmauer war. Ein Anblick der Belustigung bot sich mir. Den Typ hatte eines der Eier volle Kanone auf sein gefälschtes D&G T-Shirt getroffen. Ein anderes traf die Rückbank und das letzte leider den Kofferraumdeckel.
Der Kerl hat sein Auto auf den Gehsteig gesetzt und fluchte wie irre herum und schrie wer das getan hat und dass er denjenigen umbringen würde. Ich musste so übel lachen, dass ich schon Tränen in den Augen hatte. Ich hoffe nun, dass ihm dies eine Lehre gewesen ist. Nun zur Beichte: ich bereue ein wenig, dass ich das getan habe denn eigentlich gehört sich so etwas nicht. Doch bei diesem Wahnsinnigen habe ich einfach die Fassung verloren. Ich hoffe es wird mir vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00026925 vom 30.08.2009 um 21:07:16 Uhr (78 Kommentare).

Gebeichtet von Chr!st!an
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Maus an der Windschutzscheibe

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Kinder Tiere Coburg

Vor vielen Jahren, in meiner frühen Jugend haben wir immer kleine Scherze gemacht, wie Klingelschlacht oder Erbsen per Blasrohr an Fensterscheiben schießen. Einmal haben wir ein tote Maus gefunden und da wir nichts besseres damit anzufangen wussten, haben wir sie mit Tesa-Film auf die Windschutzscheibe eines Autos (war eine teure, deutsche Marke) geklebt, dass direkt vor einem Gasthaus stand. Wie es der Zufall so wollte, kamen die Besitzer des Fahrzeuges wenige Minuten später aus der Wirtschaft.
Wir sind natürlich gerannt, damit uns keiner sieht. Das Paar ist ins Auto eingestiegen und etwa 300 Meter weit gefahren, als es plötzlich anhielt. Unser erster Gedanke war "Scheiße, die haben uns entdeckt!" aber dem war nicht so. Als die Fahrertür geöffnet wurde, hörten wir nur hysterisches, weibliches Geschrei aus dem Fahrzeug. Anscheinend wurde das Mäuschen von der Dame entdeckt. Der arme Mann musste das tote Tier dann entfernen und fuhr anschließend weiter.
Nachdem wir uns erstmal kaputt gelacht haben, suchten wir die Maus und steckten sie samt Klebeband in einen Kaugummiautomaten, allerdings auf der Seite, wo nur bescheuerte Spielzeuge raus kamen.
Ich möchte beichten, dass mir die Frau schon etwas Leid getan hat, zu unseren Gunsten muss ich aber sagen, wir haben nie irgendwelche Sachbeschädigungen oder ähnliches begangen. Waren eigentlich immer nur harmlose Streiche!

Beichthaus.com Beichte #00026920 vom 30.08.2009 um 07:34:12 Uhr in Coburg (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das chinesische Tattoo

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Dummheit Peinlichkeit Verzweiflung Stuttgart

Ich habe mir mit 18 Jahren in meinem jugendlichen Leichtsinn ein Tattoo auf den Knöchel stechen lassen. Es war eine Spontanaktion mit meiner besten Freundin, sie ein Bauchnabelpiercing, ich ein Tattoo. Ich fand das so toll und wusste schon von vornherein, dass ich ein chinesisches Zeichen haben wollte. Ich suchte aus dem Katalog des Tattoowierers ein Zeichen mit einer schönen Bedeutung (Weisheit) aus und lies es mir prompt die Woche darauf stechen. Auf die Idee, die Bedeutung des Zeichens wenigstens im Wörterbuch oder Internet nachzusehen, kam ich nicht. Erst nachdem das Tattoo schon abgeheilt war, prüfte ich nach. Es bedeutet nichts weiter als "Name". Ich habe mich riesig geärgert, aber ich konnte dies nicht zeigen, weil ich ja vor Freunden und Eltern prahlen wollte, die Gott sei Dank kein Chinesisch konnten. Zum Tattoowierer konnte ich auch nichts mehr sagen, weil der sich gegen so etwas abgesichert hatte.
Zwei Jahre später belegte ich auf der Uni Chinesischkurse und es wurde immer deutlicher, welche Dummheit ich begangen hatte. Es ist auch noch eines der ersten Zeichen, was man lernt, klar, wenn es "Name" bedeutet. Ich bin dann auch im Hochsommer nur noch mit langen Hosen in den Unterricht an die Uni. Dort waren übrigens auch viele Chinesen, die immer auf meinen Knöchel starrten. Doch es kommt noch schlimmer. Ich war vor 2 Wochen in China im Urlaub, da mein Onkel dort eine Chinesin heiratete. Dort waren es 40 Grad und ich musste mit kurzen Sachen laufen, sonst wäre ich eingegangen. Ihr könnt euch vorstellen wie peinlich mir das war auf der Straße dort. Auch meine neue Tante hat mich darauf angesprochen. Spätestens in diesem Urlaub fasste ich den Entschluss es mir entfernen zu lassen. Möglich wäre das schon, es ist nur etwa 5 mal 3 cm groß, aber leider viel zu teuer. Das Tattoo hat damals 55 Euro gekostet. Eine Entfernung dieser Größe kostet etwa das 20fache, und das Geld hab ich nicht.
Überlegt es euch gut mit den Tattoos!

Beichthaus.com Beichte #00026893 vom 22.08.2009 um 07:18:58 Uhr in Stuttgart (52 Kommentare).

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