Die Mail für den Horror-Ex

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Boshaftigkeit Hass Zorn Ex Internet Frankfurt

Heute kam eine Mail von meinem Ex, die ich zuerst völlig missverstanden habe (hoffe ich, sonst drehe ich durch) und ich habe ihm dann alles geschrieben, was ich schon lange loswerden wollte: Dass er mich gequält, gedemütigt, ständig zur Schnecke gemacht hat, damit es ihm und seinem Ego gut geht. Ich habe mir viel zu lange viel zu viel bieten lassen. Wenn ich nicht 24/7 bereitstand, hat er meine Mutter angerufen und sich beschwert, was für eine schlechte Freundin ich bin; wenn ich mich mit meinen Freundinnen getroffen habe, hat er Telefonterror geschoben, weil er es nicht ausstehen konnte, dass ich woanders bin. Es war nur noch peinlich und seine Mails waren bösartig und nur gedacht, um mich bis ins Innerste zu treffen. In der Antwort-Mail stand, dass ich lieber sterben würde, als ihn noch einmal zu sehen und ich nie wieder zurück möchte, da ich nachts manchmal immer noch aus einem Albtraum wegen ihm aufwache. Dass ich ihm alles Gute wünsche (damit ich endlich meine Ruhe habe) aber nicht mit mir. Die Mail war gemein, aber ich konnte das alles nicht mehr für mich behalten. All die Monate war ich stark und habe mich nicht zu dem leisesten bösen Wort hinreißen lassen, und heute bin ich völlig ausgeflippt und habe ihm eine zickige, dumme Mail geschrieben. Ich wollte doch immer mein Gesicht bewahren.

Beichthaus.com Beichte #00025387 vom 14.12.2008 um 22:28:34 Uhr in Frankfurt (19 Kommentare).

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Meine Arbeitskollegin ist unfähig!

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Verrat Zwietracht Vorurteile Engherzigkeit Kollegen

Mir (w/24) steht so richtig Ärger ins Haus. Vor Kurzem habe ich bei meinem Job eine Kollegin wiedergetroffen, die ich noch von einer anderen Stelle her kenne. Dazu muss man wissen: Wir hassen uns gegenseitig wie die Pest. Jedenfalls ist diese Kollegin definitiv unfähig und meine neuen Kollegen haben mir bestätigt, dass sie zwei Fehler - die sie schon den ersten Job, bei dem wir zusammen gearbeitet haben, gekostet haben - ständig und immer wieder macht. Nun habe ich heute eine andere Kollegin aus der alten Arbeit getroffen und ihr erzählt, dass ich die Tussi in meinem neuen Job wieder getroffen habe und dass sie immer noch nur Mist baut. Leider habe ich nicht gewusst, dass die beiden befreundet sind. Naja, meinen Hintern habe ich mir schon zuvor abgesichert, was die neuen Kollegen angeht, aber das gibt sicher Stress, denn 10 Minuten später hatte die wohl schon angerufen und gepetzt. Warum kann ich auch mein großes Maul nicht halten.

Beichthaus.com Beichte #00025368 vom 11.12.2008 um 19:51:59 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Spende nur 30 Cent täglich!

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Dummheit Verschwendung Geld Triftern

Ich (m/20/naiv) möchte beichten, dass ich einer der größten Deppen überhaupt bin. Letzte Woche hat ein Kerl bei mir geklingelt, der mir erzählte, wie sehr sein Arbeitgeber (eine Service-Vermittlung im Bereich Luftrettung) doch unter neuen Gesetzen und damit wegfallenden Subventionen leide und dass doch dadurch nicht zuletzt auch die Verletzten litten, deren Rettung nun viel länger dauern würde. Mit einer Spende von täglich 30 Cent würde ich der Menschheit helfen können, versicherte er mir. Da ich zwar naiv aber doch manchmal auch skeptisch bin, sagte ich, ich müsse es mir erst in Ruhe überlegen. Er war zwar sichtlich nicht zufrieden damit, nahm meine Entscheidung aber scheinbar an. Er sagte, ich solle nur noch einmal die Widerrufsbelehrung unterschreiben.

Und hier kommt meine unendliche Dummheit ins Spiel: Ich unterschrieb, ohne zu lesen, was darunter stand. Unter Widerruf stellte ich mir ehrlich gesagt vor, dass ich damit noch keine Verbindlichkeiten eingehe, was ein Irrtum war. Für alle Leser, die es nicht wissen sollten: Das Widerrufsrecht gestattet euch, einen abgeschlossenen Vertrag innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Naja jetzt bin ich eine Erfahrung reicher und 156 Euro ärmer. Ich hoffe, dass diese Beichte einige davor bewahrt, den gleichen dummen Fehler zu begehen.

Beichthaus.com Beichte #00025359 vom 10.12.2008 um 19:22:20 Uhr in Triftern (26 Kommentare).

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Pizza zur Geburt

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Rache Boshaftigkeit Maßlosigkeit Köln

Naja, ich gestehe. Da war also die Bekannte, die sich mir gegenüber echt mies verhalten hat. Und ich hasste sie dafür. Dann wurde sie schwanger. Ich rechnete, und als sie Hochschwanger war, schaltete ich unter ihrer Telefonnummer eine Anzeige in der Zeitung, in der ein Fahrrad zum Spottpreis angeboten wurde. Mit verstellter Stimme rief ich selbst an (als ich endlich durchkam, denn das Telefon lief heiß), und sie war ganz schön genervt.

Zwischendurch kontrollierte ich immer durch Anrufen (und Auflegen), ob sie schon/noch im Krankenhaus war, und als sie dann mit ihrem Baby nach Hause kam, begab ich mich eines mehr oder schönen Tages in die Telefonzelle. Ich nahm das Telefonbuch und rief siebzehn Pizzerien aus Ortsnähe an. Ich bestellte jeweils diverse Gerichte auf den Namen meiner Bekannten und gab die genaue Uhrzeit vor, wann sie geliefert werden sollten ("Vorher bin ich nicht daheim, und nachher ist zu spät wegen unserer Tagung.") Die Pizzalieferanten erschienen also alle im Abstand von etwa einer Viertelstunde. Jedenfalls dauerte es nicht lange, bis ich wieder anrief und das Piepsen "Kein Anschluss unter dieser Nummer" zu hören war. Das Ganze ist jetzt zehn Jahre her; im Telefonbuch steht sie noch immer nicht.

Beichthaus.com Beichte #00025346 vom 10.12.2008 um 09:16:16 Uhr in Köln (16 Kommentare).

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Mit 22 Jahren süchtig nach Drogen

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Drogen Sucht Frankfurt

Ich (m/22) arbeite in der Gastro. Als mir vor ca. zwei Jahren ein Arbeitskollege Speed anbot, um länger fit zu bleiben, dachte ich, ich könnte es ja mal probieren. Ich nahm es dann so einmal die Woche. Aus einmal wurden dann zwei, drei usw.. Mittlerweile ziehe ich mir drei, vier Linien am Tag - egal ob ich arbeite, feiern gehe oder nur zu Hause bin. Und wenn das nicht taugt, ziehe ich mir eine Linie "Cristal", was ich in den Jahren auch schon auf längere Zeit durchgehend gemacht habe. Nur weil mich "Cristal" so zerstört hat, habe ich das runtergeschraubt.

Mittlerweile beherrscht die Droge mein Leben und nicht andersrum, habe dadurch auch Schulden gemacht. Wenn ich nichts habe, kann man mit mir nichts anfangen, vernachlässige meine Freunde und das komplette soziale Umfeld. Davon abgesehen habe ich arg abgenommen, meine Nase ist kaputt und meine Lunge ist im Arsch.

Beichthaus.com Beichte #00025345 vom 10.12.2008 um 02:17:57 Uhr in Frankfurt (21 Kommentare).

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