Kugelschreiber im Arm

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Gewalt Aggression Familie Lampertheim

Kugelschreiber im Arm
Ich (m) war damals sieben Jahre alt und mein großer Bruder zehn. Er hatte wohl gerade so eine Phase, in der er es furchtbar witzig fand, den ganzen Tag so lange zu nerven, bis ich irgendwann einen Wutausbruch bekam. Dies ging eine ganze Weile so. Eines Abends kam es dann so weit, dass ich einen Schlussstrich ziehen musste. Wie immer hatte ich bereits den ganzen Tag mit aller Kraft versucht, die Nervereien auszuhalten, doch dann platzte mir der Kragen. Ich wollte so schnell wie möglich den größtmöglichen Schaden anrichten. Dabei fiel mein Blick auf einen Kugelschreiber. Meine Augen sahen in das plötzlich doch sehr verängstigte Gesicht meines Bruders und dann wieder zur Spitze des Kulis, aus der ich mit zwei schnellen Klickgeräuschen die Mine springen ließ. Mit Schwung rammte ich den Kugelschreiber in den Arm meines Bruders und zog ihn durchs Fleisch. Nach einem kurzen Moment der Genugtuung fiel mir auf, was ich da vollbracht hatte. Im Nachhinein tut mir diese Aktion wirklich leid. Geblieben ist eine tiefe Narbe.

Beichthaus.com Beichte #00031530 vom 28.06.2013 um 10:50:25 Uhr in Lampertheim (13 Kommentare).

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Peinliche Flirtversuche in der U-Bahn

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Peinlichkeit Begehrlichkeit Bahn & Co.

Peinliche Flirtversuche in der U-Bahn
Ich bin gerade mit Freunden im Urlaub in Berlin, wo ich auch Bekannte habe, die ich hier besuche. Gestern saß ich in der S-Bahn, auf dem Weg zu alten Freunden. Mir gegenüber saß eine Frau, zwischen 20 und 25 Jahren, und sie war genau mein Geschmack. Langes, dunkles Haar, dunkle mandelförmige Augen, volle Lippen. Sie las gerade ein Buch. Ich überlegte fieberhaft, wie ich sie in ein Gespräch verwickeln könnte. Sie hatte eine Tasche mit der Aufschrift "Charité" auf dem Schoß. Ohne darüber nachzudenken, und von der Nervosität getrieben, fragte ich sie, stolz auf meine Französischkenntnisse, "Heißt das nicht Barmherzigkeit?" Sie war erst leicht überrascht und wusste anscheinend nicht, wovon ich sprach. Dann sah sie auf ihre Tasche herunter, lächelte und sagte nur "Ja." Ich - dumm, bedröppelt und trottelhaft, wusste nicht mehr, was ich weiter sagen soll und nickte nur lächelnd. Sie lächelte mich auch an, und widmete sich wieder ihrem Buch.

Ich überlegte wieder fieberhaft, weil ich wusste, dass ich es mir später vorwerfen würde, wenn ich sie nicht nach ihrer Handynummer fragte. Ein paar Stationen weiter hatte ich meinen ganzen Mut zusammengekratzt und fragte, ob sie mir ihre Nummer geben könnte. Sie war offensichtlich erstmal leicht verwirrt, und sagte darauf entschuldigend lächelnd, dass es ihr leidtue, sie gebe Fremden aber generell nicht ihre Handynummer. Alles was mir daraufhin einfiel war: "Äääh, kann ich dir meine geben?" Und sie sagte, wahrscheinlich aus Mitleid, dass das okay wäre, und ich diktierte ihr meine Handynummer. Sie lächelte nochmals freundlich und stieg dann bei der nächsten Station aus. Ich hatte das Gefühl, dass die anderen Fahrgäste, die meine peinlichen Flirtversuche mitbekommen hatten, mich belustigt anguckten. Ich könnte mich jetzt im Nachhinein zu Tode schämen. Mein Kopf ist gerade hochrot, während ich das schreibe. Wie kann man mit fast 30 Jahren nur so unbeholfen sein? Wahrscheinlich ist sie nur ausgestiegen, um vor mir zu flüchten. Ich beichte, dass ich ein trotteliger Versager bin.

Beichthaus.com Beichte #00031526 vom 27.06.2013 um 21:43:39 Uhr (36 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Charakterschwein

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Gewalt Zwietracht Schule Appenweier

Der Grund und Anlass meiner Beichte hat ziemlich genau vor 12 Jahren stattgefunden. Doch von vorne: Einer meiner Schulkameraden war ein richtiges Charakterschwein, vorlaut, arrogant und selbstherrlich. Er mobbte und erniedrigte gerne andere Schüler, unter anderem mich und meinen besten Freund, weil wir so gut wie keine Markenklamotten besaßen, und relativ weit außerhalb wohnten. Seine täglichen Demütigungen und Handgreiflichkeiten führten fast dazu, dass ich die Schule schmiss. Als sicher war, dass wider Erwarten auch er sein Abi bestanden hatte, veranstaltete er großspurig eine Homeparty nach amerikanischem Vorbild. Seine Eltern überließen ihm dafür das Haus und fuhren übers Wochenende weg. Damals waren ja gerade so Filme wie Road Trip und American Pie in, wo er sich wohl sein Partymotto abgeguckt hatte. Sogar wir waren eingeladen, wahrscheinlich sollten wir aber eher so eine Art Belustigung für ihn sein. Wir gingen trotzdem hin. Allerdings mit bitteren Gedanken und fiesen Plänen im Sinn. Er sollte sich an diese Nacht erinnern, dafür wollten wir Sorge tragen. Und genau das tut er. Bis heute.

Wir wollten ihn abfüllen und bloßstellen. Das Schicksal spielte uns insofern in die Karten, als dass er schon ziemlich hinüber war, als wir gegen elf Uhr eintrafen. Er hatte ordentlich vorgeglüht, und auch schon den einen oder anderen Johnny geraucht. Wir wussten, dass er auf unser Schulmodel scharf war, und plante, sie auf dieser Party abzuschleppen. Was ihm wohl nicht so klar war, war, dass sie mit einem richtig üblen Typen ging, der Inbegriff eines muskulösen Bad Boys. Tattoos, Piercings, vierziger Oberarme, wesentlich älter und abgekochter als unser Peiniger. Was zunächst nur eine Randnotiz war, wurde uns erst richtig bewusst, als es bereits zu spät war, um noch etwas zu retten. Wir gingen gemeinsam auf der Party herum, und kippten ihm und seinen Mitläuferkumpels immer wohl dosiert kleine und größere Portionen Wodka in sein Bier, wenn niemand hinsah. Dann wollten wir ihn eigentlich unter einem Vorwand in irgendein Zimmer locken, warten bis er vollkommen am Ende war, nackt ausziehen, und als Pointe einen seiner besoffenen Kumpels dazulegen. Dann hätten wir dafür gesorgt, dass ihn jemand entdeckt, vorzugsweise besagte Schulschönheit. Dummerweise hatten wir aber mit einem Mal gar nichts mehr unter Kontrolle, denn er war plötzlich stockbesoffen, und machte sich mehr als offensiv an das Schulmodel heran, er ging sogar soweit, sie in seinem Suff zu begrapschen und zu bedrängen. Sie ließ sich immerhin ein Stück weit darauf ein, doch schließlich schob sie ihn weg, was ihn in seinem Suff veranlasste, sie am Hals zu packen, und zu schütteln.

Das war sein Verhängnis. Innerhalb von zehn Minuten war ihr Freund wie aus dem Nichts da, und drehte den Spieß um, nicht ohne vorher mit Nachdruck verkündet zu haben, dass die Party vorbei sei. Das Nachspiel war eine Bewährungsstrafe für den Freund des Schulmodels und ein völlig verwüstetes Haus unseres Peinigers, sowie eine gebrochene Nase und Verbrennungen im Gesicht seinerseits. Der Freund der Schulschönheit hatte wohl den Kopf unseres Erzfeindes auf das noch heiße Grillrost gedrückt. Die Narben sieht man jetzt übrigens immer noch. Er denkt auch nach wie vor, er habe damals von selbst zu viel getrunken. Obwohl ich diese Aktion aufs Tiefste bereue, habe ich ihm nie gesagt, wer ihn so abgefüllt hat. Aus ihm ist immerhin ein halbwegs erträglicher Mensch geworden, der seine Lektion gelernt hat. Er hat jetzt Frau und Kinder, und schlägt sich recht gut. Was mit dem Schulmodel und ihrem Freund passiert ist, weiß ich nicht genau.

Beichthaus.com Beichte #00031522 vom 27.06.2013 um 00:20:26 Uhr in Appenweier (32 Kommentare).

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My little pony

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Peinlichkeit Feigheit Lügen Medien Berlin

My little pony
Ich bin 25 Jahre alt und gucke gerne "My little pony". Immer, wenn mein Freund nach Hause kommt, schalte ich schnell weg. Mein Freund fragt dann, was ich da denn heimlich gucke. Da es mir peinlich ist, zuzugeben, eine Kinderserie anzusehen, sage ich ihm, dass ich gerade einen Porno schaue.

Beichthaus.com Beichte #00031517 vom 26.06.2013 um 19:47:49 Uhr in Berlin (Müllerstr.) (32 Kommentare).

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Zu Besuch bei meinen Eltern

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Peinlichkeit Hass Verzweiflung Familie Leipzig

Zu Besuch bei meinen Eltern
Ich (w/30) war nach langer Zeit mal wieder zusammen mit meinem Freund bei meinen Eltern übers Wochenende zu Besuch. Nicht falsch verstehen, meine Eltern sind lieb und nett, aber ich kriege immer noch einen Kotzreiz, wenn ich daran denke. Jetzt gerade in den Sommermonaten wird immer halb nackt im Garten geschuftet. Meiner Mutter läuft bei der Hitze immer das Wasser den Busen runter, was sie auch immer lautstark allen, inklusive den Nachbarn mitteilen muss. Dabei fährt sie mit der flachen Hand zwischen ihre Brüste und streckt jedem ihre nasse Schweiß-Wasser-Hand entgegen. Natürlich wird das auch gern beim Mittagessen getan. Die Finger werden selbstverständlich einzeln säuberlich abgeleckt, wie nach einem guten Essen. Mein Vater toppt natürlich alles. Nur mit einer schlapprig-gelblichen Unterhose bekleidet, die man zum Glück fast nicht sieht, da darüber ein überdimensionaler Bierbauch hängt. Auch er hat es sich zur Gewohnheit gemacht, über seine Brust zu streichen und dabei geräuschvoll seine Behaarung zu kratzen. Am schlimmsten ist es, wenn die ganze körperliche Eleganz frei sichtbar neben dem Grill steht und dann auch noch an einer Bockwurst gesaugt wird. Ich schäme mich jedes Mal in Grund und Boden. Alle Belehrungen und Ankündigungen, dass man sich in Anwesenheit meines zukünftigen Ehegatten zu benehmen hat, halfen nicht. Meine Hochzeit wird definitiv im Winter stattfinden!

Beichthaus.com Beichte #00031516 vom 26.06.2013 um 12:05:17 Uhr in Leipzig (Leinestraße) (39 Kommentare).

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