Die Papierkorb Pinklerin

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Verzweiflung Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Schule

Ich (w) habe mal in einen Papierkorb gepinkelt. Als ich noch in der 3. Klasse war, hatten wir erst zur 2. Stunde Unterricht. Wir waren erst auf dem Spielplatz und haben dann gewettet, wer zuerst wieder im Klassenzimmer ist. Ich hatte den klaren Vorsprung und habe im Klassenzimmer die Tür hinter mir geschlossen. Ich hatte mir überlegt, dass es doch lustig wäre, die Tür zu zuhalten und die anderen zu erschrecken, wenn sie dann reinkommen. Zuvor haben die anderen nämlich die ganze Zeit behauptet, dass ich nicht in der Lage wäre irgendwen zu erschrecken.

Leider musste ich einen ziemlichen Harndrang verspüren, und das Klo war einen Stock tiefer am entgegengesetzten Ende des Schulhauses. Ich dachte einfach, dass ich runterrenne, wenn die anderen kommen. Dummerweise kamen sie überhaupt nicht und es kam mir wie eine Ewigkeit vor. Plötzlich kam mir der leichtsinnige Gedanke, ganz einfach in den Papierkorb im Klassenzimmer zu pinkeln, und danach direkt wieder an die Tür zu rennen und weiter auf die anderen zu warten. Und nachdem ich mir schon fast in die Hose gemacht hatte, hab ich das dann auch gemacht. schon wenig später musste ich feststellen, dass es in der Nähe des Mülleimers stark nach Urin roch.


Schließlich kamen die anderen und die Überraschung ist mir gut gelungen. Sie haben gesagt, dass sie mich nur reinlegen wollten und schon ganz vergessen hatten, dass ich ja oben auf sie warte. In dem Moment wurde mir auch klar, dass sie gar nicht wirklich meine Freunde waren. Als die eine von Ihnen etwas wegwerfen wollte, bemerkte sie den Uringeruch und fragte mich scherzhaft, ob ich denn da reingepinkelt hätte. Verschämt log ich sie an. Aber ich war schon immer ein schlechter Lügner, und als sie genauer hinschaute, verging ihr das Lachen. Ohne etwas zu sagen rannte sie nur raus und in die nächste Klasse, die bereits Unterricht hatte, um mich zu verpetzen. Ich rannte ihr hinterher und sah nur, wie sich die Neuigkeit wie ein Lauffeuer ausbreitete. Die Lehrerin ging an mir vorbei und ins Klassenzimmer, um sich zu vergewissern, dass es stimmte. Angewidert ging sie ins Lehrerzimmer, der Rektor kam wenig später heraus und rief mir zu, er wolle mit mir reden. Im Lehrerzimmer quetschte er mich aus und ich erzählte ihm die ganze Geschichte. Er konnte die Geschichte sichtlich nicht nachvollziehen und gab mir schließlich einen Elternbrief und eine saftige Strafarbeit. Außerdem sollte ich den Papierkorb säubern. Anschließend kam der Bus zur 2. Stunde an. Und als wüssten es nicht schon genug Leute, rannte einer runter und erzählte es allen, die ausstiegen. Ich war so am Ende, dass ich anfing zu heulen.


Zu Hause habe ich meinen Eltern nichts erzählt und die Unterschrift gefälscht, den Papierkorb, den ich säubern sollte und mitnehmen musste, hinter unserem Haus versteckt und die Strafarbeit am nächsten Tag abgegeben. Zum Glück ist die Schule so unorganisiert gewesen, dass meine Eltern keinen Anruf bekamen und die Tatsache, dass wir bis nach der 4. Klasse keinen Papierkorb mehr hatten keine Weiteren Konsequenzen mit sich zog. Mit jenen "Freunden" hatte ich nach dem Vorfall nichts mehr zu tun. Allerdings wussten es alle Grundschüler und selbst heute werde ich manchmal noch darauf angesprochen. Aber immerhin erzählen sie es nicht weiter, zumindest weiß ich davon noch nichts, in so fern bin ich noch glimpflich davon gekommen. Ich frage mich manchmal, ob die Lehrer diese Geschichte noch ihren Kindern, Enkeln und Schülern erzählen werden.

Beichthaus.com Beichte #00029931 vom 10.04.2012 um 23:00:19 Uhr (18 Kommentare).

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Meine Freundin, die Niete

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Hass Engherzigkeit Partnerschaft

Ich habe mit meiner neuen Freundin die totale Niete gezogen, bringe es aber nicht übers Herz sie zu verlassen. Meine Ex-Freundin hat sich von mir getrennt, weil ich nicht mit nach Mexiko auswandern wollte. Ich fand das natürlich nicht so prickelnd, aber einen Monat […]
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Beichthaus.com Beichte #00029928 vom 10.04.2012 um 15:19:07 Uhr (42 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Tante Emma Laden mit Erfolg

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Stolz Falschheit Arbeit Shopping

Tante Emma Laden mit Erfolg
Vor circa 10 Jahren habe ich (m/32) so eine Art Dorfladen übernommen, da mein Vater unerwartet verstorben war. Eigentlich wollte ich den Laden nicht übernehmen, da ich noch sehr jung war. Da meine beiden Geschwister den Laden aber auch nicht übernehmen wollten, da die beiden "höhere" Ziele hatten, machte ich es dann doch, vor allem meiner Mutter zu Liebe, die sehr an dem Geschäft hing.

Von meinen lieben Geschwistern bekam ich immer die gleiche Prophezeiung zu hören, dass sich der Laden keine drei Jahre halten würde, da man keine Chance gegen die großen Läden in den Städten hätte. Sie machten sich auch immer schön lustig darüber. Anfangs war es auch wirklich viel Arbeit. 14-Stunden-Tage waren für mich keine Seltenheit, das ich nach den Geschäftszeiten auch noch Bestellungen und Abrechnungskram erledigen musste. Und das Geld reichte gerade so zum Leben und ich konnte froh sein, dass ich keinen Cent Miete für das Ladenlokal zahlen musste, da ich dies ja samt Geschäft übernommen hatte. Ich dachte auch, dass ich gegen die großen Läden nicht lange bestehen könnte.

Inzwischen hat sich das jedoch gegen alle Erwartungen geändert. Denn die alten Leute aus unserem Dorf kaufen fast alle bei mir ein, da für sie mit zunehmenden Alter schwierig ist in die Stadt zu kommen. Auch die junge Kundschaft nimmt zu, da sich nicht jeder ein Auto leisten kann oder Lust hat 30 Minuten mit dem Bus in die Stadt zu fahren. Kurz um: Ich werde vielleicht kein Millionär mit dem Laden, aber ich kriege meine Frau und zwei Kinder mehr als satt, kann das Häuschen abbezahlen und hier und da kann man sich auch was gönnen. Nun zu meiner Beichte: Meinen Geschwistern geht es im Moment finanziell nicht so gut und deshalb fragen sie mich regelmäßig nach vergünstigten Lebensmittelpreisen. Das lehne ich jedoch konsequent ab, da ich der Meinung bin, dass meine anderen Kunden auch den vollen Preis zahlen müssen. Zudem haben sie mich immer wegen der Ladenübernahme nieder gemacht. Ich biete den beiden höchsten Ware an, die bald vom Verfallsdatum betroffen ist, kostenlos zu nehmen. Ich könnte den beiden jedes Mal eine aufs Maul hauen, wenn sie mir dann vorwerfen, dass ich das Geschäft etc. in den Hintern geschoben bekommen hätte und ein Egoist bin.

Beichthaus.com Beichte #00029917 vom 05.04.2012 um 09:09:30 Uhr (45 Kommentare).

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Betriebsfeier mit Folgen

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Fremdgehen Dummheit Partnerschaft Arbeit Schwangerschaft United Kingdom

Ich möchte beichten, dass ich mein Leben in den Sand gesetzt habe. Ich war mit einem tollen Mann zusammen, der mich auf Händen trug, wir hatten gemeinsame Zukunftspläne, mit Kindern, Haus und Hund. Mit meinem Job war ich sehr zufrieden, und im Großen und Ganzen lief alles nach Plan. Zumindest bis zu dem Tag, als man mir von meiner Firma aus anbot, ich könne ein halbes Jahr in England arbeiten. Ich war sofort Feuer und Flamme für diesen Vorschlag, und obwohl es mir nicht gefiel, so lange räumlich von meinem Freund getrennt zu sein, stimmte ich zu. Am Anfang war es auch wirklich toll in England, ich vermisste zwar meinen Freund und meine Familie, lernte aber sehr viele interessante Menschen kennen, doch nach und nach wurde die Arbeit immer stressiger und anstrengender. Ich beschwerte mich dennoch nicht, denn mein Gehalt stieg in schwindelerregende Höhen. Durch die viele Arbeit, oft auch am Wochenende, hatte ich weniger und weniger Zeit, meinen Freund zu besuchen. Teilweise arbeitete ich auch, wenn er frei genommen hatte um wiederum mich besuchen zu kommen. Er sagte mir, dass ich nicht gut aussähe, und ich mich verändert hätte, und bat mich heimzukommen. Ich hörte nicht auf ihn, weil ich an das viele Geld dachte, dass ich in England verdiente, und merkte, dass ich richtig Karriere machen könnte. Nach dem halben Jahr machte mir die Firma den Vorschlag, auf ein Jahr England zu verlängern. Ohne großes Zögern und ohne mich mit meinem Freund abzusprechen sagte ich zu. Meinem Freund erzählte ich, dass man mich mehr oder weniger dazu gezwungen hatte. Er wirkte zwar besorgt, aber auch verständnisvoll, und sagte mir, dass wir das schon schaffen würden.


Eines Tages fand jedoch eine Betriebsfeier statt, bei der es ziemlich feuchtfröhlich zu ging. Mein direkter Vorgesetzter machte sich sehr gründlich an mich heran, und obwohl er eigentlich überhaupt nicht mein Typ war, ließ ich schließlich im Vollrausch zu, dass er in einem der Konferenzräume mit mir schlief. Auf Verhütung achtete ich damals nicht, da ich meinen Freund ja so gut wie nie sah. Es kam also, wie es kommen musste: Ich wurde schwanger. Mein direkter Vorgesetzter tat, als er es erfuhr, hinter den Kulissen alles um mich loszuwerden, was er schließlich auch schaffte. Ich kam erst zurück nach Deutschland und wurde anschließend unter einem Vorwand gefeuert. Das Kind abzutreiben kam mir erst gar nicht in den Sinn. Natürlich war mein Freund wahnsinnig enttäuscht. Er versuchte es trotzdem nochmal mit mir, aber er meinte bald ich hätte mich zu sehr von ihm entfremdet. Wir trennten uns schließlich. Derzeit bin ich arbeitslos und beziehe Unterhalt von meinem Ex-Vorgesetzten. Ich kann mir einfach selbst nicht verzeihen, mich in diese Lage gebracht zu haben. Arbeitslos mit einem Kind, das mich immer an den schrecklichsten Tag meines Lebens erinnert, zu Hause zu sitzen und nicht zu wissen wie es weitergeht.

Beichthaus.com Beichte #00029912 vom 04.04.2012 um 11:12:14 Uhr in United Kingdom (London) (43 Kommentare).

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Schlachtruf

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Familie Restaurant

Schlachtruf
Ich (w) habe am Wochenende meine Familie und die Verwandtschaft bis auf die Knochen blamiert. Wir waren in einem chinesischen Restaurant, die gesamte Sippschaft, und von den fast 20 Leuten hatten die Meisten, inklusive meiner Person, eigentlich gar keine Lust auf diese Pflichtveranstaltung. Geburtstagsessen, Zusammenkommen mit Leuten, mit denen man sonst bis auf das zweite Weihnachtstreffen das ganze Jahr nichts zu tun hat und die man eigentlich auch nicht besonders gut leiden kann. Mein Cousin kam schon vorletztes Jahr mit dem Penisspiel an.

Die Regeln sind denkbar einfach: Einer sagt, vorzugsweise bei unpassender Kulisse wie eben so einem zugeknöpften Familienessen im Edelrestaurant leise "Penis!", dann ist der Nächste dran und muss die Lautstärke etwas höher schrauben. Traut man sich nicht, ist man raus, der Sieger ist derjenige mit dem lautesten "Penis!"-Schlachtruf. Ich, eigentlich leise und schüchtern, hab bisher immer relativ schnell das Handtuch geworfen, überhaupt ging das Spiel die letzten zwei Jahre sehr brav vonstatten und weder andere Gäste noch das Personal haben was davon mitbekommen. Da ich momentan meine wohlverdienten Ferien genieße und am Wochenende trotz Rudelfressen sehr gut gelaunt war, habe ich nicht nur "Penis!", sondern eher "PEEEENIS!" gebrüllt, sprich, das ganze Restaurant hat es gehört. Meiner Mutter fiel die Ente von der Gabel und meine Oma erstickte fast am Vilsawasser. Tut mir Leid fürs Fremdschämen. Dafür hab ich aber das Spiel definitiv gewonnen.

Beichthaus.com Beichte #00029908 vom 03.04.2012 um 00:28:49 Uhr (24 Kommentare).

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