Ausgesetzt in Australien

28

anhören

Engherzigkeit Dummheit Freunde Urlaub

Ausgesetzt in Australien
Ich (w/19) habe eine große Dummheit begangen. Ich habe wegen eines nichtigen Streits meine beste Freundin verloren.
Ich entschied mich, nach dem Abitur ein Jahr in Australien zu verbringen und bin jetzt seit Anfang August hier. Meine beste Freundin hat sich wegen mir auch dazu durchgerungen, kam aber erst im September hier her. In der Zeit hatte ich mir einen Campervan gekauft und begonnen, zu reisen. Als meine Freundin am Flughafen ankam, habe ich sie abgeholt und wir begannen unser gemeinsames Abenteuer. Alles lief super, wir hatten unglaublich viel Spaß zusammen. Aber nach einiger Zeit begannen wir, uns auf die Nerven zu gehen und stritten oft, jedoch nie wirklich lange.
Mitte November hatten wir uns mal wieder richtig in den Haaren. Ein kleiner, nichtiger Streit artete aus. Wir waren gerade mitten im Nirgendwo und ich habe sie in einer kleinen Stadt, welche über ein Hostel verfügte, rausgeschmissen. Wir hatten seitdem keinen Kontakt mehr, über einige gemeinsame Freunde konnte ich allerdings in Erfahrung bringen, dass es ihr gut geht, sie mich jetzt aber nie wiedersehen will. Da es mir zu peinlich ist, den Leuten die wahre Geschichte zu erzählen, also durch Dummheit und Egoismus meine beste Freundin verloren zu haben, kennen alle nur eine Lüge, in der ich sie als die Böse hinstelle. Es tut mir unglaublich leid und ich wünschte, ich könnte es ungeschehen machen.

Beichthaus.com Beichte #00030580 vom 14.12.2012 um 13:59:46 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Verliebt und verarscht

24

anhören

Betrug Selbstsucht Ungerechtigkeit Freunde

Ich (w/26) möchte beichten, dass ich früher ganz schön gemein zu einem Typen war, der total ich mich verknallt war und es eigentlich gar nicht verdient hatte. So mit 17 oder 18 Jahren war ich in einem Freundeskreis mit recht vielen Jungs. Wir waren jedes Wochenende feiern und eigentlich immer mit ziemlich viel Alkohol dabei. In dieser Gruppe war einer, der total in mich verknallt war. Er hat mir immer Geschenke gemacht, mir ganz liebe SMS geschrieben und mich angeschmachtet. Eigentlich total süß. Ich habe das natürlich genossen und ihm immer wieder Hoffnung gemacht. Allerdings war ich damals überhaupt nicht an einer Beziehung interessiert und ich fand ihn zwar nett aber mehr halt auch nicht. Ich habe auch nicht mit ihm rumgemacht oder so. Aber das eigentlich Schlimme daran ist, dass ich im Lauf der Zeit mit komplett all seinen Freunden Sex hatte, selbst mit seinem Bruder. Ich glaube, von einigen Geschichten weiß er, aber ich bin mir sicher, dass er sich nicht des ganzen Ausmaßes bewusst ist. Im Nachhinein fühle ich mich auch teilweise wie eine Schlampe und jetzt tut es mir leid, dass ich mit seinen ganzen Freunden geschlafen habe und ihn immer wieder Hoffnungen gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00030579 vom 14.12.2012 um 09:55:28 Uhr (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Oktoberfest rückwärtsgegessen

11

anhören

Ekel Trunksucht Maßlosigkeit Freizeit Freunde München

Als ich (m/19) mit meinen beiden Kumpels auf dem Oktoberfest war, haben wir tüchtig zugelangt, gut gegessen und ausreichend getrunken. Wir sind dann über das Festgelände zur Straßenbahn gewankt und kamen an einem Schausteller vorbei, der unser Interesse erregte: Ein großer Stahlbalken, etwa zehn Meter lang, drehte sich vertikal um eine Achse in seiner Mitte, wie ein Windrad. An beiden Enden war jeweils eine Kabine mit zwei Sitzen befestigt, die sich ihrerseits auch noch um ihre eigene Achse drehte. Die Insassen waren fest angeschnallt, außerdem war man noch mit einem Drahtkorb über den Sitzen gegen das Herausfallen gesichert. Wir machten eine Fahrt mit diesem Gerät, ungefähr zehn Umdrehungen. Meine Kumpels waren in einer Kabine, ich alleine in der anderen. Als die Fahrt zu Ende war, stand dieser Balken in senkrechter Position, damit meine Kumpels aussteigen konnten.


Bei diesem Vorgang hing ich genau senkrecht über ihnen, den Kopf nach unten. Mir war so übel wie noch nie in meinem Leben und so gab ich schließlich zwei Liter Bier, zwei Obstler und ein Brathähnchen wieder zurück. Die Brühe lief durch das Drahtgitter über mir (genauer gesagt: unter mir) nach unten und prasselte meinen zwei Kumpels unten in ihrer Kabine auf die Köpfe. Mir war gleich viel wohler und als ich nach einer halben Umdrehung des Balkens unten angelangt war und ausstieg, ging es mir blendend. Meine Kumpels waren allerdings etwas befremdet. Gut, stimmt natürlich, ich hätte auch in die Kapuze meines Anoraks reihern können. Aber ich wollte das Zeug einfach los sein.

Beichthaus.com Beichte #00030573 vom 12.12.2012 um 17:35:17 Uhr in München (Theresienwiese) (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der ausgedachte Todesfall

14

anhören

Lügen Morallosigkeit Arbeit Aggression Oldenburg

Ich (w) musste mit 18 Jahren, als praktischen Teil der elften Klasse der Fachoberschule, ein viermonatiges Praktikum in einer Kinderkrippe machen. Allerdings waren die Erzieherinnen alles andere als freundlich und sozial. Sie lästerten über Kinder, deren Eltern und mich. Das war unüberhörbar, da die Tür offen stand und ich im Nebenraum war. Die Tratschtanten signalisierten generell wenig Interesse an ihrem Beruf. Ich fühlte mich sehr unwohl in dieser ach so sozialen Einrichtung. Eines Tages reichte es mir. Ich ging kurz raus, tat so, als würde ich telefonieren und lief dann fünf Minuten später heulend wieder herein. Dann sagte ich in meinem geheuchelten Heulkrampf zu meiner Anleiterin, dass mein Vater gerade verstorben wäre und ich soeben einen Anruf von meiner Mutter bekommen hatte. Meine Eltern sind geschieden und haben keinen Kontakt. Meine Anleiterin fuhr mich daraufhin sofort nach Hause und ich habe mich dann ganz gemütlich auf den Weg zu meinem Hausarzt gemacht, dem ich erzählte, dass ich auf dieses scheiß Praktikum keine Lust mehr habe und ob er mich vier Wochen krankschreiben könne. Das tat er dann auch freundlicherweise. Er kennt mich schon, seitdem ich ein kleines Kind war. Nach den vier Wochen "Trauerzeit" war das Praktikum dann zu Ende. Das ist jetzt sechs Jahre her und ich habe es seitdem, aufgrund meines schlechten Gewissens, niemandem erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00030570 vom 10.12.2012 um 17:42:17 Uhr in Oldenburg (Luzernenstraße) (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Angst vor polnischen Langfingern

17

anhören

Diebstahl Dummheit Vorurteile Trunksucht Last Night Meschede

Ich (m/19) war Freitagabend feiern. Natürlich haben wir alle auch sehr viel getrunken. Nach einer gewissen Zeit auf der Tanzfläche fiel mir dann ein Mädchen besonders ins Auge. Sie schaute mich die ganze Zeit an und irgendwann, als ich mich dann selbst überwunden hatte, sie anzusprechen, bin ich zu ihr hin. Sie war auch ganz nett, wir redeten etwas und haben auch das eine oder andere getrunken. Nebenbei erwähnte sie auch, dass sie Polin sei. Irgendwann sind wir wieder tanzen gegangen auch ziemlich nah. Der restliche Abend verlief eigentlich genauso weiter. Irgendwann kam dann die Frage "zu mir oder zu dir?" Sie, anscheinend davon überrascht, wollte dann zu mir, allerdings erst später. Also sollte ich schon mal vorgehen; sie wusste, wo ich wohne. Also bin ich, schon sehr betrunken, aufgebrochen und malte mir die ganze Geschichte schon richtig schön aus. Als ich endlich Daheim ankam, räumte ich noch schnell etwas meine Wohnung auf. Und wartete darauf, dass sie endlich zu mir kam. Leider erschien sie dann doch nicht. Etwas enttäuscht bin ich dann schlafen gegangen. Am nächsten Morgen wachte ich auf und wollte schauen, wie viel Geld ich noch in meiner Geldbörse habe. Aber ich fand sie nicht. Ich wurde richtig nervös, lief den ganzen Weg zur Disco und zurück immer wieder ab. Nur leider war dort nirgends meine Geldbörse. Ich war mir irgendwann auch schon richtig sicher, dass das Mädchen von letzter Nacht die Geldbörse geklaut hatte, wahrscheinlich beim Abschied. Sie war ja auch Polin. Ich rief bei der Polizei an und war noch einmal in der Disco, aber meine Geldbörse wurde nicht abgegeben. Ich rief also bei meinem Kreditkarteninstitut an und ließ meine Karte sperren. Ich wollte gerade zur Polizei, da Führerschein und Ausweis ebenfalls weg waren, da ließ ich den vergangenen Abend noch einmal Revue passieren. Und da fiel es mir ein.
Ich hatte in meinem Suff meine Geldbörse zwischen meinen Socken versteckt, weil ich Angst hatte, dass die Polin mich ausraubt, wenn ich schlafe. Nur leider hatte ich das bis zum nächsten Tag vergessen. Es tut mir leid, dass ich ihr gegenüber solche Vorurteile hatte und dass ich so betrunken war.

Beichthaus.com Beichte #00030562 vom 08.12.2012 um 12:22:28 Uhr in Meschede (Winziger Platz) (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000