Anal Brutal

55

anhören

Feigheit Intim Sex

Anal Brutal
Ich (w) habe Angst vor Anal-Sex. Als ich Sex mit meinem Freund hatte, ist er, als wir gerade richtig dabei waren, sozusagen abgerutscht. Das waren solche höllischen Schmerzen. Ich bin ansonsten niemand, der viel rumheult oder sich großartig um Schmerz kümmert, da ich auch viel Sport mache, aber dieser Moment. Da sind mir einfach die Tränen in die Augen geschossen. Das war echt brutal. Ich würde ihm gerne diesen Gefallen tun, weil er darauf sehr steht, aber ich habe einfach viel zu große Angst davor, weil ich auch nicht glaube, dass Gleitgel da viel bringen würde. Tut mir leid für ihn.

Beichthaus.com Beichte #00031974 vom 30.09.2013 um 11:34:43 Uhr (55 Kommentare).

In WhatsApp teilen

In der falschen Zeit geboren

59

anhören

Ignoranz Hochmut Unglaube Gesellschaft

Im Grunde genommen ist das nicht einmal eine richtige Beichte, aber ich muss es einfach loswerden. Seit ich klein bin, habe ich das Gefühl, dass etwas mit mir nicht stimmt. Je älter ich wurde, desto mehr hat es sich bestätigt. Ich bin "anders", aber ich bin nicht stolz darauf. Die Jugend von heute, meine Generation, sehe ich so: Für die Meisten spielen Partys, Rauchen, Alkohol, Sex, teilweise Drogen und andere Oberflächlichkeiten, so auch das Selbstbild, Mode, diverse Trends und generell das Äußere, eine große Rolle. Für mich nicht. Ich hasse Partys, vor allem, wenn sie laut und groß sind und sich viele abfüllen. Ich bin volljährig, aber ich habe noch nie Alkohol getrunken, geraucht oder Drogen konsumiert. Genau genommen habe ich es auch niemals vor. Es ist für mich selbstverständlich, dass diese Dinge einfach "schlecht" für mich sind, was aber nichts mit der Erziehung meiner Eltern oder so zu tun hat. Außerdem bin ich noch Jungfrau und Sex im Allgemeinen hat mich noch nie wirklich interessiert. Alle Oberflächlichkeiten sind für mich nebensächlich. Ich achte zwar auf Hygiene, aber so etwas wie Schminke wollte ich auch erst, als ich 16 wurde. Genau genommen habe ich mich vorher nicht im Geringsten über mein Aussehen oder die Meinung anderer gekümmert. Mode und sonstige Trends interessieren mich bis heute nicht - ich finde es schlichtweg hirnlos, irgendwelchen Idolen nachzuäffen und wie selbstverständlich das zu tun, was alle tun. Mein Erscheinungsbild ist dementsprechend "anders", ebenso wie meine Denkweisen. Ich habe manchmal sogar das Gefühl, als sei diese Überzeugung, diese Grundeinstellung gegenüber der Gesellschaft von Geburt an da gewesen.


Eigentlich bin ich erst darauf aufmerksam geworden, als das Thema im Pädagogikunterricht zur Sprache gebracht wurde. Die Charakter- und Identitätsentwicklung bei jüngeren Jugendlichen. Die angebliche Tatsache, dass sich alle im Alter zwischen 12 und 15 extrem anpassen und dazugehören wollen. Ich habe dabei festgestellt, dass nicht auch nur einer der Punkte auf mich zutraf. Alles in allem ist mir diese Gesellschaft, in der ich lebe, ohnehin viel zu schnell, hektisch und laut. Der technische Fortschritt interessiert mich ebenfalls nicht. Ich besitze beispielsweise kein Smartphone, sondern nur ein älteres Mobiltelefon mit vergleichsweise wenigen Funktionen, aber nicht einmal das brauche ich. Für andere Dinge wie schnelle Autos, Markenbekleidung oder moderne Musik besitze ich ebenfalls kein Interesse. Ich habe oft das Gefühl, als sei ich in der falschen Zeit geboren worden. Im Prinzip habe ich auch keine richtigen Freunde und meine Bekannten meinen immer, ich könne doch gleich in ein Kloster gehen. Manchmal werde ich auch gefragt, ob ich Selbstzweifel habe, aber die habe ich nicht. Ich kann noch nicht einmal sagen, nach welcher Überzeugung ich lebe, aber viele Dinge, die den meisten Menschen wichtig erscheinen, sind mir vollkommen egal. Das Einzige, wonach ich suche, sind Wissen und Erkenntnis. Allerdings bereue ich es, dass ich das hier allen, die mir wichtig sind, genau so erzählt habe. Seitdem ist mein Bekanntenkreis noch kleiner geworden. Ich beichte im Prinzip also nur, dass ich "anders" bin und die Gesellschaft einfach nicht verstehe.

Beichthaus.com Beichte #00031970 vom 30.09.2013 um 01:41:56 Uhr (59 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Rache an meinem Nachbarn

14

anhören

Boshaftigkeit Aggression Rache Zorn Nachbarn

Hallo, ich (m/23) habe vor etwa einem Jahr meine erste Wohnung bezogen. Nun habe ich allerdings einen ziemlich nervigen Nachbarn. Er hört ständig laute Musik und brüllt in seiner Wohnung blöd rum, obwohl der Depp allein lebt! Der Typ treibt mich in den Wahnsinn! Nun spiele ich ihm seit ungefähr drei oder vier Monaten kleine Streiche. Das fing damit an, dass ich ihm einfach alles geklaut habe, was aus seinem Briefkasten ragte - nicht jeden Tag, einfach nur alle zwei bis drei Tage. Mal eine Zeitung, mal einen Brief, den der Postbote nicht ganz im Briefkasten unterbringen konnte. Ich lese mir den Kram dann auch nicht durch, ich werfe ihm die Briefe einfach nach 2-3 Wochen vor die Haustür. Manchmal schreibe ich davor noch kleine Botschaften auf die Briefe, wie zum Beispiel "Sorry für die Verspätung!" oder "Bin wieder da!" Außerdem klingele ich jeden Morgen an seiner Tür, wenn ich gegen fünf Uhr morgens zur Arbeit fahre. Langsam nimmt das aber alles schlimme Formen an. Ich habe vor ein paar Wochen seinen Ersatzschlüssel unter der Fußmatte gefunden und habe ihn mir prompt im Supermarkt nachmachen lassen. Jetzt gehe ich hin und wieder in seine Wohnung, wenn er abends auf Tour ist. Dann stelle ich ein paar Sachen um, verstecke scheinbar wichtige Unterlagen, Filme, Spiele, die Fernbedienung und einfach alles, was in meine rachsüchtigen Griffel kommt.


Ich kann einfach nicht mehr aufhören. Sein PC hat im übrigen auch kein Passwort, welchen ich also auch mal "aufgeräumt" habe. Er hat jetzt 20 GB Schwulenpornos auf seiner Festplatte, gespeichert auf dem Desktop unter "Meine Lieblingsfilme". Seine Freunde auf F*cebook haben auch ein paar "Nachrichten" von ihm bekommen. Leute, meldet euch ab, wenn ihr aus dem Haus geht! Ich schäme mich nun wirklich dafür. Ich würde auch alles wieder löschen, ich habe den Schlüssel aber vor ein paar Tagen entsorgt. Außerdem habe ich nun einen Termin bei einem Psychologen gemacht, der mir bei meinem Zornproblem helfen soll. Ich wollte hier einfach alles niederschreiben, weil ich mit der Sache abschließen möchte. Falls du das hier liest, werter Nachbar, dann möchte ich mich bei dir entschuldigen. Lass uns das Kriegsbeil begraben! Ich erwarte keine Vergebung, aber doch wenigstens ein wenig Verständnis für meine kleine "Sucht".

Beichthaus.com Beichte #00031966 vom 28.09.2013 um 23:40:39 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mit dem Messer im Toaster

18

anhören

Dummheit Peinlichkeit Waghalsigkeit Regensburg

Mit dem Messer im Toaster
Ich (21) habe gerade im Haus alle Lichter ausgehen lassen, weil ich ein Messer in den Toaster gesteckt habe. Ich wollte nur das Brot herausholen und habe mir das seit meiner Kindheit angewöhnt - und bisher ist auch nie etwas passiert. Auf die Frage, was passiert ist, habe ich die Schuld auf den alten Toaster geschoben. Das ist mir extrem peinlich, weil ja jeder weiß, wie gefährlich und dumm das ist. Ich denke, ich werde mir das ab heute abgewöhnen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00031951 vom 25.09.2013 um 22:17:02 Uhr in 93047 Regensburg (Hauzensteinerstraße) (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Die Kunst als Lebensretter

12

anhören

Dummheit Selbstverletzung Maßlosigkeit Arbeit Hollfeld

Also ich bin jetzt Mitte vierzig und versuche es mal mit einer Beichte. Seit meinem Einstieg ins Berufsleben, so mit achtzehn, bin ich immer mehr zum Workaholic geworden. Mein Ziel bestand zunächst darin, mit dreißig in Rente zu gehen, was natürlich nicht geklappt hat, es wurde irgendwie immer Schlimmer, bis ich mit Ende dreißig einen Schlaganfall erlitten habe. Danach musste ich viele Dinge im Leben überdenken, unter anderem, warum keiner meiner Kollegen mich eigentlich im Krankenhaus besucht hat. Lange Rede, kurzer Sinn - ich bin irgendwie nicht wieder in die Gänge gekommen, wurde dann arbeitslos und schließlich auch manisch depressiv. Ich habe mich immer öfter alleine in meiner Wohnung betrunken und bin oft mit Kopfschmerzen auf dem Fußboden aufgewacht. Es endete mit einem Selbstmordversuch und einem kurzen Aufenthalt in einer psychiatrischen Anstalt. Mein Arzt hat mir dann dazu geraten, damit anzufangen Bilder zu malen oder ein Instrument zu spielen, also etwas Künstlerisches zu tun. Vielleicht, weil mein ursprünglicher Beruf nicht sehr viel Kreativität zugelassen hat. Ich habe das tatsächlich sehr widerwillig gemacht, auch um von meinen Medikamenten wegzukommen.


Wie sich gezeigt hat, steckt in mir wohl ein sehr begabter Maler. Ich male heute Landschaftsgemälde und konnte auch schon einige davon verkaufen. Richtig viel Geld verdiene ich damit nicht, kann aber davon leben und bin das erste Mal in meinem Leben richtig glücklich. Diesen Sommer habe ich viel Zeit draußen verbracht, und wenn es der Geldbeutel zulässt, werde ich im Winter vielleicht eine kleine Reise nach Rom machen, um dort einige historische Bauwerke zu malen. Seit Langem habe ich auch wieder eine Freundin, die sich sehr für meine Kunst interessiert und mich so akzeptiert, wie ich bin. Was ich sehr bereue, ist, dass ich jahrelang so ein schreckliches Leben geführt habe. Ich bildete mir ein, dass ich früher in Rente gehen könnte, und dass die Größe meines Autos etwas bedeutet. Was mich dann beinahe mein Leben kostete. Aber das hätte vermutlich auch niemanden interessiert - den Job hätte einfach ein anderer weitergemacht. Es tut mir leid, dass mir das nicht schon früher klar wurde, ich habe mich einfach vom Strom des beruflichen Erfolges leiten lassen.

Beichthaus.com Beichte #00031947 vom 24.09.2013 um 22:54:16 Uhr in Hollfeld (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000