Mein Leben mit den Wutausbrüchen

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Gewalt Aggression Zorn Maßlosigkeit

Jetzt feiere ich (m) heute meinen 32. Geburtstag und bin ganz alleine. Meine Frau ist vor zwei Wochen ausgezogen, nur weil mir die Hand ausgerutscht ist. Sie meinte, ich solle mich auf meinen Geisteszustand untersuchen lassen, weil ich ihr nicht zum ersten Mal wehgetan habe. Natürlich tut es mir jedes Mal leid, wenn ich meine Frau oder andere Personen vermöbelt habe, aber die Wut in mir kann ich nicht zügeln. Häufig ist es nur eine kleine Sache, die mich nervt, und schon passiert es. Bisher hatte ich nur zwei Anzeigen am Hals, einmal als ein Rentner zu langsam fuhr, bei ihm habe ich aber nur die Antenne an der Ampel abgeknickt und seine Ehefrau mit einem Tritt in die Beifahrertüre erschreckt. Die andere Sache fand im Fußballstadion mit einem gegnerischen Fan statt. Ich hatte bei anderen Aktionen vielleicht auch Glück, dass man mich nicht fand oder erkannt hat. Bei einem Problem mit meiner früheren Chefin bin ich leider auch ausgetickt. Nachdem ich dann das Unternehmen postwendend verlassen habe, wurde auf eine Anzeige verzichtet. Jetzt verdiene ich mein Geld mit einem Taxi. Bekanntschaften habe ich durch die Trennung von meiner Frau überhaupt keine mehr. Mir ist eigentlich erst jetzt aufgefallen, dass es nur ihre Freunde waren. Wenn ich genau überlege, konnten sie mich wohl nicht besonders leiden. Ich schließe mich zurzeit immer Demonstrationen an, egal, um welche Sache es geht. Hauptsache, ich kann mich abreagieren.


Die Einsamkeit hat mich allerdings wirklich sehr zum Nachdenken gebracht. Einerseits spüre ich in mir eine unbändige Wut über die Frau, die mich verlassen hat. Andererseits habe ich ein kleines bisschen Verständnis für ihren Auszug. Ich werde morgen noch einmal versuchen, mit ihr zu reden, sie wohnt bei einer Freundin. Auf jeden Fall würde es mir gut tun, wenn man mir die ganzen vergangenen Wutausbrüche verzeihen würde, dann könnte ich befreiter zu ihr gehen.

Beichthaus.com Beichte #00034362 vom 19.11.2014 um 17:50:51 Uhr (17 Kommentare).

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Spuck-Wettkampf am Bahnhof

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Boshaftigkeit Hass Ekel Bahn & Co. Ingolstadt

Ich (w/damals 14 heute 18) habe etwas getan, das mir bis heute nachhängt. Ich war damals wie heute mehr als mollig, aber gut. Ich ging damals auf eine Wirtschaftsschule und musste mit Bahn und Bus zu meiner Schule fahren. Es war früh am Morgen, ich kam vom Zug und ging in Richtung der Busse, plötzlich redete mich von der Seite ein kleiner türkischer Bub im Alter von ungefähr zehn Jahren an. Erst hörte ich ihn nicht, hatte die Probe im Kopf, aber er sagte nochmals laut und deutlich: "Hey, du fette Sau! Ja! Dich meine ich, du hässliche fette deutsche Hure!" Ich drehte mich um und sah, dass der Junge noch seinen knapp 6-jährigen Bruder bei sich hatte. Und dann spuckte mir der 10-Jährige ins Gesicht, sodass es mich wirklich geekelt hat. Der Kleine hat gelacht und ich fasste in mein Gesicht, schaute auf meine Finger und sah, dass es wirklich Speichel ist.

Zu diesem Zeitpunkt war ich schön erkältet, und jetzt kommt das, was für Zartbesaitete nichts ist - ich hustete ein paar Mal und dann formte ich in meiner Wut einen Spuckebatzen und spuckte dem Kerl ins Gesicht. Im ersten Moment ekelte ich mich vor mir selbst, aber dann fing er an zu brüllen und zu weinen. Ich ging derweil mit einem Tempo das Gesicht abwischend zur Bushaltestelle und sah ihn nie wieder. Es tut mir furchtbar leid, dass ich damals nicht besonnener reagiert habe. Ich hätte ihn auch nur zusammenschreien können. Es tut mir so leid!

Beichthaus.com Beichte #00034361 vom 19.11.2014 um 15:39:08 Uhr in 85049 Ingolstadt (Am Pulverl) (16 Kommentare).

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Die Jobs meiner ehemaligen Kollegen

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache Arbeit

Ich (m/29) muss nach einem Vorfall heute mein Gewissen erleichtern. Ich war neun Jahre lang in einer kleinen Niederlassung tätig, deren Mutterkonzern für Textilstoffe in Spanien liegt. Für meinen damaligen Arbeitgeber habe ich wirklich sehr erfolgreich als kaufmännischer Mitarbeiter, hauptsächlich im Vertrieb, gearbeitet. Dann wurde eine ältere, weichliche Person eingestellt, die allein für Übersetzungen zuständig war. Die Entscheidung über diese Einstellung wurde vom Mutterkonzern getroffen. Diese Frau war natürlich Spanierin und fühlte sich daher schnell anderen Mitarbeitern überlegen. Diese Frau war strohdumm, es war einfach nur die Sprache, die sie ins Unternehmen einbrachte, weitere Arbeit konnte ich ihr überhaupt nicht anvertrauen. Sie begann, gegen andere Mitarbeiter zu sticheln und diese in ihrer Muttersprache im Mutterkonzern grundlos schlecht zu machen. Einen Vorgesetzten gab es nicht, die Niederlassung wurde komplett von Spanien gesteuert. Sie schaffte es dann, einen Lagerarbeiter aus dem Unternehmen zu entfernen und dafür ihren langzeitarbeitslosen Mann unterzubringen, der überhaupt kein Deutsch konnte, was zu großen Problemen führte. Nächster Schritt war dann, ihren Sohn, der keinen Schulabschluss hatte, in unserem Büro unterzubringen. Die Dummheit war dem jungen Mann ins Gesicht geschrieben, er wusste den ganzen Tag nicht, was er tun soll. Ich hatte diesen Verlauf bereits vorgeahnt und besuchte seit einem halben Jahr einen Sprachkurs in Spanisch. Deshalb bekam ich nach und nach mit, dass die Frau mit gezielten Diffamierungen gegen mich anfing. Als die Geschäftsleitung wieder einmal bei uns war, wurde behauptet, dass ich den ganzen Tag nichts täte und ihr Sohn für die guten Umsätze verantwortlich sei, natürlich war meine Kollegin die Übersetzerin. Ich habe dann versucht, auf Spanisch zu erklären, was in dieser Niederlassung abging, aber es klappte nicht so gut mit meinen Sprachkenntnissen. Kurzum, ich habe danach ganz schnell gekündigt, da ich von meinem größten Kunden ein Angebot als Einkaufsleiter vorliegen hatte.


Ich führe jetzt ein besseres, wirklich tolles Arbeitsleben, muss aber dafür mit einem deutlich geringeren Gehalt zurechtkommen. Ich genieße großen Freiraum und kaufe jetzt bei einem deutschen Textilhersteller zu höheren Preisen. Ich rechtfertige dies mit besserer Qualität, aber das stimmt überhaupt nicht, die Qualität ist eher schlechter. Mein Ex-Arbeitgeber hat natürlich große Absatzprobleme, weil sein größter Kunde fehlt. Jetzt wurden bei meinem ehemaligen Arbeitgeber heute zwei Mitarbeiter freigestellt, mit denen ich noch befreundet bin. Ich bin tief betroffen, sogar schockiert. Es tut mir für die beiden so schrecklich leid. Hätte ich die Aufträge dort gelassen, wo sie waren, dann hätten beide noch Arbeit.

Beichthaus.com Beichte #00034358 vom 19.11.2014 um 10:35:29 Uhr (1 Kommentare).

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Verhängnisvolle Weihnachtsfeier

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Fremdgehen Ehebruch Rache Weihnachten Arbeit

Ich (m/40) komme mir schrecklich vor, weil ich eine Sex-Beichte abgeben muss. Niemals hätte ich gedacht, dass mir so etwas passiert. Zu viel darf ich nicht berichten, aber mein Arbeitgeber hat mehrere Filialen in Deutschland, der Schweiz und Österreich. In diesem Jahr wollte man sich frühzeitig vor Weihnachten in der Mitte treffen. Von Anfang an wusste ich, dass die Idee einer gemeinsamen Weihnachtsfeier im Chaos endet. Es waren auch die Partner eingeladen - meine Frau wollte ich aber verschonen. Es ist nämlich so, dass sich viele Mitarbeiter nicht mögen, selbst in der eigenen Filiale herrscht zum Teil große Feindschaft, zumindest in unserer. Die Stimmung war von Anfang an verseucht und die meisten Mitarbeiter flüchteten sich in Alkohol und versuchten, möglichst schnell viel zu trinken. Nach vielen leeren Reden und dem Weihnachtsessen trafen sich verschiedene Mitarbeiter an der Theke, um sich den Rest zu geben, viele hatten sich auch schon verzogen. Die vielen Streitereien waren abgeflacht und glücklicherweise gab es keine Handgreiflichkeiten. Aufgrund der gereizten Stimmung habe ich mich mit Alkohol ziemlich zurückgehalten, da ich mich mit Promille im Blut auch nicht immer im Griff habe. Für die fortgeschrittene Zeit war ich daher noch ausgesprochen fit.

Am Ende der Theke schlief unser Chefbuchhalter zwischen Unmengen an getrunkenen Schnapsgläsern. Diesen Typ kann ich so gut leiden wie Fußpilz. Er wird von allen Kollegen als personifiziertes Übel in unserem Haupthaus bezeichnet. Wenn er zu wenig Alkohol im Blut hat, wird er bösartig und sehr ungerecht, meist gegen 10 Uhr morgens. Er ist bereits mehr als 30 Jahre bei uns beschäftigt und wird trotz Alkoholproblems seine Rente hier erleben. Ich habe mich dann lange mit seiner Frau unterhalten, weil sie keinen Gesprächspartner hatte. Sie war nicht die Intelligenteste, dazu auch noch ziemlich hässlich, aber das war mir völlig egal, die Gespräche waren sowieso auf unterstem Niveau. Außerdem war sie ebenfalls total besoffen und lallte nur noch. Als dann alle auf ihren Zimmern waren, wurde ich von Frau Buchhalter gebeten, ihren völlig betrunkenen, schlafenden Mann nach oben zu bringen. Ich musste ihn tatsächlich schultern und per Aufzug in das Zimmer bringen, denn er war nicht mehr wach zu bekommen. Dort habe ich ihn dann aufs Bett geworfen und es hat mir gefallen, wie er da so hilflos schnarchend lag, dieser sonst so bösartige Mensch. Was dann passierte, ist für mich immer noch sehr surreal. Sie fragte mich, ob ich Kondome besorgen würde, als ob es nichts Selbstverständlicheres gäbe. Keine Ahnung, wo ich Kondome hernehmen soll, war meine Antwort, da zog sie sich bereits splitternackt aus. Mir stand das Grauen ins Gesicht geschrieben, denn ihr Mann schnarchte und lag angezogen mit Schuhen im Bett. Ich soll ihn rechtzeitig herausziehen, wurde mir verwaschen gesagt, und sie verlangte von mir lallend, dass es jetzt und sofort geschehen soll. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten kam es dann zum Sex und ich muss sagen, es hat mir sehr gefallen.

Nicht der Akt an sich, sondern wie ihr Gatte im Schlaf dabei auf- und abhüpfte und seine Schnarcher fast im Takt mitmachten. Ich musste sogar zwischendurch laut lachen. Mit ihr gab es keine Knutscherei oder Zärtlichkeiten, nicht einmal ein kleines Vorspiel, nur rein und raus. Eine bessere Demütigung für meinen ungeliebten Kollegen gab es nicht. Anschließend bin ich auf mein Zimmer. Beim Frühstück saßen die beiden wieder zufällig neben mir, es gab aber keine weiteren Gespräche über das Geschehene. Er trank nur Kaffee mit Magentabletten und bei ihr hatte ich das Gefühl, dass sie sich gar nicht mehr richtig erinnern konnte. Ich musste nur immer wieder in mich hinein lachen, wie er geschaukelt hat bei unserem Liebesspiel. Sehr dumm ist nur, dass ich meine Frau betrogen habe, aber eigentlich war es ja nur ein körperlicher Akt, der im tieferen Sinne mit meiner eigenen Beziehung, die wirklich prima ist, nichts zu tun hat. Trotzdem benötige ich unbedingt Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034353 vom 18.11.2014 um 18:14:53 Uhr (23 Kommentare).

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Die tägliche Dosis Urin

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Ekel Unreinlichkeit Boshaftigkeit Last Night WG Elzach

Ich möchte beichten, denn mir ist bewusst, dass ich ein schlechter Mensch bin. Doch neulich habe ich mich erneut selbst übertroffen. Auf der WG-Party eines guten Studienfreundes sündigten zwei Freunde und ich auf das Schlimmste. Zu später Stunde und mit voller Blase schlossen wir uns im Badezimmer ein. Während meine Freunde in die Flaschen für Weichspüler und Shampoo pinkelten, befüllte ich das Mundwasser der WG. Nach dieser Aktion waren alle Flaschen wieder gefüllt und warm. Wir verloren über diese Angelegenheit kein Wort und erfreuen uns noch heute an der Tatsache, dass unser Urin täglicher Gebrauchsgegenstand der Wohngemeinschaft ist.

Beichthaus.com Beichte #00034352 vom 18.11.2014 um 16:27:25 Uhr in Elzach (12 Kommentare).

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