Meine ewige Schuld

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Selbstverletzung Verzweiflung Zwang Konstanz

Meine ewige Schuld
Ich (w) wurde als Kind mehrmals missbraucht. Irgendwann habe ich angefangen zu hungern. Da ich mich schon aus einem Grundgefühl heraus selbst hasse, fiel mir das erstaunlich leicht. Ich hatte die Macht, mich zu strafen und meinen Körper zu züchtigen. So konnte ich meinem Körper kontrollieren. Ich bin mir bewusst, dass das nicht viele verstehen und nachvollziehen können. Neben diversen Selbstverletzungen hungerte ich mich auf 34 Kilogramm runter. Ich landete im Krankenhaus und dann in der Psychiatrie und wurde Zwangsernährt. Damals war ich 15 Jahre jung. Meine Tante nahm mich bei sich auf und ich erlebte erstmals Liebe und Geborgenheit. Sie war immer für mich da, egal wie dreckig es mir ging. Es tut mir unsagbar leid, was ich ihr für Sorgen bereitet habe. Meine vielen Suizidversuche, die diversen Verletzungen und mein Magerwahn, waren nie leicht für sie zu verstehen. Manchmal haben wir zusammen geweint und trotzdem hatte sie immer Hoffnung und hat auch in mir Hoffnung gepflanzt. Jetzt bin ich 27 und bin immer noch in Therapie. Ich wohne mittlerweile alleine mit meinem Hund in einer Wohnung, arbeite, und es geht mir besser. Mit meiner Tante habe ich immer noch engen und lieben Kontakt. Aber in mir drin habe ich ganz tief die Schuld ihr gegenüber. Ich habe es ihr nie leicht gemacht. Letztens war Muttertag, und auch wenn sie mich nicht geboren hat, ist sie doch meine Mutter. Ich habe lange gespart, um ihr einen kleinen Wunsch zu erfüllen, den ich ihr dieses Jahr habe schenken können. Aus Dankbarkeit, Liebe, und um mich für das zu entschuldigen, das ich alles getan habe. Aber im Grunde weiß ich, meine Schuld kann ich niemals tilgen.

Beichthaus.com Beichte #00031238 vom 21.05.2013 um 00:12:15 Uhr in 78467 Konstanz (Wollmatingen) (26 Kommentare).

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Mein Problem mit Frauen

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Hass Vorurteile Hochmut Dortmund

Mein Problem mit Frauen
Ich (w/20) hasse Frauen. Mit denen kann man nichts anfangen. Sie sind dauerzickig, die meisten sind humorlos oder einfach nur total oberflächlich. In meinem Freundeskreis gibt es nur wenige Frauen, die auch cool sind. Freitagabends gehe ich am liebsten mit meinem Freund und seinen Freunden weg. Witze über Frauen oder Sexismus? Da haue ich auch mal den einen oder anderen Spruch raus. Ich wirke aber nicht wie eine verbitterte, genervte Frau und würde sagen, mit mir kann man viel Spaß haben. Ich hasse shoppen, zum Friseur gehen und stundenlang tratschen. Dafür zocke ich gerne, trinke gerne Bier, esse alles und viel, bis ich auch wirklich satt bin, und habe trotzdem eine gute Figur. Frauen können einfach kaum etwas. Sie können nicht Auto fahren und sind bei allen anderen Dingen total aufgeschmissen. Ein Regal aufbauen? Niemals. Männer setzen sich ins Auto und beherrschen es Prima. Man hat Streit? Dann geht man zusammen einen trinken und alles ist perfekt. Wieso Frauenquoten einführen? Sollen Frauen doch Chef werden, weil sie es drauf haben, und nicht weil es so sein muss! Tut mir leid, dass ich jetzt alle über einen Kamm geschoren habe. Aber bei der Mehrzahl trifft es halt so zu.

Beichthaus.com Beichte #00031237 vom 20.05.2013 um 22:49:24 Uhr in Dortmund (58 Kommentare).

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Der Schlüssel meines Chefs

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Ekel Dummheit Chef Arbeit

Der Schlüssel meines Chefs
Ich habe letztes Jahr, bei meinem Praktikum, versehentlich auf den Schlüsselbund meines Chefs gepisst. Er hatte mir den Bund gegeben, damit ich in berufsinterne, abgeschlossene Räume konnte. Als ich dann mein kleines Geschäft an einem Urinal erledigen wollte, fiel mir, als ich meine Blase bereits zur Hälfte entleert hatte, der Schlüssel aus der Innentasche meiner Jacke. Bis ich dies bemerkte, ist noch weiterer Urin auf den Schlüssel geplätschert. Ich habe ihn danach raus geholt und abgewaschen. Es tut mir zwar leid, dass mein Chef einen vollgepissten Schlüssel hat, da er immer nett war, aber ich muss trotzdem lachen, wenn ich daran zurückdenke.

Beichthaus.com Beichte #00031221 vom 17.05.2013 um 14:59:22 Uhr (6 Kommentare).

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Mein unreinlicher Mitbewohner

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Ekel Unreinlichkeit

Ich wohne in einer Zwei-Mann-WG, beide sind wir knapp über 30. Mein Mitbewohner hat die sehr schlechte Angewohnheit, die WC-Tür offen zu lassen, nachdem er dort war. Den Klo-Deckel lässt er auch oben, und warum er das tut weiß ich nicht. Jedenfalls hab ich es schon das eine oder andere Mal angesprochen, dass mich der Geruch im Vorraum nicht interessiert. Da er relativ viel Alkohol trinkt, weil er in der Gastronomie tätig ist, scheint er auch dauerhafte Probleme mit seinem Stuhlgang zu haben. Sprich, am Rand des WC sind auch regelmäßig Durchfall-Spritzer zu erkennen, die er nicht wegmacht. Für mich ist das unangenehm und lästig. Er kommt meist erst um zwei bis drei Uhr in der Früh heim, geht dann aufs Klo und hinterlässt seine Spuren. Ich arbeite ganz normal, stehe also in der Früh auf, und bekomme direkt das Würgen, wenn ich morgens auf die Toilette muss. Am Tag arbeite ich dann und er hockt in der Wohnung. Genau um die Zeit lässt er dann, wie angesprochen, permanent die Klo-Tür offen. Keine Ahnung wieso.
Nachdem ich ihn jetzt schon mehrfach darauf angesprochen habe, und es nichts genützt hat, habe ich heute Morgen Folgendes gemacht. Ich bin um etwa sechs Uhr aufgestanden, und so gegen halb sieben habe ich den Obama ins weiße Haus gelassen. Ich habe nicht runtergespült, dafür aber die WC-Tür offen gelassen. Wohl wissend, dass mein Mitbewohner erst gegen 13 Uhr aufsteht und sich natürlich ein erbärmlicher Gestank in der Wohnung verbreitet.
Scheinbar hat das geholfen. Als ich von der Arbeit nach Hause kam, war die Wohnung gut durchlüftet und vor allem war diese WC-Tür endlich geschlossen. Mein Mitbewohner hat den Vorfall übrigens mit keinem Wort erwähnt. Sogar die Toilette war geputzt.
Trotzdem beichte ich, dass mein Verhalten kindisch und eklig war. Ist normalerweise nicht meine Art.

Beichthaus.com Beichte #00031218 vom 17.05.2013 um 01:18:50 Uhr (23 Kommentare).

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Das Missgeschick am Morgen

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Peinlichkeit Ekel Partnerschaft Hamburg

An einem Samstagabend habe ich (w/24) bei meinem Freund zu Hause wegen starker Rückenschmerzen ein Muskelrelaxans genommen - danach schlafe ich immer wie ein Stein, das ist für mich auch die einzige Erklärung für das, was am nächsten Morgen vorgefallen ist. Ich habe morgens geträumt, dass ich pinkle. Und bin dann aufgewacht, um festzustellen, dass ich tatsächlich gerade dabei war, ins Bett zu machen. Es ging ein etwa Handteller großer Fleck daneben, mehr Gott sei Dank nicht, und ich bin schnellstens ins Badezimmer. Natürlich nicht, ohne vorher die Decke über mein Missgeschick zu legen. Zudem lag ich glücklicherweise gerade ziemlich am Rand der Matratze und auf dem dunkelroten Laken war der Fleck auch nicht auf den ersten Blick zu sehen. Und ich hatte noch mehr Glück im Unglück, denn im Trockner im Badezimmer waren auch einige frische Höschen von mir. Mein Freund ist durch die Hektik natürlich aufgewacht und ich hatte ziemliche Panik, dass er es merkt - wir waren damals erst anderthalb Monate zusammen. Aber wie sollte ich erklären, dass ich das frisch überzogene Bett gleich noch mal neu beziehen wollte? Denn schlafen wollte ich am nächsten Abend eigentlich nicht auf meinen getrockneten Hinterlassenschaften, und wer weiß, wie das gerochen hätte.

Ich möchte also beichten, dass ich meinen Freund zu Morgensex verführt habe, nur um beim Rausziehen meine Beckenbodenmuskulatur dazu gebrauchen zu können, "versehentlich" alles wieder rauslaufen zu lassen, was normalerweise nicht passiert. Gestört hat ihn das natürlich nicht, vor allem, nachdem ich mich danach großmütig dazu bereit erklärt habe, das Bettlaken auszutauschen. Trotzdem ist es nicht richtig, Sex zu instrumentalisieren und das tut mir leid. Mein Freund fand den Morgen super - für mich gehört er immer noch zu meinen peinlichsten Erlebnissen. Erzählt habe ich ihm das Ganze übrigens ein halbes Jahr später und er fand es einfach nur lustig.

Beichthaus.com Beichte #00031193 vom 14.05.2013 um 00:07:57 Uhr in Hamburg (15 Kommentare).

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