Es geschehen seltsame Dinge

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Lügen Last Night

Es geschehen seltsame Dinge
Ich war letztes Wochenende mit ein paar Freundinnen in einem Club. Da war ein Typ, der die ganze Zeit meine beste Freundin auf ekelhafteste Weise angebaggert hat. Wir sind dann auf die Toilette und haben einen Plan geschmiedet. Als wir wieder zu unserem Platz gegangen sind, war er natürlich immer noch da, mittlerweile stockvoll. Ich habe mich dann zu ihm gesetzt und ihm gesagt, dass er lieber die Finger von ihr lassen sollte, da jedem Mann, der bisher etwas mit ihr hatte, seltsame Dinge passiert sind. Und dann habe ich ihm die größten Bären aufgebunden. Der eine wollte nach Hause fahren und ist frontal mit einem Lkw zusammengestoßen, der nächste wurde vom Fernseher erschlagen, ein anderer musste nach einer Nacht mit ihr in die Psychiatrie eingeliefert werden. Jeder andere hätte mich für so einen Stuss ausgelacht, er hat mir das meiste aber anstandslos abgekauft und sich sogar noch für die Warnung bedankt.

Beichthaus.com Beichte #00031321 vom 01.06.2013 um 00:27:59 Uhr (19 Kommentare).

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Ich verabscheue meinen Stiefvater

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Hass Missbrauch Aggression Familie

Ich (m/31) wurde mit acht Jahren von dem Arbeitskollegen meines Stiefvaters mehrmals missbraucht. Meine Eltern wollten ein ruhiges Wochenende verbringen und haben mich dann bei ihm abgeladen. Erst vor einem halben Jahr, in einem Streit mit meinem Stiefvater, habe ich aus der Wut heraus alles rausgelassen. Seine Reaktion darauf, schulterzuckend, war: "Na und? Sicher doch nur eine Lüge!" Ich habe ihn daraufhin aus meiner Wohnung geprügelt. Meine Mutter saß sprachlos in meiner Küche und hat alles regungslos mit angesehen. Als sie es begriffen hat, kam nichts. Keine Umarmung, keine tröstenden Worte. Gar nichts.

Er denkt, weil ich in meiner Kindheit, wie viele Kinder "Notlügen" musste, um gewissen Strafen zu entgehen, würde ich auch heute noch dauerhaft Lügen. Dabei bin ich ein sehr ehrlicher Mensch geworden, aber das merkt er nicht. Mein Stiefvater ist seit je her ein arrogantes Etwas. Es würde viel geben, das ich erzählen könnte, um das zu belegen, aber das gehört nicht zur Beichte. Dieser Missbrauch hat mein Leben komplett verändert. Nach außen hin gebe ich mich stark, lache viel und mache einen auf fröhlich, innen bin ich aber kaputt. Nur meine engsten Freunde haben dies bemerkt. Psychisch habe ich das nie verarbeiten können. Ich bin nicht schwul, aber ich habe dadurch einfach eine Neigung entwickelt, die ich hier nicht näher erläutern kann.


Hiermit beichte ich, dass ich meinen Stiefvater verabscheue und ihn aus tiefster Seele hasse. Wenn ich ihn sehe, laufen in meinen Gedanken ganz böse Filme ab, ich bin auch nicht fähig, dieses Subjekt noch in irgendeiner Weise als Vater anzuerkennen. All das habe ich ihm auch gesagt und ich mache ihn dafür verantwortlich, dass mir das zugestoßen ist. Meine Mutter liebt ihn abgöttisch, was ich einfach nicht verstehen kann. Sie würde an jeder Straßenecke etwas besseres finden als ihn.

Beichthaus.com Beichte #00031318 vom 31.05.2013 um 19:59:10 Uhr (10 Kommentare).

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Rache im Kindergarten

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Dummheit Rache Hass Kindergarten

Ich (m) werde seit meinem vierten Lebensjahr von meinem schlechten Gewissen verfolgt. Dazu möchte ich sagen, dass ich wirklich nicht diese Art von asozialem Kind war und es in dieser Situation für mich und meine Freunde logisch erschien, sich so zu verhalten. Alles fing an, als wir im Kindergarten ein neues Kind in die Gruppe bekommen haben. Dieser Junge, sein Name ist mir entfallen, war ein ekliges, unverschämtes, mieses und unerzogenes Kind. Bei jeder Gelegenheit verpetzte er uns. Das schlimmste war jedoch das Essen. Bei jedem Mittagessen rotzte oder nieste er in unser Essen, immer in das eines anderen. Wir hassten ihn. Dann kam das tollste für uns Kinder, nämlich der Winter. Da wir im Kindergarten einen für uns riesigen Hügel hatten, der allerdings nie wirklich groß, geschweige denn hoch war, schnappten wir unsere Schlitten und diese Poporutschdinger. Direkt hinter dem Hügel war unser Sandkasten mitsamt Klettergerüst und dort war auch eine Rutsche verbaut. Da unser ungeliebter Gruppenkamerad zu dumm war, sich selbst anzustoßen, bat er uns um "Starthilfe". Nun kam unser fieser Racheakt. Meine Freunde und ich schubsten ihn mit so viel Schwung in Richtung Spielplatz, dass er mit lautem Knall seinen Oberkörper an der Unterseite der Rutsche platzierte und der Schlitten noch ein paar Meter weiter fuhr. Bis heute lachen wir über diese Geschichte, weil er es unserer Meinung nach wirklich verdient hatte, da sonst nichts bei ihm fruchtete. Ich bin zwar der festen Überzeugung, dass er es verdient hatte, habe jedoch immer noch ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00031275 vom 25.05.2013 um 11:26:22 Uhr (6 Kommentare).

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Auslachen gilt als Beamtenbeleidigung

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Rache Ekel Boshaftigkeit Polizei Bochum

Neulich bin ich im totalen Stress auf zwei gelangweilte Polizisten gestoßen. Ich sollte zwei Freunde zum Flughafen fahren, musste aber dank toller Terminplanung länger als geplant und vereinbart arbeiten. Dementsprechend bin ich auch etwas schneller als sonst nach Hause gefahren, sprich 65 statt 50 Stundenkilometer. Hinter mir fuhr plötzlich ein Streifenwagen, der mich auch ohne zu zögern aufforderte ranzufahren. Schon die Begrüßung "Na, haben wir da mal wieder einen Verkehrssünder?!" vom dicken Wachtmeister und der Vorwurf, ich sei Schlangenlinien gefahren, machten mir deutlich, dass es sich hier um chronisch gelangweilte Blaumänner, die ausschließlich für den ergonomischen, platt gesessenen Bürostuhl in Kombination mit Donuts, Kaffee und Süßigkeiten geeignet sind, handelt.
Nachdem ich insgesamt dreimal in zwei verschiedene Alkoholtester pusten durfte, dachte ich, ich könne endlich weiterfahren, da mir die Zeit ja davonrannte. Fehlanzeige. Ein Drogenschnelltest müsse auch noch gemacht werden, da ich ja nicht nüchtern sein könne bei meiner Fahrweise. Ich entgegnete, dass ich unter Zeitdruck stehe und meine Kollegen sonst ihren Businessflug verpassen. Das tangierte den Herrn mit den schweren Knochen nur wenig. Gut, dachte ich, wie du mir, so ich dir.

Nachdem ich also ein wenig brauchte, bis mein kleiner Freund Gas gegeben hat, füllte ich den Becher doch recht ordentlich. Ich drehte mich um und wollte dem Dickerchen den Becher geben, als ich Tollpatsch doch tatsächlich aus Versehen über meinen eigenen Fuß gestolpert bin. Der gesamte Inhalt übergoss sich also über die neue blaue Uniform des werten Herren. Und über sein Gesicht, was mich ein wenig an diesen aggressiven Rage-Comic-Gesichtsausdruck erinnerte.
Auslachen empfinden Polizisten als Beamtenbeleidigung, was zu einer Anzeige, die sich auch auf Körperverletzung bezog, führte und mich hinterher 450 Euro gekostet hat. Aber das war es allemal wert. Ich würde es immer wieder tun.

Beichthaus.com Beichte #00031268 vom 24.05.2013 um 08:51:48 Uhr in Bochum (Dorstener Straße) (19 Kommentare).

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Das natürliche Bedürfnis nach Sex

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Falschheit Fremdgehen Feigheit

Ich verstehe überhaupt nicht, wie viele Frauen so häufig keine Lust auf Sex haben, und ihrem Partner dann Ausreden á la "Ich habe Kopfschmerzen" auftischen. Hat nicht jeder das natürliche Bedürfnis nach Sex? Meiner Meinung nach sind solche Frauen zumindest teilweise selbst daran schuld, wenn er dann fremdgeht. Man muss ja nicht immer Lust haben, aber mindestens einmal die Woche, ist doch vollkommen normal. Natürlich sollte Sex nicht das Wichtigste in einer Partnerschaft sein, aber es gehört eben dazu. Es kann ja auch sporadisch mal mehr, mal weniger sein, aber grundsätzlich läuft doch generell etwas schief, wenn im Bett nichts mehr läuft.
Ich bin ungefähr seit einem halben Jahr glücklich vergeben und wir schlafen am Tag zwei bis sechs Mal miteinander, dann bekommt man eben etwas weniger Schlaf. Obwohl wir davor auch schon drei Monate lang eine Freundschaft mit Extras hatten, ist es immer noch wunderbar und nicht langweilig.
Ich beichte, dass eine Freundin von mir von ihrem Freund betrogen wurde und das über Wochen hinweg, ich aber nicht ganz einsehe, dass er komplett selbst daran schuld ist, auch wenn sie mir leidtut. Das würde ich ihr allerdings nie sagen, und da ich mit dieser Haltung unter Frauen höchstwahrscheinlich auf Unverständnis und Wut stoßen würde, würde ich es niemals offiziell zugeben. Wenn dieses Thema zur Sprache kommt, tue ich immer so, als sei ich ebenfalls der Meinung der Allgemeinheit. Ich bin übrigens 18 und weiblich.

Beichthaus.com Beichte #00031236 vom 20.05.2013 um 21:12:36 Uhr (37 Kommentare).

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