Hilfe, wir haben Streit mit den Nachbarn!

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Peinlichkeit Lügen Vorurteile Familie Nachbarn Köln

Ich (w) schäme mich für meine ganze Familie. Es liegt daran, dass wir in einem Haus mit Oma und Opa wohnen und die beiden und meine Eltern streit mit der GANZEN Nachbarschaft haben. Mir ist das furchtbar peinlich und ich grüße den Nachbarn immer freundlich, am liebsten würde ich mich bei ihnen für das Verhalten meiner Familie entschuldigen. Meine zwei Brüder hatten noch nie irgendwie Streit mit den Nachbarn, aber sie lästern immer mit meiner Familie zusammen über die Nachbarn, obwohl diese gar nichts getan haben. Sie sagen immer, die würden uns stalken und die Parkplätze extra blockieren aber das ist total lächerlich und stimmt nicht. Nur weil die eine Familie mal ein Wochenende lang Besuch hatte und die Leute in der Straße mit dem Auto standen.

Aber auch über die anderen Familien wird gelästert, sie wären ja so hässlich und würden nichts auf die Reihe kriegen. Ich schäme mich so sehr, immer wenn jemand Streit mit ihnen anfängt kann ich den Nachbarn kaum noch in die Augen schauen, weil meine Familie die dumme ist und sich wegen jeder Kleinigkeit aufregt. Gesagt habe ich meinen Eltern aber nicht, dass ich nichts gegen die Leute habe, sie regen sich nur auf dass ich nie meine Meinung dazu äußere. Wenn die wüssten, dass ich die Leute hinter ihrem Rücken grüße... Ohje.

Beichthaus.com Beichte #00040148 vom 02.08.2017 um 23:15:42 Uhr in 50823 Köln (Mechternstraße) (4 Kommentare).

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Antifaschistisch, minimalistisch, sozialistisch

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Aggression Hass Gesellschaft

Ich verabscheue die neuen westlichen "Werte". Heutzutage haben so viele junge Menschen, besonders Frauen, eine absolut verachtenswerte Attitüde. Egal, was wirklich Wichtiges um mich herum passiert, hauptsache, ich kann weiter konsumieren, richtig? Das noch gepaart mit einer unvorstellbaren, beim völligen Fehlen jeglicher Leistungen unnachvollziehbaren Arroganz, und schon hast du den neuen Westler. Es wird einen auf Individualität gemacht, aber kaum trägt jemand etwas unmodisches, was nur heißt, dass jemand nicht aufreizend gekleidet ist, wird gelästert und gemobbt. Die sexuelle Revolution lief falsch. Die Vordenker wollten ein für viele Menschen wichtiges Thema aus der Tabuecke ziehen; sie haben es in der Schmuddelecke vergessen, sodass die PR-Industrie besser werben kann. Es ging um soziale Liberalisierung, nicht um künftige Konsumbefeuerung, nicht um aufreizende Kleidung, die auch nicht zu aufreizend sein darf. Vollendet ist sie, wenn jeder ohne Scham in jeder Kleidung (auch nackt) über jedes Thema sprechen kann.

Auf die Spitze treiben es diese pseudolinken, lifestylefeministischen "Alternativen". Dass mit dieser Szene etwas falsch sein muss, erkennt man schon daran, dass da auch alle ähnlich aussehen. Ihr wollt doch eine Alternative zum Mainstream sein, oder? Warum bildet ihr dann euren eigenen Stream und grenzt selbst aus, statt einfach jeden willkommen zu heißen? Ich bin selbst Sozialist. Ich habe nichts gegen Linke, ich freue mich über neue Gesinnungsgenossen. Aber viele Alternative fallen vor allem dadurch auf, dass sie sich absolut keine Gedanken machen. In unter zehn Minuten habe ich im direkten Gespräch bei jenen bisher immer zum Gesinnungswandel geführt (danach natürlich rückrekrutiert). Diese persönlichkeitslosen Mitläufer sind für unsere Sache schädlicher als jeder Kravalltouri. Am Schlimmsten jedoch ist ihr feministischer Aspekt. Dahingehend sind sie zwar wenigstens normalerweise informiert und wirklich interessiert, aber sie können diese Ansätze nicht übertragen. Sie misshandeln die Sprache und bezeichnen Menschen als "Mannsweib". Sie sind für die Homoehe und beleidigen mit dem Wort "schwul". Sie sind gegen Rollenbilder und halten sie letztlich auch am Leben. Diese Menschen manifestieren mit ihrer Sucht nach Individualität das, was sie zerstören wollen.

Nun zur eigentlichen Beichte: Ich habe als rethorisch relativ begabter Mensch in meiner Wut über eine unbedachte Aussage drei Mädchen, zwei davon alternativ, durch die Zerstörung ihres Weltbildes so entblößt, dass sie weinten. Das hat mir leidgetan, auch wenn ich ihnen eine neue, bessere Perspektive gab: antifaschistisch, minimalistisch, sozialistisch.

Beichthaus.com Beichte #00040134 vom 31.07.2017 um 01:56:06 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Kinder, die ihre Sexualität entdecken

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Masturbation Begehrlichkeit Fetisch

Ich (m/30) beichte, dass ich ein verkappter Pädophiler bin. Dabei muss ich sagen, dass ich selbst Vater von zwei Jungs bin und es nie wagen würde, einer Kinderseele Gewalt anzutun. Soll heißen: Ich würde nie sexuelle Handlungen an einem Kind vornehmen oder es anderweitig belästigen. Trotzdem ist es so das ich hinschauen muss, wenn ich irgendwo ein nacktes Mädchen sehe, aber eine Erektion bekomme ich deshalb nicht. Was mich sehr erregt, ist die Vorstellung wie Kinder untereinander ihren Körper und Sexualität entdecken. Wahrscheinlich weil es bei mir in der Kindheit sehr viele solcher Erlebnisse gegeben hat. Oft onaniere ich auf diese Erinnerungen oder ich denke mir neue Erlebnisse aus, in denen ich selbst noch ein Kind bin. Bei diesen Vorstellungen haben die betroffenen Mädchen jedoch nie Gesichter. Soll heißen ich onaniere nie auf real existierende Kinder. Lange Rede, kurzer Sinn, obwohl ich zu 100 Prozent weiß, dass ich nie ein Kind anfassen noch anderweitig belästigen werde schäme ich mich für diese Gedanken! Ich würde auch nie auf die Idee kommen, mir irgendwelche Kinderpornos zu besorgen oder gar anzuschauen.

Beichthaus.com Beichte #00040130 vom 30.07.2017 um 16:28:29 Uhr (16 Kommentare).

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Mein neuer Stiefbruder

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Masturbation Begehrlichkeit Schamlosigkeit Ludwigsfelde

Vor ca. zwei Jahren hat meine Mama einen neuen Freund kennengelernt. Der ist etwas älter, aber hat einen Sohn in meinem Alter. Von Anfang an wollten unsere Eltern dass wir uns gut verstehen und so haben wir viele Familienausflüge gemacht und sollten auch zusammen mindestens ein Mal in der Woche etwas unternehmen. Über die Zeit hat sich das auch gelohnt, denn wir verstehen uns inzwischen wirklich ganz gut, vor allem seit er vor zwei Monaten mit seiner doofen Ex-Freundin Schluss gemacht hat. Jetzt, wo ich die letzten Ferien habe, weil ich mit der Schule fertig bin und er gerade frei hat, machen wir sogar fast jeden Tag etwas zusammen. So auch heute. Wir haben Nachmittags eine Fahrradtour und Abends dann noch ein kleines Picknick gemacht, um den Sonnenuntergang anzuschauen und dann ging es nach Hause und wir haben noch zusammen ferngesehen.

Was ich jetzt jedenfalls beichten will, ist dass wir uns vorhin beim Fernsehen geküsst haben und er auch mit der Hand an einer Stelle war, wo er eigentlich nicht hätte sein sollen. Mehr ist zum Glück nicht passiert, aber davor habe ich jetzt echt Angst, denn es war gar nicht schlimm für mich, im Gegenteil. Es hat mir gefallen. Bisher hatte ich mit Männern nur schlechte Erfahrungen und darum macht es mir um so mehr Sorgen dass es mir ausgerechnet bei ihm gefallen hat. Jetzt schäme ich mich total und weiß nicht, was ich machen soll - vor allem falls wir nochmal in so eine Situation kommen.

Beichthaus.com Beichte #00040128 vom 30.07.2017 um 02:25:59 Uhr in Ludwigsfelde (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich verheimliche meiner Familie mein selbstverletzendes Verhalten

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Selbstverletzung Lügen Neurosen Verzweiflung Rostock-Gehlsdorf

Ich habe in der sechsten Klasse angefangen, mich selbst zu verletzen. Da hatte man noch kein Wort dafür, so wie heute (self-harm, ritzen, etc.). Anfangs habe ich mir Poren aufgedrückt, die Haut blutig gekratzt und generell an mir rumgepickt, bis das zu auffällig wurde. Dann habe ich mich mit Klingen, Schlüsseln oder anderen Sachen, die so rumlagen, die Oberschenkel und z. B. die Achseln verletzt, da man diese Stellen nicht so häufig sieht. Hauptsächlich, weil ich heftig gemobbt wurde. Andere Mitschüler sind auch handgreiflich geworden oder haben meine Sachen kaputtgemacht.

In der 11. Klasse habe ich dann das erste Mal konsequent aufgehört, da ich mir Sorgen um meine Zukunft gemacht habe. Ich war auch ab dann "clean", bis vor zwei Monaten. Mein fester Freund ist verstorben. Aufgrund des Schicksalsschlags und dem Stress, der damit verbunden ist, habe ich wieder angefangen. Wenn ich die Narben auf meiner Brust und meinen Armen sehe, schäme ich mich zutiefst. Ich denke, niemand wird mich jemals schön finden oder lieben können. Ich lüge meine Familie an. Sie glauben alle, dass ich immer noch clean bin. Könnten aber nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Manchmal habe ich auch Suizidgedanken - ich würde mir aber nie selbst das Leben nehmen (hat diverse Gründe.) Ich kann meiner Familie niemals die Wahrheit sagen.

Beichthaus.com Beichte #00040113 vom 27.07.2017 um 22:13:52 Uhr in Rostock-Gehlsdorf (6 Kommentare).

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