Feuchte Höschen im Schwimmbad

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Masturbation Schamlosigkeit Morallosigkeit Schwechat

Ich habe früher als Jugendlicher im Freibad ausgeholfen. Morgens Müll wegräumen, Mülleimer ausleeren und Untertags bei den Umkleidekabinen aushelfen. Dafür hatte man die ganze Saison freien Eintritt und bekam gratis Eis. Bei den Umkleidekabinen gab es vor dem Umbau eine Besonderheit. Man ging als Badegast in eine Kabine hinein, zog sich um und betätigte dann einen Handgriff. Damit wurde dem Personal auf der anderen Seite der Kabine im Korbmagazin signalisiert, dass jemand einen Metallkorb für seine Sachen haben wollte. Dann öffnete man ein Holztürchen zur Kabine, der Gast legte seine Kleidung in den Korb und bekam dafür eine kleine Metallmarke mit der eingravierten Korbnummer. Der Gast verließ die Kabine und man hängte den Korb auf seinen angestammten Platz. Wenn der Kunde vom Baden zurückkam, übergab er die Metallmarke und bekam dafür den Korb mit seinen Sachen. Da in einem Freibad, wie ihr euch denken könnt, auch viele süße, hübsche Girls waren, bekam ich meistens Körbe, in denen gerade erst getragene Höschen waren. Und als pubertierender Jugendlicher nutzt man die Gelegenheit natürlich und fühlt, riecht und leckt sogar teilweise an den Slips. Viele der Teile waren noch feucht, wenn nicht sogar nass von der Trägerin und rochen intensiv, was den Spaß noch zusätzlich erhöhte. Ich möchte also beichten, dass ich mich mehrere Jahre lang sicher an Tausenden Höschen fremder Mädchen aufgegeilt habe. Da ich mit meinem Treiben niemandem geschadet habe, bitte ich um Absolution für meine Sünden.

Beichthaus.com Beichte #00032803 vom 01.03.2014 um 23:54:45 Uhr in 2320 Schwechat (Plankenwehrstraße) (27 Kommentare).

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Legalisierung von Cannabis

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Drogen Habgier Geld Gesellschaft

Legalisierung von Cannabis
Ich (m/27) komme aus Berlin und deale, seit ich zwölf Jahre alt bin, mit Gras. Früher ging es darum, mein Taschengeld aufzubessern, später dann um meinen Lohn. Ich habe es nie mit dem Dealen übertrieben, das Gras nicht gestreckt und auch nie angefangen härtere Sachen zu verkaufen. Es ging mir eigentlich nur darum, nicht ständig Geringverdiener zu sein. Von meinem derzeitigen Beruf würde ich netto gerade mal 700 Euro behalten, mit dem Dealen komme ich auf 1.100 Euro. Sehr viele Leute in Berlin und auch in anderen Städten bessern so ihren Niedriglohn auf, und wenn sie das nicht könnten, würde sicher auch der eine oder andere Sozialhilfe beziehen. Auf dem Dorf bauen dagegen viele an und verkaufen es dann in den Städten, oft aus demselben Grund, weil sie eben verarmt sind. Ich schreibe das, um einfach mal mit dem Vorurteil des Drogendealers aufzuräumen, der einen Sportwagen fährt. Nun zu meiner eigentlichen Beichte, als ich gehört habe, dass in den USA in einigen Bundesstaaten Cannabis legalisiert wird, war ich einfach nur noch entsetzt. Oftmals passiert so etwas auch später in Europa. Die Leute sollten sich mal darüber klar sein, dass es so Tausende weitere Sozialhilfeempfänger geben wird. Jedenfalls schreibe ich seit einiger Zeit Kommentare unter Zeitungsartikel oder Foren. Dort geht es dann um irgendwelche Horrorgeschichten zu Cannabis. Beispielsweise, dass jemand davon in die Psychiatrie gekommen ist oder dass man davon impotent werden kann. Ich komme mir deswegen wie ein dreckiger Lobbyist vor, aber wenn es legal werden sollte, bin ich in Zukunft Geringverdiener. Vielleicht kann mich jemand ein wenig verstehen.

Beichthaus.com Beichte #00032786 vom 26.02.2014 um 15:10:12 Uhr (47 Kommentare).

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“Beichte

Schadenfreude ist die schönste Freude

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Engherzigkeit Maßlosigkeit Zwang

Ich (m/29) bin unglaublich schadenfroh. In den Bergen habe ich mal schallend gelacht, weil einer Frau ein Skistiefel den ganzen Abhang runtergerutscht ist. Wenn ich in der Stadt bin, bleibe ich manchmal stehen, in der Hoffnung, dass es etwas Lustiges zu sehen gibt - etwa, weil gerade etwas Schweres geschleppt wird. Und im Internet schaue ich am liebsten alle Arten von Fail-Videos an, wie Leute purzeln, jammern oder sonst irgendwie Opfer ihres eigenen Ungeschicks werden. Ich liebe Slapstick-Humor, schreckliche Unglücke und alle Geschichten von Leuten, die sich böse verletzen, erschreckt werden oder Ideen umsetzen, die dann schief gehen - und zwar mit Beulen. Leider habe ich jetzt im Internet gelesen, dass Schadenfreude sehr stark mit Minderwertigkeitsgefühlen zusammenhängt. Ich beichte also, dass ich mir Sorgen mache, ob ich mich für eine Hauptquelle meiner Lebensfreude schämen sollte. Und dass ich meine Mitmenschen, also euch, am liebsten habe, wenn sie in einer Wasserrutsche stecken bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00032783 vom 26.02.2014 um 23:58:21 Uhr (9 Kommentare).

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Kiffer im Pumakäfig

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Feigheit Lügen Verzweiflung Dating

Ich (w) war letzten Sommer mit einem Typen verabredet, auf den ich wirklich sehr stand. Es war so ausgemacht, dass ich zu ihm in seine Wohnung komme und wir dann in die Stadt gehen. Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, war, dass er wirklich mit Abstand der verplanteste, chaotischste und unorganisierteste Mensch war, den ich bis dato kennengelernt hatte! Ich machte mich also frisch geduscht und schön gestylt auf den Weg zu ihm - und fand dort das reine Grauen vor. Er empfing mich, freundlich und offen, gleich mit Umarmung, jedoch in dreckigem, zerknitterten T-Shirt, Jogginghose, barfuß, und mit furchtbaren Augenringen. Ich folgte ihm wie in Trance weiter in seine Wohnung und nach einem tiefen Atemzug wusste ich nicht, welcher der Gerüche mir mehr zu schaffen machte: der seiner verschwitzten, unrasierten Achseln, der der herumliegenden Essensreste diverser Burgerketten oder des vollen, vor sich hinmüffelnden Katzenklos. Seine Wohnung war im Obergeschoss und draußen herrschten Temperaturen jenseits der 30 Grad, somit übertreibe ich wirklich nicht, wenn ich schreibe, dass es stank wie im Pumakäfig!


Ich weiß gar nicht mehr, warum ich nicht sofort abgehauen bin, aber ich war zu dem Zeitpunkt einfach viel zu vernarrt in diesen Kerl. Deshalb folgte ich ihm auch ins Wohnzimmer und sah, dass da noch ein Typ auf dem Sofa saß. Wohl ein Freund von ihm, der öfters bei ihm chillen würde. Der Fernseher lief, und somit waren die beiden Jungs vollkommen abgelenkt. Von mir oder unserem Date war gar keine Rede mehr. Ich saß da und wurde eigentlich gar nicht mehr beachtet. Ich wollte einfach nur noch weg, als es an seiner Tür klingelte und drei weitere Kumpels das Wohnzimmer betraten - mit Bier und Burgern im Gepäck. Sie setzten sich wie selbstverständlich und würdigten mich ebenfalls keines Blickes.
Einer fragte meinen Schwarm dann, ob er etwas da habe, und dieser öffnete eine Schublade und holte eins von zahlreichen kleinen Päckchen mit Gras raus. Während sie sich Joints bauten und mein Schwarm es sogar vor meinen Augen an einen seiner Kumpels weiterverkaufte, saß ich total perplex da und konnte meinen Augen nicht trauen. Ich wollte nur noch weg, aber da ich leider ein lieber Mensch bin, der schlecht Kritik äußern kann und Angst hat, Menschen zu verletzen, traute ich mich nicht, einfach aufzustehen und zu gehen, geschweige denn diesem Typen alles an den Kopf zu knallen, wie ich es hier mache. Was ich beichten möchte? Ich habe dann auf den ältesten, miesesten und unehrlichsten Trick zurückgegriffen, um einem Horrordate zu entkommen.


Die Jungs waren gerade munter beim Kiffen und ich schrieb meiner besten Freundin per SMS, dass sie mich anrufen und unter irgendeinem Vorwand da rausholen soll. Das hat sie als gute Freundin natürlich auch getan, ich habe natürlich schnell den Lautsprecher meines Handys laut gestellt, sodass jeder gut verstehen konnte, als sie sagte, dass mein Mitbewohner ohnmächtig zusammengebrochen wäre und ich ihn sofort ins Krankenhaus bringen müsste. Ich habe sofort Panik geheuchelt, musste auch nicht mehr viel erklären und konnte so schnell verschwinden. Es tut mir leid, dass ich die Gesundheit meines Mitbewohners als Lüge benutzt und meinen Schwarm so dreist angelogen habe. Aber ich wusste mir nicht anders zu helfen, das war mit Abstand das schlimmste Date meines Lebens!

Beichthaus.com Beichte #00032781 vom 25.02.2014 um 23:48:34 Uhr (24 Kommentare).

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Legolas bei der Arbeit

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Morallosigkeit Arbeit

Ich (m/24) befinde mich gerade in einem Praktikum bei einem Vermessungsbüro. Hierbei müssen wir Rodungsflächen mit kleinen, Pfeil-ähnlichen Pflöcken abstecken - die Pflöcke darf ich in einem Rucksack durch den Wald tragen, was ziemlich eintönig ist. Deshalb male ich mir gerne aus, dass ich Legolas oder Robin Hood bin. Wenn meine Kollegen außer Sichtweite sind, hole ich die Pflöcke kunstvoll aus meinem Rucksack und ziele auf nicht vorhandene Menschen. Ich bin kein Freak. Mir ist nur langweilig.

Beichthaus.com Beichte #00032775 vom 24.02.2014 um 15:53:54 Uhr (7 Kommentare).

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