Meine Mutter denkt, dass ich einen Job hätte!

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Verzweiflung Lügen Falschheit Geld Arbeit Mutter

Ich habe ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Mutter. Während meiner Arbeitslosigkeit hat sie mir immer mit einige hundert Euro ausgeholfen und mich immer finanziell unterstützt. Seit neun Monaten habe ich einen Job gefunden und wurde wegen meiner Fehltage innerhalb der Probezeit gekündigt. Ich schäme mich, ihr gegenüber den Jobverlust zu beichten. Wegen meiner Scham ihr gegenüber habe ich die Kündigung verschwiegen. Ich lüge ihr immer etwas vor, wenn sie mich fragt, wie der Arbeitstag war. Mir tut es im Herzen weh sie anzulügen. Wegen Geldnot kann ich sie selbstverständlich nicht mehr fragen, ich verdiene ja in ihren Augen sehr viel Geld. Ich spiele ihr meine tolle Arbeitswelt vor. Mir tut es sehr leid, ich kann ihr nicht mal das Geld zurückzahlen, welches sie mir geliehen hat. Mir fallen so langsam keine Ausreden mehr ein. Für die Wahrheit bin ich zu feige.

Beichthaus.com Beichte #00040388 vom 30.09.2017 um 00:59:51 Uhr (5 Kommentare).

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Wie Hipster-Klamotten meine Familie zerstörten

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Zorn Zwietracht Maßlosigkeit Familie Mutter Bremen

Ich (w/36) und mein Mann (38) haben einen Sohn, der sich mit seinen vierzehn Jahren gerade in der Pubertät befindet. Wir leben seit zwölf Jahren in Deutschland, ursprünglich kommen wir aus Südkorea, wir besuchen dort jedes Jahr unsere Verwandten. Als wir wieder einmal dort waren, sprachen uns meine Großeltern auf den Kleidungsstil meines Sohnes an. Besonders die knallengen Hosen wären negativ aufgefallen. Anfangs war es mir gar nicht bewusst gewesen, doch seit wir wieder in Deutschland waren, bemerkte auch ich, dass sich mein Sohn fürchterlich anzog. Ich schämte mich, dass ich ihn in diesem Aufzug in die Schule geschickt habe, aber wie hätte ich es auch merken sollen? Morgens war ich schon auf der Arbeit.

Ich redete mit meinem Mann darüber, der mich allerdings nicht ernst nahm und grinsend erklärte, dass unser Kind nur hip sein möchte, was ganz normal in dem Alter wäre. Ich nickte nur säuerlich, denn das Thema ließ mir keine Ruhe. Am nächsten Tag holte ich meinen Sohn von der Schule ab und bemerkte, dass die anderen Kinder recht ordentlich gekleidet waren. Anders als mein Sohn, der in zerissenen Jeans und klobigen Schuhen ins Auto stieg. Ich konnte es nicht fassen und sprach ihn darauf an, er sah mich nur genervt an und meinte, dass es mich nichts angehen würde und er sich anzog, wie er will. Aber nicht mit mir, dachte ich. Sein respektloser Ton gefiel mir überhaupt nicht, weshalb ich ihm kein Taschengeld auszahlte. Ohne Taschengeld hätte er keine Chance, sich diese schrecklichen Klamotten zu kaufen. Mein Mann war da anderer Meinung und zahlte ihm weiterhin Taschengeld. Nachdem wir uns gestritten hatten, gab ich vor, die Tatsachen akzeptiert zu haben und es kehrte Ruhe ein - vorerst!

Als mein Mann für eine Woche auf Geschäftsreise war, meldete ich mich auf der Arbeit krank, um mein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ich kaufte meinem Sohn anständige Klamotten und während er in der Schule war, steckte ich seine coolen Klamotten in einen großen Müllsack, den ich anschließend in einen Container der Altkleidersammlung warf. Kaum war der Kleine zu Hause, ging es auch schon los, ich musste mir die übelsten Vorwürfe anhören, dabei war es nur zu seinem Besten. Nach einer Woche war auch mein Mann zurück, der mich perplex zur Rede stellte, mein Sohn war natürlich auch wieder dabei. Beide verstanden nicht, dass ich es nicht böse gemeint hatte. Seitdem hängt der Haussegen schief, am Esstisch werden mir verständnislose Blicke zugeworfen und jeden Tag, wenn mein Sohn aus der Schule kommt, schimpft er, dass er Dank mir wie ein Trottel aussehen würde. Vorgestern hat es mir gereicht, ich schrie ihn an, was ihm denn einfallen würde, so mit mir zu reden, ich bin seine Mutter und er hat mich mit Respekt zu behandeln.

In meiner Wut kassierte ich seine Konsolen, sein Handy und den Laptop ein, um ihm seine Grenzen aufzuzeigen. Jugendliche wollen testen, wie weit sie gehen können, ich wollte mir einfach nicht mehr auf der Nase herumtanzen lassen. Nun sitze ich allein im Wohnzimmer, mein Mann und mein Sohn sind bei einem Freund der Familie untergekommen und ich bin fassungslos, frustriert und wütend. Mein Mann ist mir eiskalt in den Rücken gefallen! Ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe, aber als mein Ehemann und Vater unseres Kindes hätte er zu mir halten sollen, statt sich von dem Kleinen manipulieren zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00040385 vom 29.09.2017 um 13:51:06 Uhr in Bremen (28 Kommentare).

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Führungsposition erreichen und wieder abgeben

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Faulheit Arbeit Berlin

Ich bin manchmal der faulste Pelz auf der Welt. Ich arbeite schon recht lange in führender Position in unserem Unternehmen. Habe mich über die Jahre jedoch zum frustrierten Gegner entwickelt. Ich stelle viel in Frage und verstecke mich hinter Aufgaben, die eigentlich super zu bewältigen sind, mache aber gern den genervten und geplagten, damit man mich in Ruhe lässt. Meinen Kollegen bin ich zwar locker und freundlich gegenüber, verbinde die meisten aber eigentlich nur mit der Arbeit, ansonsten sind mir die meisten egal.

An sich macht der Job Spaß, aber immer wieder werden wichtige und tolle Projekte zugunsten anderer verworfen. Also habe ich irgendwann aufgehört, mehr zu machen als ich muss. Inzwischen mache ich weniger als ich soll. Und an Tagen wie heute, schäme ich mich sogar dafür vor mir selbst. Eigentlich ticke ich anders. Aber mir ist fast alles Wurst, bis auf mein Geld. Klar könnte ich kündigen, das wäre sogar fair, aber ich kann aus privaten Gründen grad kein Risiko eingehen. Wenn jemand meine Arbeit richtig beurteilen würde, dann könnte ich mir einen neuen Job suchen. Davor habe ich nicht mal Angst. Nun ja, ich mache vermutlich so weiter, bis es jemanden stört.

Beichthaus.com Beichte #00040372 vom 27.09.2017 um 14:26:30 Uhr in Berlin (Kurfürstendamm) (3 Kommentare).

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Flucht aus der Sauna

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Begehrlichkeit Masturbation Feigheit Kollegen Freiburg

Vor circa einem Monat habe ich (m/29) eine neue Arbeitskollegin bekommen, die mein Alter hat. Sie hat eine sehr direkte, offene, lustige Art. Ich habe mich in sie verknallt. Es ihr zu sagen, traue ich mich aber nicht. Neulich waren wir auf einer Schulung in einem Hotel und sie erkundigte sich nach der Sauna. Da bin ich in jeder freien Zeit reingegangen, um sie vielleicht zu sehen. Es hat geklappt. Ich habe sie beim Duschen beobachtet und mich dabei berührt. Dann schämte ich mich plötzlich sehr und als sie die Sauna betrat, bin ich rausgegangen. Jetzt meint sie, ich wäre vor ihr geflüchtet und wundert sich, weil ich ihr kaum noch in die Augen sehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00040362 vom 25.09.2017 um 00:56:57 Uhr in Freiburg (10 Kommentare).

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“Beichte

Ich fahre heimlich Porsche

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Verzweiflung Feigheit Lügen Falschheit Gesellschaft Studentenleben München

Ich (25) habe einen IQ von 137, dadurch wurde ich bereits als Kind besonders gefördert. Ich ging auf eine teure Privatschule, ich wusste es zu schätzen, denn meine Eltern sind reich. Ich sah unseren Wohlstand nie als selbstverständlich an, dennoch hatte ich keine schöne Kindheit. In der Grundschule wollte niemand mit mir spielen, aufgrund meiner Noten, meinem teuren Spielzeug und meinen reichen Eltern wurde ich als angeberisch abgestempelt. Erst, als ich die teure Privatschule für die Elite besuchte, fand ich Freunde, welche es jedoch nicht gut meinten. Ich hatte Schwierigkeiten, meine wahre Persönlichkeit zu offenbaren und es zerreißt mich. Fremde sehen nur einen attraktiven, erfolgreichen Menschen aus gutem Hause. Sobald die Menschen mich näher kennenlernen, ziehen sie sich zurück, weshalb ich aufgehört habe, relevante Dinge aus meinem Leben zu erzählen. Ich spreche fünf Sprachen fließend und spiele drei Instrumente, ich hatte auch einige Auftritte in einem Theater und ein paar Modeljobs. So etwas erzähle ich nie und gebe vor, ein gewöhnliches, stressiges Studentenleben zu führen, mit Geldsorgen und kleiner Wohnung. Um meine Kommilitonen zu überzeugen, mietete ich eine enge Wohnung in einem ärmlichen Viertel.

In Wahrheit lebe ich in einer großen Eigentumswohnung mit edlen Möbeln. Ich komme mir so verlogen vor, ich fürchte mich davor, neuen Bekanntschaften von mir zu erzählen. Denn in der Vergangenheit wurde ich als arrogant beschimpft und der Kontakt brach sofort ab, was ich nicht ertragen kann. Durch meine Lügen habe ich alles ruiniert, vor vier Monaten lernte ich einen ganz besonderen Menschen kennen, ich spürte diese Verbindung und log diese einzigartige Person an, versuchte, die Illusion aufrecht zu erhalten, arm und gewöhnlich zu sein. Aber dann flogen meine Lügen auf, denn dieser wunderbare Mensch sah mich in einem Einkaufszentrum, in Markenkleidung. Ich ignorierte das Winken und lief zum Parkplatz, in der Hoffnung, erzählen zu können, dass eine Verwechslung vorlag.

Ich wurde eingeholt und auf meinen schwarzen Porsche angesprochen. Ich gestand alles und verlor den besonderen Menschen, welcher glaubte, ich würde mich schämen, mit durchschnittlichen Menschen gesehen zu werden. Ich hatte noch nie so eine Wut gesehen, allerdings kann ich den Kontaktabbruch verstehen. Es tut mir alles so unendlich leid, ich wünschte, ich wäre ehrlich gewesen. Reichtum, Attraktivität und Erfolg sind nicht alles, nein, es sind die Menschen, die das Leben mit Glück erfüllen. Ich hätte niemals Lügen sollen!

Beichthaus.com Beichte #00040360 vom 24.09.2017 um 23:29:08 Uhr in München (28 Kommentare).

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