Hund zu Tode gefüttert!

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Vandalismus Missbrauch Maßlosigkeit Tiere Nachbarn Schleswig-Holstein

Als ich (w) noch zur Schule ging, lebte neben uns ein Ehepaar, etwa Ende 50/Anfang 60. Sie hatten einen Mischlingshund, unter anderem war ein Dackel drin. Das war ein toller Hund und ich bin anfangs immer wieder mit ihm spazieren gegangen. Schon damals war ich total erschrocken, wie ungesund der Hund gefüttert wurde. Er bekam quasi rund um die Uhr Leckerli, ständig etwas vom Tisch, dazu noch viel zu viel Nass- und Trockenfutter. Er war deshalb schon von Anfang an zu dick. Aber was anfangs "ein bisschen zu dick" war, änderte sich mehr und mehr zu "lebensbedrohlich fett." Ich traute mich lange nicht, doch irgendwann sprach ich sie an, dass der Hund viel zu dick ist und sie ihm nicht so viel geben dürften. Sie fanden das auch gar nicht schlimm (waren von der Art her sehr gutmütige Leute) und meinten, dass ich sicher recht habe, aber der Hundeblick lässt sie ganz schnell weich werden. Es wurde immer schlimmer und ich fragte meine Eltern, ob ich jemandem Bescheid geben soll und sie meinten, dass ich das nicht machen kann, da uns das nichts angeht, das sei nur Sache der Besitzer.

Dann musste der Hund irgendwann eingeschläfert werden. Ich war damals vielleicht 14 Jahre alt und habe stundenlang geheult, weil er noch so lange hätte leben können, wenn er nicht so dick und bewegungsunfähig gefüttert worden wäre. Ich habe mit irgendeinem Lack, den man quasi kaum abbekommt "Tierquäler, Tiermörder" an die Hausfassade gesprüht. Meine Eltern haben erst kurz getobt, weil ich aber so fertig war, haben sie mich in den Arm genommen und sagten, dass man vielleicht wirklich etwas hätte unternehmen sollen. Tage später klingelte das ältere Ehepaar, nahm mich zur Seite und sie sagten, dass sie sich so sehr schämen, sie hätten jetzt dazu gelernt. In sehr anstrengenden Tagen haben wir es alle zusammen geschafft, den Lack zu entfernen.

Ich schäme mich oft, dass ich nicht einfach Hilfe geholt habe für den Hund. Die Sache mit dem Lack war sicher auch nicht richtig, aber ich hatte ja schon den Gedanken, warum habe ich auf meine Eltern gehört? Oft denke ich, dass es auch daran lag, dass ich mich mit den Leuten weiterhin gut verstehen wollte, die waren fast wie Großeltern für mich und sind es auch heute noch (leben aber mittlerweile in einer Senioren-WG und hatten seither keinen Hund mehr).

Beichthaus.com Beichte #00040434 vom 08.10.2017 um 08:18:27 Uhr in Schleswig-Holstein (12 Kommentare).

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Nikolausgeschenk für die Schwägerin

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Ekel Rache Zwietracht Weihnachten Familie Schleswig-Holstein

Nikolausgeschenk für die Schwägerin
Meine Ex und ich hassen beide ihre Schwägerin wie Fußpilz. Sie hat nämlich die ganze Familie in Aufruhr gebracht. Da kam ich dann auf die geile Idee (als ich bei meiner Ex auf nen Kaffee war), wir könnten der alten Zippe doch ein nettes Nikolausgeschenk machen und in nen, mit Folie ausgelegten, Karton kacken. Obwohl wir beide Tränen gelacht haben, zogen wir das Ding durch. Da lagen nun die zwei Haufen in der Schachtel. Zugegeben, ich habe echt fast gekotzt, aber das war einfach zu geil. Um den Karton haben wir Alufolie gewickelt wegen des Geruchs und dann noch ne Lage Weihnachtspapier. Ein Kollege hat einen Zettel mit ihrem Namen drangehängt, damit sie unsere Schrift nicht erkennt. In der Nacht zum 6.12. haben wir das Präsent vor die Tür gelegt. Morgens rief von meiner Ex der Bruder an und hat sich bald überschlagen, als er ihr erzählt hat, das irgendein Kranker inne Schachtel geschissen hat und es seiner Frau hat zukommen lassen. Eines bedaure ich an der ganzen Sache: Das wir ihr Gesicht nicht sehen konnten! Die hat es echt verdient!

Beichthaus.com Beichte #00025334 vom 09.12.2008 um 01:10:44 Uhr in Schleswig-Holstein (39 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Die Digicam meiner Kollegin

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Neugier Wollust Kollegen Schleswig-Holstein

Ich muss das jetzt einfach loswerden, obwohl ich selbst noch nicht glaube, was mir passiert ist. Eine verdammt heiß aussehende gute Kollegin von mir hat mir ihre Digicam in die Jackentasche gegeben, da sie keinen Platz in ihrer Handtasche hatte. Als ich zu Hause angekommen war, habe ich gemerkt, dass sie die Cam vergessen hatte. Sie hat auch gleich eine SMS geschrieben und gesagt, ich solle ihr doch die Cam am nächsten Tag mitbringen - für mich kein Problem. Aus Langeweile und Neugier hab ich mal die Speicherkarte in den Adapter gesteckt und am PC die Fotos durchgeschaut: praktisch nur Partypics, die ich eh schon kannte. Dann kam mir DIE IDEE. Nach kurzem Suchen mit der überall bekannten Suchmaschine fand ich ein Freeware-Programm, mit dem man versehentlich gelöschte Fotos wiederherstellen konnte. Schnell geladen und die Speicherkarte analysiert - es kamen um die 220 gelöschte Fotos zum Vorschein. Ein Paradies ging für mich auf: Unter verschwommenen Fotos, die absichtlich gelöscht wurden, fanden sich auch sämtliche private: Sehr viele Selbstporträts (für Internetplattformen etc.), die bisschen peinlicheren Partyfotos und - Tittenvergleiche mit einer mir ebenfalls bekannten Kollegin! Ja wirklich, da lagen die beiden doch miteinander im Bett und verglichen ihre Brüste! Ihr könnt euch den späteren Verlauf meines Abends sicher gut vorstellen. Meine Beichte: ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich die gelöschten Fotos wiederhergestellt habe und ich muss mir die beiden Hübschen jedes Mal nackt im Bett vorstellen, wenn ich sie sehe. Ich sehe beide mehrmals pro Tag.

Beichthaus.com Beichte #00025282 vom 02.12.2008 um 20:30:18 Uhr in Schleswig-Holstein (23 Kommentare).

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