Neue Regel im Straßenverkehr

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Lügen Falschheit Waghalsigkeit Polizei

Neue Regel im Straßenverkehr
Letztens bin ich (m) von der Arbeit nach Hause gegangen, es war schon fast Mitternacht, und da es ein ruhiges Fleckchen ist, sind um diese Zeit Wochentags auch kaum Autos unterwegs. Etwa 500 Meter vor meiner Wohnung steht eine Ampel, die gerade Rot war. Da aber weit und breit kein Auto zu sehen war, bin ich einfach drübergegangen. Wie aus dem Nichts kam dann plötzlich eine Polizeistreife, die mich irgendwie beobachtet haben muss, und wollte mir ein Bußgeld verhängen. Da ich für so etwas aber kein Geld habe, musste ich mir etwas einfallen lassen. Ich tat so, als wäre meine Handlung das Normalste der Welt. Ich erklärte ihnen, dass ich Jura studiere und erst neulich unser Professor uns von der "Regel Ordinale" erzählt hat, die besagt, dass man wochentags ab 23:00 Uhr auf eigene Gefahr rote Ampeln überqueren kann, wenn keine Autos in Sicht sind. Die zwei Polizisten waren ziemlich jung, hatten aber doch Zweifel an meiner Aussage. Daraufhin empfahl ich den Beiden, ihren Chef anzurufen und ihn nach der Regel zu fragen - jedoch machte ich sie darauf aufmerksam, dass es wohl auch nicht so gut ankommen würde, wenn sie als Polizisten so eine bedeutende Regel nicht kennen würden. Daraufhin waren die beiden offensichtlich extrem verunsichert, weil sie anscheinend schon mal einen schlechten Eindruck bei ihrem Vorgesetzten hinterlassen hatten. Sie ließen mich weitergehen, nachdem sie sich noch einmal entschuldigten und mich baten, dass das unter uns bleibt. Ich habe schon ein schlechtes Gewissen dabei, die beiden naiven Polizisten so verarscht zu haben, aber eine Geldstrafe kann ich gerade nicht gebrauchen. Und übrigens studiere ich nicht Jura, sondern Mathe.

Beichthaus.com Beichte #00033132 vom 25.04.2014 um 00:57:13 Uhr (14 Kommentare).

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Fang das Schaf!

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Trunksucht Fetisch Tiere Emden

Fang das Schaf!
Meine Beichte ist ein bisschen eklig, aber ich muss das mal loswerden. Als ich sechzehn war, bin ich mal wieder von einer Party nach Hause gegangen, ich musste dafür durch ein Dorf und ein bisschen auch durch die Wiesen. Ich war natürlich schwer betrunken und aus irgendeinem Grund unglaublich geil, wahrscheinlich Hormone. Das Beste wäre es wohl gewesen, wenn ich einfach hinter dem nächsten Busch verschwunden wäre, um mir das Würstchen gewaltig zu streicheln. Stattdessen habe ich etwas anderes getan - das zum Glück aber nicht geklappt hat. Ich bin an einer Wiese vorbeigekommen, auf der Schafe waren. Mir ist im betrunkenen Kopf dann der Gedanke gekommen, wie angenehm es doch sein muss, ein Schaf zu knallen. Also habe ich mich splitternackt ausgezogen und wollte mir mal eben das nächste Tier schnappen - zum Glück hat das nicht so ganz geklappt. Die Tiere sind natürlich weggerannt, und nachdem ich vergeblich versucht hatte, eines zu fangen und völlig außer Atem war, habe ich es dann aufgegeben. Dann habe ich mich wieder angezogen und bin nach Hause gegangen.

Am nächsten Tag war ich extrem geschockt und habe es zum Glück geschafft, mir die Füße zu waschen, bevor irgendwer merkt, wie schmutzig die waren. Das alles hat mich noch einige Wochen verfolgt, auch musste ich daran denken, wie wohl der Bauer geguckt hat, als er dort überall Fußspuren im Schlamm gesehen hat. Ich bin unglaublich froh, dass ich es nicht geschafft habe, eines der Tiere zu poppen. Ich habe danach auch angefangen, mich nicht mehr ganz so hemmungslos zu betrinken und bin von den Dorfpartys weggeblieben. Da ich damals auch noch keine Freundin hatte, wäre mein erstes Mal auch mit einem Schaf gewesen. Der Gedanke ist einfach unglaublich widerlich und hätte mich gewiss ewig verfolgt. Ich hoffe, ihr könnt mir verzeihen, dass ich die Schafe und eventuell auch den Bauern so erschreckt habe.

Beichthaus.com Beichte #00033129 vom 24.04.2014 um 20:35:04 Uhr in 26721 Emden (23 Kommentare).

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Gegenleistung für die Gratissender

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Habgier Morallosigkeit Schamlosigkeit Medien Wien

Heute war der Monteur des Kabelnetzbetreibers da, um mir meinen Internetanschluss zu installieren. Er hat mir erklärt, dass ich auch die Bezahlsender umsonst haben könnte - er müsse nur einen "Filter" am Verteilerkasten entfernen, wenn ich mich dafür erkenntlich zeigen würde. Da ich für die Sender 30 Euro zusätzlich im Monat bezahlen müsste, habe ich mich hinreißen lassen und mit ihm geschlafen. Ich bin Studentin und habe ohnehin nicht viel Geld. Und da ich schon längere Zeit keinen Freund hatte, habe ich zugesagt. Gerade schaue ich einen der "Gratissender" und freue mich, dass ich endlich wieder mal Sex hatte, befriedigt bin und außerdem auch eine Menge Geld spare. Außerdem denke ich ernsthaft darüber nach, den Monteur noch einmal anzurufen, einfach für eine Wiederholung des Abenteuers. Ich bitte um Vergebung für mein nuttiges Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00033128 vom 24.04.2014 um 19:12:45 Uhr in 1020 Wien (Rotensterngasse) (28 Kommentare).

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Spiegelbild statt Mitgefühl

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Selbstsucht Familie Ex Amelinghausen

Der Tag, an dem ihr Freund mit meiner Schwester Schluss machte, war schrecklich. Nicht, weil ich es nicht aushalten konnte, wie sehr sie weinte, sondern wegen meinem eigenen Verhalten. Es war noch früh am Abend. Wir hatten gerade gegessen. Meine Schwester hatte schon seit einiger Zeit Probleme mit ihrem Freund, da er sie ständig ignorierte und ihr aus dem Weg ging. Wir rieten ihr, Schluss zu machen, denn dieses Verhalten war ja unerhört, aber sie weigerte sich. Nun, irgendwie ist es dann gekommen, dass sie mit mir reden wollte. Nach dem Essen also gingen wir in ihr Zimmer. Ich setzte mich vor ihren Schrank auf den Boden, sie auf ihr Bett. Meine Schwester sagte mir, dass ihr Freund ihr erzählt habe, er sei von mehreren Mädchen nur benutzt worden. Deswegen dachte sie, zwischen ihnen sei etwas Ernstes. Ich weiß nicht mehr genau, was sie sonst noch sagte. Irgendwann meinte ich, er würde bestimmt nur darauf warten, dass sie Schluss machte. Womit ich mir übrigens zu 100 Prozent sicher war. Naja, meiner Schwester kam dann jedoch die glorreiche Idee, ihren Freund anzurufen. Sie wollte mich rausschicken, aber ich bestand darauf, im Zimmer zu bleiben. Ich wünschte, ich hätte es nicht getan. An das Gespräch erinnere ich mich nicht mehr so gut. Am Anfang plauderte sie ein wenig mit dem Vater ihres Freundes. Aber irgendwie sah es so aus, als würde sie jeden Moment in Tränen ausbrechen. Als dann ihr Freund am Apparat war, fragte sie ihn gleich, warum er nicht angerufen hätte, was er doch schon vor Tagen machen wollte. Ihre Sätze wurden immer kürzer, bis dann der Satz kam, bei dem es mich immer noch schaudert. "Ich glaube, ich weiß schon, was du sagen willst." Es folgte eine erdrückende Stille. Meine Schwester sagte kein Wort. Nach wenigen Sekunden beendete sie das Gespräch mit einem: "Okay, Tschüss" Ich saß völlig hilflos am Boden und musste mir ansehen, wie meine Schwester anfing zu weinen.

Ich wünschte mir, sie hätte mir diesen Moment erspart. Ich wusste nicht, was man in solchen Situationen tat. Wirklich. Alles, wozu ich mich aufraffen konnte, war, mich neben sie auf das Bett zu setzen. Ich fragte, ob ihr Freund Schluss gemacht hätte, obwohl die Antwort natürlich klar war. Ihr Make-up verlief und ich versuchte es mit einem Witz. Was natürlich nicht klappte. Ich sah mich um und entdeckte den Spiegel. Da ich direkt davor saß, hatte ich eine perfekte Sicht auf mich selbst. Und anstatt irgendein Hauch Mitgefühl zu spüren, empört darüber zu sein, dass er am Telefon Schluss gemacht hatte oder zu überlegen, wie ich meine Schwester trösten könnte, bewunderte ich mein Spiegelbild. Ich war entzückt darüber, wie niedlich ich war. Ich lächelte mich an, während meine Schwester neben mir laut schluchzte. Ja, es war grässlich. Ich konnte gar nichts tun. Und in Wahrheit wollte ich das auch gar nicht. Ich wollte einfach nur, dass sie aufhörte.

Beichthaus.com Beichte #00033124 vom 24.04.2014 um 15:50:16 Uhr in 21385 Amelinghausen (Uelzener Straße) (12 Kommentare).

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Jagd auf die Sex-Aktivisten

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Neugier Manie Ostritz

Jagd auf die Sex-Aktivisten
Ich bin seit fast zwanzig Jahren Jagdpächter für ein Waldstück mit angrenzenden Wiesenflächen. Leider ist der Wildwechsel hier nicht sehr ausgeprägt - ich kriege beispielsweise so gut wie nie Schwarzwild zu sehen, dafür aber ganz andere Dinge. In der Nähe des Waldgebietes befindet sich eine Autobahnabfahrt und besonders am Wochenende wird mein Wald zu einem Sextreffpunkt. Es ist allerdings nicht so, dass hier ständig etwas los ist, ich bekomme eher alle acht Wochen mal etwas zu sehen. Meine Beichte ist, dass ich eigentlich nur noch deswegen auf die Jagd gehe, um mit dem Fernglas Ausschau nach solchen Aktivitäten zu halten. Einen Hund habe ich schon seit fünfzehn Jahren nicht mehr mit dabei und mein Auto parke ich recht weit vom Hochsitz entfernt, der übrigens einer der best-getarntesten in ganz Deutschland sein dürfte. Hin und wieder vernachlässige ich auch meine Pflichten als Jäger ganz schön, da so ein Schuss mich natürlich verraten würde. Für mein aktuelles Fernglas habe ich mehrere Tausend Euro bezahlt, es besitzt nicht nur Nachtsicht und eine starke Zoomfunktion, sondern natürlich auch eine eingebaute Kamera. Sodass ich in den letzten Jahren auch einige Videos drehen konnte. Ich habe sogar schon mal darüber nachgedacht, Kameras im Wald anzubringen, was aber wegen der Forstwirtschaft nicht ganz leicht ist. Viele werden natürlich nicht verstehen, wie jemand ganze Nächte auf seinem Hochsitz verbringt, nur damit er alle zwei Monate mal ein bisschen Sex im Freien beobachten kann. Aber es ist eben auch so eine Art Jagd und die Trophäen sind alle auf meinem PC gespeichert. Die Hochsaison hat übrigens gerade wieder angefangen, ich kann es kaum erwarten, wieder Ausschau zu halten.

Beichthaus.com Beichte #00033118 vom 23.04.2014 um 12:29:55 Uhr in Ostritz (20 Kommentare).

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