Sucht nach Aceton Geruch

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Manie Sucht Arbeit Marienmünster

Sucht nach Aceton Geruch
Ich arbeite in einem großen Unternehmen als Chemielaborant. Wenn ich Glasgeräte reinige, tue ich das aus diversen Gründen neben Wasser auch mit Aceton. Das ist eine leichtflüchtige Flüssigkeit, die einen starken Eigengeruch besitzt. Ich gehe da total drauf ab. Ich nutze jeden Grund, die Flasche zu öffnen und daran zu riechen. Wenn keiner hinsieht, lasse ich das Zeug auch über meine Hände laufen, weil es sich total geil anfühlt, wenn es kalt wird, wenn der Stoff verdampft. Oftmals vergesse ich auch die Vorratsflasche zu schließen und dann riecht es manchmal minutenlang an einer Stelle leicht danach. Ich habe schon oft ein Taschentuch damit getränkt und daran gerochen. Wenn jemand geguckt hat, konnte ich so tun, als würde ich mir die Nase putzen. Man muss das einfach lieben. Es geht nicht anders. Vor allem das Gefühl auf der Haut. Als würde man eine örtliche Betäubung kriegen. Ich weiß, dass das totale Verschwendung ist und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032544 vom 09.01.2014 um 21:55:40 Uhr in Marienmünster (12 Kommentare).

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Die Leere in den männlichen Köpfen

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Stolz Eitelkeit Gesellschaft

Ich (w/21) beichte, dass ich ein Opfer meiner eigenen Ansprüche geworden bin. Ich bin durchaus attraktiv, weiß mich zu kleiden und herzurichten und erhalte immer wieder Komplimente, bin aber alles in allem sehr schweigsam und zurückgezogen. Warum? Ich stelle an mich selbst den Anspruch, Höchstleistungen auf allen Ebenen zu bringen und ich lege keinen geringeren Maßstab an meine Umwelt an. Deshalb beobachte ich die Menschen um mich herum ständig sehr genau. Eigentlich lache ich gerne, habe gern Gesellschaft und vor allem auch sehr gerne Sex, doch all diese Bedürfnisse werden von einem großen Schatten überlagert. Sobald ich jemanden kennenlerne und merke, dass er Unsinn von sich gibt, Wissen vorspiegelt, oder mit Dogmen und Prinzipien um sich wirft, mache ich dicht. Ein Mann könnte noch so umwerfend attraktiv, begabt oder freundlich sein - wenn er, bevor es überhaupt zu Intimitäten kommt, beweist, dass in seinem Kopf nur Leere herrscht, bin ich physisch nicht mehr erregbar.

Ich habe auch schon versucht, in Debattierklubs und Studentenstammtischen Fuß zu fassen, allerdings auch nur mit mäßigem Erfolg: Diejenigen, die Bildung nicht nur als nettes Hobby ansehen, sind nämlich oft noch wesentlich verkopfter als ich und für Reize erst gar nicht empfänglich. Durch meine Libido, die ich als junge Frau aber trotzdem habe, entsteht allerdings auch jede Menge Energie, die ich einfach nicht loswerde, dazu kommt die Verzweiflung darüber, dass ich meine Pläne einer eigenen Familie langsam davon schwimmen sehe. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen und hoffe mittlerweile einfach, dass mir Sex und ein Sozialleben irgendwann egal genug sind, damit ich mit meinem Leben weitermachen kann.

Beichthaus.com Beichte #00032543 vom 09.01.2014 um 21:24:27 Uhr (36 Kommentare).

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Das Waschbecken aus Bequemlichkeit

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Verschwendung Ekel Unreinlichkeit Trägheit

Ich (m/28) habe mir vor gut drei Jahren das Sprunggelenk gebrochen. Da habe ich zum ersten Mal richtig festgestellt, wie einfach das Leben für gesunde Menschen im Alltag ist. Ich musste acht Wochen mit Krücken gehen und war heilfroh, als ich wieder normal gehen konnte, denn diese Einschränkungen haben mich fast wahnsinnig gemacht. Da ich nun mal Stehpinkler bin, war der Toilettengang auch immer so eine Sache, weil ich immer auf einem Bein vor dem Klo stehen musste. Und Gleichgewicht zu halten ist gar nicht so einfach, wenn man auch noch mit den Händen hantieren muss. Natürlich habe ich auch versucht, mich hinzusetzen, was ja so oder so fast jeden Tag einmal notwendig ist, aber dieses ganze Prozedere dauerte mir einfach zu lange. Und da ich viel trinke, muss ich dementsprechend auch oft aufs Klo. Dann kam mir die Idee, einfach ins Waschbecken zu pinkeln. Es war einfacher die Krücken abzustellen, ich konnte mich mit den Oberschenkeln am Waschbeckenrand abstützen und es spritzte auch nicht, weil die Entfernung ins Waschbecken ziemlich kurz ist und der Urinstrahl bei dieser Länge gering bleibt. Ich wasche mir grundsätzlich die Hände und dabei wird das Waschbecken anschließend gleich mitgereinigt - Verunreinigungen konnte ich bisher nicht feststellen. Zusätzlich wird Wasser gespart, weil keine Toilettenspülung erforderlich ist. Ich mache es immer noch so und denke gar nicht daran, damit aufzuhören. Was ich eigentlich beichten will? Ich würde es nie jemandem erzählen, weil die meisten Leute es bestimmt widerlich, abstoßend und eklig finden würden. Oder sie würden es herumerzählen, und ich hätte einen komischen Ruf weg. Ich sehe es vielmehr als guten Beitrag, kostbares Trinkwasser zu sparen. Mindestens ein Drittel der Erdbevölkerung hat keinen vernünftigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und in unserer Wohlstandsgesellschaft wird es durchs Klo gespült.

Beichthaus.com Beichte #00032540 vom 09.01.2014 um 13:51:39 Uhr (17 Kommentare).

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Im Wlan meiner Nachbarn

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Morallosigkeit Selbstsucht Nachbarn Internet

Meine Mutter war immer gegen Internet bei uns zu Hause - sie hat mir aber trotzdem einen Laptop für Hausarbeiten und Präsentationen geschenkt. Ich wollte natürlich unbedingt Zugang zum Internet und überlegte, wie ich das anstellen sollte. Irgendwann kam mir dann die rettende Idee! Da in unserem Haus noch ein Paar wohnte, das Wlan hatte, habe ich mir, als keiner im Haus war, den Ersatzschlüssel für ihre Wohnung genommen und mir das Wlan-Passwort aufgeschrieben. Das Paar hat zum Glück nichts bemerkt und ich hatte Zugang zum Internet!

Beichthaus.com Beichte #00032535 vom 08.01.2014 um 15:13:25 Uhr (12 Kommentare).

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Der grapschende Freund meiner Schwester

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Schamlosigkeit Zorn Zwietracht Aggression Familie

Ich (w/22) beichte, dass ich manchmal leicht aggressive Gefühle gegenüber dem Freund (19) meiner jüngeren Schwester (18) habe. Eigentlich ist der Typ ganz ok, er ist intelligent und eigentlich nicht sonderlich unsympathisch, aber aus verschiedenen Gründen hege ich ihm gegenüber Gefühle, die man normalerweise von einem besitzergreifenden Vater erwartet. Ich kann es nämlich nicht ab, wenn er vor den Augen der ganzen Familie an meiner Schwester herumgrapscht! Ich habe das Gefühl, dass er sie die ganze Zeit betatscht und seine Finger einfach nicht bei sich behalten kann. Er tut das natürlich nicht an anstößigen Stellen wie Busen oder Po, aber mich stört das trotzdem. Ein paar Zärtlichkeiten sind natürlich in Ordnung, aber man kann es halt auch übertreiben - so wie er. Ab und zu tausche ich auch eine Zärtlichkeit mit meinem Freund in der Öffentlichkeit aus, aber nicht in diesem aufdringlichen Maße, wie der Freund meiner Schwester. In unserer Familie ist das in diesem Ausmaß einfach nicht üblich, was er eigentlich gemerkt haben sollte, und ich empfinde sein ständiges Antatschen auch als Provokation und Respektlosigkeit meinen Eltern gegenüber. Wer jetzt denkt, ich sei eifersüchtig auf meine Schwester und sehne mich auch nach so viel Aufmerksamkeit, wie sie von ihrem Freund bekommt, der irrt sich. Ich mag zu intime Gesten von meinem Freund auch nicht in der Öffentlichkeit und er hatte auch noch nie die Frechheit, mich vor meinen Eltern derart zu betatschen. Ich denke, es ist teilweise ein gewisser Beschützerinstinkt meiner kleinen Schwester gegenüber - und natürlich auch das Ergebnis unserer Erziehung, der zufolge gewisse intime Handlungen einfach nicht in die Öffentlichkeit gehören. Ich glaube, meine Abneigung gegenüber ihrem Freund ist nicht normal. Aber ich bin trotzdem nett zu ihm, weil ich schon einsehe, dass meine Gefühle unverständlich sind.

Beichthaus.com Beichte #00032521 vom 05.01.2014 um 22:02:34 Uhr (24 Kommentare).

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