Gefangen zwischen Alkohol und Sex

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Verzweiflung Trunksucht Zorn Sucht Rehfelde

Ich (w/22) möchte beichten, dass ich mein Leben jetzt schon versaut habe. Ich war 15 Jahre alt, als ich meinen ersten Freund kennenlernte. Am Anfang war es wirklich schön, mit der Zeit entwickelte er jedoch eine Eifersucht, die immer unerträglicher wurde. Er fing an, mich zu schlagen, aber ich blieb trotzdem bei ihm, weil ich dachte, er würde sich irgendwann ändern. Es vergingen zwei Jahre, in denen er mich psychisch und physisch zerstört hat. Aber ich kam einfach nicht von ihm los, er war schließlich meine "große" Liebe. In der Zeit saß er zwei Mal im Gefängnis und in dieser Zeit schaffte ich es dann, mich von ihm zu trennen. Aber dann fing mein Abstieg erst richtig an. Ich fing an zu kiffen und war nur noch mit Freunden auf diversen Partys zu finden, aber irgendwann hatten meine Freunde genug von meinen Eskalationen, es wurden immer weniger und inzwischen stehe ich eigentlich alleine da. Ich habe es geschafft mit der Droge aufzuhören, aber vom Alkohol kam ich nicht weg. Seit vier Jahren trinke ich so gut wie jeden Tag und ich bin deshalb auch oft im Krankenhaus. Es macht mich depressiv und aggressiv, dass in meinem Leben einfach nichts glatt läuft. Ich habe keine Freunde, kein gutes Verhältnis zu meinen Eltern und es gibt keinen Mann, der es ehrlich mit mir meint. Jeder will nur Sex und alle nutzen meine Gutmütigkeit seit Jahren aus. Inzwischen weiß ich nicht mehr, mit wie vielen Männern ich Geschlechtsverkehr hatte, wofür ich mich sehr schäme. Die Männer zerreißen sich das Maul, und immer, wenn ich dachte, dass ich endlich den Richtigen gefunden hätte, wurde ich zurückgewiesen, oder wie eine Puppe benutzt. Inzwischen gehe ich nur noch ungern vor die Tür, da ich Angst vor den Blicken der Menschen habe, außerdem könnte ich ja einem One-Night-Stand über den Weg laufen. Viele aus meiner Gegend reden über mich, und ich weiß nicht mehr, wie ich darauf reagieren soll.

Beichthaus.com Beichte #00032697 vom 11.02.2014 um 02:50:02 Uhr in Rehfelde (23 Kommentare).

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Leben ohne Kinder

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Feigheit Lügen Kinder Gesellschaft

Ich (w/29) bin mit meinem Leben sehr zufrieden: toller Job, in dem ich wirklich aufgehe, harmonische Beziehung und ein stabiler Freundeskreis, in dem ich mich relativ wohlfühle. Nur eines nervt mich maßlos: die ständige Frage danach, wann denn bei mir und meinem Partner Nachwuchs geplant ist. Meine Mutter wäre unendlich gerne Oma und viele Freundinnen von mir haben bereits Kinder. Ja, ich glaube, man erwartet geradezu von mir, dass ich ebenfalls endlich mal schwanger werde, da Kinder ja so etwas Wunderschönes und der Sinn des Lebens sind. In Wirklichkeit haben mein Partner und ich uns bewusst gegen Kinder entschieden, wir lieben unsere Freiheit, unsere Jobs und verreisen sehr gerne. Wir wollen unser Leben ungezwungen und ohne große Verantwortung gegenüber einem Kind genießen, zumal ich mich ehrenamtlich im Tierschutz engagiere und bereits dort den Sinn meines Lebens gefunden habe. Wenn ich meine Freundinnen mit ihren Kindern erlebe, bin ich jedes Mal heilfroh, dass ich mich danach in meine eigenen vier Wände zurückziehen und erholen kann. Ich habe also überhaupt keinerlei Bedürfnisse danach, selbst jemals Mutter zu werden. Das Problem ist, dass ich mich nicht traue, offen darüber zu reden oder meinen Standpunkt klar zu vertreten und bei dem Thema ausweiche. Eine Frau, die sich bewusst gegen Kinder entschieden hat?


Ich kann mir jetzt schon die entsetzten Reaktionen in meinem Umfeld ausmalen, obwohl doch immer mehr Paare kinderlos bleiben und es in unserer Gesellschaft kein Tabu mehr sein sollte. An meine Mutter, die so gerne Enkel hätte, will ich dabei am allerwenigsten denken. Leider blieben ihr nach meiner Geburt durch eine Krebserkrankung weitere Kinder versagt und darum wünscht sie sich eben im Gegensatz zu mir nichts sehnlicher als ein Haus voller kleiner süßer Enkel. Mein Freund bat mich letztens, wir sollten endlich die Karten offen auf den Tisch legen, er wäre es inzwischen leid, immer herumdrucksen zu müssen und langsam halte auch ich dem Druck nicht mehr stand, mich herauszureden und so zu tun, als wollen wir "irgendwann" mal Kinder, sobald es passt. Für meine Mutter wird unser Geständnis sicherlich hart, aber es ist mein Leben und damit muss sie klarkommen. Sicherlich sind Kinder etwas Schönes, es ist ja nicht so, dass ich sie nicht mag, aber ich will halt einfach keine eigenen, nicht jetzt, nicht später und auch nicht irgendwann. Müssen sich Frauen, die sich so entschieden haben, wirklich immer noch rechtfertigen? Wer wiederum Kinder hat, muss ja auch viel entbehren und sich gefallen lassen, das fängt im Berufsleben an. Trotzdem will ich demnächst offen und ehrlich über das Thema reden, damit ich nie wieder diese schreckliche Frage hören muss, wann es denn bei mir so weit mit Nachwuchs ist.

Beichthaus.com Beichte #00032693 vom 09.02.2014 um 16:58:52 Uhr (51 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Survival mit Bear Grylls

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Fetisch Morallosigkeit Vechta

Ich (w/20) beichte, dass ich einen ziemlich krassen Fetisch habe. Viele würden sagen, dass das total normal ist und jeder ja spezielle "sexuelle Neigungen" hat, aber ich fühle mich damit irgendwie schmutzig. Jetzt fragen sich sicherlich viele, wovon ich überhaupt […]
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Beichthaus.com Beichte #00032691 vom 09.02.2014 um 17:22:41 Uhr in 49337 Vechta (Kolpingstraße) (12 Kommentare).

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Public Peeing

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Wien

Vor ungefähr drei oder vier Jahren habe ich mich oft im Sommer mit meinen Freundinnen in einem nahegelegenen öffentlichen Park getroffen. Wir haben dort immer etwas getrunken und oft auch mal ein bisschen zu viel. An dem Abend, von dem ich berichten möchte, waren wir sogar relativ früh gut angeheitert und ich beschloss gegen zehn Uhr am Abend nach Hause zu gehen, da ich am nächsten Tag relativ zeitig aufstehen musste. Ich ging also zur Straßenbahnstation und musste dort feststellen, dass ich meine Bahn knapp verpasst hatte und deshalb noch zwanzig Minuten warten muss. An sich wäre das ja kein Problem gewesen, aber irgendwann drückte meine Blase extrem und in meiner Nähe war einfach keine Toilette zu finden. In eine Ecke konnte ich auch nicht gehen, da um mich herum überall noch Leute waren. Ich sah ab dann jede Minute auf die Uhr und hoffte, dass die Bahn bald kommen würde, bis mir schließlich mein Handy aus der Hand fiel. Als ich mich bücken wollte, um es wieder aufzuheben, geschah es plötzlich - ich konnte es nicht mehr halten. Die ganze Pisse lief mir an den Beinen runter und gerade an diesem Abend hatte ich einen Minirock an! Die Leute neben mir sahen mich angewidert an, Passanten lachten mich aus und ich wollte einfach nur im Boden versinken. Ich stieg trotzdem in die Bahn und fuhr nach Hause, aber diesen Abend habe ich bis heute nicht vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00032690 vom 09.02.2014 um 19:03:12 Uhr in 1090 Wien (Schwarzspanierstraße) (17 Kommentare).

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“Beichte

Von Steuergeldern leben

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Vorurteile Ignoranz Maßlosigkeit Geld

Ich möchte beichten, dass ich Menschen, die keine Lust haben zu arbeiten und Geld vom Staat kassieren sehr verachte, obwohl der Staat für mich mehr blecht als für einen Harz-IV-Empfänger. Seit fünf Jahren bezahlt das Jugendamt jeden Monat fast 5.000 Euro, damit ich in einer Jugendeinrichtung und inzwischen in meiner eigenen Wohnung wohnen kann. Das heißt, die Steuerzahler bezahlen meinen Lebensstandard. Ich dürfte sechs Freizeiten mitmachen und meine komplette Wohnungseinrichtung mit 1.400 Euro wurde mir bezahlt. Selbst das Geld, das ich angespart habe und von dem ich mir gerade einen neuen Laptop gekauft habe, kommt von den Steuerzahlern. Dafür mache ich aber eine Ausbildung ohne Vergütung, und wenn ich damit fertig bin, werde ich auch Steuern zahlen. Aber immerhin schaffe ich Arbeitsplätze - die Erzieher, die Behörden. Und wäre ich nicht in der Einrichtung gewesen, würde ich wegen Depressionen wohl nie arbeiten. Ich konnte auch nichts für meine blöde Kindheit. Trotzdem tut es mir leid, dass ich von Steuergeldern lebe. Aber das hat ja auch bald ein Ende.

Beichthaus.com Beichte #00032667 vom 04.02.2014 um 00:25:08 Uhr (16 Kommentare).

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