Die Karrierechancen bei der Bank

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Ungerechtigkeit Arbeit Stuttgart

Ich war nie gut in der Schule. Nach einem mittelmäßigen Realschulabschluss machte ich eine Lehre zur Einzelhandelskauffrau in einem Möbelhaus, die ich mehr schlecht als recht abschloss. Nach einem Jahr kündigte ich, um meine Fachhochschulreife nachzuholen, da ich beruflich weiterkommen wollte und kurz vor den Prüfungen bewarb ich mich bei einer Bank für eine Ausbildung zur Finanzassistentin - die Bedingung dafür war, dass ich mein Fachabitur bekomme. Allerdings habe ich die Mathematik-Prüfung nicht geschafft und damit war das Fachabi natürlich weg. Ich informierte den Personalchef der Bank darüber und er meinte, dass ich vorbeikommen solle, um das persönlich zu klären. Und da ich nicht gerade die Hässlichste bin, hatte ich die Lehrstelle nach einem kurzen Blowjob. Aber das ist noch nicht alles, das ich beichten möchte: ich zog die Lehre zwar durch, schnitt dabei aber reichlich schlecht ab und wurde in eine Filiale am Ende der Welt versetzt. Es machte mir keinen Spaß und war generell auch furchtbar langweilig. Bis ich dann von einer Weiterbildungsmaßnahme hörte, die einem die Leitung einer Filiale ermöglichen sollte - und der Ansprechpartner hierfür war der Personalchef. Deshalb möchte ich beichten, dass ich bei ihm einen Termin machte und mich auf seinem Schreibtisch vögeln ließ, nur um Filialleiterin zu werden. Ich verdiene wirklich gut, aber ich habe ein schlechtes Gewissen, da ich diesen Erfolg nicht verdient habe. In meinem Freundeskreis muss jeder wirklich hart arbeiten und viele haben keinen wirklichen Erfolg - oft trotz Studium. Deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032729 vom 17.02.2014 um 04:29:29 Uhr in 70173 Stuttgart (Königstraße) (29 Kommentare).

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Das Sex-Häuschen im Schwimmbad

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Ekel Wollust Schamlosigkeit Morallosigkeit

Bei mir im örtlichen Schwimmbad gibt es ein kleines Häuschen im großen Becken, das überregional als "F*cker-Häuschen" bekannt ist. Abends stehen die Paare regelrecht Schlange und warten, bis sie da rein können - so auch ich und meine Freundin gestern Abend. Und […]
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Beichthaus.com Beichte #00032727 vom 15.02.2014 um 12:31:15 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Die Nacht meines Lebens

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Morallosigkeit Trunksucht Schamlosigkeit Fremdgehen Linz

Ich habe übel gesündigt und habe nun sehr gemischte Gefühle darüber. Um es der Reihe nach zu erzählen: Da gibt es dieses Mädchen - ich nenne sie hier Sarah. Sie ist hübsch und war vor einem Jahr in mich verliebt, bis ihr ein anderer Typ den Kopf verdrehte. Dieser ist nun aber doch nicht Mr. Right und so begann sie vor einem Monat, wieder mit mir zu flirten (ja, sie war ein bisschen flatterhaft). Sie sah wirklich gut aus und ich war nicht fad - also haben wir uns gleich für den nächsten Monat in meiner Wohnung verabredet. Nach einer Weile hat sie gemeint, dass fünf ihrer Freundinnen auch mitkommen wollen. Super, dachte ich, das war es dann mit der feurigen Nacht zu zweit. Ja gut: Es war schon moralisch verwerflich von mir, mich mit ihr einzulassen, während sie noch in einer Beziehung war - aber ihr Partner war ein echter Scheißkerl, daher war ich in diesem Punkt mit mir im Reinen. Und auch wenn das für mich schon schwer danach roch, dass sie einfach feiern wollte, ohne das Chaos danach bei sich zu haben, willigte ich ein.


Nach einigem hin und her, da ich eigentlich noch Freunde einladen wollte, die allerdings alle absagten, kamen also wirklich sechs Mädchen in meine Wohnung. Ich kannte ihre Freundinnen bis dahin noch überhaupt nicht - es waren ja "bloß" Schulkolleginnen von ihr. Ich dachte im Vorhinein, dass das die hässlichen Freundinnen sein würden, die jedes hübsche Mädchen halt so hat. Aber weit gefehlt: Das waren ohne Ausnahme bildschöne Mädels, die sich gemeinsam mit mir als einzigem Typen zu besaufen begannen. Am Liebsten wäre ich auf die Straße gerannt und hätte gejubelt, bei diesem Glücksfall. Wir kippten in dieser Nacht also so einiges in uns rein - anschließend fuhren wir mit der Straßenbahn zu einer Disco und ließen es krachen. Eigentlich hätte mein Fokus nur Sarah gelten sollen, doch ich war schon so hinüber, dass ich eine ihrer Freundinnen (ich nenne sie hier Lisa) völlig enthemmt antanzte. Lisa hat sofort mitgemacht und es wurde nach einiger Zeit ordentlich eng in meiner Hose. Das alles hat Sarah wiederum mitbekommen und wollte mich quasi "zurückerobern". So wurde ich gleichzeitig von zwei umwerfenden Mädels betanzt. Dass ich mir dabei wie ein Gott vorkam, ist wohl verständlich. Lisa ließ nicht locker, bis wir wieder in der Wohnung waren. So kam es, dass Sarah, Lisa und noch eine Freundin, die ich hier Julia nenne, zu viert quer auf meinem Bett lagen, während die anderen gingen. Obwohl wir komplett dicht vom ganzen Alkohol waren, redeten wir noch über dies und jenes - Banalitäten halt. Nun zu meiner eigentlichen Sünde: Während wir redeten, ging es unter der Bettdecke völlig drunter und drüber. Wir lagen in folgender Reihenfolge: Sarah, Julia, ich und Lisa.


Zuerst nahm Lisa meine rechte Hand und ich streichelte damit ihren Körper - um irgendwann dort zu landen, wo es ihr besonders gut gefiel. Nach einer Zeit begann sie unwillkürlich, leise zu stöhnen und sich zu winden. Trotzdem redeten wir völlig normal weiter - oder versuchten es zumindest. Andererseits konnte ich einfach nicht widerstehen, es nicht auch bei Julia zu versuchen - oh Gott, ich war einfach so ein Schwein. Sie versuchte nur rein demonstrativ, meine Hand wegzuhalten. Nach einiger Zeit spürte ich dann Sarahs Fuß, wie er sich einen Weg genau in meine Mitte bahnte. Halleluja! Das war der schrägste Moment, den ich seit Jahren erlebt hatte: Wir redeten Blödsinn, während ich links und rechts Traummädchen manuell befriedigte und die Dritte sich um mich kümmerte. Jeder wusste, was der andere unter der Decke tat. Ein bisschen wie im Film. Es hat auch allen gut gefallen. Aber nun der Punkt, warum ich so ein absolut schlechtes Gewissen dabei habe: Sie hatten alle einen Freund. Ich bin das Arschloch, das irgendwelchen armen Kerlen ihre Traumfrauen beim eher christlich geplanten Wohnungsaufenthalt "wegbefriedigt" hat. Es trudelten sofort zwei neue Freundschaftsanfragen bei einem bekannten sozialen Netzwerk bei mir ein und sie wollten das Ganze so bald wie möglich wiederholen. Ich bemühe mich eigentlich immer, mit meinem Gewissen im Reinen zu sein, aber diese Nacht war so wunderbar, dass ich immer noch total aus dem Häuschen bin. Das war wohl meine schwerste Sünde des Jahres und ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032720 vom 14.02.2014 um 17:36:49 Uhr in 4020 Linz (Hofberg) (12 Kommentare).

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Umgestoßenes Dixi-Klo

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Kinder

Als ich zehn oder elf Jahre alt war, war ich oft mit meinen Kumpels draußen unterwegs und wir hatten viel Spaß - ich würde meine Kindheit als sehr gelungen bezeichnen. Wir waren daher natürlich auch auf jedem Dorffest anzutreffen, wie an dem Tag, den ich jetzt beichten möchte. Es war ein wirklich schöner Tag und wir trafen uns mit vielen Klassenkameraden, und schon von Anfang an hatten wir die abseitsstehenden Dixi-Klos im Blick. Am Abend wurde dann an den Ständen gegrillt, es lief Musik und wir hatten wirklich viel Spaß - bis wir sahen, dass ein Mitschüler auf eine dieser Toiletten ging. Ich weiß nicht, wer auf die Idee kam, Fakt ist aber, dass einer von uns hinrannte, und versuchte die Toilette umzustoßen. Das funktionierte allerdings nicht, weshalb wir anderen noch halfen. Als der Junge merkte, was passiert, fing er an zu schreien. In dem Moment war es allerdings schon zu spät und das Klo kippte auf die Türseite um, er konnte also nicht wieder raus. Wir rannten natürlich, was das Zeug hielt, während er in dem Klo einen Schrei- und Heulkrampf zu bekommen schien, es klang fast so, als würde er durchdrehen.


Zum Glück wurden wir nicht gesehen, und kurze Zeit später wurde er wohl befreit, da wir ihn dann sahen, wie er total verheult, mit rotem Gesicht und diesem blauen Zeug auf den Klamotten weglief. Wir haben ihm nie gesagt, dass wir das waren. Dabei war es ja noch nicht einmal so, dass ihn niemand leiden konnte. Wir haben es einfach nur gemacht, weil wir es in dem Moment unglaublich lustig fanden. Der Vorfall wurde am nächsten Schultag auch mit der Lehrerin und der Klasse besprochen, aber wir hielten eisern zusammen und es erfuhr nie jemand die Wahrheit. Irgendwann haben die Leute dann gesagt, dass es einige ältere Jugendliche gewesen seien. Die Aktion hat uns ziemlich fest zusammengeschweißt und wir haben noch häufig darüber gelacht, aber ich möchte mich trotzdem entschuldigen, da es für den Jungen richtig mies gewesen sein muss.

Beichthaus.com Beichte #00032715 vom 13.02.2014 um 02:27:51 Uhr (10 Kommentare).

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Mangelnde Zivilcourage

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Ignoranz Morallosigkeit Feigheit Nürnberg

Ich (w/23) habe heute etwas getan - oder besser gesagt habe ich es eben nicht getan - und schäme mich sehr dafür. Ich war einkaufen und auf dem Supermarktparkplatz kam ein dicker BMW angeschossen, zielgenau auf den Behindertenparkplatz. Beim schwungvollen Zurücksetzen hat er fast eine Frau angefahren, die ihr Kind auf dem Arm hatte. Die Frau war total erschrocken und hat sich dann zum Fenster runtergebeugt und gefragt, was das soll. Klischeehaft saß ein typischer Angeber im Schrankformat drin, der dann auch gleich losgelegt hat, dass sie doch besser aufpassen solle, wo sie lang läuft und solche Sachen. Die Frau hat dann im Weggehen noch etwas gesagt, weil er auf dem Behindertenparkplatz stand, worauf er ihr nachgeschrien hat, ob sie die Strafe denn zahlen müsse. Ich habe alles genau gesehen und trotzdem nichts unternommen.


Der Typ hatte noch eine Frau im Auto sitzen, und ich dachte sie mault ihn jetzt an, dass er so krass zu der Frau war, aber nein, die beiden haben gelacht. Beim Einkaufswagen holen haben sie der Frau noch hinterhergeschaut und Sachen gerufen. Ich hatte richtig Herzklopfen. Als ich dann schon am Wegfahren war, habe ich gesehen, dass sie sich noch das Kennzeichen notiert. Dann habe ich allerdings wieder eingeparkt und mich erkundigt, ob sie mich als Zeugin bräuchte, und dass sie sich gerne meine Daten aufschreiben könne. Sie meinte, dass alles in Ordnung sei, und dass sie das nur als heftig empfunden hätte. Ich bin entsetzt von mir selbst. Ich mache sonst auch immer einen auf hart, und als hätte ich keine Angst vor nichts - aber wenn dann mal etwas passiert kneife ich. Man könnte jetzt argumentieren, dass ich gegen so einen Typ chancenlos gewesen wäre, aber es hätte ja nichts passieren können, überall waren Leute und Überwachungskameras sowieso. Auf der Heimfahrt kamen mir die Tränen, weil ich so enttäuscht von mir bin und ich in so einer Situation gewiss auch gerne Unterstützung gehabt hätte. Anscheinend bin ich das beste Beispiel für mangelnde Zivilcourage.

Beichthaus.com Beichte #00032714 vom 13.02.2014 um 17:24:46 Uhr in 90411 Nürnberg (Bessemerstraße) (23 Kommentare).

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