Beherrscht von der Arachnophobie

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Ekel Peinlichkeit Tiere

Ich (m/31) bin durchtrainiert, 1,98m groß, knapp 100 kg schwer und arbeite bei einer Sondereinheit der Bundeswehr. Mit meinem Auftreten und den Tätowierungen bin ich nicht gerade Schwiegermutters Liebling und so mancher würde sich unwohl fühlen, wenn er mir alleine in der Nacht begegnet. Ich war schon in so manchem Krisenstaat dieser Erde stationiert und habe Dinge gesehen und getan, mit denen viele andere Menschen nicht leben könnten. Meine Beichte ist, dass ich trotz meiner teilweise schon klischeehaften Männlichkeit panische Angst vor Spinnen habe. Ich hasse diese Viecher abgrundtief, jedes Mal, wenn mich einer dieser Arachniden überrascht, stirbt etwas in mir. Diese langen Beine und die langsamen oder teilweise blitzartigen Bewegungen lassen mich regelrecht in Furcht erstarren, vom Ekel ganz zu schweigen. Bisher konnte ich meine Arachnophobie gut verbergen, diese lauen Sommermonate sind diesbezüglich aber der reine Horror für mich. Ein gemütlicher Grillabend im Freien wird durch diese Krabbeltiere jedes Mal zu einem negativen Erlebnis meinerseits. Ich schäme mich dafür und ärgere mich über mich selbst, da diese Angst völlig irrational und unbegründet ist. Zum Glück hat mein neuer Staubsauger ein extra langes Saugrohr.

Beichthaus.com Beichte #00033701 vom 03.08.2014 um 20:50:25 Uhr (26 Kommentare).

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Mein Freund, der Pfandflaschenautomat

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Manie Sucht Shopping

Ich (m/29) habe, als ich vor drei Jahren in meine jetzige Wohnung gezogen bin, ein emotionales Verhältnis zu einem Pfandflaschenautomaten meines örtlichen Supermarktes aufgebaut. Ich weiß gar nicht genau, warum, aber irgendwie fühle ich mich richtig wohl, wenn ich die Flaschen und Dosen in seinen Schlund legen. Ich stelle mich auch immer hinten an, wenn jemand gerade dort seine Flaschen abgibt, auch wenn noch ein anderer Automat frei ist. Manchmal, wenn mir langweilig ist, kaufe ich mir ein paar Sixpacks billiges Wasser, schütte es aus und gebe die Flaschen dann gleich wieder ab. Ich weiß schon, dass das irgendwie ein bisschen krank ist, aber es macht mir halt immer wieder Freude. Was ich aber beichten möchte, ist, dass ich mich schon so mit dem Automaten angefreundet habe, dass ich immer total traurig bin, wenn er mal einen Defekt hat. Das ist für mich genau so schlimm, wie wenn ein guter Freund von mir plötzlich todkrank sein würde. Ich bitte um Absolution für meine Beziehung zu einem Pfandflaschenautomaten.

Beichthaus.com Beichte #00033696 vom 02.08.2014 um 01:38:39 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Strafe fürs Fremdgehen

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Fremdgehen Boshaftigkeit Rache Partnerschaft

Die Strafe fürs Fremdgehen
Ich bin seit acht Monaten mit meiner Freundin zusammen und seit drei Monaten leben wir auch in einer Wohnung. Ich habe sie auch geliebt, bis zu dem Moment, in dem ich ihr Tablet mit ihrer Erlaubnis benutzt habe. Sie war nicht zu Hause und so habe ich mir ihre Nachrichten über einen Dienst, der auf mehreren Geräten installiert ist, durchgelesen. Dabei habe ich sehr eindeutige Nachrichten gefunden, die sie ihrem Ex geschrieben hat. Sie hat mich über vier Monate mit ihm betrogen und mir Lügen aufgetischt. In meiner ersten Reaktion wollte ich Schluss machen, allerdings überkam mich ein unfairer Plan. Ich habe mir nicht anmerken lassen, dass ich von ihren Geschichten mit dem Ex wusste. Wenn ich ausgezogen wäre, hätte ich es nicht mehr nur fünf Minuten bis zur Arbeit. Außerdem ist der Sex mit ihr der Beste, den ich je hatte. Mittlerweile gehe ich ihr auch fremd. Wie sie mir, so ich ihr. Ich gestehe hiermit, dass ich meine Freundin aus reinem Egoismus nicht verlassen habe und sie nebenbei mit anonymen SMS aus dem Internet terrorisiere. Ich gebe mich als einen Mitwisser aus, der über ihre Affäre Bescheid weiß und drohe, es ihrem Freund, also mir, zu erzählen. Mittlerweile ist sie kurz vor dem Durchdrehen und das befriedigt mich zusätzlich. Allerdings schäme ich mich auch deswegen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033690 vom 01.08.2014 um 03:25:02 Uhr (33 Kommentare).

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Der demolierte Jaguar

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Dummheit Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich vor einigen Jahren indirekt dazu beigetragen habe, dass der Jaguar meines Stiefvaters demoliert wurde. Als ich eines Abends nach Hause kam, bemerkte ich, dass mein Stiefvater vergessen hatte, an seinem Wagen die Beifahrer-Seitenscheibe hochzufahren. Ich sprach ihn darauf an und er drückte mir den Schlüssel in die Hand und bat mich, das schnell für ihn zu erledigen. Ich ging also wieder vor das Haus und tat wie geheißen, war ja keine große Sache. Ab hier begann jedoch eine unglückliche Verkettung der Geschehnisse. Ich schloss das Fenster und den Wagen wieder ab. Allerdings vergaß ich, die Zündung wieder abzuschalten. Ich fuhr seinerzeit einen alten Benz und kannte mich nicht aus mit Autos, die man per Knopfdruck startet. Das soll aber keine Entschuldigung sein.


Jedenfalls brach die Nacht herein und es fing an zu regnen. Dank Regensensor wischten die treuen Scheibenwischer die ganze Nacht die Scheibe frei, bis zum bitteren Ende der Batterie. Am nächsten Morgen wollte mein Stiefvater dann losfahren, aber das Auto machte keinen Mucks mehr. Ich glaube, wegen der ausgefallenen Elektrik konnte er nicht einmal die Türe entriegeln. Also wurde der Service-Mann von Jaguar gerufen, der die Batterie mittels eines tragbaren Ladegerätes wieder notdürftig lud. Allerdings waren durch den Stromausfall sämtliche Einstellungen gelöscht und ein Teil der vielen elektrischen Helferlein streikte ebenfalls. Also überließ der Jaguar-Mann meinem Stiefvater sein Dienstfahrzeug als Ersatzwagen und wollte mit dem Wagen meines Stiefvaters in die Werkstatt, um die Elektrik wieder fit zu machen. Man verabschiedete sich und ich ging wieder ins Haus. Als der Jaguar-Mann den Rückwärtsgang einlegte, um vom Stellplatz auf die Straße zu fahren, piepte die Einparkhilfe des Autos wie wild. Irritiert muss der Mann nach hinten gesehen haben, und als er nichts sah, war er überzeugt, dass auch die Einparkhilfe einen Schaden von dem Stromausfall davon getragen haben musste. Er setzte also zurück - und zwar mit Schmackes gegen eine Straßenlaterne, die in dem schmalen Heckfenster nicht zu sehen war. Also kleine Ursache - große Wirkung. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00033685 vom 31.07.2014 um 09:38:09 Uhr (4 Kommentare).

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Meine Ex, das böse Mädchen

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Rache Verrat Engherzigkeit Ex Schule Uttenweiler

Ich (m/20) war vor drei Jahren mit einem zwei Jahre jüngeren Mädchen zusammen. Ihre Mutter mochte mich auf Anhieb nicht. Ich bin an sich ein netter Mensch und habe sie auch immer pünktlich nach Hause gebracht - auch äußerlich sieht man mir an, dass ich zu den "Guten" gehöre. Ihre Mutter sah aber nur den kleinen Altersunterschied und riet ihr immer von mir ab. Was sie nicht wusste, ist, dass ihr kleines Mädchen eigentlich die Böse war. Sie machte aus allem ein Drama und war immer auf Streit aus - mit ihren Freunden fing sie an, heimlich zu trinken und zu rauchen. Ihre Freunde waren übrigens meiner Meinung nach alle reif für die Tonne. Ich habe des Öfteren versucht, sie wieder auf die gute Bahn zu kriegen, doch sie meinte, dass sie wüsste, was sie tue. Wir haben uns immer öfter gestritten, bis letzten Endes Schluss war. Ich habe es so hingenommen, weil auch ich fand, dass es keinen Sinn mehr hatte. Ich war und bin ein vernünftiger Mensch mit Anstand und Moral - und sie war dabei, sich mit Idioten ein kleines Loch ins Leben zu setzen. Einen Monat nachdem Schluss war, meldete sie sich bei mir und wollte über alles reden. Persönlich. Daraufhin habe ich eingewilligt und habe mich mit ihr an einem Freitagmorgen getroffen. Sie hat mir am besagten Morgen erzählt, dass sie gerade, wie schon die ganze Woche, die Schule schwänzt - und zündete sich gerade eine Zigarette an, aus einer Schachtel, die sie ihrer Mutter entwendet hatte. Ich habe noch einmal versucht, mit ihr darüber zu reden, was gerade so in ihrem Leben passiert, doch wie gewohnt machte sie ein komplettes Drama daraus und hat mir gesagt, dass ich gehen solle - wir haben uns seitdem auch nicht wiedergesehen, aber nun zur eigentlichen Beichte:


Wir haben uns draußen getroffen, da sie ja die Schule schwänzte und bloß nicht zu Hause sein durfte. Als ich dann auf dem Rückweg war, griff ich sofort zum Handy und rief mit unterdrückter Nummer ihre Mutter an, gab mich als Direktor der Schule aus und bat um eine Entschuldigung für die versäumte Woche. Natürlich wusste die Mutter nicht, dass ihre Tochter eine Woche nicht in der Schule war, daher reagierte sie entsprechend verdutzt. Sie wurde wütend und sagte mir, dass sie mal ein Wörtchen mit ihrer Tochter reden würde. Daraufhin fügte ich hinzu, dass sie dann auch mal mit ihr über das Rauchen auf dem Schulhof sprechen könnte. Hier platzte ihr der Kragen, nachdem sie nun wusste, dass ihre Tochter auch noch raucht. Leider habe ich nie mitbekommen, was sie dafür für einen Ärger bekommen hat, aber ich hoffe, dass sie heute wieder auf der richtigen Spur ist.

Beichthaus.com Beichte #00033676 vom 29.07.2014 um 19:26:57 Uhr in Uttenweiler (13 Kommentare).

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