Übernahme nach der Ausbildung

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Diebstahl Rache Zorn Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich meinen ehemaligen Ausbildungsbetrieb beklaut habe. Meine Ausbildung war eigentlich in Ordnung, bis irgendwann der Schichtbetrieb eingeführt wurde und wir in der Frühschicht von 6-14 Uhr und in der Spätschicht von 14-22 Uhr arbeiten mussten. Da ich anfangs noch keinen Führerschein besaß, musste ich teilweise um 3:30 aufstehen, damit ich pünktlich auf der Arbeit war. Das passte uns allen natürlich absolut nicht, weshalb wir dies auch kundtaten. Das wiederum passte unserem Ausbilder nicht. Auch in anderen Belangen haben wir unsere Meinung übermittelt. In dem Betrieb waren Ja-Sager gerne gesehen, Leute mit negativer Meinung wurden unten gehalten. So auch zum Ende der Ausbildung. Fünf Kollegen und ich bewarben uns auf eine Stelle in der Firma. Die Chancen standen sehr gut, da über zehn Leute eingestellt werden sollten. Das Vorstellungsgespräch verlief sehr gut und auch die Probearbeit in der Abteilung war ein voller Erfolg. Drei Tage vor dem Ende der Ausbildung bekam ich dann auch Bescheid, dass ich am Tage meiner Freisprechung einen Vertrag unterschreiben sollte. Ich habe mich da natürlich gefreut.


Was jetzt kommt, ist nicht bewiesen, aber trotz alledem der Grund, weswegen ich mich gerächt habe. Einen Tag vor der Freisprechung bekam ich einen Anruf, dass ich doch nicht übernommen werden sollte. Ich war gerade mit meiner Gesellenprüfung fertig und echt froh, dass der Stress jetzt vorbei ist und ich in der nächsten Woche anfangen konnte, zu arbeiten. Ein Kollege meinerseits war zu dem Zeitpunkt in der JAV, weswegen er einen Übernahmeanspruch hatte, den er auch wahrgenommen hat. Auch er hatte sich auf dieselbe Stelle beworben wie ich. Auch er sollte einen Vertrag bekommen, doch es kam anders. Der Chef der Abteilung, bei der wir alle anfangen sollten, rief ihn an und sagte, dass er, in Rücksprache mit unserem Ausbilder, uns die Stellen nicht anbieten konnte, weshalb es nicht zu einem Arbeitsverhältnis für diesen Job kam. Ich war auf 180, als ich das mitbekommen habe. Wie bereits erwähnt hatten wir gerade Gesellenprüfung und unsere Firma war so freundlich und hatte uns Werkzeug, sowie Putzzeug, welches wir für die Prüfung brauchten, zur Verfügung gestellt.


Am Tag der Freisprechung, wir hatten alle bestanden, gab es noch ein Abschlussgespräch mit unserem Ausbilder, bevor wir unser Werkzeug abgeben sollten. Scheinheilig, wie er in der gesamten Ausbildung halt war, bedauerte er es, dass wir doch keinen Job in der Firma bekommen hatten. Das war der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat. Ich blieb ganz ruhig und begann, das Werkzeug und die Putzmittel aus meinem Auto zu holen. Dabei "vergaß" ich dann die Lötstation, welche einen doch sehr hohen Wert hatte, und einige sehr teurere Reinigungsmittel in meinem Auto. Aufgefallen ist dies in dem Moment nicht, da nicht protokolliert wurde, wer welches Werkzeug hatte, nur wie viel ausgegeben wurde. So habe ich jetzt eine wunderbare und sehr gut funktionierende Lötstation zu Hause, die mir seitdem immer wieder gute Dienste geleistet hat. Ich bitte um Absolution. Besagter Ausbilder ist mir, zum Glück für ihn, bisher nicht über den Weg gelaufen, ansonsten würde er von mir ordentlich die Meinung gegeigt bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00033919 vom 10.09.2014 um 03:17:27 Uhr (10 Kommentare).

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Webcast ohne Teilnehmer

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Feigheit Falschheit Peinlichkeit Internet

Ich schaue gerade einen todlangweiligen Webcast über Server-Software. Zwei Präsentatoren geben sich online die größte Mühe, mir das Ganze zu erklären - und zwar schon seit 50 Minuten. Ich will mich eigentlich ausloggen, bin aber zu feige. Grund ist, dass ich der einzige Teilnehmer bin und mir die beiden leidtun, da sich niemand für ihr ödes Produkt interessiert. Ich beichte, dass ich zwei Herren die Arbeitszeit klaue und ihnen vorgaukle, ich würde mich für ihr Produkt interessieren.

Beichthaus.com Beichte #00033912 vom 09.09.2014 um 10:10:49 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Häusliche Gewalt

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Gewalt Missbrauch Aggression Verzweiflung Partnerschaft Ribnitz-Damgarten

Ich möchte beichten, dass mich mein Mann schlägt, ich mich aber nicht trenne. Normalerweise ist er ja ganz nett und wir liebten uns sehr, als wir geheiratet haben. Doch nach jedem heftigen Streit schlägt er mich. Er zieht mich an den Haaren, wirft mich auf den Boden, boxt mir auf die Arme, gibt mir eine Schelle und so weiter. Jedes Mal ist es anders, aber jedes Mal muss ich vor Schmerzen weinen. Ich hatte auch schon ein blaues Auge und ging deshalb zwei Wochen lang nicht aus dem Haus. Er entschuldigt sich danach immer, aber warum macht er das dann immer wieder mit mir? Ich verstehe es nicht. Ich weiß nicht, ob ich mich von ihm trennen soll, da wir gerade einmal zwei Jahre lang verheiratet sind. Sogar als ich im dritten Monat schwanger war, hat er mich noch geschlagen. Auch da hat er mich zu Boden geworfen und nach ein paar Tagen erlitt ich eine Fehlgeburt. Ich habe wirklich Angst, es jemandem zu erzählen. Sei es meine Freunde oder Eltern. Ich schäme mich einfach. Ich weiß, dass es falsch ist, bei ihm zu bleiben aber ich kann nicht anders.

Beichthaus.com Beichte #00033907 vom 08.09.2014 um 16:20:01 Uhr in Ribnitz-Damgarten (34 Kommentare).

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Die Forelle an der Wand

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Rache Ekel Hass Familie

Vor mehr als 20 Jahren beschloss ich, von zu Hause auszuziehen. Mit meinem Vater hatte ich mich schon lange überworfen, der Job als Berufsschullehrer hatte ihn verbittert. Er war einfach das, was man ein A*schloch nennt. Also rief ich einige Freunde an, um mir beim Umzug helfen zu lassen. Meine Freunde kannten die Launen des alten Herrn und somit beschlossen wir, ihm einen kleinen Denkzettel zu hinterlassen. Ein schweres Bücherregal wurde zur Seite geräumt und eine Forelle dahinter an die Wand genagelt. Hätte mich nur interessiert, wie lange er brauchte, um die Geruchsquelle zu finden.

Beichthaus.com Beichte #00033906 vom 08.09.2014 um 15:20:47 Uhr (7 Kommentare).

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Jagd auf Pädophile

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Hass Zorn Verrat Internet

Ich (m/24) gebe mich gelegentlich auf einer bekannten deutschen Chat-Plattform als zehn oder elf Jahre altes Mädchen aus. Und zwar nicht, um mit Gleichaltrigen zu chatten oder Ähnliches, sondern um den alten perversen Säcken aufzulauern. Ich verachte Pädophilie - auch wenn es eine "Krankheit" ist - und Kinderpornografie zutiefst und habe einen starken Hass auf entsprechende Personen. Es geht meistens sehr schnell, bis mich ein älterer Herr anschreibt. Gelegentlich sind auch jüngere Männer dabei. Manchmal geht es über mehrere Tage hinweg, bis ein gewisses "Vertrauen" von der Seite des Herrn aufgebaut ist und es in den sehr eindeutigen Bereich geht. Von verlangtem Cybersex mit Webcam bis zu Nacktbildern ist alles dabei. Ich versuche dann, so viele Informationen wie möglich von der Person zu erhalten (E-Mail-Adresse, eventuelles Profil auf sozialen Netzwerken, und so weiter).


Auch wenn es mal sehr wenig Informationen sind, bin ich sehr gut darin, Personen im Internet ausfindig zu machen, da jeder seine Spur hinterlässt und ich im Bereich Internet und Technik sehr versiert bin. Ich sichere natürlich alle Beweise und schicke diese Informationen dann gerne an Verwandte des widerlichen Perversen. Auch anonyme Anzeigen bei der Polizei bleiben nicht aus. Angehörige reagieren meistens äußerst empört, wenn sie solche Infos über ihre Bekannten erhalten und wollen nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Auch die Polizei versteht bei dem Thema nicht viel Spaß. Ich beichte also, dass ich das soziale Leben mancher Personen komplett ruiniert habe. Aber ich bin auch froh, dass diese ekelhaften Menschen an mich geraten sind und somit keinem richtigen Kind schaden konnten und nichts Schlimmeres passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00033904 vom 08.09.2014 um 09:44:37 Uhr (30 Kommentare).

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