Nicht krumm, nicht hässlich

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Stolz Hochmut Selbstsucht Hamburg

Nicht krumm, nicht hässlich
Ich (m/29) investiere viel Zeit und Schweiß in meinen Körper. Am Stolzesten jedoch bin ich auf etwas, was kein Mann der Welt an sich ändern kann: Ich finde meinen Penis wirklich schön. Das finde ich wiederum sehr narzisstisch von mir, aber ich mag den (im erregten Zustand) wirklich gerne ansehen. Er ist nicht klein, dick genug und gerade gewachsen, wohlgeformt, kurzum einfach schön!
Nun meine Beichte: Mir tun in öffentlichen Duschen (Schwimmbad, Fitnessstudio...) alle Männer mit krummen oder hässlichen Penissen sehr leid und ich reduziere sie nur auf ihr Glied und fühle mich jedes Mal besser, nachdem ich sie bemitleidete. Ich habe auch einen eigenen Ordner auf dem Rechner mit Bildern meines besten Stücks. Nun ja, ich entschuldige mich dafür, dass ich so selbstverliebt bin. Wirklich!

Beichthaus.com Beichte #00033941 vom 15.09.2014 um 16:37:31 Uhr in 20253 Hamburg (Quickbornstraße) (16 Kommentare).

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Vom Zugbegleiter und den Schwarzfahrern

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Falschheit Engherzigkeit Hochmut Morallosigkeit Bahn & Co. Ottbergen

Ich arbeite seit fast drei Jahren als Zugbegleiter der Nordwestbahn und gestehe, dass ich mich insgeheim stets freue, Schwarzfahrern zu begegnen. Dass jemandem sein Job Spaß macht, ist ihm normalerweise ja nicht anzurechnen, allerdings stellt es für mich inzwischen eine kleine Herausforderung dar, die einsteigenden Fahrgäste so schnell wie möglich zu kontrollieren - dies sorgt für etwas Abwechslung in meinem ansonsten eher eintönigen Job. Wenn ich Glück habe, schaffe ich es dann manchmal zu Fahrgästen, die gerade dabei sind ihren Fahrschein herauszusuchen, um ihn am Stempler zu entwerten, oder die gerade zum Automaten oder zum Stempler laufen. Da der Zug dann ja schon angefahren ist, besitzen diese Fahrgäste also laut Paragraph 12 der Eisenbahnverkehrsordnung zu Beginn der Fahrt keinen gültigen Fahrtausweis, weswegen ich ihnen dann auch häufig ein erhöhtes Beförderungsentgelt ausstelle. Manche beklagen sich zwar darüber, dass sie noch gar keine Zeit gehabt hätten, die Fahrkarte abzustempeln, aber dann müssen sie halt zusehen, dass sie diese gleich beim Einstieg bereithalten und dann direkt stempeln oder zum Automaten gehen und nicht erst rumtrödeln: Schließlich fahren sie sonst zu Beginn der Fahrt schwarz, wenn der Zug anfährt.


Ehrlich gesagt habe ich auch keine Lust, lange mit den Fahrgästen darüber zu diskutieren. Ich finde, man kann denen ruhig mal einen Denkzettel verpassen, dass sie sich nächstes Mal mehr beeilen und etwas mehr darum kümmern und rechtzeitig darum bemühen, ein abgestempeltes Ticket vorzuzeigen. Es erst während der Kontrolle zu entwerten ist zu spät, auch wenn die Kontrolle gleich zu Beginn stattfindet. Manche Fahrgäste sind auch entsprechend etwas frech geworden, aber das ist schließlich nicht mehr meine Sache - selbst schuld. Ein paar fragen mich dann auch danach, ob ich mich auch als Personal ausweisen kann, aber ich höre selten auf sie. Ich meine, ich stehe doch mit meinem Apparat vor ihnen und ziehe mich immer schick an, da ist es doch unverschämt mir vorzuwerfen, dass ich ein Betrüger oder Scharlatan sei - und schließlich sehen die Fahrgäste dann ja auch auf ihrer Fahrpreisnacherhebung meine Kontrollnummer. Da brauche ich ihnen gar nicht meine Dienstmarke zu zeigen, immerhin gehen meine persönlichen Daten die gar nichts an, die brauchen auch nicht meinen Namen von der Marke erfahren. Zumal wir uns sowieso nicht mit einem Personalausweis oder Ähnlichem ausweisen müssen. Meinen Namen habe ich denen grundsätzlich auch nicht zu nennen, unsere Kontrollnummer reicht da bereits völlig aus. Manchmal tut es mir leid, dass ich darauf so wenig Rücksicht nehme, und ich sehe auch ein, dass ich da etwas überpenibel bin und mich etwas rücksichtsvoller gegenüber den Fahrgästen verhalten könnte. Es tut mir leid, dass mich die verdutzten und verärgerten Gesichter der überraschten Fahrgäste, die gerade zugestiegen sind, innerlich erfreuen, aber schließlich habe ich, strikt nach Vorschrift, recht.

Beichthaus.com Beichte #00033928 vom 12.09.2014 um 12:12:57 Uhr in 37671 Ottbergen (Bahnhofstraße) (34 Kommentare).

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“Beichte

Mobbing in der Kleinstadt

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Engherzigkeit Hass Verzweiflung Schule

Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, jedoch hatte ich keine einfache Kindheit und Jugend aufgrund familiärer Ereignisse. Dies führte auch dazu, dass ich nicht normal sozialisiert wurde und dementsprechend dann in der Schule auch zum Mobbingopfer wurde, da ich gar nicht so wirklich wusste, wie ich mich anderen gegenüber geben muss. Ich war eben still und eher in mich gekehrt, habe jedoch immer sehr gute Noten gehabt. Nur im Umgang mit anderen hing ich leider etwas hinterher und wusste nicht, dass man vorgeben muss, extrovertiert zu sein. Das Mobbing bestand meist nur aus Worten, trotzdem war es zutiefst verletzend, "unglaublich fett" und andere Dinge genannt zu werden, wenn man maximal ein wenig pummelig war. Ich leide heute, gut fünfzehn Jahre später, noch unter den Folgen dieser Beleidigungen und vermutlich werde ich das alles nie komplett abstreifen können.


Vor einigen Jahren bin ich dann in eine Großstadt gezogen und habe bis auf meine Familie keinerlei Kontaktpersonen mehr in meinem Heimatort, da ich nie wirklich Freunde in der Schule gefunden hatte und diejenigen, die ich dann in der Oberstufe kennengelernt hatte, wohnen auch längst nicht mehr dort. Was ich aber beichten möchte: regelmäßig, ungefähr jeden zweiten Monat gebe ich die Namen dieser ganzen Leute bei sozialen Netzwerken ein, sehe mir an, was sie machen, wie sie gerade aussehen, und versuche, möglichst viel herauszufinden. Viele haben fast alles öffentlich sichtbar, manche gar nichts. Und so fühle ich mich ein wenig, als würde ich das Leben dort in der Kleinstadt miterleben, als hätte ich noch irgendeine Verknüpfung zu meinem Heimatort. Besonders die Leute, die mich am Schlimmsten gemobbt haben, verfolge ich genau. Ihre lachenden Gesichter auf ihren Profilbildern sind für mich blanker Hohn. Von einer weiß ich, dass sie starke Depressionen hinter sich hat. Leider verschafft mir das nicht annähernd Genugtuung und ich werde ihnen vielleicht nie verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00033924 vom 11.09.2014 um 16:02:36 Uhr (16 Kommentare).

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Zum Arschloch umerzogen

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Fremdgehen Selbstsucht Partnerschaft

Ich (m/25) bin seit knapp elf Monaten in einer Beziehung. Da ich ein sehr lieber und braver Mann war, hat meine Freundin begonnen, mich zu einem Arschloch umzuerziehen, was ich allerdings sehr bald durchschaut habe. Ich habe mich daher nicht ändern lassen - bis meine Freundin mir gestanden hat, mich betrogen zu haben - damals waren wir gerade mal einen Monat zusammen. Irgendetwas in mir hat sie damit verändert. Ich beichte daher, mittlerweile ein riesiges Arschloch zu sein. Inzwischen kann ich mich deshalb nicht einmal mehr im Spiegel betrachten. Es ist nämlich so, dass ich als Kurzschlussreaktion eine andere Frau parallel getroffen und auch mit ihr geknutscht habe. Als diese Frau allerdings herausgefunden hat, dass ich eine Freundin habe, hat sie sofort den Kontakt abgebrochen. Vor knapp zwei Monaten kam dann das absolut katastrophalste Wochenende: Ich hatte beim Zeltfest unseres Ortes wilden Sex mit einer Unbekannten und habe noch mit einer Bekannten rumgemacht.


Und das Schlimmste: Eigentlich ist es mir egal, wie es meiner Freundin geht, wenn sie es herausfinden sollte. Mit ebenjener Bekannten ist selbiges letztes Wochenende wieder passiert. Ich hasse mich dafür und auch für die Gleichgültigkeit, die sich nach dem Fremdgehen meiner Freundin in mir ausgebreitet hat. Versteht mich nicht falsch: Ich gebe ihr keine Schuld daran - ich bin für meine Taten selbst verantwortlich. Ich bitte um Absolution und werde mit meiner Freundin wohl demnächst Schluss machen, um wieder zu mir selbst zu finden. Ein Gutes haben die Geschehnisse allerdings: Mein Selbstvertrauen ist extrem gewachsen, was mir vor allem im Job zugute kommt. Aber auch im Privatleben ist das Kontakteknüpfen wesentlich vereinfacht, da ich früher sehr schüchtern war.

Beichthaus.com Beichte #00033922 vom 10.09.2014 um 13:04:43 Uhr (10 Kommentare).

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Ausgenutzte Gutmütigkeit

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Betrug Zorn Dummheit Hass Falschheit Geld

Ich hasse diese Zigeuner, die in Berlin mit allen dreckigen Mitteln versuchen, die Gutmütigkeit der Menschen auszunutzen und ihnen ihr Geld aus der Tasche zu schummeln. Ich hasse nebenbei auch die, die es zulassen - zu denen ich leider auch gehöre. Ich bin schon vier Mal darauf reingefallen! Das vierte Mal ist gerade vor ein paar Minuten passiert. Da ich in der Diakonie gearbeitet habe und gute Erfahrungen habe, ist dieses Pack damit durchgekommen. Sie wollten eine Unterschrift und eine kleine Geldsumme für Behinderte, damit sie ein Zentrum bauen können. Ich habe aber erst im späteren Verlauf gemerkt, dass er die Gebärdensprache falsch benutzt hat. Und ich Depp falle mit meiner großherzigen Art auch noch darauf rein. Ich möchte beichten, dass ich diese Leute hasse, auch wenn ich nicht weiß, warum sie das tun!

Beichthaus.com Beichte #00033920 vom 10.09.2014 um 10:57:59 Uhr (13 Kommentare).

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