Braunes Desaster vor der Haustür

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Ekel Peinlichkeit Misstrauen Arbeit

Ich (27) bin beruflich viel unterwegs und fahre manchmal einige Hundert Kilometer am Tag. Da mein Verdauungsrhythmus nicht immer dann eine Packung ankündigt, wenn ich es gerne hätte, kommt es häufiger vor, dass ich unterwegs eine Sitzung abhalten muss. Wenn ich auf der Autobahn unterwegs bin, ist das kein Problem, da es ja viele Rasthöfe gibt, die man auch bei plötzlichem Durchfall schnell erreichen kann. Auf dem Land ist es etwas schwieriger, notfalls kann man aber auch in den Wald scheißen. Tragisch wird es jedoch, wenn man in der Stadt unterwegs ist. Zu Fuß ist es kein Problem, dann rennt man eben mal schnell in das Restaurant einer großen Fast-Food-Kette. Fährt man aber gerade aus der Stadt hinaus und bemerkt, dass sich etwas ankündigt, dann steht man nun mal am Stadtrand inmitten eines Wohngebietes, keine öffentliche Toilette weit und breit, kein Fast-Food-Laden und erst recht kein Wald. Letztens hatte ich so einen Fall. Wie aus dem Nichts bekam ich Bauchschmerzen und es kündigte sich Durchfall an. Ich hätte keine Zeit gehabt, um in die Innenstadt zurückzufahren, das hätte viel zu lange gedauert. Ich brauchte sofort eine Lösung, es ging wirklich nicht mehr. Ich habe mein Auto im Parkverbot abgestellt, da es sonst keinen freien Parkplatz gab, und habe an einer beliebigen Haustür geklingelt. Eine ungefähr 40-jährige Frau hat geöffnet und ich hielt ihr 20 Euro hin - mit der Ansage, sie bekomme das Geld bar auf die Hand, wenn ich bei ihr scheißen darf. Sie verzog etwas das Gesicht, meinte, das sei bestimmt wieder so eine Betrugsmasche und ich wolle nur ihr Haus ausspionieren.


Ich versuchte ihr zu erklären, dass ich wirklich Durchfall habe und ich kein Klo finden konnte und erhöhte auf 30 Euro. Die Frau schien noch skeptischer zu werden und dachte, ich würde scheinbar mit allen Mitteln in ihr Haus wollen. Ein letzter Erklärungsversuch meinerseits endete jedoch mit einem Desaster. Von einem großen Furz begleitet entleerte sich mein Darm explosionsartig, wenige Sekunden später tropfte braune Flüssigkeit aus der Hose. Die Frau entschuldigte sich vielmals bei mir, bat mich herein, gab mir Duschgel und ein Handtuch und schickte mich ins Badezimmer. Eine frische Hose gab es von ihrem Mann, auch wenn es nur eine Jogginghose war. Ihr Mann war nicht zu Hause, aber sie meinte, das sei in Ordnung, die Hose würde ihm sowieso nicht mehr passen und sie wollte sie in die Kleidersammlung geben. Meine verschissenen Klamotten habe ich dann mehrfach in Plastiktüten eingepackt und mitgenommen. Ich habe der Frau so viele Umstände gemacht und vor ihrer Haustüre in die Hose geschissen. Aber letztendlich war sie auch selbst schuld. Hätte sie das Geld genommen, wäre die Soße im Klo gelandet.

Beichthaus.com Beichte #00033968 vom 18.09.2014 um 16:25:04 Uhr (24 Kommentare).

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Verbotene Filme im Internet

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Neugier Dummheit Waghalsigkeit Internet Kinder Mickhausen

Ich möchte hier etwas beichten, was mich seit geraumer Zeit immer wieder heimsucht und mir stets ein unglaubliches Gefühl von Reue verschafft. Ich (w/24) war damals elf Jahre alt und bekam von meinem Vater einen eigenen PC mit Internetzugang geschenkt. Die Weiten des World Wide Webs waren mir hiermit eröffnet worden und ich genoss die Freiheit, mich von nun an ungestört an den unzähligen Möglichkeiten der Informationsbeschaffung sowie der unerschöpflichen Vielfalt der damals verfügbaren Onlinespiele zu ergötzen. Auch die Option, sich durch damals noch stark frequentierte Musiktauschbörsen die neusten Hits aus den Charts runterladen zu können, war an mir nicht vorübergegangen. Somit beschloss ich, aufgrund meines eher schmalen Taschengeldes, mir eben ein solches Programm herunterzuladen, um von nun an unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu all jener Musik zu haben, die mir gefiel.

Schnell fiel mir allerdings auf, dass diese Musiktauschbörse nicht ausschließlich zum Herunterladen von Musik diente, sondern eben auch eine beliebte Plattform für den Tausch von pornografischen Fotos sowie Filmen darstellte. Ich fand das Ganze damals natürlich ungeheuerlich interessant. So fing ich also an, den neusten Hits weniger Aufmerksamkeit zu schenken und begann allmählich, immer mehr und mehr Pornos anzusammeln. Die Stichwortsuche verlief dabei recht simpel. Ich gab als Suchwort lediglich "Sex" ein und lud einfach alles herunter, was die Suchfunktion so ausspuckte. So weit, so gut, möchte man meinen. Das war allerdings erst der Anfang. Eines Tages stolperte ich über ein Video, welches in seinem Titel das Attribut "18yo" beinhaltete, was dazu diente, den User darauf aufmerksam zu machen, dass die Darstellerin gerade eben erst das 18. Lebensjahr vollendet hatte. Was mich bis dato störte, war die Tatsache, dass all die Pornos, welche ich bisher heruntergeladen hatte, ausschließlich erwachsene Menschen zeigten. Nun war ich aber erst elf Jahre alt und konnte mich mit den Männern und Frauen überhaupt nicht identifizieren. Ich war neugierig und fragte mich, ob es nicht auch Pornos gibt, in denen Kinder in meinem Alter zu sehen sind. Schließlich wäre das für mich viel interessanter, dachte ich. So gab ich in meiner kindlichen Unschuld eben "11yo" in die Suchleiste ein und siehe da - vor mir ergoss sich ein Schwall von Treffern. Bald war ich im Besitz einer recht beachtlichen Sammlung. Ich sah mir sogar Nacktfotos von gleichaltrigen Mädchen an. Nicht, weil ich homosexuelle Tendenzen hatte, sondern lediglich weil es mich so brennend interessierte, wie weit andere Mädchen in meinem Alter bereits körperlich entwickelt waren.

Für mich sah es damals so aus, als würden es die Kinder freiwillig tun und als hätten sie Spaß daran. Um dem Ganzen nun die Krone aufzusetzen, kam ich eines Tages auf die Idee, meinen eigenen Film zu drehen. Ich benutzte also meine Webcam, um mich bei meinen ersten Masturbationsversuchen zu filmen. Anschließend habe ich die Datei dann in meinen Download-Ordner verschoben und somit stand mein selbst gedrehter Film frei zum Download für unzählige Männer in der ganzen Welt. Immerhin war ich schlau genug, mein Gesicht verdeckt zu halten. Ich bin mir sicher, dass diese Aufnahme noch auf dem einen oder anderen Rechner irgendwo auf der Welt zu finden ist. Ich hatte damals keine Ahnung, welches Leid diese armen Kinder erleiden mussten. Ich machte mir keine Gedanken darüber, dass man sie zu diesen Tätigkeiten zwang und welch grausame Machenschaften dahinter stecken. Auch, dass diese Kinder ihr Leben lang unter seelische Blessuren leiden, war mir in meiner kindlichen Unschuld nicht bewusst. Ich war einfach ein naives 11-jähriges Mädchen, für welches es nichts Interessanteres gab als Sexualität und alles was dazugehört. Ich bereue es zutiefst und möchte hiermit beichten, dass ich womöglich eine der größten Pornosammlungen in der Stadt besessen habe und damit die Produktion und Verbreitung eben dieser maßgeblich unterstützt habe. Auch tut es mir leid, dass ich meinen Vater damit in die ungeahnte Gefahr gebracht habe, sein Leben hinter Gittern zu verbringen - was hätte das BKA wohl gedacht, wenn es meine IP zurückverfolgt hätte? Sicherlich nicht, dass das dort lebende 11-jährige Mädchen all diese Kinderpornos heruntergeladen hat. Papa, es tut mir leid. Und auch an all die Opfer von Kindesmissbrauch dort draußen: Es tut mir unglaublich leid!

Beichthaus.com Beichte #00033965 vom 17.09.2014 um 10:49:31 Uhr in Mickhausen (12 Kommentare).

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“Beichte

Unter Wert verkauft

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w) fühle mich ungeliebt und missverstanden in meiner Beziehung. Ich habe auch mehrmals versucht mit meinem Freund darüber zu reden, aber er blockt völlig ab. Er sieht zwar ein, dass er manche Dinge falsch macht, und entschuldigt sich dann auch - aber er ändert nichts. Ist es so schwer, seiner Freundin mal ein Kompliment zu machen, sie in den Arm zu nehmen, oder mit ihr ab und zu Dinge zu unternehmen, die sie mag? Je mehr Zeit verstreicht, desto mehr sehe ich, wie egal ich ihm bin. Das einzig "Nette", das er jemals zu mir gesagt hat, ist, dass er mich liebt, aber es folgen einfach keine Taten, die dies beweisen. Es ist keinesfalls so, dass ich kein Verständnis für ihn habe, aber wenn ich ihm etwas erzählen möchte, hat er einfach keine Lust mir zuzuhören. Als ich ihm letztens z.B. erzählt habe, dass meine Mutter im Krankenhaus liegt, hat er gesagt das sei nicht sein Problem. Wenn ich weine, nimmt er mich nicht mal in den Arm. Er verspricht Dinge, die er noch nie eingehalten hat. Wir sind jetzt gerade einmal sechs Monate zusammen und meine Beichte ist, dass ich mich auf Dauer sehr unglücklich mache und unter Wert verkaufe, weil ich an das Gute im Menschen glaube und mich deswegen nicht trennen möchte.

Beichthaus.com Beichte #00033957 vom 17.09.2014 um 00:31:35 Uhr (27 Kommentare).

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Das Leid der Patienten

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Engherzigkeit Gesundheit Arbeit

Ich (w/24) bin seit Kurzem ausgelernte MFA und arbeite seit ein paar Monaten in einer anderen Praxis, genauer gesagt in einer Dialysepraxis. Heute hat, wie es jeden Tag immer wieder vorkommt, der Alarm geklingelt und ich bin hingegangen. Erst als ich näher an die Patientin heranging, sah ich, dass sie kreidebleich war, und habe versucht, mit ihr zu sprechen. Sie antwortete jedoch nur abgehakt und unklar, das Einzige, was ich verstand, war, dass es ihr nicht gut ginge und dass ihr schlecht sei. Ich habe dann das Blutdruckmessgerät angemacht und ging aus dem Zimmer, um zu fragen, wo die Brechschalen sind. Ich war in dem Moment total ruhig, man könnte fast sagen entspannt. Ich bin dann zu den Kolleginnen gegangen, denen ich die Situation kurz erklärt habe und die dann sofort zu ihr in das Zimmer sind. Es ist zum Glück nichts passiert, nachdem die Patientin in der Schocklage war, ging es ihr dann auch schnell besser. Auch meine Kolleginnen haben mir dann noch einmal gesagt, was ich am Dialysegerät selber hätte drücken sollen und sagten auch alle, dass es nicht schlimm sei, dass ich so gehandelt habe - aber irgendwie fühle ich mich trotzdem schlecht. Ich hätte besser und schneller reagieren sollen, dann hätte die Frau nicht so lange leiden müssen.

Beichthaus.com Beichte #00033956 vom 16.09.2014 um 20:50:19 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Zivi und das unreine OP-Besteck

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Dummheit Feigheit Unreinlichkeit Zivi & Bund

Vor zehn Jahren machte ich meinen Zivi im Krankenhaus als "Hol- und Bringdienst." Meine Aufgabe war es also, Patienten im Rollstuhl oder im Bett in die entsprechenden Krankenhausabteilungen zu bringen. Obwohl ich gewissenhafte und - meiner Meinung nach - vorbildliche Arbeit machte, wurde ich stets gemobbt. Das leuchtete mir nicht ein, denn eigentlich musste man in diesem Krankenhaus überwiegend arbeiten, Zeit für einen Plausch blieb dort nicht. Ich weiß, dass ich damals schon ein wenig seltsam war, aber nicht so, dass man sich mit mir ohne Stress als hilfreicher und lernfähiger "Handlanger" hätte gut arrangieren können. Um hier ein paar Beispiele zu nennen, damit in etwa nachvollzogen werden kann, was dort zuging:


- Die Transportliste war ein völlig unleserlicher, sehr häufig kopierter Wisch, in dem auch im Laufe der Jahre völlig andere Dinge eingetragen wurden als auf dem Zettel standen. In der Mittagspause setzte ich mich an einen Stations-PC und druckte die Liste in der Art neu aus, wie wir sie brauchten. Daraufhin wurde ich von der Stationsschwester ermahnt, mich als Zivi "nicht in die internen Prozessabläufe im Krankenhaus einzumischen."


- Es gab "Privat" und "Kassen"-Betten. Letztere waren deutlich älter. Es kam eine Neuanschaffung von Betten, die zwar weniger Funktionen wie die Privatbetten hatten, aber auf den ersten Blick ähnlich aussahen. Die "Bettenabteilung" klärte mich darüber auf, als ich eines Tages Kassen-Betten holen sollte. Ich gab die Sache mit den Betten direkt an eine der Schwestern weiter. Dennoch wurde ich an dem Tag von zwei anderen Schwestern in einem sehr unfreundlichen Ton als unfähig beschimpft und ermahnt, ich solle doch bitte die korrekten Betten holen.


- Aufgrund des andauernden Streites bat ich bei der Krankenhausleitung um interne Versetzung auf eine andere Station. Dies wurde gewährt - in meine Akte wurde jedoch geschrieben, dass ich "aufgrund mangelnder Anpassungsfähigkeit strafversetzt" wurde.


- Mir wurden Vorstellungsgespräche nicht gewährt oder mir mitgeteilt, dass ich vor einem 60 Kilometer entfernten Vorstellungsgespräch ja durchaus noch von 6 bis 7 Uhr morgens arbeiten könne. Da die Zivistelle dies beim Bundesamt begründen muss, argumentierte sie mit einer "sehr hohen Auslastung der Station." Eigentlich darf auch kein Dienst vorsätzlich verschoben werden, um Sonderurlaubs-Zeiten außerhalb der Dienstzeiten zu verschieben - in diesem Fall wurde das aber gemacht.


Eine der Schikane-Maßnahmen war es auch, mich für einzelne Tage in anderen Stationen unterzubringen. Der Zweck war mir nicht bekannt, man tat das aber nur mit mir - kein anderer Zivi war betroffen. Zudem war das recht sinnlos, denn alle Tätigkeiten benötigen i.d.R. Einweisungen, sodass ich nur wenig Arbeit vollbrachte, wenn man die Einweisungszeiten berücksichtigte. Einen Tag musste ich in die Sterilisation. Das war gegen Ende der Zivizeit. Ich hatte mehrere Disziplinarverfahren hinter mir, die sonst nur Arbeitsverweigerer und Rowdys bekamen. Ich war völlig fertig und verstand die Welt nicht mehr. Daher war ich auch nicht mehr wirklich aufnahmefähig. Ich stand da nun in der Sterilisation und meine Aufgabe war es, Besteck in Tüten einzupacken, niemand sprach mich darauf an, mir die Hände zu desinfizieren, obwohl Zivildienstleistende dies aufgrund des mangelnden Patientenkontakts eigentlich selten machen. Man erachtete das wohl als selbstverständlich, was es ja eigentlich auch ist. Jedenfalls wurde mir erst beim dritten Besteck klar, dass ich gerade mit "Straßenhänden" das sterilisierte Besteck anfasste, worauf ich mir sofort meine Hände sterilisierte. Aus Angst, wieder ein Disziplinarverfahren zu bekommen, sagte ich nichts. Irgendwelche Leute wurden also mit meinem unreinen Besteck operiert. Ich hoffe, ich habe hierdurch keine Komplikationen bei Operationen erzeugt. Vor Kurzem wurden übrigens sowohl ich als auch meine Frau in dem Krankenhaus behandelt.

Beichthaus.com Beichte #00033950 vom 16.09.2014 um 01:28:59 Uhr (15 Kommentare).

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