Sangria mit Geheimzutaten

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Ekel Rache Falschheit Trunksucht Last Night Mutterstadt

Vor ungefähr vier Jahren war ich (m) auf einer Party ein paar Dörfer weiter eingeladen. Der Gastgeber war eher ein unbeliebter und nicht gerade sehr gern gesehener Gast bei uns im Freundeskreis. Wir entschieden uns trotzdem hinzugehen, da uns eine Menge Alkohol, Mädels uns eine sturmfreie Bude versprochen wurde. Dort musste ich leider feststellen, dass "eine Menge Alkohol" bedeutete, dass dort ein Kasten Bier, eine billige Flasche Kräuterlikör und zwei Flaschen Sangria standen. Die Mädels waren zwischen 13-15 Jahre alt, machen waren noch dazu moppelig und sonst war auch kein "Hingucker" dabei, außer das eine Mädel. Sie war zwischen 18 und 20 und kam auch nur als Aufsichtsperson für ihre Schwester, die wohl erst dreizehn war. Da ich keine andere Möglichkeit hatte, als das Dorf vor sieben Uhr morgens mit dem Bus zu verlassen, machte ich das beste daraus. Ich schnappte mir den Kräuterlikör und setzte mich zu ihr, sie war sichtlich gelangweilt und nahm das Angebot an.


Wir lachten und unterhielten uns, dank dem Alkohol wurde es immer lustiger. Ich dachte schon, der Abend wäre gerettet, bis besagter Gastgeber sich zu uns gesellte. Er war bekannt dafür, alles Mögliche zu tun, um seine Vorteile daraus zu ziehen, deshalb schwante mir schon Böses, als er mit uns trank. Natürlich waren wir dann ein kleines bisschen angeheitert, und wie man das so kennt, zwingt der Alkohol einen dann doch irgendwann, die Toilette aufzusuchen. Als ich wieder zurückkam war nicht nur der Kräuterlikör weg, nein, auch der Gastgeber und das Mädel waren verschwunden. Genervt gesellte ich mich dann zu einem Kumpel, der mich dann darüber aufklärte, dass die beiden in seinem Zimmer verschwunden wären. Ich war bedient und musste mir etwas einfallen lassen. Also schnappten wir uns die zwei Päckchen Sangria und füllten damit einen Eimer. Mit ein paar Orangen und Partydekor richteten wir das Ganze noch schön her und tranken davon, bis wir keine Lust mehr darauf hatten. Da sie Beiden noch immer nicht wiedergekommen waren, überlegten wir uns, wie wir uns rächen sollten.


Und jetzt wird es eklig. Wir pinkelten und spuckten in den Eimer. Als dann der Gastgeber mit seiner Eroberung wieder kam, luden wir sie ein, sich erneut zu uns zu gesellen. Wir lachten uns innerlich ins Fäustchen und am Morgen, als wir gingen, haben wir es ihm erzählt, damit es auch Sinn macht. Er glaubte uns nicht und lachte nur. Ich weiß, dass das absolut ekelhaft und krank war, aber jeder, der diesen Typen kennt, hätte das Gleiche getan. Zu Schaden kam er auch nicht, da er wirklich nicht glaubte, dass wir das gemacht haben. Urin ist zudem steril, und ein bisschen Speichel trinkt man auch, wenn man aus fremden Gläsern trinkt. Ich lache allerdings noch oft darüber, besonders, wenn ich ihn sehe.

Beichthaus.com Beichte #00031733 vom 12.08.2013 um 14:53:35 Uhr in 67112 Mutterstadt (19 Kommentare).

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Mit dem Besen in die Urne

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Verzweiflung Engherzigkeit Tod Kinder Marktheidenfeld

Ich (w) beichte, dass ich etwas Schreckliches zu meinem Kind gesagt habe. Vor einigen Jahren starb mein Mann nach einem harten und langen Kampf gegen den Krebs. Mein Sohn war damals 15 Jahre alt und meine Tochter sechs. Mein Mann und ich diskutierten lange darüber, wie er beerdigt werden sollte. Ich konnte ihm die Verstreuung, um unserer Kinder willen, gerade noch ausreden, aber er wollte unbedingt verbrannt werden. Dann starb er und der Tag der Beerdigung kam. Meine kleine Tochter schwieg und starrte unentwegt auf die kleine Urne, in der sich die Asche befand. Ich war nach vier Tagen voller Trauer ganz ausgebrannt und abgestumpft. Nach einer Weile zupfte die Kleine an meinem Ärmel und fragte ganz leise: "Wo ist denn Papa?" Meine Antwort, dass Papa in der Urne sei, schien sie zu verwundern, denn sie fragte mich, wie er denn dort hineinpassen würde. Aus der Sicht des Kindes vermutlich eine logische Frage, immerhin war er ja knapp 1.90 m groß. Ich weiß nicht, was mich zu der Antwort "Mit einem Besen und einer Schaufel" getrieben hat, aber es tut mir inzwischen unendlich leid, so etwas zu meiner Tochter gesagt zu habe. Sie hat mich ganz komisch und verwirrt angeschaut, hat aber den Rest des Tages kaum ein Wort gesagt. Heute meint sie, dass sie sich nicht daran erinnern kann, was damals passiert ist, aber das macht es leider nicht ungeschehen.

Beichthaus.com Beichte #00031731 vom 12.08.2013 um 11:36:18 Uhr in Marktheidenfeld (16 Kommentare).

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Der Fake-Account als Lösung

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Falschheit Lügen Morallosigkeit Feigheit

Ich war bis vor Kurzem in einer Beziehung, auf die ich dann keine Lust mehr hatte. Irgendwie war die Luft raus. Da ich ihm das aber nicht so direkt sagen wollte, überlegte ich mir eine andere Lösung. Ich erstellte einen Fake-Account bei einem bekannten Social Network und nahm als Profilbild irgendeine leicht bekleidete Tussi aus einem anderen Land. Damit schrieb ich dann meinen Freund an, im Profil selbst standen Sachen, die ich niemals veröffentlichen würde. Also zum Beispiel, dass ich auf ganz böse Jungs stehe. Mein Freund fiel natürlich darauf rein. Er glaubte wirklich, dass ihn so eine Bitch anschreiben würde, nur um ihm zu sagen, wie heiß er doch ist.

Er ging also tatsächlich auf meine Flirts ein und machte dem Fake haufenweise Komplimente. Innerlich wurde ich schon ein bisschen sauer, aber ich wollte es ja so. Ich schrieb eine Woche mit ihm, und wir erzählten uns immer mehr privates Zeug. Dann beendete ich das Ganze, schrieb ihn mit meinem richtigen Account an und sagte ihm, dass ich bei einer alten Freundin gesehen hätte, dass die beiden miteinander schreiben. Sie hätte nämlich zufällig ihr Facebook offen gelassen. Darauf hin machte ich natürlich Schluss. Mittlerweile sind wir noch Freunde, aber niemand weiß, wer hinter dem heißen Mädel steckt.

Beichthaus.com Beichte #00031724 vom 10.08.2013 um 21:54:57 Uhr (14 Kommentare).

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You wanna play a little game?

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Rache Peinlichkeit Morallosigkeit Medien

Ein guter Freund hat mir neulich den Spaß an Horrorfilmen genommen. Wir aßen selbst gemachte Burger, was den Abend eigentlich perfektionieren sollte, aber mitten beim Essen schaltete er so einen ekligen Horrorfilm mit blutigen Babys und massenhaft Schockeffekten ein. Natürlich habe ich mich erst einmal verschluckt und dadurch wurde mir das Essen total versaut. Und nun habe ich meinem Freund versprochen, dass das ein Nachspiel haben wird.

Er wollte eine ganze Reihe an Horrorfilmen von mir haben, die ich auf meinem Computer habe. Also gab er mir eine leere Festplatte und ich sollte die Filme auf dieser speichern. Ich überlegte, in jeden Film Szenen von Homosexuellenpornos zu schneiden, weil er eine Homophobie hat, vor allem bei Transexuellen. Also es ist nicht so, dass er das eklig oder unnormal findet, er hat wirklich Angst davor. Aber das war mir dann doch zu viel Aufwand. Darum machte ich etwas total Kindisches: Ich erstellte einige Ordner, benannte sie mit den Titeln von Pornos und versteckte in ein paar von ihnen die Filme. In den meisten Ordnern befinden sich kleine Bildchen mit Titeln wie "Viel Spaß beim Weitersuchen!" und als Anleitung habe ich die kleine Puppe aus einem bekannten Horror-Film mit dem Text: "You wanna play a little game?" gekritzelt. Die Aktion ist ein echter Kindergartenstreich, aber ich freue mich jetzt schon wie ein Schneekönig über sein entnervtes Gesicht beim Suchen der Filme.

Beichthaus.com Beichte #00031719 vom 08.08.2013 um 22:57:00 Uhr (38 Kommentare).

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Die Mails seiner Spielgefährtin

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Fremdgehen Ehebruch Lügen Rache Dummheit Wien

Mein Ex und ich hatten eine gemeinsame Firma. Auf die E-Mail-Adresse der Firma hatten wir immer beide Zugriff. Nachdem er mich schon öfter betrogen hatte, fand er einmal eine besonders doofe Spielgefährtin, die ihm ihre heißen Gedanken und Wünsche immer auf diese Mailadresse schickte. Unter anderem schickte sie ihm auch Bilder, die sie von den beiden beim Sex gemacht hatte. Als ich mich später von ihm trennte, wollte er das nicht akzeptieren und fuhr vor Gericht alle Kaliber auf: ich wäre eine Prostituierte, hätte seinen Vater verführt, Pornos gedreht und Ähnliches. Ich konnte zwar das Gegenteil beweisen, war aber sauer, dass er so was erfinden konnte. Als dann nach der endgültigen Scheidungsverhandlung seine Mutter zu mir kam und mich beschimpfte, zog ich die Ausdrucke der Mails seiner Spielgefährtin aus der Tasche und meinte: "Ich konnte beweisen, dass ich ihn nie betrogen habe. Er kann nur beweisen, mit wem, wie und in welchen Stellungen er mich betrogen hat!" Dann gab ich ihr die Zettel - mit den ganzen Mails, wann sie es wo wie getrieben haben, wann sie es wieder erleben will und vor allem mit den Bildern - es waren nahezu alle Stellungen dabei, farbig und teilweise auch sehr im Detail. Seitdem sagt seine Mutter nichts mehr, wenn sie mich sieht.

Beichthaus.com Beichte #00031703 vom 06.08.2013 um 12:29:37 Uhr in 1030 Wien (Landstraße) (17 Kommentare).

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