Trennung mit Hindernissen

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Engherzigkeit Peinlichkeit Ungerechtigkeit Partnerschaft Schwangerschaft Potsdam

An dem Abend an dem mir meine Freundin mitteilte, dass sie schwanger ist, wollte ich mich eigentlich von ihr trennen. Ich hatte dies lange zuvor geplant und auf der Arbeit extra mehrere Seiten Text aufgeschrieben, was ich ihr hätte sagen wollen. Das war die schrecklichste Situation in meinem Leben. Heute sind wir immer noch zusammen und sie weiß zum Glück nicht was ich an jenem Abend eigentlich vorhatte.

Beichthaus.com Beichte #00027778 vom 06.05.2010 um 00:01:17 Uhr in Potsdam (40 Kommentare).

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Das perfekte Zeugnis

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Betrug Arbeit Potsdam

Mir (m/37) fehlte früher die Lust etwas für die Schule zu tun. Wahrscheinlich lag es aber auch an meinen Eltern, die mich nicht dafür motivierten, sondern demotivierten. Denn bei guten Noten gab es niemals Lob, sondern immer die Androhung, wenn das nicht besser wird gibt es Schläge und die gab es auch zur genüge bis ich blutete. Erst viel zu spät wurde mir selbst klar, warum ich eigentlich zur Schule gehe. Hört sich jetzt doof an, aber meine Eltern haben nie mit dem späteren Berufsleben argumentiert, sondern nur auf gute Schulnoten gepocht.
Mittlerweile bin ich sehr erfolgreich und habe super bezahlte Jobs und denke kaum noch an die Schulzeit zurück. Nur alle paar Jahre, wenn ich mich irgendwo bewerbe holt mich die Vergangenheit ein. Ich beichte, dass ich mich noch nie in meinem Leben mit der echten Schulabschlusszeugnis-Kopie irgendwo beworben habe. Damals nach meinem Schulabschluss habe ich in tagelanger Kleinarbeit (Photoshop war noch nicht soweit) mit Kopierer, Schere und Kleber eine perfekte Kopiervorlage erstellt, die ich noch heute benutze. Ich habe mich somit selbst in allen Fächern um 1-3 Noten verbessert. Es ist niemals irgendjemandem aufgefallen und in meinem Alter schauen die Personalchefs jetzt kaum noch auf das Schulzeugnis, sondern auf das was man vorher gemacht hat.

Beichthaus.com Beichte #00027491 vom 08.02.2010 um 05:52:00 Uhr in 14467 Potsdam (Charlottenstraße) (19 Kommentare).

Gebeichtet von Weezer
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Zufallsbeichte
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Die Fotokabine

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Schamlosigkeit Shopping Berlin

Als ich mit meiner Freundin einkaufen war gingen wir in eine Fotokabine. Ich musste schon dringend auf Toilette. Deshalb hielt ich es nicht mehr aus und meine Freundin und ich standen in einer Pfütze. Und genau in diesem Moment wurde ein Foto geschossen. Wir sind weg gerannt um mir eine neue - trockene Hose zu kaufen. Danach sind wir noch mal zu der Kabine hingegangen die Pfütze war weg und die Fotos auch. Wer auch immer die Fotos hat weiß jetzt von wem die Pfütze stammt.

Beichthaus.com Beichte #00026896 vom 22.08.2009 um 15:57:37 Uhr in 10785 Berlin (Potsdamer Platz Arkaden, Potsdamer Straße 7) (24 Kommentare).

Gebeichtet von Psyco aus Berlin
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Die Wäsche meiner Nachbarin

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Rache Masturbation Nachbarn Potsdam

Ich (m/18) wollte beichten, dass ich mich an meiner nervigen Nachbarin (33), die mir immer wieder durch ihre "nette" Art aufgefallen ist, gerächt habe. Sie gehört zu der Sorte von Frau, die ständig nur am Motzen ist, wenn man z.B. mit dem Auto vor dem Haus parkt, weil man eben mal schnell in die Wohnung muss. Außerdem hört sie nachts oft laut Musik und stört meinen Schlaf, nur um dann morgens in der Früh um sieben Lautstark zu Hämmern. Alles noch erträglich irgendwie. Aber vor einigen Tagen ist sie zu weit gegangen. Sie hat in der Waschküche mit einer anderen Nachbarin darüber gelästert, was für unmodisches Zeug (T-Shirt und Jeans) ich an den Wäscheleinen aufhängen würde und, dass es schmutzig wäre trotz Waschens und ich allgemein ein schlechter und schmutziger Mensch wäre. Das ging nun zu weit. Ich lege sehr viel Wert auf Körperhygiene etc. und die Sachen, die ich zum Trocknen aufgehängt hatte, waren eigentlich immer einwandfrei sauber. Also, habe ich gedacht, wenn sie mich für schmutzig hält, dann bekommt sie auch was schmutziges. Als ihre Waschmaschine mit der Wäsche fertig, aber noch nicht ausgeräumt war, da sie mit lautstarkem Musik hören beschäftigt war, habe ich mir einen runtergeholt und in das "Fach", in das man das Spülmittel hinzugibt, gespritzt. Anschließend die Maschine im falschen Gang nochmals angeworfen und mich fröhlich pfeifend davon gemacht. Jetzt, zwei Tage später, tut mir die Sache doch etwas Leid. Aber durch ihre Lügen und Gerüchte hat sie mich ziemlich provoziert.

Beichthaus.com Beichte #00026774 vom 30.07.2009 um 20:34:46 Uhr in Potsdam (25 Kommentare).

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“Beichte

Reichtum vom Pfandautomaten

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Betrug Habgier Shopping Potsdam

Als das Einwegpfand für Plastikflaschen vor ein paar Jahren aufkam, standen damals die ersten Annahmeautomaten in den Supermärkten. Die waren wahrscheinlich von den Firmen nicht so genau getestet und wurden schnell auf den Markt geschmissen, weil die Nachfrage der Discounter wahrscheinlich sehr groß war. So entdeckte ich durch Zufall, dass in einem der Supermärkte, bei dem ich hin und wieder einkaufte, der Automat sogar ausländische Flaschen annahm. Da ich mich öfter mal im Ausland aufhielt und auch daher immer wieder mal ausländische Einwegflaschen hatte, gab ich diese dort immer ab und freute mich über die kostenlosen 25 Cent pro Flasche. Damit nicht genug - ich wollte die Grenzen dieses Gerätes austesten und brachte beim nächsten Mal eine leere Rapsölplastikflasche mit und steckte sie rein. Gierig verschlang der Automat die Flasche und erhöhte meinen Bon um 25 Cent. Anscheinend prüfte der Automat also nur, ob es eine Plastikflasche war und ein EAN-Code drauf ist (Flaschen ohne Etikett nahm er nicht). Fortan brachte ich stets beim Einkaufen alle möglichen Plastikflaschen mit, die ich hatte. Ob Weichspüler, Rapsölflaschen, Spülmittel, pfandfreie und ausländische Plastikflaschen, etc. - Hauptsache durchsichtig und mit EAN. Er verschlang sie alle und bedankte sich mit 25 Cent.

Eines Tages war irgendwie das Transportband mal gestört, sodass eine Flasche mal stecken blieb und irgendwie ständig am Scanner vorbei lief und der Zähler dies als jeweils neue Flasche identifizierte und den Zähler weiterrattern ließ. Schön, dachte ich mir! Bleiben wir doch ruhig noch ein bisschen stehen und schauen dem Automaten beim Arbeiten zu. Als dann der Bon so bei knapp 30 Euro war, musste ich dann aber mal aufhören, weil der Nächste schon wartete und man mir sicher nicht glauben würde, wenn ich einen Bon mit mehr als 30 Euro abgebe, aber nur mit einer kleinen Tüte den Laden betrat. Ich zog also die Flasche wieder raus und gab diese und noch die anderen dann an der Kasse ab - mit den Worten, dass der Automat geleert werden müsse. Natürlich vergaß ich nicht, meinen Bon einzulösen. Nach ungefähr einem Jahr ging dann mein elektronischer Freund von mir und wurde durch ein neues Gerät mit Lasererkennung und so erneuert. Keine Chance mehr, den zu bescheißen. Naja, jedenfalls hat mir der alte Automat übers Jahr gesehen sicherlich zu ungefähr 80 - 100 Euro Reichtum verholfen. Dankeschön!

Beichthaus.com Beichte #00026767 vom 29.07.2009 um 22:51:08 Uhr in Potsdam (24 Kommentare).

Gebeichtet von phekie
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