Das Konto meines Freundes

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Diebstahl Schamlosigkeit Zwang Fremdgehen Geld Partnerschaft

Mein Freund hat mir, als wir vor drei Jahren zusammengezogen sind, sein Konto zum Verwalten überlassen. Wir haben kein gemeinsames Konto, sondern zwei getrennte. Da er mit Geld nicht so gut kann, hat er mir eine Karte zu seinem Konto samt Geheimzahl gegeben, damit ich auch alle Angelegenheiten bezüglich der Miete, dem Strom und dem Telefon klären kann. Ich bescheiße ihn aber seit einiger Zeit, in dem ich mir Geld von seinem Konto abhebe und davon einkaufen gehe. Klamotten, Make-up, sogar Geschenke für meinen Geliebten kaufe ich mir mit dem Geld von seinem Konto. Ich kann nicht anders und er vertraut mir voll und ganz. Allerdings kann ich auch nichts dafür, da ich kleptomanisch veranlagt bin. Da das eine Zwangsstörung ist, kann ich mich nicht dagegen wehren und muss weitermachen. Trotzdem tut es mir irgendwie leid, daher wünsche ich mir Absolution, damit ich lernen kann, damit zu leben.

Beichthaus.com Beichte #00038066 vom 15.04.2016 um 20:59:32 Uhr (31 Kommentare).

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Ein Chauvinist beim Fußballspiel

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Vorurteile Ungerechtigkeit Sport

Ich (w/32) muss beichten, dass ich dem Vater eines Kindergartenfreundes meines Sohnes die Nase gebrochen habe. Letztes Jahr im Frühjahr organisierte der Kindergarten unseres Sohnes ein Grillfest, an dem alle Eltern eingeladen waren. Neben dem Grillplatz befindet sich ein Bolzplatz. Nach dem Essen spielten dort einige Väter Fußball. Da wir recht neu im Dorf waren und dementsprechend noch nicht wirklich integriert waren, fragte ich, ob ich mitspielen könne, um einige neue Bekanntschaften zu knüpfen (Mein Mann hasst Fußball). Gleich kamen die typischen "Willst du wirklich als Frau mitspielen? Wir kicken schon ganz schön hart"-Sprüche, die mich schon immer geärgert haben. Ich spiele zwar selten Fußball, aber ich bin so etwas wie ein Naturtalent. Zwar bin ich eher schlechter in der Verteidigung, aber ich bin sehr gut im Sturm und schieße auch öfters ein Tor.


Am Anfang packten sie mich noch in Watte und schossen mir vorsichtig die Bälle zu und ließen mich mit dem Ball erstmal etwas laufen, bevor sie halbherzig eingriffen, nach dem ersten Tor durch mich sah es schon etwas anders aus. Nur ein Vater aus der Gegenmannschaft vertrödelte seine Zeit eher mit dummen Sprüchen. Er nannte den Torwart seiner Mannschaft nach dem zweiten Tor "weibisch", nach dem dritten Tor (das nicht ich direkt erzielte, aber ich den entscheidenden Pass gemacht hatte) blähte er sich auf wie eine dumme Version von Hulk und stapfte in das Tor, da er meinte, der Torwart seiner Mannschaft sei eine "Pussy." Als er noch den Satz brachte, dass ich für eine Frau ja nicht ganz so schlecht spielen würde, aber er ja jetzt im Tor stehe, würde sich das Blatt natürlich wenden, kochte ich innerlich. Ich spiele nicht für eine Frau recht gut, ich spiele gut. Fertig.


Körperlich mögen die meisten Männer mir überlegen sein, aber mein Ballgefühl und Begabung sind kein männliches Attribut, was ich trotz Frau-sein abbekommen habe. Dieser blöde Hulk im Tor schrie sein Team immer mehr an, die Sprüche wurden immer chauvinistischer und ich wurde nicht vor Anstrengung, sondern vor Wut rot im Gesicht. Als ich das nächste Mal vor dem Tor angekommen war, zielte ich nicht auf eine freie Ecke, sondern auf sein Gesicht. Und ich traf. Er konnte zwar noch die Hände hochreißen, aber die Wucht des Balles brach ihm die Nase. So beendete ich das Grillfest mit einem finalen Tor, das meiner Mannschaft den Sieg brachte und einen Chauvinisten ins Krankenhaus. Wir haben mittlerweile einige gute Bekannte gefunden, die Familie des Chauvinisten ist nicht dabei, es kommt nur ab und an deren Sohn zum Spielen vorbei und ich mag die Ehefrau ganz gerne. Es tut mir leid, dass ich sowohl den Kindergartenfreund meines Kindes als auch dessen Schwester zum Weinen brachte, als sie ihren blutüberströmten Papa sahen.

Beichthaus.com Beichte #00038037 vom 11.04.2016 um 16:00:45 Uhr (22 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Laptop mit Wasserschaden

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Dummheit Maßlosigkeit Geiz

Ich beichte, dass ich aufgrund meiner Ungeduld und Dummheit höchstwahrscheinlich den Laptop meines Freundes geschrottet habe. Mein Freund ist gerade für zwei Wochen weg, und weil ich gerade keinen Laptop habe, hat er mir seinen ausgeliehen, damit ich in der Uni-Bibliothek damit arbeiten kann. Dann ist in der U-Bahn dummerweise meine halbe Flasche Kaffee in meinem Rucksack ausgelaufen. Es ist zwar die halbe Flasche ausgelaufen, aber der Laptop war in einem extra Fach mit dicker Trennwand, deswegen dachte ich, er habe nichts abbekommen. Erst knapp eine Stunde später, in der Uni, habe ich gemerkt, dass auf dem Laptop oben, unten und auf ein paar Tasten ein paar Tropfen Kaffee waren, aber viel war das nicht, deswegen habe ich mir auch keine Sorgen gemacht und es einfach weggewischt. Aber dann ging er nicht an, es blinkte auch das Stromlicht nicht, als ich ihn anschloss. Man soll ja beim Wasserschaden den Laptop nicht ans Stromnetz anschließen, aber das wusste ich nicht und außerdem war ich ja gar nicht davon ausgegangen, dass er Schaden genommen hat. Dummerweise habe ich ihn auch in mehrere Richtungen umgedreht, was man auch nicht machen soll, um die Flüssigkeit nicht zu verteilen.


Ich bin dann zum technischen Support der Uni, die haben mir nur gesagt, ich könne ihn auf eine Heizung stellen, aber "nicht zu sehr", oder ihn unten aufmachen und alles abtrocknen. Aber am Besten gleich zur Reparatur bringen, wenn mir meine Daten lieb sind, aber das werde sehr teuer. Weil ich keine Lust habe, mir wegen eines über fünf Jahre alten Laptops Unsummen von Geld von irgendwelchen Nerds aus der Tasche ziehen zu lassen, wollte ich lieber die Auseinanderbau- und Heizungs-Lösung ausprobieren. Ich habe dann zu Hause den Laptop auseinandergebaut und von Innen mit Küchenrolle abgetrocknet, da war aber kaum Kaffee - auf den ersten Blick hat man da gar nichts gesehen. Dann habe ich da mit dem Föhn alles abgepustet (nicht zu heiß) und wollte die Tastatur ausbauen, um zu gucken, ob da auch Kaffee drunter ist, habe es aber nicht geschafft.


Danach habe ich alles wieder zusammengebaut und wieder versucht, ihn anzumachen. Das ging aber nicht. Es war ziemlich dumm von mir, ihn wieder ans Stromnetz zu schließen und damit habe ich ihm wahrscheinlich den Gnadenstoß gegeben. Und das nur, weil ich so ungeduldig war und nicht noch länger warten wollte, bis alles restlos getrocknet ist. Jetzt liegt er auf einem Handtuch auf der lauwarmen Heizung und ich lasse ihn eine Woche trocknen. Aber viel Hoffnung habe ich nicht. Die Festplatte habe ich einfach drin gelassen, den Akku nicht. Jetzt ärgere ich mich darüber, dass ich ihn mehrmals ans Stromnetz angeschlossen und ihn umgedreht habe. Im Internet habe ich auch gelesen, man solle nicht mit dem warmen Föhn da rumpusten, vor allem nicht in den Lüfter, was ich getan habe. Ich hoffe auch, dass die Innenteile des Laptops nicht irgendwie superempfindlich sind und nur mit Gummihandschuhen angefasst werden dürfen, denn ich habe da nicht besonders vorsichtig mit Küchenrolle rumgewischt und den auch mit offener Unterseite auf den Tisch gestellt. Das Dumme ist auch, dass der Kaffee genau auf die wichtige Seite gekommen ist, also links, da wo das Stromkabel reinkommt.


Von den wichtigsten Daten auf dem Laptop gibt es Back-ups, aber nicht von den neuesten Fotos und auch von ein paar anderen Dokumenten nicht, bei denen das ärgerlich ist. Es tut mir wahnsinnig leid, dass ich den Laptop meines Freundes aufgrund meiner eigenen Ungeduld und Dummheit geschrottet habe. Mir graut schon davor, es ihm zu beichten. Ich habe immer noch ein Fünkchen Hoffnung, dass er nach einer Woche Heizungstherapie wieder angeht. Hätte ich meinem Freund gleich Bescheid gesagt, hätte er mir wahrscheinlich ein paar nützliche Tipps und No-Gos sagen können und manche dumme Handlung meinerseits hätte verhindert werden können.

Beichthaus.com Beichte #00038036 vom 11.04.2016 um 11:21:37 Uhr (26 Kommentare).

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So wehrt man sich gegen seinen Vermieter!

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Nachbarn

So wehrt man sich gegen seinen Vermieter!
Ich (m/35) beichte hiermit, dass meine Nachbarn und ich einen Krieg gegen unseren Vermieter führen. Dieser Minusmensch hat das Haus, in dem acht Parteien - also insgesamt 15 Leute - leben, vor einem Jahr mit seinem Erbe gekauft, und zwar als Geldanlage. Er wollte alle Mieter rauswerfen, um das Haus zu sanieren, welches aber nachweislich nicht sanierungsbedürftig ist. Das hat nämlich unser alter Vermieter erst vor vier Jahren machen lassen. Leider kam dieser liebenswerte Mensch in Geldprobleme und musste eines seiner Häuser abstoßen. Und es war halt leider das Haus, in welchem wir leben. Er versprach uns aber, dass der neue Eigentümer nichts ändern würde, darauf würde er achten. Leider stellte sich heraus, dass er belogen wurde, was das angeht.

Der Neue hat auch keine Ahnung von Mietrecht und zum Glück ist er noch nicht auf die Idee gekommen, einen Anwalt zu finden, der Ahnung hat. Die erst nach fünf Monaten erfolgte Kündigung wurde selbstverständlich von allen Mietern angefochten, genauso wie die unsägliche Mieterhöhung auf fast das Doppelte der jetzigen Mieten. Diese sind zwar günstig, aber im Mietspiegel unserer Stadt noch drin. Da die Mietverträge alle unbeschränkt laufen, hat er auch mit Anwalt keine Chance, uns loszuwerden. Er hat natürlich verschiedene Sachen versucht, wie beispielsweise die Heizung und das warme Wasser abstellen zu lassen. Als Reaktion haben alle Mieter die Miete gekürzt. Außerdem ließen wir auf seine Kosten einen Monteur kommen, der alles wieder angestellt hat. Das war natürlich an einem Sonntag. Das Ganze passierte drei Mal, danach gab er es dann auf.

Als Nächstes versuchte er, uns den Keller zu versperren, aber irgendeiner hat einfach die Tür eingetreten. Die neuen Vorhängeschlösser an den Kellerabteilen wurden mit einem Bolzenschneider entfernt, da er sagte, um an unsere Sachen zu kommen, müssten wir nur ausziehen. Naja, er fand die Schlösser dann im Müll. Seine unangekündigten "Inspektionen" waren natürlich auch nicht von Erfolg gekrönt. Einmal hat er versucht, eine junge Mutter wegzuschieben, um in die Wohnung zu gelangen - woraufhin ihr Freund dem Vermieter mehrfach ins Gesicht fassen musste. Außerdem wurde er angezeigt und musste eine saftige Strafe wegen Hausfriedensbruch und versuchter Körperverletzung blechen. Der junge Mann, der seine Freundin verteidigte, wurde dagegen wegen Nothilfe freigesprochen.

Er hat auch versucht, uns den Strom abstellen zu lassen, und das auch noch nachts. Der arme Kerl, der das für ihn machen sollte, wurde als Einbrecher der Polizei übergeben. Und das auch nicht ganz unverletzt, da ihn jemand dabei erwischt hat und derjenige auch noch einen Nachbarn zu Hilfe holte. Den Hausschlüssel, den der Kerl hatte, hat man ihm natürlich vorher abgenommen. Die Polizei glaubte ihm keine Sekunde. Da er auf Bewährung war, sitzt er jetzt im Knast. Im Übrigen ist er der Neffe des Eigentümers. Dieser hält wenigstens seitdem seinen Clan aus der Sache raus.

Inzwischen sind sämtliche Schlösser an allen Wohnungen und beiden Türen ins Haus ausgewechselt und der Kerl kommt nicht einmal mehr ins Haus rein. Als er das merkte, hat er getobt wie ein Irrer und die Polizei geholt. Ein Nachbar aus dem Nebenhaus hat aber wegen des Gebrülls auch die Polizei geholt, was sehr lustig war, da sich die beiden Besatzungen der Polizeiautos relativ schnell einig waren, den tobenden Kobold vor der Haustür zu entfernen. Das Video davon ist immer wieder ein Hochgenuss. Auch hat er versucht, die Müllabfuhr abzubestellen, wurde ihm aber abschlägig beschieden. Langsam zeigt er erste Verschleißerscheinungen und ist wohl in Verhandlungen, das Haus wieder zu verkaufen. Aber eines schwöre ich, auch der Nächste bringt uns hier nicht heraus! Wir sind inzwischen eine eingeschworene Gruppe geworden und werden unser Haus garantiert keinem Miethai überlassen!

Beichthaus.com Beichte #00037959 vom 30.03.2016 um 15:58:22 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Soll ich der Trantüte fremdgehen?

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Wollust Fremdgehen Partnerschaft Koblenz

Soll ich der Trantüte fremdgehen?
Ich (w/30) lebe seit 10 Jahren in einer Beziehung. Meinen Freund kenne ich schon seit dem Kindergarten, es war damals schon Buddelkastenliebe. Auch wenn er der wundervollste Mensch ist, den ich kenne, kreisen meine Gedanken um eine Frage: Soll ich fremdgehen? Er sieht gut aus, ist liebevoll, romantisch, kinderlieb, kann gut kochen und hat einen guten Job. Eigentlich alles, was man sich so wünscht. Meine Freundinnen beneiden mich. Doch jetzt, wo ich 30 Jahre alt bin, frage ich mich, ob das alles gewesen sein soll. Sexuell gesehen ist er eine Trantüte. Er ist eher der Kuschelsextyp mit einem 11cm-Penis (steif). Der Rein-Raus-Rhythmus beträgt gefühlte zehn Sekunden und der Sex endet immer im Doggy mit seinem Orgasmus nach 3-5 Minuten. Ich kann mich nicht erinnern, dass er mich in den 10 Jahren jemals zum Höhepunkt gebracht hat. Und ja, ich habe mit ihm geredet und habe oft versucht daran etwas zu ändern, aber über die Jahre habe ich die Hoffnung langsam aufgegeben. Ich möchte endlich mal richtig durchgefickt werden, Rein-Raus im Ein-Sekunden-Takt nonstop 20 Minuten lang in 10 verschiedenen Positionen. Das wäre ein Traum!

Über eine Dating-App habe ich jetzt schon einige Kandidaten gefunden. Das kleine Teufelchen auf meiner Schulter sagt, dass ich es tun soll, solange ich noch halbwegs jung und kinderlos bin. Der kleine Engelchen auf der anderen Seite sagt, dass das meiner Beziehung schadet und ich es bis an mein Lebensende bereuen werde. Ich bin in der Zwickmühle. Es tat auf jeden Fall mal gut, das hier aufzuschreiben und die Gedanken zu ordnen. Vielleicht gibt es ja noch irgendeine andere Lösung, für die ich dankbar wäre.

Beichthaus.com Beichte #00037948 vom 29.03.2016 um 21:14:50 Uhr in Koblenz (52 Kommentare).

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