Zivilcourage sollte nicht bestraft werden!

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Gewalt Maßlosigkeit Stolz Hamburg

Ich (m/29) gehe regelmäßig zum Sport und habe auch ein bisschen Masse aufgebaut. Bei über 1.80m komme ich auf trainierte 90kg. Ich bin ziemlich agil, habe früher auch Football gespielt und habe zusätzlich 10 Jahre Kampfsport-Erfahrung. Vor einiger Zeit war ich in der Innenstadt unterwegs, als ich von Weitem sah, wie jemand aus einem Klamottengeschäft geflüchtet ist. Der Mann (ca. Mitte 20) lief in meine Richtung, und als ich einen Angestellten aus dem Laden laufen und schreien hörte, habe ich den Mann ohne zu zögern aufgehalten. Allerdings habe ich übertrieben, da ich nicht allein unterwegs war und ein bisschen Show machen wollte. Ich habe den Kerl schräg von vorne mit der Schulter voraus in die Hüfte getackelt. Über einen Meter Flug und eine harte Landung auf dem Asphalt führten dann gepaart mit Adrenalin bei ihm zu Atemnot und neben dem Rufen der Polizei auch zum Auftauchen eines Krankenwagens.


Ein paar Tage später bekam ich dann Post von der Polizei. Anzeige wegen Körperverletzung. Offenbar hatte der Kerl ein paar Frakturen erlitten, so wie eine tiefe, üble Schürfwunde. Ich habe dann bei der Polizei erklärt, dass ich nur den Dieb aufhalten wollte und ja nicht wusste, ob der bewaffnet oder sonst irgendwie gefährlich ist. Glücklicherweise musste ich gar nicht viel sagen, weil der Ladenbesitzer die volle Verantwortung und sämtliche Kosten eines möglichen Verfahrens übernehmen wollte. Er sagte wohl so etwas wie "Zivilcourage sollte nicht bestraft werden." Das Verfahren wurde ein paar Wochen später eingestellt - ohne große Auswirkungen für mich. Ich wurde lediglich belehrt, dass ich etwas vorsichtiger sein soll. Ich beichte also den übertriebenen Einsatz von Gewalt unter dem Deckmantel der Zivilcourage, und das nur, weil ich ein bisschen angeben wollte.

Beichthaus.com Beichte #00035864 vom 05.06.2015 um 09:18:57 Uhr in Hamburg (Mönckebergstraße) (11 Kommentare).

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Langer Stuhlgang

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Schamlosigkeit Rache Ekel WG Hamburg

Einer unserer WG-Mitbewohner zelebriert seinen Stuhlgang seit Ewigkeiten so exzessiv, dass er damit stundenlang das Klo blockiert. Wenn er merkt, dass es an der Zeit ist, aufs Klo zu gehen, kocht er sich einen Kaffee, nimmt sich ein Bier aus dem Kühlschrank, schnappt sich seine Zigaretten und eine Illustrierte oder die Tageszeitung und verdrückt sich auf das stille Örtchen. Er kommt erst wieder heraus, wenn Bier und Kaffee alle sind, die Zeitung komplett durchgelesen ist und die halbe Schachtel Kippen als Stummel im Aschenbecher liegt. Nicht nur, dass das natürlich ewig dauert - nein, man bekommt natürlich auch direkt einen Spontan-Lungenkrebs, wenn man als Nächster aufs Klo geht, weil er natürlich noch nicht gelernt hat, dass dort auch ein Fenster ist.

Darauf angesprochen guckt er nur ungläubig und versteht nicht, dass wir uns darüber aufregen. Wie auch immer - ich habe letztens auf jeden Fall mal eine kleine Kamera auf dem Klo installiert, das Ganze aufgezeichnet und auf unserer letzten WG-Party über den Beamer abgespielt. Die Freude der Partybesucher war enorm - die unseres Mitbewohners eher gering. Nun hängt seitdem der WG-Segen etwas schief. Ich bereue das jetzt sehr. Oder vielleicht doch nicht? Ich bin mir noch nicht ganz sicher.

Beichthaus.com Beichte #00035707 vom 14.05.2015 um 11:25:44 Uhr in 20354 Hamburg (Valentinskamp) (20 Kommentare).

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Die Rache einer Prostituierten

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Prostitution Rache Lügen Ex Hamburg

Ich (w/24) arbeite als Prostituierte. Ich weiß, jetzt werden viele Menschen mich gleich verurteilen, aber für mich ist das ein Beruf wie jeder andere auch, der es mir ermöglicht, Geld zu verdienen. Ich mache das weder, weil es mir Spaß macht, noch aus Geldnot. Aber zurück zur eigentlichen Beichte: Vor einiger Zeit kam ein junger Mann zu mir, um meine Dienste in Anspruch zu nehmen. Er war so ungefähr mein Alter und ich nahm ihn mit aufs Zimmer, bereit, meine Pflichten zu erfüllen. Wir küssten uns dann auch eine Weile, aber er fuhr nicht fort, sondern hörte irgendwann auf, und fragte mich, ob ich einfach neben ihm sitzen könnte, um mich mit ihm zu unterhalten.


Ich habe natürlich eingewilligt, es spricht ja nichts dagegen, schließlich hatte er bezahlt und muss wissen, wofür er sein Geld ausgibt, und wir haben dann noch eine Weile da gesessen und geredet, bis er schließlich gehen musste. Eine Woche später dasselbe Spiel, wieder bezahlte er, schlief aber nicht mit mir, sondern wir unterhielten uns nur. Das passierte einige Male, und schließlich musste ich mir eingestehen, dass ich mich verliebt hatte. Wir sahen uns nie außerhalb meiner Arbeit, und ich schlug ihm vor, das doch zu ändern - was wir taten. Wir trafen uns einige Male außerhalb der Arbeit und ich war vollkommen verliebt, ihm schien es genauso zu gehen. Vor zwei Wochen kam er dann zu mir, er wisse nicht, wie er anfangen solle, und das klänge jetzt sehr komisch, aber er wolle nicht mit einer Nutte zusammen sein, das sei ihm vor seinen Arbeitskollegen und generell und überhaupt zu peinlich. Ich war total geschockt, schließlich hatte er mich ja als Prostituierte aufgesucht und kennengelernt, und das hatte ihn nicht gestört. Ich fragte ihn in meiner Liebe sogar, ob es etwas helfen würde, wenn ich meinen Job beenden würde, aber nein, das wollte er mir auch nicht antun, das sei zu viel für eine junge Liebe.


Ich habe ihn zwei Tage später mit einer anderen Frau erwischt, wild knutschend in der S-Bahn, und da war mir klar, dass es nicht an meinem Job lag. In meiner Wut habe ich etwas getan, wofür ich mich sehr schäme, ich habe bei ihm im Büro angerufen - bei seiner Sekretärin - und gemeint, ich riefe als Escort-Dame an, sie sollte doch bitte ausrichten, das Thomas doch keine Sackratten hatte, und ob er nicht nächste Woche wieder zum Schwulentreff käme. Ich weiß nicht, ob ich mich schlecht fühlen muss, oder nicht, aber es hat schon gut getan, vor allem, weil ich weiß, das seine Sekretärin ein Klatschmaul ist. Er hätte schon sagen können, warum es aus ist.

Beichthaus.com Beichte #00035674 vom 09.05.2015 um 20:57:01 Uhr in 20359 Hamburg (Reeperbahn) (14 Kommentare).

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Eine Affäre unter der Woche

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Fremdgehen Falschheit Partnerschaft Hamburg

Ich (w/21) bin Studentin, und bin seit einem Jahr und zwei Monaten in einer festen Beziehung. Mein Freund war aus Geschäftsgründen in einer anderen Stadt, abends lud mich ein Freund zu sich in die WG ein. Wir hatten vor einigen Monaten zusammen gekellnert und ich war schon öfter dort gewesen, weshalb ich von einem stinknormalen Abend ausging. Ich wusste zwar, dass er an mir interessiert war, und war ebenfalls an ihm interessiert, doch hätte ich nie gedacht, dass daraus irgendetwas werden würde. Wir schauten uns einen Film an, spielten etwas Gitarre, tranken dazu und plötzlich küsste er mich leidenschaftlich. Im ersten Moment war ich ziemlich schockiert, dann küsste ich ihn zurück. Und der Rest ergab sich so ziemlich von selbst: Wir landeten im Bett. Wie oft wir in dieser Nacht in welcher Position Sex hatten, weiß ich nicht mal mehr. Es war auf jeden Fall eine totale Überraschung. Er war einfach nur spitze im Bett. Beim Frühstück war ich etwas verlegen, weil ich seine Lippe etwas demoliert hatte, die Verlegenheit legte sich im Nachhinein aber wieder relativ schnell.

Morgen wollte ich eigentlich wieder zu ihm, doch sein Mitbewohner ist wieder da, wir kennen uns und auch er weiß über meine Beziehung Bescheid. Deswegen haben wir nun vor, uns nur noch an Tagen zu treffen, an denen sein Mitbewohner nicht anwesend ist. Er hat mir vorgeschlagen, unseren gemeinsamen Bekannten zu erzählen, dass wir ein Paar sind, damit keine Komplikationen auftauchen. Was an sich eigentlich auch funktionieren würde, da mein Freund sowieso einige Stunden entfernt wohnt und meinen Freundeskreis aus dem Cafe, in dem ich vorher kurze Zeit gekellnert habe, nicht kennt. Da wir uns aufgrund seiner Arbeit und meines Studiums unterhalb der Woche nicht oft sehen können, würde diese Affäre wahrscheinlich auch nicht ans Tageslicht gelangen.

Beichthaus.com Beichte #00035562 vom 26.04.2015 um 02:41:29 Uhr in 22607 Hamburg (Flottbeker Marktweg) (22 Kommentare).

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Was!? Du bist keine Nutte?

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Peinlichkeit Last Night Dating Hamburg-Billstedt

Mir (w/24) ist neulich etwas passiert, was mir extrem peinlich ist und das ich jetzt beichten muss. Ich war abends gegen zehn Uhr auf dem Weg zur Party einer Freundin, als ein gut aussehender Mann mich ansprach. Ich schätzte ihn auf Ende dreißig, mit braunen Locken und breitem Kreuz. Er gefiel mir wirklich gut, wir unterhielten uns kurz und er machte mir Komplimente, wir verabredeten uns für den nächsten Abend bei mir in der Wohnung. Den ganzen Tag über war ich nervös, zog mein Lieblingskleid an, putzte die ganze Wohnung - das volle Programm eben. Als er auftauchte, sagte er auch kaum ein Wort, sondern fiel sofort über mich her. Normalerweise mache ich so etwas nicht, sondern bin eher etwas altmodischer eingestellt, auch einen ONS hatte ich noch nie, aber ich war spontan verliebt und gab mich dem fremden Kerl hin.

Als wir fertig waren und ich mich an ihn kuscheln wollte, sprang er aber sofort auf, zog sich seine Klamotten an, kramte seine Geldbörse aus dem Jackett und fragte mich nach dem Preis. Ich glaube, ich war noch nie so erschüttert. Ich habe ihm dann natürlich erklärt, dass ich gar keine Prostituierte bin, woraufhin die folgenden Worte kamen: "Bist du sicher? Wenn du keine Nutte bist, heißt das ja, ich habe meine Frau betrogen!" So fassungslos war ich wirklich noch nie, ich habe ihn gleich rausgeworfen und hoffe, dass wir uns nie wieder begegnen. Mir ist das wirklich total peinlich und unangenehm, weswegen ich niemandem etwas gesagt habe, aber ich verstehe auch nicht, wie das passieren konnte: Am Tag unserer Begegnung trug ich zwar einen kurzen Rock, war aber nicht übermäßig geschminkt, trug flache Schuhe und ein hochgeschlossenes Top. Am nächsten Tag war mein Kleid knielang. Ich fühle mich immer noch schmutzig und weiß nicht, was ich tun kann, um mich besser zu fühlen.

Beichthaus.com Beichte #00035389 vom 04.04.2015 um 13:16:06 Uhr in 22117 Hamburg-Billstedt (Tabulatorweg) (28 Kommentare).

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