Unser Urlaub in Schweden

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Feigheit Falschheit Urlaub Familie Karlstad

Ich (w) war mit zwei Tanten - mit denen ich mich eigentlich immer gut verstanden habe - im Urlaub in Schweden, um Verwandte von uns zu besuchen, die eben weiter weg wohnen. Grundsätzlich war es großartig. Den schwedischen Teil meiner Familie mag ich ausgesprochen gerne. Nur eine meiner Tanten hat alles versucht, um mich vor unseren Verwandten, bei denen wir gewohnt haben, möglichst blöd dastehen zu lassen. Zum Beispiel hat sie mein Mitbringsel, das aus Platzgründen in ihrem Koffer war, zusammen mit ihrem hergegeben und so getan, als wäre beides von ihr. Ich war ziemlich stinkig, als ich das mitgekriegt habe. In den unsinnigsten Situationen, als es zum Beispiel um meine Mitreisenden bei meinem letzten Besuch ging, bei dem sie überhaupt nicht dabei war, tat sie, als wüsste ich nicht, wovon ich rede. Völlig schwachsinnige Aktionen. Witzigerweise gab es dieses abwertende und irrsinnig nervige Verhalten immer nur dann, wenn unsere schwedischen Verwandten in der Nähe waren. Waren wir allein, war immer alles ganz normal und sie ultrafreundlich. Mir ist nicht klar, was sie damit eigentlich bezwecken wollte. Dennoch fand ich das extrem unangenehm und hinterhältig. Meine Beichte ist, dass ich, als wir wieder zurück waren, nichts mehr dazu gesagt habe. Aus Feigheit. Und weil ich keinen Streit in der Familie haben will. Ich lasse sie nur komplett links liegen, weil ich mit einer derart falschen Person einfach nichts zu tun haben will.

Beichthaus.com Beichte #00031527 vom 27.06.2013 um 23:34:51 Uhr in Karlstad (13 Kommentare).

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Der Taxifahrer und die Neugier

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Masturbation Schamlosigkeit Neugier Unfall Last Night Auto & Co.

Der Taxifahrer und die Neugier
Als ich das letzte Mal in einer Disco war, ließ ich mich von einem Typen anmachen. Groß, muskulös und ich dachte, mit dem werde ich noch meinen Spaß haben. Ich ging mit ihm nach draußen und hinter ein paar Containern kniete ich mich vor ihn und begann. Dann zog ich meinen Rock hoch, den String aus und bot mich ihm quasi auf dem Präsentierteller. Er machte sich über mich her, aber leider war es alles andere als befriedigend. Nach nicht mal einer Minute war er fertig. Ich war ziemlich angepisst und da es sowieso schon spät war, wollte ich mich auf den Heimweg machen. Ich packte meinen String in die Tasche, zog den Rock zurecht und stieg in das nächste Taxi. Auf dem Heimweg fasste ich mir immer wieder unter den Rock. Schließlich blieben meine Hände dort und ich besorgte es mir. Eigentlich nichts Schlimmes. Ich war aber etwas zu auffällig und lenkte damit den Taxifahrer ab. Er streifte ein parkendes Auto, bevor ich endlich einen erlösenden Orgasmus haben konnte. Fluchend blieb er stehen. Ich sagte, ich hätte es nicht mehr weit, bezahlte ihn und lief dann nach Hause. Es tut mir leid, dass der Fahrer wegen mir Ärger hatte.

Beichthaus.com Beichte #00031374 vom 07.06.2013 um 00:43:46 Uhr (24 Kommentare).

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Brokkoli rauchen

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Betrug Drogen Habgier Rache Last Night

Brokkoli rauchen
Ich habe vor circa einem Jahr bei mir zu Hause eine Party geschmissen. Weil ich am nächsten Morgen leider unerwartet für einen Kollegen einspringen musste, hab ich wenig getrunken, wohingegen manche meinten, die Zimmerpflanze müsste mit Mageninhalt gegossen werden. Besagten Anwesenden konnte ich eh nie richtig leiden. Er war so besoffen, dass er zu mir torkelte und mich förmlich anschrie, ob ich irgendwo Gras hätte, weil er das jetzt braucht, er würde es mir auch bezahlen. Da ich nie Drogen nahm, habe ich Entsprechendes nicht zu Hause. Allerdings kam mir schnell eine Idee. Ich ging in die Küche und holte die Reste vom Abendessen des Vortages (Brokkoli) und schnitt ein Stück in ganz kleine Teilchen. Von dem dann ein noch kleinerer Teil in einem wiederverschließbaren Beutel landete. Nun ich bin 25 Euro reicher und muss seither immer lachen, wenn ich ihn sehe. Was aus dem Beutel geworden ist, weiß ich leider nicht. Allerdings habe ich es ihm niemals erzählt. Nur ein paar Freunde wissen Bescheid und lachen seither auch immer, wenn sie ihn sehen oder wir mal wieder über die Geschichte reden.

Beichthaus.com Beichte #00031012 vom 11.04.2013 um 01:49:07 Uhr (17 Kommentare).

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Das Spiel mit der Alarmanlage

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Boshaftigkeit Auto & Co. Nachbarn Kinder Illschwang

Das Spiel mit der Alarmanlage
Als ich noch ein Junge von vielleicht zwölf Jahren war, bezog eine Familie unser leerstehendes Nachbarhaus. Der Familienvater gehörte zu der wohl unangenehmsten Form Mann: klein, eklig, jähzornig und cholerisch. Seine Frau war eine typische Nageltante, deren Fingernägel und Schminke im Gesicht ihr über alles gingen. Warum die Familie nun ausgerechnet unseren Ort (800 Seelen) ausgesucht hat, verstehe ich bis heute nicht. Zum Glück haben sie auch nur ein paar Jahre in der Nachbarschaft gewohnt. Der Vater brauchte, vielleicht aufgrund seines wenig beeindruckenden Äußeren, das Statussymbol Auto. Das ist an und für sich nichts Schlimmes, jedoch war er so dumm, eine Alarmanlage zu installieren. Auf unserem Dorf war das eine Neuerung, die niemand zuvor gesehen, beziehungsweise gehört hatte und selbst die Dorfbewohner, die sich einen großen Wagen leisten konnten und dies auch taten, verzichteten wohlweislich auf eine Alarmanlage. Denn diese war für einen Jungen von zwölf Jahren mit seinen Kumpels das beste Spielzeug, das uns ein ganzes Jahr beschäftigte. Entdeckt habe ich es, als die Alarmanlage durch Zufall anging, vielleicht durch einen Vogelschiss und die ganze Nachbarschaft aus den Betten trieb. Der Alarmton war nicht nur laut und schrill, er ging bis ins Mark. Ist es denn verwunderlich, dass dieses Auto dann zur Zielscheibe jugendlicher Streiche wurde? Da gerade Winter war, versteckten wir uns hinter einer Häuserecke, wo man uns nicht sehen konnte und warfen alle zehn Minuten einen Schneeball auf das Auto. Der Schneeball flog leise in hohem Bogen, platschte auf das Autodach und zerriss einen ruhigen Sonntag in ein Martyrium aus schrillen und ohrenbetäubenden Alarmgeräuschen. Der Mann kam dann immer wie ein tasmanischer Teufel aus der Tür geschossen, glotzte mit irrem, wütendem Blick die Straße hoch und runter und versuchte, den Saukerl ausfindig zu machen. Danach beendete er das Alarmsignal und verzog sich wieder ins Haus.

Wir sahen dann immer vom Versteck aus, wie er am Fenster schaute. Wir warteten, bis er kurz verschwunden war und schon flog der nächste Schneeball. Wir brachten unser Treiben manchmal ganz schön auf die Spitze. Als der Frühling kam und wir unsere Fahrräder wieder ausgepackt hatten, sind wir immer am Wagen vorbei gefahren und haben mit der flachen Hand kurz aufs Dach gehauen, um danach wie der Blitz in der nächsten Straße zu verschwinden. Das wurde wie eine Sucht für uns. Von der Schule heimkommen, Ranzen in die Ecke knallen, Fahrrad rausholen und losfahren. Dabei kurz an dem Wagen vorbeifahren und die Alarmanlage zum Klingen bringen. Dass es Kinder waren, hat er schnell herausgefunden und so ist er in die Dorfkneipe marschiert und hat vor allen Anwesenden verkündet, er würde alle strafrechtlich zur Rechenschaft ziehen, die ihre Bälger nicht im Griff hatten. Schwerer Fehler. Die meisten der Anwesenden waren einfache, schwer arbeitende Männer, denen diese Drohung nicht sehr nahe ging. Ich glaube, so schnell hat er noch nie ein blaues Auge gehabt. Nach einem Jahr hat er dann endlich die Alarmanlage komplett abgestellt und schon kam wieder Ruhe in die Straße. Meine Eltern haben mich nie aufgehalten. Mein Vater hatte für Statussymbole nie viel übrig. Ich möchte mich hiermit bei allen Nachbarn unserer Straße für dieses Jahr im Lärm entschuldigen. Ich weiß, dass die meisten das mit Humor gesehen haben, denn niemand verstand den Zweck einer Alarmanlage, besonders nicht in einer Straße, die bei fünf vorbeifahrenden Traktoren schon als vielbefahren gilt und die meisten nicht mal ihre Autos abschließen, geschweige denn ihre Häuser.

Beichthaus.com Beichte #00030914 vom 21.03.2013 um 13:24:35 Uhr in Illschwang (15 Kommentare).

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Hass auf meine Kollegen

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Hass Kollegen

Ich (w/23) bin seit einem halben Jahr als Sachbearbeiterin in einem recht angesehenen Unternehmen beschäftigt. Dort arbeite ich jedoch nur als Vertretung. Aufgrund mancher Arbeitsvorgänge muss ich mich in regelmäßigen Abständen mit den Kollegen aus einer anderen Abteilung absprechen. Dies ist für mich immer eine Überwindung, denn ich hasse es, diese Abteilung zu betreten. Ständig könnte ich der Dame am rechten Schreibtisch wegen ihrer herablassenden Art die Augen auskratzen. Der Dame am linken Platz würde ich gerne sagen, dass sie beim Duschen statt nur Wasser auch Seife benutzen muss und dem Herrn in der Mitte wünsche ich die Pest an den Hals. Sobald ich diese Abteilung verlasse, freue ich mich immer auf mein kleines Einzelbüro und meinen Chef, den ich nur alle zwei Tage sehen muss. Vor einer Woche hatte ich jedoch ein Personalgespräch und mir wurde mitgeteilt, dass die Kollegin, die ich vertrete, in zwei Monaten wieder zurückkommt. Man sagte mir daraufhin auch, dass ich in die oben besagte Abteilung wechseln dürfte. Ich nahm dieses Angebot zunächst an, werde aber an meinem letzten Tag im Einzelbüro die Kündigung einreichen. Keine zehn Pferde bekommen mich in diese Abteilung!


Eigentlich sollte ich für diese Chance dankbar sein. Viele sagen mir jetzt sicherlich, dass dies besser als gar keine Arbeit wäre aber das sehe ich anders. Lieber suche ich mir in aller Ruhe eine neue Arbeitsstelle und beziehe in dieser Zeit Arbeitslosengeld, als auch nur einen Tag mit diesen Idioten zu verbringen!

Beichthaus.com Beichte #00030898 vom 19.03.2013 um 03:28:54 Uhr (22 Kommentare).

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