Meine politische Kehrtwende

55

Zorn Hass Vorurteile Gesellschaft Politik Hamburg

Ich möchte beichten, dass ich eine Art gefallener Punk bin und fast komplett das Gegenteil meiner alten Meinung vertrete. Früher gehörte ich zu einigen Kreisen Linksextremer und kommunistisch geprägter Gruppen. Doch nach und nach merkte ich, dass außer mir eigentlich […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00028764 vom 27.03.2011 um 16:13:14 Uhr in Hamburg (55 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein Kinderwunsch

52

anhören

Lügen Falschheit Schwangerschaft Neubrandenburg

Ehrlich gesagt, habe ich das so offen noch niemandem erzählt. Nachdem mein Mann und ich vor fast 4 Jahren geheiratet haben, war bei mir der Wunsch nach Kindern schon sehr gewachsen. Meine Freundinnen hatten entweder schon ein Kind oder waren gerade schwanger. Irgendwie habe ich mich davon anstecken lassen und konnte es kaum noch erwarten, selber ein Baby zu bekommen. Bei meinem Mann war dieser Kinderwunsch noch nicht ganz so ausgeprägt. Grundsätzlich waren wir uns einig, dass wir Kinder wollten, aber eben noch nicht sofort. Daher habe ich ohne sein Wissen nach der Hochzeit die Pille abgesetzt und gehofft, dass ich bald schwanger werde. Mir war noch nicht wirklich klar, wie ich ihm dann erklären sollte, dass ein Baby unterwegs ist, aber der Wunsch bei mir war so intensiv, dass mir das erst mal unwichtig war.


Nach nur drei Monaten war es dann soweit und ich hielt morgens einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Dieses Glücksgefühl war unbeschreiblich und sofort rief ich meinen Mann im Büro an, um es ihm zu erzählen. Er war zugegeben sehr überrascht und dachte zunächst, ich wollte ihn veralbern, doch nach einer Weile merkte er, dass es mein Ernst war. Ich hatte ja angenommen, dass er böse werden würde, aber nichts dergleichen. Nach der Arbeit haben wir noch gemeinsam einen Test gemacht und als er dann im Testfenster las "schwanger 2.-3. Woche", freute er sich auch. Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, weil ich diese Entscheidung für ein Kind ganz alleine getroffen habe und eigentlich finde ich sowas auch nicht gut. Man sollte stets seinem Partner gegenüber fair und ehrlich sein, doch als ich diese Entscheidung für uns getroffen habe, war ich nicht sonderlich rational.

Als unsere Tochter dann auf der Welt war, war mein Mann total glücklich und er gab mir auch schon mal zu verstehen, dass er ahnt, dass ich ohne sein Wissen die Verhütung abgesetzt habe. Zugegeben habe ich es aber nie. Mittlerweile ist auch schon unser Sohn auf der Welt und dieses Mal habe ich die Verhütung abgesetzt mit dem Wissen meines Mannes.

Beichthaus.com Beichte #00028642 vom 15.02.2011 um 17:55:05 Uhr in Neubrandenburg (Friedrich-Engels-Ring) (52 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Der Fetischist in unserer WG

27

Fetisch Boshaftigkeit Rache WG Neuss

Der Fetischist in unserer WG
Ich (w/24) wohne in einer WG mit meiner besten Freundin und ihrer jüngeren Schwester. Die jüngere Schwester hat einen Freund, den sie auch ziemlich oft vorbei bringt und der oft an den Wochenenden bei uns übernachtet. Der Freund ist an sich ganz nett, wenn er nicht […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00028419 vom 19.12.2010 um 15:03:16 Uhr in Neuss (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Frauenliebe auch nicht besser

22

Engherzigkeit Wollust Masturbation Ex

Ich (w/20) beichte, dass ich während meiner 4-jährigen On/Off Beziehung mit meiner Ex nie einen Orgasmus hatte, dafür war sie einfach zu schlecht und wollte ich ihr das begreiflich machen, war das Ego bis auf das tiefste wie bei einem Mann gekränkt. Meine Lösung, […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00028340 vom 28.11.2010 um 12:48:48 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Mein Nachhilfe-Lehrer

17

anhören

Ignoranz Boshaftigkeit

Ich war 13 Jahre alt, Gymnasiastin und benötigte dringend Nachhilfe in Mathematik. Ein netter Nachbar, der mich bereits im Säuglingsalter kannte, pensioniert und früherer Polizeibeamter war, erklärte sich gerne bereit, mir 2 Mal pro Woche Nachhilfe zu geben. Mir machte das Lernen anfangs sehr viel Spaß und meine Noten verbesserten sich zusehends.

Ich kann es nicht mehr genau sagen, wann es anfing, dass ich mich in seiner Gegenwart unwohl und gehemmt fühlte. Saß ich zu Anfang noch neben ihm auf unserer Eckbank, verlangte er nach einer gewissen Zeit, mich auf seinen Schoß zu setzen, was ich widerwillig tat. Während er mich weiterhin unterrichtete, streichelte er mich immer wieder an den Beinen, Oberschenkeln oder Armen. Es kam auch vor, dass er mich von hinten umarmte und an sich zog. Ich kann mich nicht daran erinnern, ob ich ihn jemals darum gebeten habe, diese Annäherungen bzw. sexuellen Belästigungen, wie ich sie heute nennen würde, zu unterlassen. Vermutlich nicht. Obwohl ich sehr wohl in der Lage war, sein Verhalten mir gegenüber als nicht normal zu bezeichnen, so war ich doch durch die Situation eingeschüchtert.

Er machte einen relativ gepflegten Eindruck. An seinen Körpergeruch, der sich aus abgestandenem Eau de Cologne und ungelüfteter Kleidung zusammensetzte, werde ich mich jedoch mein Leben lang erinnern.

Da meine Mutter während meinen Nachhilfestunden nicht ins Zimmer kam, konnte er sicher sein, dass ihn niemand bei seinen Spielchen ertappte. Meine Eltern hätten die Situation sicherlich gleich erkannt, ihn zur Rede gestellt und entsprechend gehandelt. Aus Scham und Peinlichkeit meinen Eltern gegenüber habe ich geschwiegen. Aber auch, weil man mir auf nette aber eindringliche Art zu verstehen gegeben hat, nicht über unser kleines Geheimnis zu sprechen. Sonst...

Ich hatte Angst. Eine Angst, die ich jetzt als Erwachsene nicht mehr in der Lage bin zu beschreiben, was vielleicht auch gut so ist, denn diese Angst hätte sicherlich mein Leben bis zu einem gewissen Grad geprägt, sicherlich nicht zum Positiven. Die Angst, die ich als Kind empfand, hat sich über die vielen Jahre hinweg in Ekel und abgrundtiefe Verachtung für diesen Mann, der schon vor vielen Jahren gestorben ist, gewandelt. Und Gott sei Dank haben sich meine Schulnoten damals so gebessert, dass ich keine Nachhilfe mehr brauchte. Wie weit wäre dieser Mensch wohl gegangen?

Beichthaus.com Beichte #00028049 vom 10.08.2010 um 18:17:14 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

Lies neue Beichten und vote für die Veröffentlichung! Hilf mit im PRECHECK - Bereich!