Ein wahnsinniger Seitensprung

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Fremdgehen Trunksucht Morallosigkeit Lügen Last Night

Ich (w/24) bin seit etwas über fünf Jahren mit meinem Freund bzw. Verlobten zusammen. Wir wollen nächsten Monat heiraten. Ich bin zufrieden mit der Beziehung. Er ist ein lieber Kerl, mit dem man ab und an gut lachen kann. Wir verreisen viel und der Sex ist unglaublich gut. Er ist nur seltener als früher. Das Problem, das ich habe, ist, dass ich trotz allem ständig daran denke, mit anderen Sex zu haben. Es gibt einige, die sich für mich interessieren und mit manchen schreibe ich durchaus Dinge, die ich in meinen Gedanken und Fantasien zu gern machen würde. Ich habe allerdings nie daran gedacht, das tatsächlich in die Tat umzusetzen. Erst einmal, weil ich ihm nicht wehtun will, ich bin auch kein Mensch der Freude am Fremdgehen hat und dennoch kam es dazu. Es war Wochenende und mein Freund war das ganze Wochenende auf Dienstreise. Ich bin am Abend mit einem Freund ausgegangen, und wir waren auf einer Schwulen und Lesben-Party, da er schwul ist. Das ist nicht allzu relevant, da ich nur ihm zuliebe mitging. Ich trank allerdings an dem Abend einiges, und da ich sonst nie Alkohol trinke, bin ich natürlich schon von 3-4 Gläsern ziemlich dicht gewesen. Zumal wir auch noch vorgetrunken hatten, jeder eine Flasche Sekt. Wie dem auch sei. Ich bin an sich schon ein Mensch, der sexuell sehr aktiv und experimentierfreudig ist. Alkohol verursacht bei mir ein wirklich heftiges Verlangen nach Sex. Ich kann nichts dagegen machen, mein Freund war nicht da und ich war, entschuldigt die Ausdrucksweise, aber so etwas von geil auf einen Schwanz.


Ein Typ (19), den ich zufällig im Internet kennenlernte, und mit dem ich oft und sehr lange schrieb und von dem ich wusste, dass er in der Nähe wohnt, schrieb ich also gegen ein Uhr nachts eine SMS, ob er vorbeikommen würde, um mir das zu geben, was er mir des Öfteren schrieb. Er antwortete ziemlich schnell und es dauerte keine zehn Minuten, bis er vor der Tür stand. Ich war so betrunken nach Hause gekommen, dass ich einfach nur ins Bett fiel, mit Schuhen und Jacke. Ich zog sie aus, bevor ich die Tür öffnete. Ich schaute auch nicht nach, wer dort stand, ich öffnete und drehte mich sofort wieder um und ging Richtung Küche. Es war unglaublich - ich wollte eigentlich etwas trinken, dazu kam ich aber nicht, weil er mich an den Haaren packte, mich herumriss und nach unten drückte, sodass ich vor ihm kniete. Ich wusste von unseren Gesprächen, dass er extrem dominant ist, und ich fand es geil. Er nahm mich hart und brutal, er schlug mich dabei und wir haben so ziemlich jeden Raum in unserem Haus, in jeder möglichen Stellung entweiht. Es war einfach unfassbar geil. Es gibt kaum ein Wort, das beschreiben könnte, wie unglaublich diese Nacht war. Nachdem er wieder gefahren war und ich nach etwas Schlaf wieder nüchtern wurde, überkamen mich zwei völlig kontroverse Gefühle. Es verwirrt mich. Auf der einen Seite habe ich so unfassbare Schuldgefühle und will es meinem Freund erzählen. Wir sagen uns alles, und auch solche Dinge verschweigen wir eigentlich nicht. Allerdings habe ich Angst, wie er reagiert und dann ist da noch, dass ich trotz der Schuldgefühle an diesen wahnsinnigen Sex denken muss und immer wieder kommt das Verlangen hoch, es noch einmal zu tun. Ich habe wirklich keine Ahnung, was ich tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00033211 vom 06.05.2014 um 13:21:59 Uhr (52 Kommentare).

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Konsum ohne Gewissen

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Verschwendung Feigheit Ignoranz Ernährung Hindelang

Ich engagiere mich seit einiger Zeit ehrenamtlich für eine Hilfsorganisation. Dort sind viele Leute, die auch sehr bewusst einkaufen, unter anderem auch Veganer. Ich würde es ja auch tun, aber ich kann mich einfach nicht überwinden, ich liebe viele Lebensmittel einfach zu sehr. Deswegen kaufe ich auch viele Lebensmitteln ein, bei denen ich weiß, dass man mit dem Kauf nichts Gutes tut - billiges Fleisch, abgepackte Wurst und Käse etc. In der Hilfsorganisation weiß niemand, dass ich ein solcher Konsument bin. Ich lüge und heuchle da natürlich auch nicht, sondern erwähne es einfach nicht. Aber letztens hatten wir eine Veranstaltung mit einer anderen Organisation und eine Dame von dieser Organisation sagte: "So, jetzt gehen wir noch in eine Saftbar zum Abschluss, ich weiß ja nicht, wie fair die Säfte dort sind, aber heute machen wir mal eine Ausnahme". Nach solchen Aussagen weiß ich, dass ich lieber nicht ehrlich bin. Aber es hat mich bisher auch noch niemand nach meinem Konsum gefragt. Aber wie gesagt, ich heuchle auch nicht - machen ja viele Leute, die nicht darauf Achten, was sie kaufen und im nächsten Moment die Menschen in Armut beklagen. Ich beteilige mich dann einfach nicht an solchen Gesprächen. Aber irgendwie komme ich mir manchmal schon falsch vor, weil ich ja in einer Organisation ehrenamtlich tätig bin, die sich für Armutsländer einsetzt und an vielem sind ja wir mit unserem Konsum mitschuldig.

Beichthaus.com Beichte #00033207 vom 05.05.2014 um 20:49:55 Uhr in Hindelang (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Rattengift im Tee

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Gewalt Missbrauch Ungerechtigkeit Verzweiflung Familie

Ich (w/39) wurde in eine Familie geboren, in der ich von vornherein nicht erwünscht war, dies spiegelt auch die Aussage von meiner Mutter wieder, die mir mit 12 Jahren wortwörtlich ins Gesicht sagte: "Du warst nicht erwünscht, ich hätte dich am Liebsten in der Badewanne […]
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Beichthaus.com Beichte #00033206 vom 05.05.2014 um 15:14:43 Uhr (27 Kommentare).

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Distanz zum Stammhalter

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Verzweiflung Selbstsucht Engherzigkeit Familie Kinder

Ich bin wahrscheinlich gerade dabei, meine Ehe aufs Spiel zu setzen und meine Familie zu verlieren. Für Außenstehende ist mein momentanes Verhalten sicher nicht nachvollziehbar, was ich auch verstehe, aber ich kann mit niemandem über meine Gefühle sprechen. Ich habe bereits zwei wunderbare Töchter, die ich sehr liebe, genauso wie meine Frau. Bis dahin war alles perfekt. Wir hatten eigentlich mit der Kinderplanung abgeschlossen, aber dann wurde meine Frau wieder schwanger. Ich war ziemlich geschockt und musste mich erst damit arrangieren, noch einmal Vater zu werden, allerdings hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt schon von meiner Frau zurückgezogen, bin immer länger auf der Arbeit geblieben und habe meine Frau die ganze Schwangerschaft über mehr oder weniger alleine gelassen. Als dann feststand, dass wir einen Sohn bekommen, erwarteten instinktiv alle in meinem Umfeld, dass ich mich über einen Stammhalter doch freuen sollte. In Wirklichkeit war mir dieses Kind so egal, dass es mir Angst machte. Auf meine Töchter hatte ich mich damals wahnsinnig gefreut und bei meinem ungeborenen Sohn verhielt ich mich wie das letzte Arschloch.


Ich hatte noch die Hoffnung, dass es besser werden würde, sobald er auf der Welt wäre, aber ich lehnte ihn sogar noch mehr ab, konnte nichts fühlen, wenn er in meinen Armen lag, und empfand nur eine unendliche Wut auf dieses eigentlich unschuldige Kind. Mittlerweile ist er zwei Monate alt und ich habe keinerlei Bezug zu meinem Sohn entwickeln können, ich ziehe mich fast vollständig von meiner Familie zurück, und wenn ich ehrlich bin, keimt jedes Mal in mir die Eifersucht auf, sobald meine Frau sich um unseren Sohn kümmert oder ihn stillt. Sie hingegen glaubt fatalerweise, ich hätte eine Geliebte und droht mit Scheidung, wenn ich mein Verhalten nicht endlich ändere. Ich denke jeden verdammten Tag darüber nach, dass es so wirklich nicht weitergehen kann, aber ich denke inzwischen, ich bin nicht in der Lage, meinen Sohn zu lieben, was mich schwer belastet. Denn der Kleine kann nichts dafür und kein Kind hat es verdient, von einem Elternteil dermaßen abgelehnt zu werden. Ich wüsste gerne, was eigentlich mit mir los ist, denn meine Familie ist mir das Wichtigste auf der Welt. Ich verhalte mich wie das größte Arschloch und bin trotzdem innerlich verzweifelt. Was soll ich nur machen?

Beichthaus.com Beichte #00033200 vom 04.05.2014 um 18:25:56 Uhr (18 Kommentare).

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Die Nacht vor der Beerdigung

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Neugier Fremdgehen Trunksucht

Ich (w) bin seit fast einem Jahr glücklich mit meinem Freund zusammen. Am Anfang unserer Beziehung ist mein Onkel an Krebs verstorben. Wir sind dann mit meiner Familie am Wochenende zur Beerdigung gefahren. Meine Cousine wohnt knapp 500 Kilometer von uns entfernt und wir kamen einen Tag vor der Beerdigung an, an diesem Abend haben wir noch etwas mit ihr getrunken. Wir haben uns super verstanden, obwohl wir uns bestimmt schon seit acht Jahren nicht mehr gesehen hatten. Als wir dann mitten in der Nacht zu ihr nach Hause kamen, mussten wir zusammen in einem Bett schlafen. Wir haben noch geredet und konnten beide nicht einschlafen. Dann sagte sie mir, dass sie gerne mal etwas mit einer Frau hätte, sich aber nicht traut - ich hatte zu diesem Zeitpunkt auch Lust, also legte ich mich auf sie und begann sie zu küssen, nach kurzer Zeit landete meine Hand zwischen ihren Beinen, und irgendwann beglückte ich sie mit meiner Zunge. Als sie fertig war, machte sie das Gleiche auch bei mir. Und obwohl ich mir nie vorgestellt hätte, etwas mit einer Frau zu haben, war es sehr schön. Trotzdem stehe ich auf Männer, ich weiß nicht, was zu dem Zeitpunkt mit mir los war. Aber irgendwie empfinde ich das nicht als fremdgehen, oder doch? Ich traue mich nicht, darüber mit meinem Freund zu sprechen.

Beichthaus.com Beichte #00033192 vom 03.05.2014 um 19:29:32 Uhr (14 Kommentare).

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