801 Mein cholerischer Chef

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Rache Boshaftigkeit Trunksucht Arbeit Chef Mainz

Mein cholerischer Chef
Vor ein paar Jahren habe ich mal in einer kleinen Firma gearbeitet mit einem cholerischen Chef. Die Firma wurde von ihm und seiner Ehefrau geführt und es gab fünf Angestellte. Wegen jeder, wirklich jeder, Kleinigkeit wurden die Angestellten von ihm angeschrien und mit Kündigung gedroht. Seine Ehefrau, die uns ständig beobachtete, war auch entsetzlich. Eine Diktatur, die seines gleichen sucht. Wir durften uns nicht privat unterhalten, bei Toilettengängen wurde von ihr auf die Uhr geschaut, ob es nicht zu lange dauert. Ich konnte kaum glauben, was für ein strenges Arbeitsklima dort herrschte und ich habe bereits nach sechs Monaten dort gekündigt.

Es war bekannt, dass der Chef gerne mal einen zu viel trank und trotzdem mit seinem Auto fuhr. Außerdem wussten alle in der Firma, dass er jeden Freitag nach Feierabend seine Stammkneipe aufsuchte und gegen circa 21.00 Uhr, wenn er so hackedicht war, sich in sein Auto setzte und nach Hause fuhr. Und genau das habe ich in einem anonymen Brief der Polizei mitgeteilt: Name und Adresse der Kneipe, sein Kfz-Kennzeichen, Wochentag und Uhrzeit. Am folgenden Montag, nachdem ich den Brief abgeschickt hatte, kam er erst gegen Mittag in die Firma und zwar ohne Auto. Überraschenderweise war er ziemlich kleinlaut. Er verzog sich in sein Büro und wir haben den Rest des Tages kaum etwas von ihm gesehen. Ich habe noch vier Wochen dort gearbeitet und dann eine andere Stelle angetreten. In den vier Wochen habe ich ihn kein einziges mal mehr mit seinem Wagen kommen sehen. Bis zu diesem Tag kamen er und seine Ehefrau immer in getrennten Wagen, da sie halbtags arbeitete und mittags nach Hause fuhr. Nachdem ich ihn anonym angezeigt habe, wurde er morgens von seiner Frau zur Arbeit gefahren und abends nahm er den Bus. Ich gestehe, dass ich meinen Arbeitgeber, der mir Lohn und Brot gab, denunziert habe.

Beichthaus.com Beichte #00029962 vom 26.04.2012 um 11:47:14 Uhr in Mainz (25 Kommentare).

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802 Spielchen mit dem Feuerlöscher

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Dummheit Diebstahl Trunksucht Last Night

Spielchen mit dem Feuerlöscher
Letztes Wochenende habe ich einen Feuerlöscher geklaut. Es war auf einem Geburtstag und ich war ordentlich angeheitert. Irgendwie muss mich die Vorstellung, dieses Gerät zu benutzen, total angezogen haben, sodass ich diesen beim Rausgehen einfach mitnahm. Also standen wir zu dritt draußen und ich begann laut und fröhlich das Unkraut an einem Waldstückchen zu löschen - ja, so etwas in der Art habe ich wohl gesagt. Die ganze Aktion war wirklich ziemlich lustig, dumm war nur, das die Polizei ausgerechnet dann und knapp zehn Meter von uns entfernt Autos kontrollierte und quasi uns schon entgegen spaziert kam. Die fanden das nicht so lustig wie wir, und fragten mich, wo ich den Feuerlöscher herhätte. Ich behauptete natürlich, dass ich ihn von Zuhause mitgenommen habe. Schlechte Antwort: Wie sich herausstellte, war das ungefähr fünf Kilometer entfernt. Und der liebe Herr Polizist fragte mich noch mal, wo ich das Gerät denn herhätte. Im Endeffekt haben wir diesen dann gemeinsam zurück zum Geburtstag gebracht und der Vater des Geburtstagskindes lachte mich heftig aus. Eigentlich haben sich die daraus resultierenden 50 Euro für ein Neuen gelohnt, jedoch habe ich immer noch ein schlechtes Gewissen und glaube kaum, wie blöd ich eigentlich war. Scheiß Alkohol.

Beichthaus.com Beichte #00026517 vom 16.06.2009 um 15:35:37 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

803 Kampf mit dem Clown

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Aggression Gewalt Verzweiflung Peinlichkeit Manie Dortmund

Kampf mit dem Clown
Ich (m/19) habe eine Riesenangst vor Leuten in Kostümen, beziehungsweise Cartoonverkleidungen (Mickey Maus, Donald Duck), so wie man das z.B. in Disneyland kennt. Dazu ist es gekommen, weil ich mal während meiner Kindheit eine schreckliche Erfahrung mit Leuten in […]
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Beichthaus.com Beichte #00025763 vom 28.02.2009 um 11:21:51 Uhr in Dortmund (33 Kommentare).

Gebeichtet von Tjodalf666
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804 Verwirrung unter Farbenblinden

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Manie Engherzigkeit Partnerschaft Düsseldorf-Wersten

Meine Freundin ist farbenblind, hat aber eigentlich keine Probleme damit, vor allem nicht im Alltag - Ampeln, etc. sind ja zum Glück so konzipiert, dass man sie auch als Farbenblinder super verstehen kann. Zu meiner Beichte: Ich versuche ständig, sie zu verwirren. So vertausche ich zum Beispiel das Mehl mit Erdbeer-Milchpulver, vertausche ihre Shirts und Oberteile, die sie eigentlich nach Farbe sortiert hat, schreibe mit rotem Textmarker "wichtige" Notizen auf grüne Post-its, etc. Ich weiß, dass du das lesen wirst, Schatz, und ich wollte dir sagen, dass ich hoffe, dass du mehr Spaß dran hast als ich. Ich liebe dich, egal in welcher Farbe.

Beichthaus.com Beichte #00025056 vom 04.11.2008 um 03:10:49 Uhr in Düsseldorf-Wersten (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein

805 Das vergessene Ei

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Unreinlichkeit Ekel Königsbrunn

Mir (m/24) ist vor circa 10 Jahren in der 5. oder 6. Klasse etwas sehr krasses passiert. Nach nun gut zehn Jahren ist es Zeit diese Geschichte endlich zu beichten und folgende Zeilen entsprechen zu 100% der Realität und das Ganze hat sich auch so abgespielt.
Ich ging, wie schon geschrieben in die 5. oder 6. Klasse in Gymnasium. An besagtem Tag bekam ich von meiner Mutter ein geschältes Ei in einer kleinen Tupper-Dose mit in die Schule. Sogar ein kleines Tütchen Salz war dabei, sehr liebevoll war sie damals eben noch war.
Ich beschloss es im Kunstunterricht zu verspeisen. Wir hatten damals einen sehr coolen Kunstlehrer, in dessen Unterricht eigentlich jeder machen konnte was er wollte - und ich eben mein Ei essen. Ich packte es gleich in meinen Kunstbeutel (DIN A3 Block, Zirkel, Wassermalkasten, etc.). Nun kam was kommen musste. Unser Kunstlehrer erkrankte. Jedenfalls bekamen wir keinen Kunstersatz und hatten somit bis zum Ende des Schuljahres Freistunden oder irgendein anderes Fach. Die Tupper-Dose geriet in Vergessenheit. Die Sommerferien kamen. Die Sommerferien gingen. Unser Kunstlehrer war zu Beginn des Schuljahres wieder fit. Jedenfalls hatten wir wieder Kunst, wir holten unser Kunstzeug raus und ich entdeckte in meinem Kunstbeutel, der in den Ferien in der Schule hing, eine kleine blaue Tupper-Dose. Ich öffnete diese unter einem "Zisch" *Pfffff...* Geräusch. Ich wusste nicht wieso, und ich konnte mich schon gar nicht an das Ei erinnern, aber aus irgendeinem Grund verschloss ich sie nach einer gefühlten Sekunde. Und dafür bin ich heute noch dankbar. Ich glaube weder an Gott oder übernatürliches. Aber wenn es wirklich Wunder gibt - dass ich diese Dose nach einer knappen Sekunde instinktiv schloss. - Das war definitiv ein Wunder! Nach etwa weiteren 5 Sekunden schoss es mir in die Nase, ein wirklich unbeschreiblich widerlicher Gestank. Ich habe bis heute (24 Jahre alt) wirklich nichts ansatzweise übleres gerochen als diesen fauligen und brechreizauslösenden bestialischen Gestank! Keine Dixie-Toilette, keine Kloake, nichts, dass ich das absolut ekligste und schlimmste was ich in meinem ganzen Leben gerochen habe. Jedenfalls hat es gereicht, um in Sekunden das Klassenzimmer mit diesem Gestank zu fluten. Nach 5 Minuten waren 2 Mädchen beim kotzen und bei mir hätte auch nicht mehr gefehlt. Ich weiß noch, dass einer meinte: "Hey, ich glaub der Bauer jodelt - machts die Fenster zu." Was wir dann auch taten. Jedenfalls saß ich da, habe mich total geschämt, mir war kotzübel, aber erzählt habe ich es später nur meinem Banknachbarn, der nichts mitbekommen hat, und mir als ich ihm gesagt hätte ich sei das gewesen, mir natürlich erst nicht geglaubt hat.

Beichthaus.com Beichte #00025745 vom 25.02.2009 um 17:21:18 Uhr in Königsbrunn (42 Kommentare).

Gebeichtet von Guppy84
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