6511 Ich bin BingeEater!

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Maßlosigkeit Völlerei Sucht Ernährung Erlangen

Ich möchte hiermit beichten, dass ich eine Essstörung habe und oftmals unkontrolliert, viel zu viel in mich hinein stopfe. Das Essen hat sich bei mir in den letzten Jahren verselbstständigt. Ich kompensiere meine negativen Gefühle mit Essen. Für kurze Zeit kann ich so den Schmerz überdecken. Aber danach fühle ich mich viel schlechter als vorher, habe ein schlechtes Gewissen und mache mir Vorwürfe. Ich kenne keine Grenzen und kein Sättigungsgefühl. Ich verheimliche das vor meinem Umfeld. Wenn ich mit Freunden oder der Familie esse, esse ich normale Portionen. Die Fressanfälle überkommen mich, wenn ich alleine bin. Und dann esse ich wirklich alles, was da ist. Wenn ich keine Chips oder Schokolade habe, dann notfalls auch eine Dose Champignons, abgelaufene MonCherie oder eine große Portion Nudeln mit Ketchup. Ich habe schon mit meiner Psychologin darüber gesprochen, war deshalb (und auch wegen Depressionen) mehrere Wochen in einer psychosomatischen Klinik und möchte das wirklich gerne ändern, aber ich schaffe es leider nicht. Es ärgert mich, dass mich einige Leute einfach nur für fett halten, ohne zu wissen, dass ein psychisches Problem dahintersteckt. Ja, ich weiß, "Binge Eating" ist nicht so akut lebensbedrohlich, wie Anorexie, aber trotzdem ist es eine Krankheit. Ich beichte, dass ich "gestört" bzw. psychisch krank bin!

Beichthaus.com Beichte #00036817 vom 12.10.2015 um 20:38:18 Uhr in 91054 Erlangen (23 Kommentare).

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6512 Bratensoße im Badezimmer

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Ekel Peinlichkeit Kinder

Als ich (m/23) ungefähr zehn Jahre alt war, spielte ich oft einen halben Kilometer von meinem Elternhaus entfernt auf einem Feld. Plötzlich verspürte ich ein flaues Gefühl im Bauch und merkte, dass ich auf einmal sehr schnell mein großes Geschäft verrichten muss. Nun war es, wie gesagt, nur knapp einen halben Kilometer bis nach Hause, also machte ich mich auf den Weg, um nicht in die Büsche gehen zu müssen. Was sich allerdings als Fehler herausstellen sollte. Schon beim Laufen merkte ich, dass es kein normaler Stuhlgang sein würde und dass es sich um massiven Durchfall handeln muss. Es drückte immer unerträglicher und ich musste den Schritt beschleunigen und die letzten 100 Meter sogar rennen, was das Einhalten noch schwerer machte. Ich ahnte mich schon gerettet, als ich endlich im Bad war, und zog mir hastig die Beinkleider herunter. Während ich im Begriff war, mich niederzulassen, muss ich mich wohl einen Sekundenbruchteil zu früh entspannt haben.


Der dünnflüssige Stuhl brach aus mir heraus wie aus einem Vulkan und bedeckte Brille, Toilettendeckel, Spülkasten und sogar Teile der Wand und des Bodens um die Toilette herum. Leider konnte ich meinen Bewegungsablauf nicht mehr abbrechen und ließ mich direkt auf der mit Kot bedeckten Brille nieder - mit blankem Hintern. Das erste Mal in meinem Leben dachte ich: "Warum?! Warum ich?!" Die Situation war natürlich höchst peinlich, also entschied ich mich, das Bad erst zu verlassen, wenn alle Spuren beseitigt waren. Ich hatte 1,5 Rollen Toilettenpapier - die angebrochene Rolle verbrauchte ich komplett, um mich zu reinigen. Die Zweite ging komplett mit einer halben Flasche WC-Reiniger für die Toilette drauf, denn ich habe aus Ekel sehr viel benutzt. Nun waren noch der Boden und die Wand vom bratensoßenartigen Stuhl zu befreien, dazu hatte ich allerdings nur ein himmelblaues Gästehandtuch zur Verfügung, das danach komplett braun war. Meine Eltern waren leider zu Hause, also musste ich das Handtuch irgendwie verstecken und in meiner Not klemmte ich es hinter dem Heizkörper fest. Natürlich in dem Vorhaben, es später zu entfernen. Leider hat meine Mutter am folgenden Tag das Bad geputzt und dabei fiel das Handtuch aus dem Versteck. Sie war natürlich entsetzt und wollte wissen, was passiert war. Ich tat allerdings so, als hätte ich keine Ahnung und sagte ihr, sie solle meinen Bruder fragen. Ich möchte beichten, dass sie bis heute nicht weiß, was passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00034024 vom 27.09.2014 um 23:10:30 Uhr (5 Kommentare).

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6513 Das Spiel mit den Eieruhren

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Engherzigkeit Boshaftigkeit

Ich habe heute in einem Geschäft Eieruhren gefunden. Habe diese dann gestellt. Einen auf 60, einen auf 55, einen auf 50 - bis runter auf 15 Minuten. Ich will nicht wissen, was die Verkäufer gedacht haben müssen. Achja, erwähnen sollte ich noch, dass ich diese alle im Geschäft versteckt habe (großer Laden).

Beichthaus.com Beichte #00023250 vom 19.12.2007 um 22:10:05 Uhr (8 Kommentare).

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6514 Der Eiszapfen

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Verzweiflung

Ich habe im Urlaub auf der Terrasse meines Hotelzimmers einen Eiszapfen gefunden, habe ihn aber nicht abgeschlagen. Jetzt habe ich das Gefühl, mein Leben wäre nicht erfüllt.

Beichthaus.com Beichte #00004210 vom 09.01.2006 um 05:13:43 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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6515 Angespornt durch Hemd und Hose

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Trägheit Hochmut Arbeit

Ich beichte hiermit, dass ich auf der Arbeit nie wirklich viel zu tun habe. Gestern hatte ich z.B. Arbeit für knapp zwei Stunden, die ich allerdings auf den ganzen Tag, also acht Stunden ausweiten musste. Zwischendurch habe ich mir dann einen Zettel geschnappt und bin vom Büro runter in die Produktion gegangen und habe einen auf wichtig gemacht. Ich beichte hiermit auch, dass ich es verdammt amüsant finde, wie sich die Produktionshelfer benehmen, sobald dort einer mit Hemd und Hose auftaucht. Ich hab im Grunde nichts zu sagen, und sobald ich den Produktionsabteil betrete, arbeiten sie alle mit doppeltem Tempo. Im Grunde ist es mir scheiß egal, ob die da schnell arbeiten, ob die viel machen, ob die wenig machen, das interessiert mich nicht. Damit plagen sich andere Leute ab. Aber trotzdem muss ich da nur heruntergehen und einen auf wichtig machen, schon läuft die Kurve nach oben. Wenn man dann noch etwas ernst guckt und dem einen oder anderen eine Weile zusieht, kann man förmlich sehen, wie sich die Schweißtropfen auf der Stirn bilden. Leute, nicht alle Bürohengste sind geil auf Stückzahlen und es interessiert 90 Prozent der Leute nicht, was ihr wie macht, so lange der Kunde beliefert werden kann. Aber das kann man wohl lange erzählen...

Beichthaus.com Beichte #00004548 vom 20.01.2006 um 06:50:33 Uhr (2 Kommentare).

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