5661 Käse unter den Fußnägeln

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Ekel Unreinlichkeit Dummheit

Immer, wenn ich meine Fußnägel sauber gemacht habe, rieche ich an dem "Käse", den ich unter den Nägeln rausgeholt habe. Obwohl es voll stinkt und ich es weiß! Warum tue ich das bloß? Ich bin bestimmt nicht der Einzige, der davon betroffen ist.

Beichthaus.com Beichte #00015687 vom 08.08.2006 um 23:50:42 Uhr (6 Kommentare).

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5662 Zerstörte Freundschaft durchs Wichteln

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Verzweiflung Verrat Schule Weihnachten Horgen

Als ich noch in die Sekundarschule ging, war während der Adventszeit das traditionelle Wichteln angesagt. Ich weiß nicht, wie das heutzutage ist, aber bei uns wurden die Namen aller Schüler der gleichen Altersstufe auf einen Zettel geschrieben, in einen Topf gesteckt und dann zog man einen heraus. Man musste bis zu den Weihnachtsferien drei Mal etwas geschenkt haben. Wie ich das hasste! Ich hatte genug Stress mit den Weihnachtsgeschenken. An einem dieser Dezembertage beichtete mir mein bester Freund und Klassenkamerad, er sei schrecklich in eine Parallelschülerin verliebt. Eine der attraktivsten und angesagtesten Mädchen unserer Schule. Mir war das sowieso aufgefallen. Ich sah oft, wie er diesem Mädchen dahinglotzte. Naja, mein bester Freund verliebte sich schnell und war nicht der Beste mit Mädchen, er hatte auch noch nie eine Freundin gehabt. Er war so der tollpatschige Kerl, dafür aber voller Energie und Optimismus, was mir auch so gut an ihm gefiel. Als Balance war ich der etwas ernstere Typ, der beliebt war und bei Mädchen Erfolg hatte.


Deshalb fragte er mich oft nach Ratschlägen. Doch dieses Mal schien er völlig ausgetickt zu sein! Er bombardierte mich mit SMS-Nachrichten, wie er seiner "Geliebten das Herz erobern" soll und sprach mit mir in der Schule über nichts anders. Es nervte echt, aber mehr als das tat er mir richtig leid. Er litt darunter sehr, seine Noten wurden durch seine trübe Stimmung schlecht. Und nun kam noch diese Wichtelveranstaltung dazu. Ironischerweise hatte ich die Angebetete meines Freundes ausgelost. Ich wollte natürlich meinem Freund sofort helfen und den Zettel mit ihm tauschen. Gleichzeitig dachte ich darüber nach, dass es doch keine gute Idee ist. Er würde seinem Schwarm handgefertigte, zeitaufwendige Geschenke aller Art geben und sich so noch mehr Hoffnungen machen. Ja, das würde er, dafür kannte ich ihn zu gut. Also sagte ich nichts. Da beim Wichtel die spätere Auflösung freiwillig war, musste ich mir keine Sorgen machen. Ich hatte kein Bock, Geschenke zu besorgen, doch gentlemanlike schenkte ich der Verliebten meines besten Freundes einen pinken Füller, ein Plüschtier sowie einen Kinogutschein.


Das Mädchen freute sich über jedes einzelne Geschenk, mein Freund beobachtete offensichtlich ihre Reaktionen. Fälschlicherweise glaubt er aber, ihr Wichtel sei bestimmt ein Mädchen und deshalb kriege sie so "Mädchenzeug." Nach den Weihnachtsferien verriet ich meinem Freund nicht, wessen Wichtel ich war. Also log ich und sagte ihm, mein Wichtel sei ein Junge aus unserer Klasse gewesen. Diesen hatte ich zuvor in meine Geschichte eingeweiht. Doch leider kam es trotzdem heraus: Seine Angebetete wollte es unbedingt wissen, ihre Freundinnen hegten Vermutungen, Weibertratsch, und so weiter. Und als ich mit dem Verdacht dran war, hatte ich keinen Bock auf noch mehr Getratsche und gab es zu. Die Reaktion meines besten Freundes war erschreckend: Er meinte, ich hätte ihn nicht helfen wollen und dem Mädchen absichtlich tolle Geschenke gegeben. Zuerst dachte ich, das sei seine impulsive Reaktion und dann würde er schon verstehen, wieso ich geschwiegen habe. Aber nichts, dieser Kerl sprach über Wochen hinweg nicht mit mir. Dann waren es Monate.


Ich hatte schließlich genug von seiner Unreife und beschloss, diese Freundschaft aufs Eis zu legen. Als wir beide die Sekundarschule beendeten, waren wir immer noch keine Freunde. Und auch heute nicht mehr. Es tut mir leid, wenn mein Freund einen falschen Eindruck von meiner Geste hatte. Leider ist diese Freundschaft dadurch in die Brüche gegangen und vermutlich bleibt es so, denn bis heute sind drei Jahre vergangen und mein (ehemaliger?) bester Freund verweigert jeden Kontaktversuch. Und dies wegen eines Mädchens. Ach Gott! Ich wünsche mir nur, dass er bald reifen wird. Für ihn selbst. Vielleicht habe auch ich falsch gehandelt, und deshalb tut es mir aufrichtig leid, denn ich vermisse ihn und seine Lebensfreude.

Beichthaus.com Beichte #00035077 vom 12.02.2015 um 23:53:48 Uhr in 8810 Horgen (5 Kommentare).

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“Folge

5663 Grimassen für Kinder

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Morallosigkeit Selbstsucht Engherzigkeit Kinder

Ich strecke kleinen Kindern immer die Zunge raus, mache ein ganz böses Gesicht oder starre sie einfach nur an, bis sie anfangen zu heulen. Ich finde das total lustig, weil ihre Deppen von Müttern gar nicht peilen, warum ihre Bälger heulen. Ich bin übrigens 40.

Beichthaus.com Beichte #00010654 vom 22.06.2006 um 22:23:28 Uhr (9 Kommentare).

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5664 Mitfahrgelegenheit an Weihnachten

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Fremdgehen Auto & Co. Weihnachten

Mitfahrgelegenheit an Weihnachten
Ich (w/31) habe mich heute quasi freiwillig prostituiert. Obwohl ich einen Freund habe. Soviel zu meiner Beichte. Eine kurze Erklärung folgt: Mein Freund (29) ist leider über Weihnachten und Neujahr auf Geschäftsreise in den USA und es wäre zu teuer für uns, wenn er extra wegen der Feiertage für eine Woche nach Hause fliegen würde. Also haben wir beschlossen, die Sache zu akzeptieren und ich wollte die Feiertage dann mal wieder bei meinen Eltern in Berlin verbringen. Von Freiburg nach Berlin ist es ein ganzes Stück, um ein Zugticket habe ich mich nicht mehr rechtzeitig gekümmert und meinen Führerschein bin ich gerade für ein paar Monate los. Ich hatte ihn extra über Weihnachten abgegeben, weil ich dachte, ich brauche ihn da eh nicht und würde sowieso mit dem Zug fahren. Ich suchte mir daher im Internet eine Mitfahrgelegenheit auf den letzten Drücker - war auch gar nicht so einfach. Jedenfalls fand sich ein netter 19-jähriger Erstsemester-Student aus der Nähe, der über Weihnachten auch seine Familie in Brandenburg besuchen will. Er war echt nett und irgendwie süß, er war kein Aufschneider Typ, eher etwas mollig mit Waschbärbauch, aber halt einfach lieb. So der Typ von Mann, der immer nur der beste aber nie der feste Freund ist und von vielen Frauen ausgenutzt wird, vor allem in diesem Alter. Wir haben uns gut verstanden und klasse unterhalten. Aber mir entging auch nicht, dass er ein Auge auf mich geworfen hatte.

Auch wenn es eingebildet klingt, bin ich für mein Alter sehr attraktiv und werde sehr oft - vor allem auch von jüngeren Männern - angesprochen. Ich trug einen kurzen Rock, eine durchsichtige Strumpfhose und ein paar gestrickte Kniestrümpfe, was dem netten Herrn wohl gefiel, denn sein Blick fiel ständig darauf. Irgendwie tat er mir leid. Eine Stunde vor Berlin fragte ich ihn dann einfach ganz frech, ob ich ihm lieber einen blasen sollte, anstelle der 35 Euro Benzingeld, die wir ausgemacht hatten. Er war total perplex und wusste erst einmal gar nicht, was er sagen soll und dachte ich nehme ihn auf dem Arm. Zögerlich stimmte er dann aber zu und in einer dunklen Ecke eines Parkplatzes blies ich ihm dann einen. Es dauerte maximal zwei Minuten bis seine Ladung in meinem Mund landete. Am Ende habe ich die 35 Euro Spritgeld trotzdem in die Autotür gesteckt - ich habe mich also nicht wirklich prostituiert, oder? Es war für mich ein reiner Mitleidsblowjob für einen netten Kerl der so etwas sicher nicht oft erlebt. Mein Freund wird davon nie erfahren und es hat ja keinem geschadet.

Beichthaus.com Beichte #00034680 vom 23.12.2014 um 19:50:56 Uhr (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

5665 Das Gute im Menschen

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Verzweiflung Internet

Durch das Lesen der Beichten auf dieser Seite verliere ich meinen Glauben an das Gute im Menschen. Vielleicht sollte ich bald damit aufhören, ehe es zu spät ist.

Beichthaus.com Beichte #00012347 vom 20.07.2006 um 21:55:48 Uhr (8 Kommentare).

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