5136 Der Passwort-Checker

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Neugier Stolz Schule Steinfurt

Der Passwort-Checker
Es war im Jahre 2010, ich (m/21) hatte eines Abends ziemlich Langeweile und versuchte mich in ICQ-Accounts von Mitschülern einzuloggen. Dabei probierte ich sämtliche Geburtsdaten, Spitznamen, Dinge wie "12345678" oder "Passwort" und sonstige gängige Passwörter. Tatsächlich schaffte ich es mit "Passwort" in ein Konto rein und befand mich im Account einer Mitschülerin.

Mein jugendlicher Schelm brachte mich dazu, einen männlichen Mitschüler anzuschreiben und regelrecht anzuflirten. Er sprang direkt darauf an und wir einigten uns darauf, uns am nächsten Schultag mit einer festen Umarmung zu begrüßen. Davon wusste meine Mitschülerin, deren Account ich missbrauchte, natürlich nichts. Am nächsten Morgen dann die Überraschung. Wir warteten alle vor der Schulklasse und die letzten Kollegen kamen angetrudelt und dann ist es passiert. Mein Mitschüler läuft selbstbewusst auf meine Mitschülerin zu und drückt sie von der Seite. Sie wusste überhaupt nicht, was los war. Ihrem Blick zufolge wollte sie dies jedenfalls nicht. Ich möchte beichten, dass ich etwas eigentlich ungefährliches, aber trotzdem falsches getan habe!

Beichthaus.com Beichte #00039079 vom 18.12.2016 um 12:35:14 Uhr in Steinfurt (8 Kommentare).

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5137 Die WG-Katze

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Rache Falschheit Boshaftigkeit Tiere WG

Ich (m/23) habe bis September in einer WG gewohnt, die sich aber aufgelöst hat. Wir waren 4 Personen, zwei Frauen und zwei Männer. Nun trug es sich schon vor einem Jahr zu, dass die eine Frau, nennen wir sie A und der andere Mann, ihn nennen wir B, ein Paar wurden. Okay, das war noch zu ertragen und da in einer WG die Miete so günstig ist, blieben wir trotzdem zusammen. Nun kam es aber bald, dass das Paar sich ein Haustier holen wollte. Die letzte Frau, einfach mal C benannt, und ich sagten ok, aber mit einer Bedingung: Es ist euer Tier, wir kümmern uns höchstens mal am Wochenende darum, falls ihr weg seid. Das Tier wurde eine junge Katze aus dem Tierheim. C und ich dachten alles toll, immerhin haben A und B jahrelange Katzenerfahrung. Es kam, wie es kommen musste. Zwei Wochen kümmerten sie sich um die Katze, dann hatten sie nur noch Augen für einander. Wer hat das Katzenklo sauber gemacht? Wer hat die Katze gefüttert? Wer hat mit ihr gespielt? Wer hat die Erziehung übernommen? Wer war mit ihr beim Tierarzt? Wer hat Futter, katzengerechtes Spielzeug und Leckerlis gekauft? Wer hat eine Katzenpansion für Weihnachten gesucht? Richtig! C und ich. Wir haben A und B sehr oft darauf angesprochen, aber nie hat sich was geändert. Als feststand, wann wir die WG auflösen, haben C und ich einen kleinen Racheplan geschmiedet. Da wir die Katze erzogen hatten und wir ihre Bezugspersonen waren, war es ganz leicht, ihr bestimmte, vorher abgewöhnte Verhaltensweisen wieder anzugewöhnen. So erlaubten wir ihr, auf Tische zu gehen oder in Schuhe reinzubeisen und sie zu zerkratzen. Wir haben sie für bestimmte Sachen sogar belohnt.


Nun ist die WG schon eine Weile aufgelöst und das Paar hat so ihre Probleme mit der Katze. Sie haben nämlich feststellen müssen, dass sie gar keine Ahnung von den Vorlieben und Abneigungen ihres Tieres haben. C und ich erhielten schon mehrere verzweifelte Anrufe. Warum frisst sie das Futter nicht? Weil sie Rind nicht mag und erst recht nicht mit Soße, sie mag Gelee lieber. Warum spielt sie nicht mit dem Spielzeug? Weil sie Glocken nicht mag, holt etwas mit Federn, die liebt sie. Warum lässt sie sich nicht hochheben? Weil ihr sie falsch anfasst, so mag sie das nicht. Und so weiter. Wir haben uns nach jedem Telefonat kaputt gelacht. A und B haben gar keine Ahnung, wie sie die Katze erziehen sollen und sind kurz davor, es zu lassen. Ich beichte also meine Rache an meinen Mitbewohnern und hoffe irgendwie, dass sie nie Kinder bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00028527 vom 16.01.2011 um 23:28:28 Uhr (27 Kommentare).

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“Folge

5138 Sparfüchse der Oberklasse

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Falschheit Geiz Peinlichkeit

Meine Freundin und ich haben zusammen ein Jahresbrutto von 140.000 Euro. Gleichzeitig sind wir die größten Sparfüchse, die es gibt. Wir kommen beide aus einfachen Verhältnissen und träumen von einem Haus mit riesigem Garten. Dafür tun wir eine ganze Menge und vor allem legen wir eine Sparsamkeit an den Tag, die ich sonst von niemandem kenne. Ein paar Beispiele:

1. In meiner Firma gibt es kostenlos Obst für die Mitarbeiter. Ich greife mehrfach täglich zu, nehme das meiste aber mit nach Hause, damit ich privat kein Obst mehr kaufen muss.
2. Wenn irgendwo Pfandflaschen auf der Straße liegen, nehme ich sie mit.
3. Nirgendwo brennt unnötig Licht, Spülmaschine und Waschmaschine werden erst eingeschaltet, wenn sie komplett voll sind und wenn wir überlegen, was am Wochenende gekocht wird, gucken wir erst einmal, was noch da ist und wo das Haltbarkeitsdatum bald abläuft. So haben wir seit drei Jahren keine Lebensmittel mehr wegwerfen müssen.
4. Wir fahren beide knapp 12 Jahre alte Autos. Wenn etwas kaputt ist oder Wartungsarbeiten anstehen, fahre ich in eine günstige Mietwerkstatt in einer eher schlechten Gegend und die Menschen, denen ich da begegne, würden niemals glauben, dass ich eigentlich in einer Führungsposition arbeite.
5. Normalerweise würde mir alle drei Jahre ein neuer Audi A4 als Firmenwagen zustehen. Ich habe ausgehandelt, dass mir der geldwerte Vorteil dieses Fahrzeugs aufs Gehalt aufgeschlagen wird, damit ich weiterhin mein billiges Auto fahren kann.
6. Wenn Freunde oder Kollegen aus ähnlichen Positionen zu Besuch kommen, stehen zwar teure Spirituosen oder Weinflaschen da, die ich auch gerne anbiete, tatsächlich habe ich diese Flaschen, nachdem sie leer waren, mit deutlich günstigerem Inhalt wieder aufgefüllt. Bemerkt hat dies noch nie jemand.

Ich könnte noch zig andere Sachen aufführen, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Meine eigentliche Beichte ist nicht, dass ich den Konsumterror, der in weiten Teilen der Gesellschaft vorhanden ist, einfach nicht mitmache, sondern Folgendes: Ich fürchte, dass mein Drang nach dem großen Garten und auch der Wunsch, so große Rücklagen zu bilden, dass ich vielleicht nicht bis 67 arbeiten muss, sondern schon viel früher Zeit mit meinen Enkeln verbringen kann, mich langsam immer seltsamer macht. Auch wäre ich gerne ein Vorbild für meine Freunde und Kollegen, weil ich weit mehr als die Hälfte meines Gehaltes jeden Monat an die Seite packen kann, aber irgendwie traue ich mich nicht so recht, offen darüber zu sprechen, um nicht als Freak zu gelten. Auch heuchle ich manchmal Bewunderung und Anerkennung, wenn sich ein Kollege eine teure Uhr oder ein Auto der Oberklasse gekauft hat oder ich in eine Wohnung komme, die aussieht wie ein Apple-Store, obwohl ich innerlich nur den Kopf schütteln kann und mich frage, wie man sein Geld derart verbraten kann

Beichthaus.com Beichte #00036920 vom 26.10.2015 um 10:59:15 Uhr (38 Kommentare).

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5139 Sex für den Weltfrieden!

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Begehrlichkeit Vorurteile Fremdgehen

Ich (w/26) könnte mir nie eine Partnerschaft ohne Sex vorstellen. Wenn ich schon höre, dass meine Freundinnen ihre Männer nur mit viel Wohlgefallen ranlassen... Soll sich doch keiner wundern, dass die Männer früher oder später fremdgehen. Ich überrasche meinen Freund regelmäßig und durch unsere Vereinbarung, dass jeder Sex kriegt, wann er oder sie will, soll der Sexflaute im Alter vorgebeugt werden. Ich bin davon überzeugt, dass Barney Stinsons Theorie zum Weltfrieden zum Teil auf Fakten beruht.

Beichthaus.com Beichte #00038239 vom 16.05.2016 um 15:38:36 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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5140 Schweizer beim Einkaufen in Deutschland

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Hass Gesellschaft Shopping Geld

Schweizer beim Einkaufen in Deutschland
Ich (Schweizer/24) habe einen Hass gegen meine Landsleute, welche das Gefühl haben, sie müssen in Deutschland ihre Einkäufe tätigen. Seitdem der Schweizerfranken gestiegen ist, wird auch mein Hass größer. Häufig sind genau diese Leute im Service oder im Verkauf […]
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Beichthaus.com Beichte #00034902 vom 19.01.2015 um 09:42:42 Uhr (17 Kommentare).

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