4311 Leben ohne Smartphone

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Engherzigkeit Maßlosigkeit Verrat Telefon

Ich habe seit Donnerstag mein Smartphone ausgelassen, der Akku ist leer geworden und ich habe es einfach seitdem nicht wieder an den Strom gesteckt. Ursprünglich, weil schon wieder zig Nachrichten von Leuten kamen, die mich genervt haben. Ich habe mich selten so befreit gefühlt! Mit meiner Mutti, mit der ich sehr gern texte, bin ich nun einfach auf E-Mails schreiben umgestiegen. Leider ging seitdem auch zig Mal das Festnetztelefon und ich weiß nicht, ob ich froh sein soll, Leute zu haben, die sich Sorgen machen, oder ob ich genervt sein soll, weil man nicht mal vier Tage ohne direkten WhatsApp-Kontakt auskommt, bevor für jemanden da draußen gleich jemand gestorben ist oder so etwas. Ich beichte, dass ich mit dem Gedanken spiele, es einfach erst in einer Woche wieder aufzuladen und dann ganz unverfroren zu sagen, dass es zwischenzeitlich in Reparatur war.

Beichthaus.com Beichte #00036332 vom 10.08.2015 um 12:08:36 Uhr (13 Kommentare).

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4312 Die Blumen der Nachbarn

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Diebstahl Dummheit Vandalismus Familie Nachbarn

Als ich kleiner war, habe ich meiner Mutter allerhand Ärger gemacht. Als Jüngstes von vier Kindern hatte ich immer das Gefühl, ein wenig zu kurz zu kommen. Dadurch, dass meine Mutter uns allein großgezogen hat, weil mein Vater meinte, Alkohol und Fremdgehen gehöre zu einer guten Ehe, war die Scheidung nur eine Frage der Zeit. Danach hat er sich nach Kuba abgesetzt und meine Mutter ohne Unterhaltszahlungen alleine gelassen. Sie musste unglaublich viel arbeiten und ich musste aus Kostengründen natürlich immer die alten Sachen meiner Geschwister auftragen. An sich ist das natürlich nicht schlimm, aber da ich zwei ältere Brüder und nur eine Schwester hatte, musste ich oft in Jungenkleidern herumlaufen und wurde in der Schule deswegen gehänselt. Um dem zu entgehen, fing ich irgendwann an, die Schule zu schwänzen und rutschte extrem ab. Meine Mutter hat irgendwann dann die Anrufe von aufgebrachten Lehrern und der Polizei bekommen. Fehlzeiten in der Schule, Respektlosigkeit, Rauchen auf dem Schulgelände und so einem Schmarn. Dann kamen Landfriedensbruch und Diebstahl hinzu. Um mich für all den Blödsinn zu entschuldigen, wollte ich meiner Mama etwas Gutes tun. Also habe ich ihr einen riesigen Blumenstrauß geschenkt, den sie auch ganz stolz den Nachbarn gezeigt hat. Blöd nur, dass ich, da ich keine Kohle hatte, die Blumen aus dem Garten unserer Nachbarn gepflückt habe. Die haben es Gott sei Dank aber nicht so eng gesehen und nur gemeint, dass Kinder eben so sind. Dann haben sie mir lächelnd fünf Euro geschenkt, damit ich meiner Mama richtige Blumen kaufen konnte. Ich bitte um Absolution für meine Dummheit.

Beichthaus.com Beichte #00032562 vom 12.01.2014 um 20:18:56 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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4313 Die kindliche Experimentierfreude

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Masturbation Peinlichkeit Neugier Kinder

Ich (w) habe zu beichten, dass ich als Kind schon sehr experimentierfreudig war, was meinen Körper angeht. Ich habe mit ungefähr drei oder vier Jahren angefangen, mich selbst zu befriedigen. Und nein, das ist kein Scherz. Meine Mutter hat es zu dieser Zeit sogar gefilmt. Sie fand es natürlich witzig, weil sie ja wusste, dass ich keine Ahnung hatte, was ich da tat. Ich habe mir immer meine Decke genommen, sie zusammengeknüllt und rutschte dann so lange darauf rum, bis ich dadurch "schöne Gefühle" bekam. Damals habe ich einfach gedacht, ich muss auf die Toilette und könnte das so anhalten. Danach bin ich deswegen jedes Mal auf die Toilette gegangen und habe kurz darauf wieder von vorne angefangen. Meine Mutter hatte sich dazu auch einen albernen Namen ausgedacht, sie nannte es immer "Rummeln". Erst als ich elf Jahre alt wurde, wurde mir klar, was ich da tat. Und da ich zu dieser Zeit ein Zimmer mit meiner Schwester teilte, war mir das sehr peinlich. Ich möchte beichten, dass ich schon als Kleinkind gesündigt habe und dass ich jetzt, wenn ich mit meinem Partner Sex habe und zum Orgasmus komme, daran denken und schmunzeln muss. Vor allem, da meine Orgasmen weitaus intensiver sind, wenn ich oben bin. Liegt wohl an der jahrelangen Übung.

Beichthaus.com Beichte #00031710 vom 08.08.2013 um 04:16:07 Uhr (49 Kommentare).

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4314 Bettler ohne Schlafsack

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Zorn Engherzigkeit Selbstsucht Gesellschaft

Ich hasse Bettler, die immer neben der Bank, den Einzelhändlern oder in Fußgängerzonen sitzen. Nach acht Jahren in Köln kennt man alle Maschen, von: "Hey, der Bankautomat hat eben eine Karte behalten, nimm lieber einen anderen", bis zu: "Die haben mir den Schlafsack geklaut", kennt man mittlerweile jede Geschichte. Jeder hat seine Geschichte, aber ich habe keinen Bock, mich schlecht zu fühlen. Ich muss mein Leben auch selbst meistern und mir hilft keiner. Mich nerven diese Schmarotzer nur, sollen sie arbeiten gehen und mich nicht immer ansprechen.

Beichthaus.com Beichte #00034422 vom 26.11.2014 um 19:37:36 Uhr (13 Kommentare).

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“35.000

“Folge

4315 Date mit einem Stalker

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Gewalt Zorn Rache

Als ich 16 Jahre alt war, habe ich einen Jungen (damals 18) kennengelernt, mit dem ich mich nach einigem Schreiben auch getroffen habe. Die Treffen waren auch wirklich toll, doch ich wollte nur Freundschaft, er allerdings wollte mehr. Schon nach dem zweiten Treffen […]
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Beichthaus.com Beichte #00035908 vom 11.06.2015 um 23:23:12 Uhr (12 Kommentare).

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