3891 Telefonterror beim Online-Dating

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Morallosigkeit Zorn Rache Dating

Bis vor drei Monaten habe ich (m/38) mit wechselndem Erfolg Online-Dating praktiziert. Viele Frauen waren freundlich und höflich und mit einigen ergab sich auch gelegentlich ein Techtelmechtel. Jetzt bin ich in festen Händen und habe damit nichts mehr zu tun. Was mir im Laufe der Zeit aber immer wieder negativ aufgefallen ist, waren Frauen, die nicht zu Verabredungen gekommen sind, oder kurz vor der vereinbarten Zeit per SMS abgesagt haben. Ich habe Besseres zu tun, als sinnlos in der Gegend herumzufahren und von einer erwachsenen Frau erwarte ich, dass sie zu ihrem Wort steht. Irgendwann hatte ich wieder so einen unzuverlässigen Vogel. Wir waren für 19:00 Uhr verabredet. Zehn Minuten vor der Zeit sagte sie per SMS ab, sie müsste noch arbeiten. Das ist in meinem Wertesystem schon eine grobe Unhöflichkeit, aber trotzdem dachte ich mir, dass es kein Problem sei und schon einmal passieren kann. Eine Woche später waren wir wieder zum Mittagessen in der Mittagspause verabredet.


Drei Minuten vor der vereinbarten Zeit teilte sie mir wieder per SMS mit, dass sie noch in einem Kaff bei Freunden sei und nicht kommen würde. Das Ganze tue ihr total leid und sei furchtbar blöd. Keine Ahnung, ob das ironisch gemeint war, jedenfalls rastete ich an dieser Stelle aus. Wieder zurück im Büro erstellte ich einige Versionen dieser Abreißzettel, auf denen unten die Telefonnummer als Kontakt angegeben ist. In den Zetteln warb ich für tolle Studentenwohnungen und Studentenjobs. Als Telefonnummer gab ich die Nummer der unzuverlässigen Dame an. Den ganzen Abend habe ich damit zugebracht, den Uni-Campus mit diesen Zetteln zuzupflastern. Dummerweise war auch noch der erste Tag für die Erstsemester. Es tut mir leid, dass ich unschuldige Studenten für meine Rache missbraucht habe. Sonst bereue ich nichts, denn Leute, die Verabredungen nicht einhalten, sind asozial und gehören an den Rand der Gesellschaft gedrängt!

Beichthaus.com Beichte #00033169 vom 30.04.2014 um 13:30:26 Uhr (19 Kommentare).

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3892 Guten Morgen liebe Studenten!

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Faulheit Trägheit Studentenleben Unterellen

1. Als ich heute aufgestanden bin und den TV anmachte, lief gerade 'Hallo Deutschland'. Die Moderatorin sagte "Wussten Sie, dass die Altersgruppe in Deutschland, die am meisten schläft, die der 16-29-Jährigen ist? In diesem Sinne: Guten Morgen, liebe Studenten." Tja, da konnte ich nur sagen "Ertappt." Das führt mich zu:

2. Ich konnte heute deshalb so lange schlafen, da wir derzeit nicht arbeiten können - sonst wäre ich auch schon um 6 aufgestanden. Der Boden ist, jetzt, wo der brutale Frost der letzten Wochen weg ist, leider erst zu knappen 10 cm aufgetaut, was das Arbeiten zurzeit unmöglich macht. Wieso ist ein aufgetauter Boden wichtig? Ich arbeite neben dem Studium als archäologische Hilfskraft auf einer Grabung. Meine Beichte diesbezüglich: Es tut mir immer sehr leid für die Menschen, deren letzte Ruhe wir mit den Grabungen stören. Es ist immer sehr eigenartig, Skelette aus dem Mittelalter aus der Erde zu holen. Was mich nur tröstet, ist die Tatsache, dass wir die Skelette mit Pietät aus der Erde holen, an den Pfarrer weiterleiten und dieser die Knochen dann auf dem neuen Friedhof wieder bestattet. Die Bagger, die bald kommen (auf dem Gelände wird bald neu gebaut) gehen da nämlich deutlich grober vor und was an Knochen dabei zu Tage kommt, wird nicht gesammelt, sondern geht einfach im Abraum verloren. Es ist dennoch immer eigenartig und man gewöhnt sich wohl nie wirklich dran. Übrigens, bevor ein paar Experten kommentieren: Einen Friedhof gräbt man nicht mit Presslufthammer oder Spitzhacke aus. Bei gefrorenem Boden kann definitiv nicht gegraben werden. Glaubt uns, wir würden auch lieber arbeiten. Wenn man pro Stunde bezahlt wird, dann möchte man gerne die Stunden auch zusammenbekommen - jeder freie Tag ist für uns Verdienstausfall. Wir sind also nicht einfach "faule Studenten." Die mag es geben, aber viele Studenten arbeiten auch viel und gerne.

Beichthaus.com Beichte #00025587 vom 16.01.2009 um 15:45:50 Uhr in Unterellen (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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3893 Selbstbefriedigung im Büro

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Dummheit Masturbation Schamlosigkeit Chef Arbeit

Selbstbefriedigung im Büro
Ich muss zu meiner eigenen Schande beichten, dass ich an meinem vorhergehenden Arbeitsplatz während der Überstundenzeit im Büro onaniert habe. Grund hierfür war, dass ich glaubte, meine Freundin würde es amüsant finden, wenn sie ein Video davon sähe. Ich war natürlich alleine im Büro, hätte aber theoretisch erwischt werden können. Ich habe meinen Penis aus der Hose geholt und ihn mit einer Hand gerieben, während ich mit der anderen Hand mein Treiben filmte. Direkt danach berichtete ich meiner Freundin von meinem "Jux". Sie reagierte aber nicht amüsiert, sondern hegte vielmehr Bedenken, es könne eine versteckte Kamera im Büro sein. Ich bangte sofort, mein Chef habe aufgrund einer etwaigen Überwachungskamera mein Onanieren gesehen. Meine Freundin sagte mir, dass er mich, falls er es gesehen habe, sicherlich am nächsten Tag schelmisch anlächeln werde.

Leider geschah genau das. In der Mittagspause sah ich ihn in einiger Entfernung über den Hof laufen, während er mir lächelnd zuwinkte und leicht den Kopf schüttelte! In den nächsten Wochen ist es mehrmals geschehen, dass mein Chef während meiner Überstunden plötzlich neben mir im Büro auftauchte, ohne dass ich sein Hereinkommen gehört hätte. Ich bereue mein leichtfertiges Verhalten heute sehr, zumal ich befürchte, es könnte die Ursache dafür sein, dass mein Arbeitsverhältnis in dieser Firma nicht in einen Festvertrag mündete. Für die Zukunft bin ich kuriert und werde nicht mehr im Büro onanieren. Vor allem beschäftigt mich die Ungewissheit, ob mein Chef gesehen hat, wie ich im Büro onanierte, oder nicht. Natürlich habe ich ihn niemals danach gefragt.

Beichthaus.com Beichte #00032926 vom 25.03.2014 um 23:18:47 Uhr (20 Kommentare).

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3894 Taxi zerkratzt

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Zorn Aggression Vandalismus Auto & Co. Zaberfeld

Ich habe mich an einem asozialen Taxifahrer gerächt, indem ich mit meinem Schlüsselbund eine Tür seines Mercedes zerkratzt habe. Der Typ stand an einer roten Ampel und hatte gesehen, dass ich mit dem Rad rechts an allen Autos vorbei fuhr. Für alle, die es nicht wissen: Dies zu tun ist nicht nur logisch, das ist sogar erlaubt. Er nahm über den Rückspiegel Augenkontakt zu mir auf, grinste und lenkte sein Taxi dann abrupt so weit nach rechts, dass ich nicht mehr vorbei kam. Tja, da ging bei mir der Dampfkessel hoch. Mann, hat der geschrien.

Beichthaus.com Beichte #00027882 vom 05.06.2010 um 10:32:55 Uhr in Zaberfeld (42 Kommentare).

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3895 Keine Strafe für den Kinderschänder

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Aggression Missbrauch Boshaftigkeit Verzweiflung

Ich muss beichten, dass ich Deutschland und sein Rechtssystem hasse. Als Kind wurde ich jahrelang von meinem Stiefvater missbraucht. Inzwischen habe ich unzählige Therapien durch und vor einigen Monaten habe ich endlich den Mut aufgebracht, ihn anzuzeigen. Und was passiert? Nichts! Er wird ein einziges Mal verhört und dann darf er normal weiterleben?! Und bei der Opferhilfe sagt man mir dann, dass ich mich damit abfinden müsse? Aber ein Kinderschänder darf frei herumlaufen, wie es ihm gefällt?! Ich beichte, dass ich mir deshalb die Todesstrafe zurückwünsche. Um meine Gedanken wenigstens ein bisschen zu beruhigen, stelle ich mir oft vor, wie er von mehreren brutal aussehenden Männern vergewaltigt wird und dann an den Folgen stirbt. Das macht mich ziemlich glücklich, auch wenn es nicht richtig ist. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032258 vom 19.11.2013 um 12:56:34 Uhr (34 Kommentare).

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