2656 Ein Weichei beim Kiffen

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Drogen Neugier Dummheit Peinlichkeit Ekel Erlangen

Ein Weichei beim Kiffen
Ich (w/23) habe letztes Jahr zum ersten Mal gekifft. Und zwar nach einem Kirchweihbesuch in der Wohnung einer Kommilitonin. Gemerkt habe ich überhaupt nichts, vielleicht weil wir uns einen Joint zu sechst teilten, keine Ahnung. Später dann hat eben diese Kommilitonin […]
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Beichthaus.com Beichte #00031335 vom 03.06.2013 um 11:26:34 Uhr in Erlangen (21 Kommentare).

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2657 Verliebt in die erste Wohnung

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Lügen Peinlichkeit Stolz

Ich zog, aufgrund meiner Ausbildung, vor 13 Jahren in eine andere Stadt und bekam meine erste Wohnung, auch wenn diese mit Balkon nur 20 Quadratmeter groß war. Als ich diese kleine Besenkammer, wie ich sie liebevoll nannte, zum ersten Mal betrat, war es Liebe auf den ersten Blick. Ich hatte auf diesen paar Quadratmetern alles, was ich brauchte: Einbauküche, PC, Kühlschrank, einen größeren Schrank, TV, Mikrowelle und natürlich den kleinen süßen Balkon und auch ein sehr kleines Bad. Die Miete, 180 Euro, war außerdem ein immenser Vorteil als Auszubildender. Nun zur eigentlichen Beichte: 13 Jahre später, nun bin ich 30 Jahre alt, lebe ich immer noch in dieser Besenkammer und habe weder den Drang, noch sehe ich einen Grund, um aus dieser Kammer auszuziehen, sie hat einfach zu viele Vorteile. Zum einen ist sie extrem günstig, ich fühle mich sehr wohl und zum Anderen hänge ich emotional an ihr, da es meine erste Wohnung ist. Außerdem liegt sie in der Innenstadt.


Ich weiß nicht, aber ich habe hier alles, was ich brauche, und als Vollzeitkraft ist man ja eh den halben Tag auf der Arbeit. Hiermit beichte ich, dass ich mit 30 Jahren auf nur 20 Quadratmetern lebe und dies auch der Grund ist, dass ich nie Freunde oder Kollegen einladen kann. Vor anderen ist es mir doch recht peinlich, mit 30 nur auf so kleinem Raum zu leben, obwohl ich mir Größeres leisten könnte. Aber ich sehe es immer so: Solange man einen vollen Kühlschrank hat, Strom, ein Dach über dem Kopf und Annehmlichkeiten wie TV, PC und Ähnliches, geht es mir immer noch besser, als jedem Obdachlosen da draußen. Ich glaube, ich lebe auch als Rentner noch hier.

Beichthaus.com Beichte #00034644 vom 19.12.2014 um 10:33:52 Uhr (13 Kommentare).

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“35.000

“Folge

2658 Steuersparmodell

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Hass Zorn Dummheit Betrug Geld Mannheim

Mir wurde durch eine Kapitalfirma aus Mannheim auf fiese Art und Weise in 2001 eine Eigentumswohnung als Steuersparmodell in Leipzig angedreht. Eigentlich wollte ich die gar nicht, aber die Typen waren so was von abgebrüht und haben mich so was von in die Mangel genommen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00029176 vom 20.07.2011 um 15:57:43 Uhr in 68161 Mannheim (Lachnerstrasse) (29 Kommentare).

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2659 Die geplatzten Träume der Flüchtlinge

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Vorurteile Ungerechtigkeit Engherzigkeit

Ich (m/57) arbeite ehrenamtlich in einer Flüchtlingsunterkunft, weil ich mich moralisch dazu verpflichtet fühle. Seit Jahren bin ich auf Jobsuche, finde aber nichts. Keiner stellt im IT-Bereich alte Säcke ein, da sie noch aus der "alten Schule" sind. Das ist natürlich Unsinn, schließlich habe ich mich dauernd fortgebildet. Nun ja, nach jahrelanger Arbeitslosigkeit und Rumgammelei wollte ich mal etwas Sinnvolles tun. Von den Nachrichten bekam ich das Versorgungschaos mit, sodass ich gleich am nächsten Tag mit anpacken wollte. Die Arbeit macht mir an sich Spaß, weil ich mit Flüchtlingen ins Gespräch komme. Oft erzählen sie mir von der strapazierenden Flucht durch den Balkan, was mich ehrlich gesagt sehr mitnimmt. Einige hingegen bringen ihre Zukunftspläne zu Wort. Ein Großteil der Flüchtlinge möchte Arzt, Anwalt oder Ingenieur werden. Woher diese hanebüchenen Wünsche herkommen, weiß ich nicht.

Wahrscheinlich hat denen ein Schleuser was von einer rosaroten Kuschel- und Spaßzukunft in Deutschland erzählt. Schleuser müssen ja auch werben. Jedenfalls bringe ich jeden dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Versteht mich nicht falsch, klar kann jeder irgendwann seine Ziele erreichen. Nur sind einige teilweise über 20 Jahre alt, können nur gebrochenes Englisch und sind nicht sehr intelligent. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie so jemand mal ein Studium beginnen soll. Dafür müsste man erst mal noch die allgemeine Hochschulreife erlangen. So kommt es halt, dass ich den glühenden Fantasien der Flüchtlinge ein Ende setzen muss. Ich will sie nicht kränken, trotzdem passiert genau das ziemlich oft. Ungeachtet dessen gebe ich aber Vorschläge. Den Immigranten rate ich eine Ausbildung im Handwerksbereich, da wir in Deutschland diese Stellen nicht vollständig besetzen und diese Berufe geistig weniger anspruchsvoll sind. Gerade in den Pflegeberufen mangelt es an Azubis.


Irgendwie fühle ich mich nach solch einem Gespräch immer schlecht, obwohl ich eigentlich geholfen habe. Man merkt meinen Gesprächspartnern an, dass für sie ein Traum geplatzt ist. Aber so ist das Leben. Deutschland ist kein Schlaraffenland. Selbst ein topausgebildeter IT-Spezialist wie ich findet keine Arbeit. Ich beichte hiermit, regelmäßig Flüchtlinge zu enttäuschen, obwohl sie nach einer schlimmen Reise nettere Worte bräuchten.

Beichthaus.com Beichte #00036414 vom 21.08.2015 um 20:33:59 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

2660 Unter Vollnarkose

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Wollust Peinlichkeit Lügen Gesundheit Familie

Vor vier Jahren hatte ich eine ambulante Operation wegen einer Hodentorsion, die unter Vollnarkose stattfand. Als ich im Aufwachraum lag, war meine besorgte Mutter bereits bei mir (ich war damals 12) und hielt meine Hand. Sie sprach beruhigende Worte und verhielt sich […]
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Beichthaus.com Beichte #00029468 vom 27.10.2011 um 02:39:07 Uhr (15 Kommentare).

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