24476 Wie meine Eltern mir fast das Leben ruinierten

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Ignoranz Verzweiflung Arbeit Hamburg

Ich (w/32) bin ein Kind zweier Eltern, die beide keine allzu rosige Kindheit hatten. Mein Vater wurde früh zum Halbwaisen und seine Mutter war immer schon ein tyrannischer Drache, dem man nie etwas Recht machen konnte. Meine Mama lebte mit zwei bekloppten, religiösen Fanatikern als Eltern und sieben Geschwistern am Existenzminimum. Beide haben es jedoch geschafft, sich selbst aus dem Dreck zu ziehen, erfolgreich studiert und gutes Geld verdient. So weit, so gut.

Ich bin Einzelkind und zweisprachig aufgewachsen. Es stellte sich früh heraus, dass ich nicht auf den Kopf gefallen war und bin, im Kindergarten und in der Volksschule war ich vielen anderen von der Entwicklung her weit voraus. Deshalb, und natürlich wegen meiner erfolgreichen Eltern, hat jeder von mir erwartet, dass ich eine tolle Karriere hinlegen sollte. Ich sollte studieren und dann mindestens Diplomatin werden (ich wusste damals als kleiner Zwerg nicht einmal, was das sein soll), oder als international tätige Starchirurgin Leben retten, nebenbei drei Instrumente spielen und was weiß ich was noch alles.

Leider bin ich diesbezüglich nichts als eine Riesenenttäuschung geworden. Ich hatte nie die Ambitionen, die von mir verlangt wurden. Faul bin ich nicht, um das klarzustellen: Ich bin handwerklich sehr geschickt, und mein Traum war es immer, diese Begabung für meinen zukünftigen Beruf zu nutzen. Am liebsten wäre mir ein wenig frauentypischer Beruf wie Kunstschmied gewesen, denn mit Feuer und Metall zu arbeiten hat mich immer schon fasziniert. Das stieß jedoch auf taube Ohren, ständig bekam ich nur zu hören, dass das bestenfalls als Hobby taugen würde. Eine Frau als Schmied mache sich lächerlich und sowieso müsse man studieren, um erfolgreich zu sein. Als die Zeit, wo man sich für einen beruflichen Weg entscheiden muss, immer näher rückte, kam es, wie es kommen musste: Mobbing in der Schule, Leistungsdruck von daheim, meine eigene Unentschlossenheit... All das war wohl Schuld daran, dass meine bis dahin glänzenden Noten in den Keller rasselten. Das setzte eine unheilvolle Spirale in Gang: Meine Eltern wurden immer unzufriedener mit mir und ließen mich das auch spüren, ich fühlte mich immer ungeliebter und kapselte mich mehr und mehr ab.

Weiter ging es, indem ich mich noch einmal aufgerafft habe, um das Abitur mit einem ziemlich guten Schnitt hinzukriegen und danach habe ich wider besseres Wissen ein Sprachenstudium begonnen. Leider habe ich es von Anfang an nur gehasst, was auch kein Wunder ist, wenn man es nur macht, um sich endlich mal von den Eltern akzeptiert zu fühlen. Ich sah keinen Sinn darin, verlor schnell die Lust, hörte auf Kurse zu besuchen und arbeitete ein halbes Jahr bei der goldenen Möwe, um die Zeit des angefangenen Semesters wenigstens irgendwie sinnvoll zu nutzen. Dann zog ich die Reißleine, ignorierte zum ersten Mal die Wünsche meiner Eltern komplett, machte erfolgreich eine Ausbildung und zog mit meinem Freund zusammen, sobald ich den ersten Job ergattert hatte.

Von da an kann ich mich über mein Leben eigentlich nicht beschweren. Aus dem Freund wurde ein Ehemann, aus der ersten winzigen Wohnung ein schmuckes Haus, und heute verdienen wir zu zweit genügend Geld für ein sorgenfreies Leben. Die Arbeit macht nach mittlerweile über zehn Jahren auch noch immer Spaß. Sogar das Verhältnis zu meinen Eltern ist wieder besser denn je. Trotzdem gibt es mir manchmal noch einen Stich, wenn ich daran denke, was ich hätte anders machen können. Hätte ich nur gleich laut genug gesagt, was ich will, dann hätte ich mir einen Haufen Tränen, Selbstzweifel und Selbsthass, Essstörung inklusive, erspart und hätte heute vielleicht einen Beruf, der noch besser zu mir passen würde. Klar jammere ich auf hohem Niveau, und "hätte, wäre, würde" bringt nachträglich nichts. Aber es hat gut getan, sich das mal von der Seele zu schreiben... Meine Beichte ist, dass ich nicht durchsetzungsfähig genug war, und mich viel zu sehr beeinflussen ließ.

Beichthaus.com Beichte #00040405 vom 03.10.2017 um 10:59:39 Uhr in Hamburg (9 Kommentare).

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24477 Ein Tropfen Zahnpasta

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Verschwendung

Wir haben jetzt so eine Zahnpasta, bei der man nur einen Tropfen braucht. Ich Depp denk natürlich jedes Mal erst dann dran, wenn schon die normale Menge auf der Bürste ist. Dann streiche ich das meiste wieder mit dem Finger weg und spüle es ab! Wenigstens ist so das blöde Zeug schneller leer.

Beichthaus.com Beichte #00000685 vom 11.10.2005 um 09:05:26 Uhr (6 Kommentare).

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24478 Ich bin zu faul zum Duschen und zum Aufräumen!

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Meine Wohnung ist total dreckig und unaufgeräumt. Das ist mir schon richtig peinlich. Duschen müsste ich auch mal wieder, ist schon wieder drei Wochen her. Mann, wie die Zeit vergeht. Naja, habe ja noch Deo. Meine Unterhose ist schon dunkel, aber klebt noch nicht. Ich bin so stinkefaul und ein Schwein obendrein.

Beichthaus.com Beichte #00008648 vom 01.05.2006 um 07:02:54 Uhr (9 Kommentare).

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24479 Masturbation und Pinkeln im Schwimmbad

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Masturbation Ekel Nördlingen

Ich onaniere in öffentlichen Schwimmbädern (da gibt es immer etwas Leckeres zu sehen, vor allem wenn es draußen schön heiß ist) und ich pinkle unter der Dusche.

Beichthaus.com Beichte #00010594 vom 22.06.2006 um 04:44:49 Uhr in Nördlingen (2 Kommentare).

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24480 12 schlimme Beichten!

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Diebstahl Gewalt Trunksucht Aggression Partnerschaft

1. Ich schnipse immer Fliegen weg. Ich spanne den Mittelfinger gegen den Daumen und hau die nervigen Mistdinger weg. Man muss nur ganz langsam mit der Hand rangehen und die Dinger merken nichts - bis auf den Totesschlag!

2. Meine Freunde sind übertrieben die Penner. […]
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Beichthaus.com Beichte #00014885 vom 03.08.2006 um 20:23:05 Uhr (12 Kommentare).

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