2421 Privatverkauf im Internet

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Boshaftigkeit Lügen Engherzigkeit

Ich verkaufe gerne Dinge, die ich nicht mehr benötige, über ein Online-Verkaufsportal bei dem das Einstellen der Waren nichts kostet. Ich setze meine Preise sehr moderat an, weil ich die Sachen ohnehin loswerden will. Wenn jemand handelt und freundlich ist, lasse ich auch noch einmal den einen oder anderen Euro nach. Was aber gar nicht geht, sind die Bratzen, welche mit Preisvorschlägen kommen, welche die Hälfte meines Preises oder noch weniger ansetzen und dann unhöflich und ausfallend werden, wenn man ihr Angebot dankend ablehnt. Ihr kennt das sicher auch mit dem Spruch: "Was ist der letzte Preis?" und so weiter? Da mir das jetzt schon mehrmals passiert ist, bin ich dazu übergegangen, zum Schein auf die Preisvorschläge der Leute einzugehen, wenn sie mich beleidigen oder zu beschimpfen angefangen haben. Wenn sie dann vor der Tür stehen, sage ich ihnen, dass gerade jemand da war und das Objekt der Begierde abgeholt hat, weil derjenige mehr gezahlt hat. Die Leute sind dann natürlich ziemlich sauer, weil sie sich umsonst auf den Weg gemacht haben. Solange diese Menschen allerdings keine normalen Umgangsformen an den Tag legen, werde ich mein Spielchen weiterspielen. Alle normalen und freundlichen Käufer werden natürlich fair und mit Respekt behandelt. Ich bitte um Absolution für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00037002 vom 09.11.2015 um 10:43:33 Uhr (16 Kommentare).

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2422 Wie ein Mädchen ein ganzes Dorf zerstörte

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Begehrlichkeit Dummheit Waghalsigkeit

In meiner Jugend, die länger her ist, als ich ehrlich gesagt zugeben will, lebte ich in einem kleineren Dorf. Wie das eben auf Dörfern so ist, war nicht wirklich allzu viel los, also trieben meine Freunde und ich einigen Schabernack, um die Langeweile im Griff zu halten. Wir waren wirklich eine eingeschworene Gemeinschaft. Nie wären wir auf die Idee gekommen, uns gegenseitig für unsere Streiche in die Pfanne zu hauen. Wir vertauschten beispielsweise gerne mal die Traktoren der Bauern, was wegen des Lärmpegels gar nicht mal so einfach war. Bauer X hatte dann den Traktor von Bauer Y in der Scheune stehen, und anders herum. Das ging, weil fast alle ihre Zündschlüssel in den Fahrzeugen stecken ließen. Wir klauten auch öfter mal beim Ortsfest ein Bierfass und befüllten es mit Wasser aus dem Löschteich. Alles insgesamt recht harmlose Späße.


Eines Tages jedoch, wir waren so um die 15, zog ein junges, traumhaft hübsches Mädchen zu uns. Sie war damals etwa gleich alt und wirklich eine wahre Augenweide. An ihr war alles perfekt. Ihre absolut makellose Figur wurde nur von ihrem wunderschönen Gesicht übertroffen. Ich gerate heute noch ins Schwärmen, wenn ich an sie denke. Zwischen uns Jungs begann ein Wettstreit, wer sich als Erster die Gunst dieses zweibeinigen Paradieses sichern konnte, und die Mädchen des Dorfes waren sehr erpicht darauf, mit ihr befreundet zu sein. Leider nahm dieser Wettstreit bald ziemlich unfaire Züge an. Intrigen wurden gesponnen, und unsere eingeschworene Gemeinschaft zerbrach zusehends. Plötzlich hatten alle unsere Streiche unangenehme Konsequenzen, denn irgendjemand schien uns neuerdings zu verpfeifen. Gleichzeitig umschwärmten wir das Mädchen wie die Motten das Licht und versuchten uns einzeln vor ihr hervorzutun.


Ich merkte im Gegensatz zu den anderen jedoch recht schnell, dass ich so gut wie keine Chance bei ihr hatte, und zog mich dementsprechend zurück. Dennoch wurde ich weiterhin von meinen Kumpels als Konkurrent angesehen, und von den Erwachsenen für meine Missetaten abgestraft. Teilweise auch für Dinge, die ich gar nicht getan hatte. Ich geriet zusehends ins Abseits, da ich nicht ständig um das Mädchen herumscharwenzelte, wie fast alle meine Freunde. Dem Mädchen gefiel die Aufmerksamkeit sehr, die sie von den Anderen erhielt, und führte sich bald auf wie die Bestimmerin des Dorfes. Was sie wollte, wurde gemacht. So schön ihr Äußeres war, so hässlich war jedoch ihr Inneres. Sie entwickelte zusehends eine unbändige Freude daran, die Jungs zu quälen. Sei es dadurch, dass sie beispielsweise Wettbewerbe ausrief, bei denen man seine Genitalien an den Stromzaun halten musste, und wer es am Längsten aushielt, bekam einen Kuss von ihr, oder dadurch, dass sie sie mit üblen Worten und auch Schlägen mit einer Reitgerte demütigte, wenn ihr was nicht passte.


Natürlich verlor sie durch so etwas weitere Anhängerschaft, aber es gab einen Kern der Unbelehrbaren, der für ein wenig Aufmerksamkeit von ihr so gut wie alles zu tun bereit war. Sie war auf uns Abtrünnige allerdings gar nicht gut zu sprechen, da wir ihre Autorität untergruben, und stachelte die anderen Jungs an, uns zu schaden, was diese auch ohne zu zögern taten. Ein komplett in Gülle getauchtes Fahrrad war da beispielsweise noch recht harmlos. Irgendwann gingen sie zu weit, indem sie meinen Hund mit einer am Schwanz befestigten Blechdose so lange quälten, dass er sich danach lange nicht aus dem Haus traute, und bis zuletzt Angst vor den meisten Menschen hatte. Ich sann auf blutige Rache und fantasierte lange davon, sie in eine Jauchegrube zu schubsen, oder mit Mist zu übergießen, aber das hätte weitere schmutzige Vergeltungsschläge nach sich gezogen. Stattdessen stellte ich ihr und ihrer Anhängerschaft einfach eine Falle.


Ich entwickelte eine Routine darin, das Garagentor meiner Eltern offen stehen zu lassen. Lange musste ich nicht warten, bis die anderen auf die Idee kamen, zu gucken, was man dort Schönes anstellen konnte. Mein Plan war eigentlich, sie eines Tages da drin quasi auf frischer Tat zu ertappen und meine Eltern zu holen, die dann endlich mal handfeste Beweise gehabt hätten und auch ein Machtwort hätten sprechen können. Leider hatte ich nicht daran gedacht, dass meine früheren Freunde mittlerweile jegliches Maß verloren hatten, was die Verhältnismäßigkeit ihrer Streiche anging. Kurz und gut, sie klauten eines Tages unseren alten Golf, in den sie sich zu sechst reinquetschten, und offensichtlich ein paar spaßige Runden drehen wollten. Stattdessen rasten sie jedoch geradewegs auf der Dorfstraße nahezu ungebremst in einen LKW.


Zwei der Jungs starben, einer wird sein Leben lang behindert bleiben, die beiden anderen waren immerhin schwer verletzt. Schnell wurde auch klar, wer die treibende Kraft hinter der Aktion war, und das Mädchen, das nur einige Brüche davongetragen hatte, bekam einen wirklich mächtigen Einlauf verpasst. Ihre Familie war ab da geächtet. Niemand sprach mehr mit ihnen, und sie zogen schließlich wieder weg. Ich hatte allerdings auch richtig Ärger an der Backe, weil ich vergessen hatte, das Garagentor zu schließen. Der Zündschlüssel unseres Autos hatte gesteckt, wie es eben üblich war. Natürlich hätte ich wissen müssen, dass so etwas durchaus passieren konnte, ich habe es nur eben nicht geglaubt. Meine Eltern machten sich auch lange Vorwürfe deswegen. Ich habe niemals jemandem gesagt, dass ich die Garagentür mit Absicht offengelassen hatte, um den Jungs eine Falle zu stellen.

Beichthaus.com Beichte #00037143 vom 01.12.2015 um 12:06:54 Uhr (18 Kommentare).

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2423 Das Lied von Manuel

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Boshaftigkeit Neugier Medien Familie

Mein 16 Jahre alter Sohn Manuel hat auf der externen Festplatte Filme die nicht für sein Alter freigegeben sind. Ich habe mir diese einmal vorgenommen und nach circa 10 Minuten an einer spannenden Stelle abgeschnitten. Dann habe ich das "keine Jugendfreigabe" Symbol eingefügt und den Rest der Laufzeit mit einem Musikmitschnitt aus den Siebzigern (Das Lied von Manuel) aufgefüllt. Ich hoffe, dass er die Filme an Freunde weitergibt, bevor er sie selbst ansieht. Damit muss er bestimmt ein paar Lacher wegstecken.

Beichthaus.com Beichte #00029996 vom 15.05.2012 um 13:11:21 Uhr (53 Kommentare).

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2424 Ein Unfall veränderte alles!

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Feigheit Unfall Auto & Co. Düsseldorf

Ich (m/29) bin begeistert von Motorrädern, und bin mit meinen Kumpels schon bis nach Italien und zurück - wir haben früher jedes Jahr eine große Tour gemacht. Vor 2 Jahren bei einer Sonntagstour hatte ich dann einen ziemlich schlimmen Unfall, bin aus einer Kurve raus unter die gute alte Leitplanke gerutscht, genau gegen einen Befestigungspfeiler. Dann folgten mehrere Wochen Krankenhaus und drei Monate Reha. Ich hatte Glück, dass mein Chef mich damals wieder eingestellt hat. Jedenfalls noch im Krankenhaus habe ich vor meinen Kumpels groß rumgetönt, dass ich mir gleich eine neue Maschine hole (die Alte war ja Vollkasko versichert), und habe mir dann auch nach der Reha eine neue Maschine bestellt. Auf der Fahrt vom Motorradhändler nach Hause habe ich dann plötzlich so eine Panik bekommen, dass ich für 15 km fast drei Stunden gebraucht habe. Ohne die Pausen hätte ich bestimmt einen Herzinfarkt bekommen. Jedenfalls steht in meiner Garage jetzt eine 1000er Feuerklinge von 2006 mit sage und schreibe 93 Kilometern auf dem Tacho. Ich habe einfach Schiss beim Fahren! Wenn meine Kumpels mich zu einer Fahrt einladen, muss ich zufällig immer Arbeiten oder habe wichtige Termine. Aber ein Gutes hat die Sache ja auch, ich habe mehr Zeit für meine Freundin. Eigentlich wäre es besser, wenn ich meine Maschine verkaufen würde, aber ich denke ich probiere es nächstes Jahr noch mal mit dem Fahren. Ich habe ja noch Hoffnung.

Beichthaus.com Beichte #00024902 vom 06.10.2008 um 16:48:10 Uhr in Düsseldorf (15 Kommentare).

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2425 Gestört auf dem Klo

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Aggression Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich mich als Mann beim Pinkeln von weiblichen Besuchern auf der Herrentoilette außerordentlich gestört fühle und sie deshalb heftig beleidige. Da solche ungebetenen Besuche leider keine Seltenheit sind, habe ich sogar schon Angst vor dem Wasserlassen in öffentlichen WCs. Wenn die Örtlichkeit einigermaßen sauber ist, benutze ich deshalb extra eine Kabine, was aber unhygienischer als die konventionelle Methode ist und obendrein unfair gegenüber den Männern mit Bedürfnis für das große Geschäft. Aber wieso ist es für einige Frauen - als Damen kann man sie in dem Fall nicht bezeichnen - selbstverständlich, in die Intimsphäre der Männer einzudringen? Sie selbst schließen doch bei ihrem Geschäft auch die Kabinentür, damit sie nicht beobachtet werden. Wenn sie der Meinung sind, dass das Notdurftverrichten wichtiger ist als das sexuelle Selbstwertgefühl, können sie sich doch draußen hinter einen Busch hocken. Dass ihnen jemand zuguckt, empfinden sie als unzumutbar, dass anderen jemand zuguckt, ist dann weniger wild. Ich habe deshalb kein schlechtes Gewissen, wenn ich diese Frauen anspreche und unflätige Worte an den Kopf werfe. Die Argumente, dass Männer draußen doch auch hemmungslos urinieren, dass der freundliche Mann, vorn bei den Waschbecken, nichts dagegen hatte, dass es für den Sohn zu gefährlich ist, allein das Herren-WC aufzusuchen, oder dass doch überhaupt nichts zu sehen sei, sind absolut hanebüchen.


Nicht alle Männer pinkeln schamlos im Freien. Ich gehe doch auch nicht in die Damenumkleidekabine, weil einige Frauen im Sommer nackt auf der Wiese liegen. Wenn ein Teil der Männer nichts gegen Frauen auf unserem WC hat, heißt das doch nicht, dass niemand etwas dagegen hat. Wenn es für den Sohn zu gefährlich auf dem Herrenklo ist, bliebe noch die Alternative, das Damenklo aufzusuchen. Dort gibt es nur Kabinen und keine frei einsehbaren Becken. Sind alle Männer potentielle Sittenstrolche, ohne Recht auf Intimsphäre? Dass es bei einem pinkelnden Mann nichts zu sehen gibt, stimmt nicht. In welchem Winkel die Männer zur Eingangstür stehen, ist unterschiedlich, das kann Frau auch gar nicht vorher wissen. Um den Spekulationen zuvorzukommen - ich bin in der Hose nicht unterdurchschnittlich bestückt. Wer beim Lesen in Gedanken schon in die Richtung gelästert hat, sollte mal darüber nachdenken, ob Gliedlänge und sexuelle Selbstbestimmung etwas miteinander zu tun haben. Bedanken möchte ich mich bei den Frauen, die mit den Gefühlen der Männer nicht so unbekümmert umgehen und diese Unart unterlassen. Ich werde auch in Zukunft Frauen auf der Herrentoilette lautstark zurechtweisen und bitte hierfür um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00030987 vom 08.04.2013 um 12:08:46 Uhr (51 Kommentare).

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